Weltfremd, ignorant, dumm

Die Partei »Die Linke« wird ihr Antisemitismusproblem nicht mehr los, weil sie öffentlich nicht dagegen vorgehen will…

Von Samuel Salzborn
Jungle World v. 26. Mai 2011

Wer glaubt, die Linkspartei sei ohne Antisemitismus zu haben, ist entweder weltfremd, ignorant oder dumm. Die Weltfremden sind noch sympathisch, da sie die Kritik am Antisemitismus nicht nur also hohle antifaschistische Phrase vor sich hertragen und begriffen haben, dass einer der zentralen Aspekte antisemitischer Ideologie der Hass auf Israel ist. Sie dienen der Partei weiterhin als Alibi. Die Ignoranten wollen das offensichtliche Antisemitismusproblem ihrer Partei totschweigen und aussitzen. Sie sind feige und beweisen, dass die Aussage von Gregor Gysi aus dem Jahr 2008, nach der Antizionismus in der Partei nichts zu suchen habe, wertlos ist.

Die Dummen schließlich haben immer noch nicht verstanden, dass es sich nicht um Einzelfälle oder missverstandene Formulierungen handelt, sondern um offenen Antisemitismus, wie ihn im parlamentarischen Spektrum in dieser Deutlichkeit nur noch die NPD vertritt. Denn wer zum Boykott israelischer Waren aufruft, den Bau von Synagogen in Deutschland finanziell nicht unterstützen möchte oder zu Solidaritätsreisen mit antisemitischen Terrorgruppen aufbricht, ist von der NPD kaum zu unterscheiden.

Und so lange, wie die Dummen und Ignoranten in der Partei die wenigen Weltfremden nicht unterstützen, werden die Antisemiten den Ton angeben. Und beim »Unterstützen« ist es mit ein paar warmen Worten nicht getan. Wollte die Partei noch die Chance ergreifen, gegen den Antisemitismus in ihren Reihen vorzugehen, wäre dies ohne reichliche Parteiausschlüsse, auch ganzer Kreisverbände und einiger Bundesfunktionäre, nicht mehr zu schaffen. Die Ereignisse der vergangenen Wochen zeigen aber, dass die Linkspartei längst von den Ignoranten und Dummen dominiert wird, die die Antisemiten gewähren lassen und durch diese Toleranz die Hegemonie von deren Positionen erst ermöglicht haben.

Sehr deutlich wird dies mit Blick auf das antisemitische und im nazistischen Jargon verfasste Flugblatt, das bis vor kurzem auf der Website des Kreisverbandes Duisburg abzurufen war. Erst mehrere Strafanzeigen bei der zuständigen Staatsanwaltschaft führten dazu, dass das Flugblatt entfernt wurde. Es könnten Hacker gewesen sein, die das Flugblatt dort platziert haben, im übrigen hätte man die Sache ja auch ohne Öffentlichkeit regeln können, hieß es danach in parteiinternen Kreisen. Der Ratsfraktionsvorsitzende der Partei wies mit der alten Mär einer Antisemitismusimmunität antifaschistischer Gruppen jeden Verdacht von sich, um anschließend den Boykott israelischer Waren zu rechtfertigen.

Damit steht er in seiner Partei beileibe nicht alleine da. Die Genossen aus Bremen mischen in Sachen Boykottaufrufe munter mit, und die, die das kritisieren, wie der BAK Shalom, werden in sozialen Netzwerken übelsten Verleumdungen und Hasstiraden ausgesetzt, selbstredend von den eigenen Genossen. Ein paar Tage nach dem Vorfall in Duisburg entblödete sich die Bundestagsabgeordnete Inge Höger nicht, bei einer Palästina-Solidaritätskonferenz mit einem Schal aufzutreten, auf dem der Staat Israel unter dem Schriftzug »Palestine« scheinbar ausradiert ist.

Es war dieselbe Bundestagsabgeordnete, die im letzten Jahr auf große Kaperfahrt mit der »Gaza-Flotille« aufgebrochen war und seinerzeit auch Vorsitzende desjenigen Kreisverbandes der Linkspartei war, der im vergangenen Jahr den Antrag an den Stadtrat, den Neubau einer Synagogen zu bezuschussen, abgelehnt hatte. Die eilige Erklärung der Partei, dies hätte nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern nur mit der maroden Lage des Herforder Haushaltes, war – wie immer – auch einfältig: Denn zufälligerweise hatte die linke Ratsfrau, die gegen die Synagoge gestimmt hatte, noch kurz vorher die Bezuschussung eines kurdisch-jesidischen Kulturzentrums massiv gefördert und unterstützt.

Dass die Weltfremden schon längst kapituliert, die Dummen und Ignoranten schon lange klein beigegeben haben, zeigte bereits der ominöse Israel-Beschluss der Bundestagsfraktion der Linkspartei vom 20. April vorigen Jahres: In diesem wurde das Existenzrecht Israels zwar pro forma anerkannt. Mit der Forderung nach einer Freilassung aller »politischen Gefangenen«, dem vollständigen Abbau der israelischen Grenzsicherungsanlagen, der Öffnung des Gaza-Streifens und der Einbeziehung der Hamas in alle politischen Verhandlungen wurde dieses Recht aber faktisch wieder in Abrede gestellt. Vor diesem Hintergrund auf eine Umkehr der Partei zu setzen, ist nicht nur weltfremd.

Samuel Salzborn, PD am Institut für Politikwissenschaft der Universität Giessen, hat kürzlich gemeinsam mit Sebastian Voigt eine Studie unter dem Titel „Antisemiten als Koalitionspartner? Die Linke zwischen antizionistischem Antisemitismus und dem Streben nach Regierungsfähigkeit“ veröffentlicht, die online abrufbar ist.

81 Kommentare zu “Weltfremd, ignorant, dumm

  1. “Und wie würdigen die Moslems den Staat Israel? Mit Terror, Mord und mit Krieg an unschuldigen Zivilisten.“
     
    Und wie würdigen die Israelis ‚Paläatina‘ – gar nicht. Mord, Terror und Krieg an unschudligen Palästinenser üben sie aber so oder so aus und zwar in weit großerem Maß als umgekehrt, das belegen allein schon die Opferzahlen. (und das trotz der extrem überlegenen militärischen Ausrüstung und der gegebenen Bewegungsfreiheit / oder auch deswegen)


    Wie erkennt man eigentlich die „zivilen Opfer“ in Gaza, und wer zählt die Toten in einem klandestinen Krieg?

    Dafür, dass die israelische Armee keine unabhängigen Berichterstatter bei ihrem aktuellen Feldzug zulässt, lasen sich die Opferzahlen nach einer Woche doch verblüffend präzise….
    Wie aber kann, wo beispielsweise Bomben in dicht besiedelten Gebieten Gebäude in Schutt und Asche legen, überhaupt zwischen zivilen und nicht zivilen Opfern unterschieden werden? Gar nicht, wäre hier die redliche Antwort. Weils aber mit der Redlichkeit in Zeiten verschärfter Propaganda auf beiden Seiten nie weit her ist und ohne belastbare Zahlen zwischen einem „sauberen“ und einem „schmutzigen“ Krieg nur schwer unterschieden werden kann, haben sich die Vereinten Nationen auf genau zwei Anhaltspunkte für den korrekten body count geeinigt: Alter und Geschlecht.

    Praktisch bedeutet das, dass nur Frauen und Kinder als zivile Opfer gewertet werden – womit die gesamte männliche Bevölkerung im „wehrfähigen“ Alter unter Hamas-Generalverdacht gerät.
     
    http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/das-grosse-opfer-raten/

    Sahar drohte mit Anschlägen auf israelische Zivilisten und Einrichtungen in der ganzen Welt. Die Tötung von Palästinensern im Gaza-Streifen rechtfertige das Töten von Israelis. Angesichts der israelischen Taten sei es legitim, auch israelische Kinder zu töten, sagte Sahar. Er forderte, die Kämpfer der Hamas sollten ’den Feind vernichten’“,
    Viele pro-israelische Medien spitzten die Aussagen Sahars noch weiter zu und behaupteten, er habe direkt zum Mord an jüdischen Kindern weltweit aufgerufen (Israel National News IsraelNN, 5.1.2009: Zahar Claims Victory, Calls to Kill Jewish Children)

    Warum sollte ausgerechnet der Außenminister der Hamas öffentlich solche empörenden Drohungen aussprechen und so Wasser auf die Mühlen der Gegner seiner Organisation leiten? Andere Hamas-Vertreter, deren Stellungnahmen ihren Weg in westliche Medien fanden, hatten bisher stets betont, dass sich ihr Kampf keineswegs gegen die israelische Bevölkerung richte und ihre Raketen als Protestschrei zu verstehen seien.
    Bei einem verschiedener israelischer Mordversuche gegen Sahar lange vor seiner Rede waren am 20.9.2003 einer seiner Söhne umgebracht und weitere Familienangehörige zum Teil schwer verletzt worden. Ein israelisches F-16-Kampfflugzeug hatte mit einer Bombe sein Haus zu einem Zeitpunkt zerstört, als sich über 20 Personen darin befanden. Vor einem Jahr wurde sein zweiter Sohn durch einen israelischen Angriff auf Gaza getötet. Solche Erfahrungen könnten natürlich Verbitterung und Hass provozieren. Doch es war Sahar, der im Frühjahr 2008 den halbjährigen Waffenstillstand mit Israel ausgehandelt und mit dafür gesorgt hatte, dass dieser von palästinensischer Seite eingehalten wurde.

    Vergleicht man die verschiedenen Berichte über seine Rede
    …..UPI zitierte Sahar fast wortgleich und berief sich dabei auf einen CNN-Bericht. In der schriftlichen Zusammenfassung dieses Berichts auf dem CNN-Portal hieß es, etwas kürzer als in der NYT, Sahar habe den Widerstandskämpfern im Namen der Hamas-Führung gratuliert und betont, dass „auf Grund dessen was Israel getan habe, ihre Aktionen gerechtfertigt seien.“ Beim zweiten Satz stimmen NYT, UPI und CNN exakt überein. (UPI, Gaza, 5.1.2009, “Hamas: Rockets won’t stop”, CNN, 5.1. “Israeli military surrounds Gaza City, officals say”). Der CNN-Bericht erschien sehr früh am 5. Januar und ist wahrscheinlich dem tatsächlichen Wortlaut am nächsten.

    Dies würde auch Basim Naim, den Gesundheitsminister in Gaza bestätigen, der in einem Gastkommentar im Guardian allen Behauptungen, Zahar hätte Drohungen ausgesprochen, vehement widersprach: „Wir glauben an Widerstand nicht an Rache“ so der Titel seines Kommentars. Naim: „Mit seinen Äußerungen hat Dr. Sahar lediglich die Warnung ausgesprochen, dass die Zionisten, indem sie derart barbarische Massaker an Kindern und Frauen verüben und indem sie unsere Moscheen zerstören, Verhältnisse schaffen, in denen einige zu der Meinung kommen werden, es sei berechtigt oder legitim, Rache zu üben. Das entspricht nicht der Auffassung von Hamas…Unser Kampf richtet sich nicht gegen das jüdische Volk, sondern gegen Unterdrückung und Besatzung. Dies ist kein Religionskrieg. Wir haben keinen Streit mit dem jüdischen Volk.

    Zum Schluß sei erwähnt, dass fürchterliche Drohungen prominenter Israelis noch nie eine vergleichbare Welle der Empörung hervorgerufen haben. So hatte der israelische Oberrabbiner Mordechai Eliyahu bereits im Mai 2007 gefordert, beim Vorgehen gegen palästinensische Raketenangriffe auf keinen Fall das Leben israelischer Soldaten zu riskieren und stattdessen Gaza ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung flächendeckend zu bombardieren. „Gemäß jüdischer Kriegsethik“, so Eliyahu in einer wöchentlich in den Synagogen verbreiteten Zeitschrift, sei „die gesamte Stadt kollektiv verantwortlich für das unmoralische Verhalten Einzelner“. Er berief sich dabei auf biblische Geschichten wie die Ermordung der Einwohner von Sichem (dem heutigen Nablus) durch die Söhne Josefs als Rache für die Vergewaltigung oder Verführung ihrer Schwester (Genesis 34). Er zitierte dazu auch den Psalm „Ich werde meine Feinde verfolgen und festsetzen und ich werde nicht ruhen bis ich sie ausgerottet habe.“ Sein Sohn präzisierte auf Anfrage der Jerusalem Post diese Ausführungen. „Wenn sie nicht aufhören [Raketen abzufeuern J.G.] nachdem wir 100 getötet haben, müssen wir tausend töten“ so Shmuel Eliyahu. „Und wenn sie nicht nach 1.000 aufhören, müssen wir 10.000 töten. Und wenn sie immer noch nicht aufhören, müssen wir 100.000 töten oder sogar eine Million.” (siehe „Eliyahu advocates carpet bombing Gaza“, Jerusalem Post, 30.5.2007.)

    Nicht nur Geistliche wie Oberrabbiner Mordechai Eliyahu, sondern auch israelische Generäle und hochrangige Politiker, wie der stellvertretende Ministerpräsident Avigdor Liberman haben gelegentlich offen zu Mord und Vertreibung der Palästinenser aufgerufen.

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13448
    “The complete guide to killing non-Jews”
    written by Rabi Yitzhack Shapira

    …“In any situation in which a non-Jew’s presence endangers Jewish lives, the non-Jew may be killed even if he is a righteous Gentile and not at all guilty for the situation that has been created…When a non-Jew assists a murderer of Jews and causes the death of one, he may be killed, and in any case where a non-Jew’s presence causes danger to Jews, the non-Jew may be killed…The [Din Rodef] dispensation applies even when the pursuer is not threatening to kill directly, but only indirectly…Even a civilian who assists combat fighters is considered a pursuer and may be killed.

    …Also, anyone who weakens our own state by word or similar action is considered a pursuer…Hindrances—babies are found many times in this situation. They block the way to rescue by their presence and do so completely by force. Nevertheless, they may be killed because their presence aids murder. There is justification for killing babies if it is clear that they will grow up to harm us, and in such a situation they may be harmed deliberately, and not only during combat with adults.”…In a chapter entitled “Deliberate harm to innocents,” the book explains that war is directled mainly against the pursuers, but those who belong to the enemy nation are also considered the enemy because they are assisting murderers.“
    The book Torat ha-Melekh [The King’s Teaching], which was just published, was written by Rabbi Yitzhak Shapira, the dean of the Od Yosef Hai yeshiva in the community of Yitzhar near Nablus, together with another rabbi from the yeshiva, Yossi Elitzur. The book contains no fewer than 230 pages on the laws concerning the killing of non-Jews, a kind of guide for anyone who ponders the question of if and when it is permissible to take the life of a non-Jew…
    http://coteret.com/2009/11/09/settler-rabbi-publishes-the-complete-guide-to-killing-non-jews/

     
    Schöne Helden sind das – wenn das ‚Das Licht der Völker‘ sein soll, dann kann ich nur sagen – Gute Nacht!

    Ich muss dazu sagen, dass Shapira nur kurzfristig auf Grund dieser Veröffentlichung verhaftet wurde und Teile der jüdischer Geistlicher widersprachen – er hat aber auch viele Anhänger und Gleichgesinnte auch im religiösen Establishment – ernsthafte Folgen hatte, soweit ich das weiß, auch diese Schrift, welche hier als Volksverhetzung übelster Art gelten müsste – nicht.
     
    Jango-Jack – wohl wahr, eine gewisse Fixierung mich mit diesen Leuten rumzuschlagen kann ich mir selber auch nicht absprechen und ich frage mich auch oft ob das gesund ist. Es ist ziemlich ausssichtslos.

  2. Hey Jane,
     
    du hast es hier mit Fanatikern zu tun. Einfacher ist es bis unendlich zu zählen, als das ein Baruch Zion alias „Moses 2“ oder ronit alias die „Doppelzunge“ oder Karl „the freedommachine“ Pfeifer nur einmal im Leben einen Fehler Israels eingestehen würden. Israel ist unfehlbar, wenn ein israelischer Soldat einem gefangenen Palästinenser ans Bein schiesst, dann war es eigentlich so, das der Palästinenser die Kugel wegschiessen wollte. Und wenn 9 Zivilisten an einem Schiff auf internationalem Gewässer erschossen werden, dann aus „Notwehr“. Und wenn man Israel kritisiert, dann hasst man Juden, selbst und insgeheim die, die Israel auch kritisieren, weil es ja sonst keinen Grund für solche Fanatiker gibt, schliesslich sind sie unfehlbar und machen alles richtig!
    Vermutlich wäre es auch richtig gewesen die Rosinenbomber über Berlin runter zu schiessen, schiesslich war das eine Provokation der bösen Westberliner und Amerikaner gegenüber den Sowjets. Aber warte mal, fragen wir doch lieber einen der Fanatikos ob ich auch richtig liege, schliesslich möchte ich nicht „vermutlicher „Nazi oder Antisemit, oder dumm und arrogant geschimpft werden.
    War das so richtig Doppelzunge, Moses 2 und Freedommachine, darf ich das so sagen oder was ist richtig und vor allem klug?

  3. @Jane

    Gegenseitige Anerkennung ist die einzige adäquate Antwort auf diese großmütige Geste mit der die Palästinenser den Staat Israel würdigten und damit selbst auf 78% ihres Siedlungsgebietes verzichteten.“

    Und wie würdigen die Moslems den Staat Israel? Mit Terror, Mord und mit Krieg an unschuldigen Zivilisten. Heimtückisch und Hinterlistig haben die Araber nur ein Tag nachdem die UNO Mehrheitlich beschlossen hatte das Mandatsgebiet Palästiner in einen Arabisch und in einen Jüdischen Staat zu teilen, die Juden die gerademal den Holocaust der Nazis überlebt haben angegriffen. Mehrere Arabische Armeen rückten gegen den kleinen Staat Israel vor um diesen gleich wieder zu vernichten und alle Juden, so wie die Araber es von den Nazis gelernt hatten, zu ermorden.
    Die Arabischen Armeen riefen ihren Brüder zu solange das abschlachten der Juden dauert, sollen die Araber in den Nachbarstaaten warten. Nachdem man mit den Juden fertig ist können alle wieder zurück und sich dann das Eigentum der Juden nehmen.

    Mit G“ttes Hilfe hat Israel nicht nur den ersten Verteidigungskrieg gegen die Mörderischen Arabischen Diktaturen gewonnen. Auch alle anderen Verteidigungskriege die Israel aufgezwungen wurden, sind mit G“ttes Hilfe gewonnen worden.

    Es wird Frieden für Israel und für die Araber geben, wenn die Araber den Staat Israel und das Jüdische Volk mit seiner gesamten Historischen Geschichte anerkennen.

    Das Land Palästiner ist die Historische Heimstätte des Jüdischen Volkes und Jerusalem war und ist die Heilige Hauptstadt aller Juden Weltweit.

    Es wird kein zurück zu den Grenzen von 1948 oder 1967 geben und auch kein Rückkehrrecht für die Arabischen Flüchtlinge.  
    Frieden gibt es nur wenn die Palästinensischen Araber und ihren Verbündeten wie Hezbollah, Syrien und der Iran vom Terror und vom Plan Israel zu vernichten ablassen.

    Zum Anfang und um den Frieden zu würdigen sollten die Fatah und die Hamas als erstes Israel Anerkennen und die Juden als das Volk was aus dem Nahen Osten stammt,  Willkommen heissen das es wieder zurück ist in seiner alten Heimat.

  4. “Das Gerede von der „israelischen PR Maschinerie“… naja, auch hierzu spare ich mir jeglichen Kommentar“

    Bezahlte Internetsurfer verbreiten israelischer Propaganda

    von Jonathan Cook

    ….Die Existenz eines „Internet-Kriegsteam“ kam ans Licht, als es in das diesjährige Budget des Außenministeriums eingeschlossen wurde. Über $ 150 000 wurden für das erste Stadium der Entwicklung beiseite gelegt mit einem wachsenden Fond im nächsten Jahr. Das Team steht unter der Behörde einer großen Abteilung, die sich schon offiziell mit „allgemeiner Erklärung“ befasst – im israelischem Terminus „Hasbara“. Gewöhnlich ist Propaganda damit gemeint. Das schließt nicht nur Regierungs- PR-Arbeit ein, sondern verschlossne Geschäfte, die das Ministerium mit einer Reihe privater Organisationen und Initiativen hat, die Israels Image in Druckmedien, TV- und im Internet fördern.

    In einem Interview dieses Monats mit Calcalist, einer israelischen Handelszeitschrift, gab Herr Shturman, der vertretende Direktor der Hasbara-Abteilung des Ministerium zu , dass sein Team als verdeckte Ermittler arbeiten. „Unsere Leute werden nicht sagen ‚Hallo ich bin aus der Hasbara-Abteilung des israelischen Außenministerium und ich möchte euch folgendes sagen.’ Sie werden sich auch nicht als Israelis zu erkennen geben,“ sagte er. „Sie werden als Netz-Surfer und als Bürger sprechen und werden Antworten schreiben, die persönlich aussehen, die sich aber auf eine vorbereitete Liste von Botschaften gründet, die das Außenministerium entwickelt.“
    Rona Kuperboim, eine Kolumnistin von Ynet, Israels bekanntester Nachrichten Website, denunzierte die Initiative und sagte: dies macht deutlich, dass Israel ein Gedanken-Polizei-Staat geworden sei. Sie sagte noch, dass „gute PR die Realität in den besetzten Gebieten nicht schöner machen kann. Kinder werden getötet, Wohnhäuser werden bombardiert und Familien verhungern.“ Ihre Kolumne wurde von mehreren Talkbakers begrüßt; sie fragten, wie sie sich für einen Job im Team des Außenministeriums bewerben könnten.

    http://zmag.de/artikel/bezahlte-internetsurfer-verbreiten-israelischer-propaganda

     
    Über israelischen Journalismus
    Yonatan Mendel, 6.3.08 London Review of Books

    Vor einem Jahr bewarb ich mich  bei Maariv, einer israelischen Zeitung um den Job als  Korrespondent   für die besetzten Gebiete. Ich spreche arabisch und habe an palästinensischen Schulen unterrichtet und an vielen gemeinsamen jüdisch-palästinensischen Projekten teilgenommen. Beim Interview fragte mich der Boss, wie ich objektiv sein könne. Ich hätte doch zu viel Zeit mit Palästinensern verbracht;..

    Bald verstand ich, was Tamar Liebes, die Direktorin des „Smart Institute of Communication“ an der Hebräischen Universität meinte, als sie sagte: „Journalisten und Verleger sehen sich als Schauspieler innerhalb der zionistischen Bewegung, nicht als kritische Außenseiter.“

    In den meisten Artikeln über den Konflikt liefern sich die beiden Seiten einen harten Kampf: die IDF einerseits und die Palästinenser auf der andern Seite. Wenn über einen gewalttätigen Vorfall berichtet wird, bestätigt die IDF oder die Armee sagt, aber die Palästinenser behaupten: ‚die Palästinenser behaupten, dass ein Säugling von IDF-Schießerei schwer verletzt wurde’. Ist das eine Schwindelei? ‚die Palästinenser behaupten, dass israelische Siedler sie bedrohen’: aber wer sind die Palästinenser? Lebt das ganze palästinensische Volk, israelische Bürger Israels, Bewohner der Westbank und des Gazastreifens, Leute. Die in den Flüchtlingslagern in den benachbarten arabischen Staaten leben und jene, die in der Diaspora leben – machen sie die Behauptung? Warum berichtet ein ernsthafter Artikel von einer Behauptung, die Palästinenser machten? Warum wird so selten ein Name, ein Ressort, eine Organisation oder die Quelle dieser Information genannt? Könnte es sein, dass dies so  vertrauenswürdiger erscheint?

    Ein anderes Beispiel: im Juni 2006, nach dem der israelische Soldat Gilat Shalit von der israelischen Seite des Gazasicherheitszaunes  gekidnappt wurde, wurden nach israelischen Medien sechzig Mitglieder der Hamas verhaftet, von denen 30 gewählte Mitglieder des Parlamentes und acht Minister der palästinensischen Regierung waren.  In einer gut geplanten Operation nahm Israel den pal. Minister für Jerusalem, den Finanzminister, den für Erziehung und Bildung, für religiöse Angelegenheiten, für strategische Angelegenheiten,  den für Internes, für Wohnungen und  Gefängnisse wie auch die Bürgermeister von Bethlehem, Jenin und Qalqilia, den Präsidenten des pal. Parlamentes und ein Viertel seiner Mitglieder gefangen. Dass diese Leute mitten in der Nacht aus ihren Betten geholt und auf israelisches Gebiet gebracht wurde, um wahrscheinlich als zukünftige Tauschprojekte wie Gilad Shalit zu dienen.

    Diese Operation war natürlich kein Kidnappen. Israel kidnappt nie – es verhaftet.

    Die IDF, wie sie von den israelischen Medien beschrieben wird, hat eine andere seltsame Fähigkeit: sie initiiert nie, sie entscheidet nie über einen Angriff oder beginnt eine Operation. Die IDF re-agiert immer nur. Sie reagiert auf Qassem-Raketen, antwortet auf Terrorakte, reagiert auf palästinensische Gewalt. Das macht die Sache viel sensibler und zivilisierter: die IDF ist gezwungen zu kämpfen, Hauser zu zerstören, Palästinenser zu erschießen und 4485 von ihnen  in  sieben Jahren zu töten – aber für keine dieser Aktionen  sind die Soldaten verantwortlich.

    Während ich Abu -Qusay, den Sprecher der Al-Aqsa-Brigaden im Gazastreifen im Juni 2007 interviewte, fragte ich ihn über die Gründe des Abschießens der Qassams auf die israelische Stadt Sderot. ‚Die Armee wird darauf reagieren,’ sagte ich, ohne zu realisieren, dass ich schon voreingenommen war. „Aber wir reagieren doch,“ sagte Abu-Qusay. „Wir sind keine Terroristen, wir wollen nicht töten … wir leisten nur Widerstand gegen Israels ständige Überfälle in die Westbank, auf seine angriffe, seine Belagerung, seinen Wasserraub und die Absperrung unseres Landes.“ Abu-Qusays Worte wurden ins Hebräische übersetzt, aber Israel überfällt jede Nacht die Westbank  und Israelis geschieht kein Leid. Schließlich war das doch nur unsere Reaktion.
    Eine andere interessante Unterscheidung zwischen uns und ihnen wurde deutlich, als die Hamas die 450 Gefangenen im Austausch für Gilad Shalit verlangten. Israel verkündete, dass es wohl Gefangene entlassen würde, aber nicht solche mit Blut an den Händen. Es sind immer die Palästinenser – niemals die Israelis, die Blut an ihren Händen haben. Das heißt nicht, dass Juden nicht Araber töten könnten. Aber sie haben kein Blut an ihren Händen. Und falls sie verhaftet werden, dann werden sie nach ein paar Jahren entlassen; doch die mit Blut an ihren Händen sind weiter gegangen und Ministerpräsident geworden. Und wir sind nicht nur unschuldiger, wenn wir töten, sondern auch schmerzempfindlicher, wenn wir verletzt werden. Eine normale Beschreibung einer Qassam-Rakete, die Sderot trifft, wird gewöhnlich so aussehen: „Eine Qassam fiel in die Nähe eines Wohnhauses, drei Israelis haben leichte Verletzungen und zehn andere leiden unter Schock. Man sollte diese Verletzungen nicht leicht nehmen: wenn eine Granate mitten in der Nacht ein haus trifft, kann sie wirklich einen großen schock verursachen.  Doch sollte man sich daran erinnern, dass nur Juden Schocks erleiden. Die Palästinenser sind ein sehr strapazierfähiges Volk.

    Als Riad Abu Zaid 2003 ermordet wurde, wiederholte die israelische Presse die IDF-Meldung, dass der Mann der Chef des militärischen Flügels von Hamas im Gazastreifen war. Eldar, einer von Israels wenigen Enthüllungsjournalisten ist, entdeckte, dass der Mann nur ein Sekretär im Gefangenen-Club der Bewegung war. Es war einer der vielen Fälle, in denen Israel einen palästinensischen Aktivisten höher einstufte, schrieb Eldar. Nach jeder Ermordung irgend eines kleinen Aktivisten wird eine hochrangiger „geliefert“.

    Ein anderes nützliches Wort ist „crowning“ – hebr. keter – Krone, ein Euphemismus für Belagerung, bei der jeder, der sein Haus verlässt, riskiert, erschossen zu werden. Kriegszonen sind Orte, wo Palästinenser getötet werden können, auch wenn es Kinder sind, die nicht wissen, dass sie eine Kriegszone betreten. Palästinensische Kinder werden übrigens oft zu palästinensischen Teenagers, besonders dann, wenn sie  versehentlich getötet wurden.

    Am 20 Mai 2006 berichtete Israels populärster TV-Kanal 2 über  eine weitere gezielte Tötung im Gazastreifen, eine Tötung, die den Qassambeschuss  verringern helfen wird (Es waren 376 Leute durch gezielte Tötungen ums Leben gekommen – 150 von ihnen Zivilisten, die nach das Ziel der „gezielten Tötungen“ waren)  Ehud Yaari, ein bekannter israelischer Korrespondent über arabische Angelegenheiten, saß im Studio und sagte: „Der Getötete war Muhammed Dahdouh vom islamischen Jihad..
    Israelische Korrespondenten für arabische Angelegenheiten müssen natürlich arabisch sprechen – viele von ihnen lernten es in Schulen des Sicherheitsestablishments – und sie müssen die Geschichte und Politik des Nahen Ostens kennen. Und es müssen Juden sein. Bemerkenswert ist, dass die israelisch-jüdischen Medien Journalisten mit durchschnittlichen Arabischkenntnissen denjenigen mit muttersprachlichen Arabischkenntnissen  vorziehen, da diese palästinensische Bürger Israels wären.

    Anscheinend können jüdische Journalisten besser erklären „was Araber denken“, „was Araber wollen“, „was Araber sagen“ . Vielleicht ist es darum, weil die Redakteure wissen, was ihr Publikum zu hören wünscht. Oder – was noch wichtiger ist – was das israelische Publikum lieber nicht hören möchte.
    Doch die Mehrheit der Israelis hat das Gefühl, dass ihre Medien zu links sind, nicht patriotisch genug, nicht genügend für Israel.

    http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_Israel_juedische/mendel_yonatan_ueber_israelischen_journalismus.htm 
     

  5. Die PLO erachtet die Unterzeichnung der Prinzipienerklärung für ein historisches Ereignis, welches eine neue Epoche friedlicher Koexistenz einleitet, frei von Gewalt und aller sonstigen Akte, welche Frieden und Stabilität gefährden. Dementsprechend verzichtet die PLO auf die Anwendung von Terrorismus und anderer Gewaltakte und wird Verantwortung über alle PLO-Elemente und ihr Personal übernehmen, um die Befolgung [der Vereinbarung] zu gewährleisten, Zuwiderhandlungen vorzubeugen und Zuwiderhandelnde zu disziplinieren.

    Ferner heißt es im gleichen Brief weiter:

    [..] bestätigt die PLO, dass jene Artikel der palästinensischen Charta, die das Existenzrecht Israels aberkennen, und die Bestimmungen der Charta, die nicht mit den Verpflichtungen dieses Briefes übereinstimmen, nun unwirksam und nicht länger gültig sind.
    Während sich die Fatah in Folge des Oslo-Friedensprozesses zu einer vergleichsweise moderaten palästinensischen Fraktion wandelte, welche gemäß dem Brief ihres Vorsitzenden Arafat Israels Existenzrecht anerkannt und dem Terrorismus abgeschworen hat, fand eine eindeutige offizielle direkte Änderung der Palästinensischen Nationalcharta gemäß dem Oslo-I-Vertrag bis heute nicht statt. Die Anerkennung Israels durch die Palästinensische Autonomiebehörde erfolgte de facto indirekt. In einer Sitzung am 26. April 1996 votierte sie mit 504 zu 54 Stimmen bei 14 Enthaltungen:

    Israeli PM Netanyahu: I „stopped“ Oslo peace process

    http://www.youtube.com/watch?v=eeT_KLuCdug

    Aber was soll das alles, wenn die Isrealis die Palästinenser und ihr Recht auf einen eigenen Staat nicht anerkennen. Sie müssten diese dann zumindest voll einbürgern – alles andere ist Barbarei.

  6. “… das jüdische „Elefantengedächtnis“… hier überschreiten Sie in meinem persönlichen Empfinden die Grenze zum Antisemitismus.“
     
    Das ist doch absurd – eine Religionsgemeinschaft, ein Volk oder wie auch immer pocht auf  den Ortschaften, die es vor 2000 Jahren mal besiedelt hat. Was ist dann ‚antisemitisch‘ daran, darauf hinzuweisen, dass dieselbe anscheinend großen Wert auf das ’niemals vergessen‘ legt. Es ist per se auch nicht unbedingt etwas Negatives.
     
    Ich habe nur den Eindruck, dass das nichts daran ändert, dass das Gedächtnis offensichtlich halt doch sehr selektiv funktioniert.
     
    Die Anerkennung Israels durch die Palästinenser, die stattgefunden hat, hat in der Tat zu nichts geführt – aber ist das die Schuld der Palästinenser?
     
    Die Anerkennung Israels hätte mit der Anerkennung Palästinas beantwortet werden müssen und dann hätte das zu einer Stabilität für beide Völker führen können, aber doch nicht, wenn die Israelis ihre Expansion einfach weiterbetreiben und die Palästinenser permanent weiter unterdrücken. Gegenseitige Anerkennung ist die einzige adäquate Antwort auf diese großmütige Geste mit der die Palästinenser den Staat Israel würdigten und damit selbst auf 78% ihres Siedlungsgebietes verzichteten. Die Reaktion der Israelis ist einfach unterirdisch lausig. Mehr kann man dazu nicht sagen.

    “Wenn Sie der Meinung sind, Annexion von Muslimen durch andere Muslime sei keine „Fremdherrschaft“, spricht das für sich.“
     
    Palästina war zuvor eine Provinz innerhalb des Osmanischen Reiches. Es gab in der Tat kein Land Palästina, daher war das auch keine Fremdherrschaft. Die Grenzziehungen in der muslimischen Welt wurden recht willkürlich durch die Kolonialmächte ausgeführt. Die Verwaltung der West-Bank und Gazas durch Jordanien und Ägypten war daher gar keine Fremdherrschaft. Die Palästinenser haben die Israelis auch nicht gebeten ’sie zu befreien‘. Zudem haben beide Länder die Palästinenser entlassen um einen eigenen Staat bilden zu können, vielleicht auch weil sie machtlos gegen Israel waren. Es ist doch absurd, wie Sie die Dinge umdeuten, um damit eine Rechtfertigung für Israel zu erwirken. Wissen Sie, dann soll Israel doch die Muslime Palästinas einbürgern. Machen Sie ein großes gemeinsames Land und geben Sie ihnen volle Bürgerrechte. Das wäre auch eine Lösung, aber gewiss nicht dieses Apartheidswesen mit Menschen in 3 verschiedenen Klassen mit utnerschiedlicher Rechtssprechung für alle Ewigkeit aufrecht zuerhalten, denn nach allem was man sieht, ist es das was Israel will (und währenddessen macht es den Menschen das Leben in den besetzten Gebieten so bitter, dass sie möglichst nach und nach verschwinden werden)

    “Die Palästinenser haben die Änderung der Charta nie schriftlich umgesetz“
    In Zivilisierten und Demokratischen Länder wie Israel z.B
     
    Eben – die Palästinenser müssen ja erst mal ein eigenes Land haben. Und wenn Israel nicht alles daran setzen würde die Staatswerdung Palästinas jenseits der Linie, welche nun einmal nicht zu Israel gehört, zu verhindern – dann hätten sie eines und dann gäbe es auch eine rechtsverbindliche Instanz. So wurde das natürlich nichts.


    Und ganz egal was in der Charta oder sonstwo steht (in der Charta steht spiegelbildlich das, was sie die ganze Zeit für Israel verteidigen – die agressive Landnahme), sobald Staaten proklamiert sind und anerkannte Grenzen haben., hat das eine Rechtsverbindlichkeit, die nicht mehr aus der Welt geschaffen werden kann. Das gilt genauso für die Palästinenser, wie für Israel. Und auf dieser Basis ist Frieden seit 1988 möglich – was fehlt ist die Anerkennung Palästinas durch Israel und nur das schafft gegenseitige Rechtsverbindlichkeit und Stabilität.
    Israel hat die Macht in diesem Konflikt und es nützt diese Macht auf erbärmliche, kleinliche und selbstsüchtige Art und Weise.

    “Wieso fodert der US Präsident die Palästinenser zum wiederholte male auf den Staat Israel anzuerkenn?“
     
    Bislang ist noch nicht mal klar, von welchem Israel da überhaupt die Rede ist und weil Palästina kein Staat ist und die Anerkennung Arafats nach allem was war und nach den Fakten die die Israelis in den besetzten Gebieten geschaffen haben eben Makulatur ist. Wenn es kein Land gibt, dann gibt es auch keine rechtsverbindlichen Verträge, keine Kontinuität. Zudem mag sich Israel selbst ja auf keinerlei Grenzen festlegen, was die Forderung nach Anerkennung besonders absurd macht. Davor müsste eigentlich erst mal der Grenzverlauf geklärt werden, worauf die Hamas auch sinnvollerweise pocht. Die Hamas besteht nach den Erfahrungen auf Oslo darauf, dass es Anerkennung bestenfalls gegenseitig geben kann, und was immer man von der Hamas halten mag – sie hat vollkommen Recht damit.

    Übrigens hat auch die gesamte Arabische Liga inklusive Arafat die volle Anerkennung innerhalb der Grenzen von 67 erneut und wiederholt angeboten, plus Aufnahme diplomatischer und Handelsbeziehungen zu allen arabischen Ländern angeboten, insofern Israel endlich aufhört die Palästinenser zu drangsalieren, zu enteigenen, zu vertreiben und ihnen endlich ein selbstbestimmtes Leben nicht mehr vorenthält. Die Israelis wollen das aber einfach nicht, die Knesset hat über dieses historische Angebot noch nicht einmal debattiert. Die Arabische Liga hat das Angebot auch immer wieder erneuert und dabei auch diskret angedeutet, dass man auf das reale Rückkehrrecht der meisten Flüchtlinge verzichten wird. Die Israelis haben aber nun einmal gar kein Interesse an solch friedvollen Verhältnissen. Sie wollen einfach das Land und Sie alle hier machen doch selbst gar keinen Hehl daraus- nur scheinen Sie zu verdrängen, dass das nun einmal ein höchst agressiver Akt gegen die dort ansässigen Menschen ist. Es ist ein Verbrechen nicht geringen Ausmaßes.

    “Die Stellung nicht-muslimischer Palästinenser ist nach meiner persönlichen Erfahrung bedeutend komplizierter als von Ihnen hier dargestellt, aber auch dies sei Ihnen belassen.“
    Ich habe ja so gut wie gar nichts darüber geschrieben. Warum sagen Sie nicht mal zur Abwechslung etwas über die Dinge, über die ich mich tatsächlich länger auslasse. Das Leben in den besetzten Gebieten ist allemal voller Spannungen und ja – es gibt mitunter auch Spannungen zwischen den Religionsgemeinschaften, aber die christlichen Palästinenser ziehen weg, weil sie unter Besatzung keine Zukunft sehen und sind in ihrer Forderung nach einem gemeinsamen Staat mit ihren muslimischen Landsmännern vereint.
    Sie tragen auch die selben Leiden unter der Willkür der Besatzung –

    AUFRUF PALÄSTINENSISCHER CHRISTEN UND CHRISTINNEN ZUR BEENDIGUNG DER BESETZUNG

    Eine Gruppe palästinensischer Christen und Christinnen aus mehreren Kirchen und kirchlichen Organisationen veröffentlicht einen leidenschaftlichen und vom Gebet erfüllten Aufruf zur Beendigung der Besetzung Palästinas durch Israel.

    Der Aufruf wird im Rahmen einer Tagung am 11. Dezember in Bethlehem veröffentlicht zu einer Zeit, in der viele Palästinenser glauben, dass sie sich in einer Sackgasse befinden. Das Dokument fragt die internationale Gemeinschaft, die politischen Verantwortlichen in der Region und die Kirchen in aller Welt nach ihrem Beitrag zur Unterstützung der Freiheitsbestrebungen des palästinensischen Volkes. Der Aufruf will selbst inmitten „unserer Katastrophe“ als ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe verstanden werden.

    ….Die Unterzeichnenden des Aufrufs bringen ihren Schmerz zum Ausdruck und beklagen die leeren Versprechungen und Ankündigen von Frieden in der Region. Sie erinnern die Weltgemeinschaft an die Trennmauer, die auf palästinensischem Gebiet errichtet worden ist, an die Blockade von Gaza, daran, dass israelische Siedlungen ihr Land verwüsten, an die Erniedrigung an den Militärposten, die Einschränkung der Religionsfreiheit und den kontrollierten Zugang zu den heiligen Stätten, an das Los der Flüchtlinge, die darauf warten, in ihre Heimat zurückkehren zu können, an die Gefangenen in israelischen Gefängnissen, an Israels eklatante Missachtung des Völkerrechts wie auch an die Lähmung der internationalen Gemeinschaft angesichts dieser Tragödie.

    Sie weisen Israels Rechtfertigung, seine Aktionen dienten der Selbstverteidigung, zurück und erklären unmissverständlich: „Wenn es keine Besetzung gäbe, gäbe es auch keinen Widerstand, keine Angst und keine Unsicherheit.“
    http://www.paxchristi-freiburg.de/html/kairos_dokument662.html
    http://www.oikoumene.org/fileadmin/files/wcc-main/2009pdfs/Kairos%20Palestine_Ger.pdf


    …“Seit Jahrzehnten führen Juden und Palästinenser in diesem Land Krieg gegeneinander. Palästinenser träumten davon, daß der Staat Israel wieder verschwinde, so daß sie ihren Traum von der Rückkehr nach Jaffa und Akko verwirklichen können.
    Juden träumten von einer Aussiedlung der Palästinenser oder wenigstens davon, daß ihre Herrschaft über die Palästinenser immer weitergeht… Seit Jahrzehnten tun Juden wie Palästinenser nichts anderes, als die Existenz des anderen Volkes zu verleugnen ebenso wie die Wirklichkeit, in der sie leben… Der Frieden ist kein Traum, der wahr geworden ist – im Gegenteil. Der Frieden beginnt damit, daß alle dummen Träume, die vor allem in der Verleugnung der Existenz des anderen Volkes bestehen, abgelegt werden“…

    Der engagierte Bühnenautor Jehoshua Sobol am 14.9.1993.

    In dieser Hinsicht die Israelis in Zugzwang und nicht etwa die Palästinenser, denn die Israelis haben ihren Staat und wenn sie das Angebot der Arabischen Liga annehmen haben endlich beide Völker ihren Staat und was immer irgendwelche Radikalinskis beider Seiten mitunter proklamieren – das schafft Rechtssicherheit – für beide Parteien. Es scheint nur dass Israel die Dinge lieber in der Grauzone hält, damit es sich niemals irgendwelche Beschränkungen auferklegen muss. Die Palästinenser, auch die Hamas, sind jedenfalls bereit einen Staat in festen Grenzen entlang der Grünen Linie zu akzeptieren und insofern das geschehen sein sollte – ändert auch die HamasCharta nichts mehr daran – das wissen auch die Palsätinenser.

     

  7. Das ist die Arabisch Moslemische Welt die Jane so sehr Verteidigt


    Armee quälte ägyptische Frauen mit „Jungfrauentests“

    http://www.welt.de/
    „Ägyptische Soldaten haben Demonstrantinnen auf Jungfräulichkeit untersuchen lassen – das bestätigte nun ein General. Die Begründung dafür klingt hanebüchen.“

    Muslim girl Katya Koren, 19, ’stoned to death over beauty contest in Ukraine‘
    http://www.dailymail.co.uk
    Katya Koren, 19, was found dead in a village in the Crimea region of the Ukraine near her home.

    Schläge mit der Kordel für Frauen am Steuer
    http://www.welt.de
    Saudische Männer wollen Autofahrerinnen verprügeln, die am 17. Juni ein Tabu brechen

    Dramatischer Exodus der arabischen Christen: Eine kollektive Schande – taz.de
    http://www.taz.de
    KOMMENTAR VON GEORG BALTISSEN

  8. @Jane

    Und welche Viertel in Jerusalem sind die schönsten, wo die Leute am liebsten hingehen – die arabischen Viertel, sie nehmen dann die Atmosphäre, die eigentlich muslimisch, arabisch ist, als biblisch war; tatsächlich sind das aber arabische Viertel, arabische Häuser und es sind wahrscheinlich die schönsten in Jerusalem.“

    Das zeigt das nie in Jerusalem waren und gar nicht wissen wie Arabische Viertel in wirklichkeit aussehen. Sie vermuten wiedereinmal und Glorifizieren ihre Moslimischen Freunde die sie so lieben. Alles was sie wissen ist Theorie nichts von dem was sie hier schreiben oder beschreiben kennen sie aus der Wirklichkeit. Ihnen geht es nur um ihren Persönlichen Rachefeldzug gegen die Juden.

    Ihr Märchchen und ihr Scheinwelt von der sogenannten Anerkennung der PLO des Staares Israel.

    Sie haben viel von ihren Arabischen Freunden gelernt, wie z.B. viele Worte zu machen mit wenig Inhalt und ohne Konsequenzen. Das ist die Arabische Mentalität (Basarmentalität) Die Palästinenser haben die Änderung der Charta nie schriftlich umgesetz oder Veröffentlicht. Da sie ja so gerne Kopieren hätte ich gerne die geänderte PLO Charta in dem die besagten Artikel nicht mehr stehen. Gerne auch auf Arabisch wenn das für sie einfacher ist zu kopieren.

    PLO Charta Kopie aktuell Arabic English

    In Zivilisierten und Demokratischen Länder wie Israel z.B. werden Änderung von Gesetzten oder Parteiprogrammen  schriftlich Veröffentlicht so das jeder es Lesen kann. Aber das ist das Problem bei den Arabern nur nichts schriftliches sonst könnte man sie ja daraufhin Verantwortlich machen.

    „Washington, 19. Mai – In einer ausführlichen Nahost-Rede hat US-Präsident Barack Obama am Donnerstag Israelis und Palästinenser aufgerufen, unverzüglich die Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung wieder aufzunehmen. Als Basis müssten die Waffenstillstandslinien bis 1967 mit einem vereinbarten Gebietsaustausch dienen. Die Palästinenser forderte er auf, Israel anzuerkennen. Die palästinensische Strategie, Verhandlungen mit Israel zu umgehen und sich mit der Staatsgründung direkt an die Vereinten Nationen zu wenden, werde nicht zum Erfolg führen, warnte er.“
      
    Wieso fodert der US Präsident die Palästinenser zum wiederholte male auf den Staat Israel anzuerkenn?

    Ihre Moslemischen Freunde die so in Schutz nehmen haben kein Interesse am Frieden mit Israel. Weil es kein Sinn macht aus der Sicht der Palästinenser denn sie wollen immer noch  den Jüdischen Staat zerstören und alle Juden ermorden.
    Ein Friedensabkommen und dann auch noch schriftlich und Verbindlich ist ein Wiederspruch zur Arabischen Kultur.


  9. @Jane
    Ihre a-historische und einseitig entkontextualisierte Sichtweise sei Ihnen belassen. Wenn Sie der Meinung sind, Annexion von Muslimen durch andere Muslime sei keine „Fremdherrschaft“, spricht das für sich.
     
    Die Stellung nicht-muslimischer Palästinenser ist nach meiner persönlichen Erfahrung bedeutend komplizierter als von Ihnen hier dargestellt, aber auch dies sei Ihnen belassen.
     
    Natürlich gibt es auch in Israel, wie leider in jedem Land, Diskriminierung und es ist wichtig, diese juristisch, parlamentarisch und außerparlamentarisch zu bekämpfen (was in Israel ja auch stattfindet). Die Zusammenhänge sind allerdings bedeutend komplexer, als Ihre vereinfachte schwarz-weiße Darstellung.
     
    Das Gerede von der „israelischen PR Maschinerie“… naja, auch hierzu spare ich mir jeglichen Kommentar, denn ich denke, es gibt genügend Menschen, die hier weiter denken.
     
    Ihnen, Jane, ist ganz offensichtlich entgangen, dass ich mich auf die aktuelle Situation bezogen habe. Macht ja nichts. Die von Ihnen sogenannte Anerkennung Israels durch die PLO hat niemals eine Form gefunden, in der sie irgendeine politische Nachhaltigkeit gehabt hätte.
     
    Allerdings:
    „Wissen Sie es ist schon absurd, dass Vertreter einer Religion, die sich so ungeheur viel auf ihr Elefantengedächtnis einbilden, so ungeheuerlich vergesslich sind, wenn es darum geht, die Dinge auszublenden, die ihr Weltbild stören (…).“

    … das jüdische „Elefantengedächtnis“… hier überschreiten Sie in meinem persönlichen Empfinden die Grenze zum Antisemitismus. Sie können sich nun ruhig über meine „pathologische Überempfindlichkeit“, die Sie ja bereits an anderer Stelle als der Wahrnehmung von Antisemitismus nach 1945 stets immanent diagnostiziert haben, echauffieren. Ich habe auch ehrlich gesagt keine andere Erwartung, als das dies von Ihnen abperlt wie…
    Mir ist eine (konstruktive) Auseinandersetzung mit Ihnen nicht mehr möglich.

  10. “Das ist die Anerkennung von Menschen die verstanden haben das die Juden das Land Eretz Israel Weise und Gerecht Führen. Auch für die Moslems auch für die Christen auch für die Druzen.“
     
    Und Sie erzählen mir ich hätte keine Ahnung vom Völkerrecht Sie Lügner – seien Sie doch ehrlich und bestätigen Sie worum Sie sich hier herum winden – NIEMAND hat die Annexion Ost-Jerusalems anerkannt, nicht mal die treuesten Sponsoren Israels, die USA – weil es völkerrechtswidrig ist.

    “Die Millionen Menschen egal ob Christen, Buddisten, Moslems oder Sekulare Menschen die immer wieder nach Yerushalayim kommen weil sie diese Stadt lieben und die Heiligkeit spüren die von ihr ausgeht“
     
    während man an der schleichenden Vertreibung der einheimischen muslimischen Bevölkerung arbeitet.

    Die Vereinten Nationen haben Israel vorgeworfen, mit seiner Politik die Araber aus Ostjerusalem zu verdrängen. Auf lange Sicht sei die Präsenz der Palästinenser in der Stadt bedroht, geht aus einem am Dienstag in New York veröffentlichten Bericht des UN-Nothilfebüros Ocha hervor. Die Araber würden isoliert und könnten ihre grundlegenden Rechte nicht wahrnehmen. …

     
    http://derstandard.at/1304551518402/UN-Israel-verdraengt-Araber-aus-Jerusalem?seite=4
     
    Und welche Viertel in Jerusalem sind die schönsten, wo die Leute am liebsten hingehen – die arabischen Viertel, sie nehmen dann die Atmosphäre, die eigentlich muslimisch, arabisch ist, als biblisch war; tatsächlich sind das aber arabische Viertel, arabische Häuser und es sind wahrscheinlich die schönsten in Jerusalem.

    “The poet and Jerusalemite Gilad Meiri, who apparently also loves a different Jerusalem, has called in a poem „to liberate Jerusalem from Jerusalem Day.“

    Ever since Jerusalem became a city that was compacted together 44 years ago, there have been few reasons to celebrate, and this year, fewer than ever.

    Some 8,000 Jerusalemites got fed up with the city over the past year and abandoned it.

    The rate of high school students who pass their matriculation exams is low and the city is is not heedful of the children of the poor.

    Meanwhile, in the eastern part of the city, more than 1,000 classrooms are lacking; about half the children have no place in a classroom, they are mamzerim.

    Even before this, Jerusalem was no bed of roses. But in recent years is has become a bed of thorns.

    In the neighborhood of Al-Bustan, at the foot of the City of David, the municipality insists on destroying dozens of inhabited homes to turn a delusional vision into reality – the „Garden of the King.“

    In the neighborhood of Silwan, has anyone noticed that a „quiet intifada“ is under way? Settlers in Beit Yonatan and Wadi Hilweh have been clashing daily with local residents and lives have been lost. Beit Yonatan should have been evacuated long ago according to the High Court of Justice decisions at which Mayor Nir Barkat thumbs his nose and the attorney general neglects.

    The police are arresting local leaders, including Jawad Siyam, who established a community center for children and has fallen victim to false complaints by settlers, his neighbors. The police are also arresting minors; just the other day, Haaretz reported on the illegal arrest of a 7-year-old boy…..“
     
    http://www.haaretz.com/print-edition/news/jerusalem-day-celebrations-will-not-cover-up-the-city-s-rot-and-discrimination-1.365222
     
    “Es ist nicht wahr und immer wieder eine Lüge von Ihnen das sie diese Behauptung hier schreiben. Die PLO hat das was in den Briefen geforderte wurde nie schriftlich umgesetzt.  Also heisst das sie bewusst hier Lügen und zum wiederholten male Öffentlich Israel beschuldigen.“
     
    Herr Zion – Sie sind der Lügner – wir führen diese Diskusion hier nicht zum ersten mal und ich habe schon ich weiß nicht wie oft, die schriftlichen Vereinbarungen, welche auch hier bei Hagalil veröffentlicht wurden, rein gestellt. Dass Ihnen das nicht ins Konzept passt, ist mir klar – aber hemmungslos Lügen verbreiten – das tun Sie. Mittlerweile können Sie ja nicht mehr so tun, als ob Sie nichts davon wüssten:

    “Am 15. November 1988 proklamierte die PLO einen souveränen Palästinenserstaat unter ihrer Führung. Dabei berief sie sich auf die UN-Resolution 181 von 1947: Diese habe die internationalen Bedingungen für diesen Staat formuliert. Damit erkannte sie erstmals implizit auch Israels völkerrechtliche Legitimation als unabhängiger jüdischer Staat an. Ende 1988 erkannte die PLO-Führung auch die UNO-Resolution 242 an.

    Daher hier zum ich weiß nicht wievielten male:



    10. September 1993
    Israel und die PLO wechseln Briefe zur gegenseitigen Anerkennung. In letzter Verhandlungsminute erhält Holst die Unterschriften Arafats (PLO) und Rabins (Israel). Das Exekutivkomitee der PLO billigt trotz interner Widerstände den von Yassir Arafat in Tunis vorgelegten Text.

    Arafat am 09.09.1993 an Rabin:
    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“
    Rabin an Arafat:
    „…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“

    ..Der Zentralrat der PLO in Tunis billigt die Prinzipienerklärung 12. Oktober 1993.
    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/zeittafel-1992.htm
     
    Die Saboteure des Friedens:

    “Der Leiter des islamischen Waqf und des »Höheren Islamischen Rates« in Jerusalem schrieben am 16. Oktober 1993 an Ministerpräsident Rabin…

    ...Diese täglichen Schändungen der Ibrahimi-Moschee können nicht ignoriert werden. Leider haben die israelischen Behörden nie etwas gegen dieses feindselige Verhalten der Siedler unternommen ... Wir hoffen, daß die Behörden gegen diese aufstachelnden und feindseligen Aktionen, die sich gegen die Religionsfreiheit der Muslime und ihr Recht auf die umfassende Nutzung ihrer Moschee richten, etwas unternehmen werden.«…

    Niemand konnte deshalb überrascht sein, als Baruch Goldstein am 25. Februar 1994 in der Ibrahimi-Moschee in Hebron 29 betende Muslime erschoß. Einige palästinensische Quellen behaupten, daß auch herbeigeeilte Soldaten und Siedler wahllos in die Moschee feuerten. Während der sich anschließenden Proteste erschoß die israelische Armee nochmals die gleiche Anzahl Palästinenser.

    Am 1. März 1994 zitierte die Zeitung »Yediot Aharonot« folgende Passage aus einem Gespräch Goldsteins mit dem Militärrabbiner Gad Navon: »Ich bin als Arzt nicht bereit, jemanden zu behandeln, der kein Jude ist. Ich kenne nur den Rambam und Kahane an.« »Man hat mir gesagt, Sie seien nicht bereit, die drusischen Soldaten in unserer Armee zu behandeln«, fragte General Navon.

    Paradoxerweise riegelte die israelische Armee nach dem Massaker die gesamte Westbank und den Gaza-Streifen völlig ab, was der palästinensischen Wirtschaft beträchtlichen Schaden zufügte. Über Hebron wurden eine sechswöchige Ausgangssperre verhängt, um die 450 Siedler zu schützen. Die Angehörigen der Opfer des Massakers wurden obendrein noch bestraft.

    Die Bestattung des Massenmörders geriet zu einer eindrucksvollen Demonstration des jüdischen Extremismus. Die Menge rief immer wieder: »Welch ein Held«, »Welch ein Gerechter!«,

    Obwohl eine große Mehrheit der Israelis die Evakuierung der Siedler befürwortete, lehnte Rabin dies mit der Begründung ab, sie »widerspreche der ›Prinzipienerklärung‹«, so in »Ha’aretz« vom 18. März 1994. Er ließ sich damals vermutlich von Sicherheitsbedenken leiten, denn die Siedler hatten mit Bürgerkrieg gedroht. Die Hälfte der Bewohner der Siedlung Tapuah gehört zur Kahane-Chai-Gruppe und ist bewaffnet. Sie glauben das Recht zu haben, Palästinenser zu erschießen. »Das ist ein Krieg zwischen Arabern und Juden um das Land«, erklärte ein 21jähriger Yeshiva-Student. Die folgenden Zitate aus einem Artikel von Armin Wertz in der »Frankfurter Rundschau« vom 5. März 1993 zeigen die Gesinnung der Bewohner dieser Siedlung. Goldsteins Blutbad sei eine »gerechte Tat« gewesen und Rabin ein »Verräter«, der »gegen die Juden und für die PLO arbeitet«. Die meisten Bewohner Tapuahs kommen aus den USA und seien deshalb »nicht der Gehirnwäsche der Regierung ausgesetzt« gewesen. »Die Araber müssen rausgeschmissen werden. Nur wenn sie bereit sind, unter jüdischer Herrschaft und ohne politische Rechte zu leben, dürfen sie hierbleiben.«

    Die Vorgänge in Hebron sowie die sich anschließenden Repressionen demonstrierten
    den Palästinensern, daß die Abkommen weder die Existenz der Siedlungen noch die
    Anwesenheit der israelischen Besatzungsarmee die die Siedlungen weiter schützen mußten, in Frage stellten.


    Der orthodoxe Jude Yeshiyahu Leibowitz gehörte zu den schärfsten Kritikern der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern. In »Yediot Aharonot« vom 2. März 1994 ließ er keinen Zweifel daran, wer seiner Meinung nach die Verantwortung für Baruch Goldsteins Tat trägt.»Jedem sollte klar sein: Jeder, der sich nicht weigert, in den besetzten Gebieten Dienst zu tun, ist ein Freund Goldsteins und ein Partner in diesem Mord. In diesem Akt repräsentiert er das Volk. Er ist ein Repräsentant des Volkes und der Regierung, und der Schuldige ist Yitzhak Rabin.« In einem Streitgespräch mit Shimon Peres, das in »Ma’ariv« vom 25. März 1994 erschien, sagte der Philosoph: »Das moderne Israel wird vom politischen, religiösen und nationalen Blickwinkel authentisch durch Baruch Goldstein repräsentiert. Er ist die authentische Verkörperung der augenblicklichen Kultur und des Regimes. Dies heißt natürlich nicht, daß die über vier Millionen Juden die gleiche Mentalität haben. Im Gegenteil: Es gibt viele, die dieses Regime, diese Kultur und diese Mentalität ablehnen. Ihre Zahl hat kürzlich stark zugenommen. Wenn wir jedoch über ein ›Kollektiv‹ sprechen, dann wird unser ›Kollektiv‹ durch diese Kreatur, Baruch Goldstein, repräsentiert.« Natürlich sei das Massaker nicht das Werk eines »Wirrkopfs« gewesen, sondern »das Ergebnis einer ideologischen Strömung des radikalen Zionismus, wie er aus Nordamerika herüberkommt, durchdrungen zugleich vom Messianismus der Nachfahren der Pilgrim Fathers und vom Klima der Gewalt in der ›gettoisierten‹ Gesellschaft der großen nordamerikanischen Städte von heute«, schrieb Juan Goytisolo in der »Frankfurter Rundschau« vom 27. Februar 1995.“
    (Das war damals noch eine andere ‚Frankfurter Rundschau‘ als heute).
    Von Ludwig Watzal
    http://www.watzal.com/download/Watzal_fdf_Kapitel2.pdf

    Das Attentag Goldsteins, aber nicht nur das allein, sondern auch die Reaktion des israelischen Staats bestärkte die damals noch sich in einer Minderheit befrindenden Hamas in der Absicht zum Widerstand gegen Israel und auch gegen die PLO und führte zu der Radikalisierung der Partei (zuvor gab es keine Selbstmordattentate), die anfänglich sogar als Konkurrent zur Fatah von Israel unterstützt wurde. Übergriffe der Siedler, des Militärs auf Muslime und die fotwährende Ausbreitung der Siedlungen wurden mit blutigen Terroranschlägen beantwortet, welche eine Friedensperspektive und auch die Politik Arafats untergruben.
     
    Das Misstrauen der Palästinenser war begründet,  schien Oslo doch von Anfang an dermaßen einseitig auf die Bedürfnisse der Israelis zugeschnitten zu sein, ohne auch das Volk der Palästinenser und ihr Recht auf einen eigenen Staat glaubwürdig umzusetzen. Die Anerkennung Israels durch die Palästinenser wurde lediglich mit der Anerkennung einer palsätinensischen Partei entsprochen.
     
    Ein Abbau der Siedlugen wurde entgegen dem Glauben der Weltöffenltichkeit niemals ernstlich anvisiert , auf jeden Fall niemals ernsthaft angegangen und auch entgegen des Glaubens der Palästinenser, die aus gutem Grund erhofften nun ihren Staat zu erhalten und wahrscheinlich auch entgegen des Glaubens eines guten Teils der israelischen Bevölkerung.

  11. @kd0627 

    tja, aber sie waren da, da wo die Juden Beten, also indirekte Anerkennung auch wenn sie es nicht zugeben wollen.

     Taten wiegen manchmal mehr wie Worte

  12. @Baruch Zion
    Sowas kann man einfach nicht ernst nehmen:

    „nie im Leben die Palis rauchen viel zu viel und zu lange Wasserpfeife und für Fleissig sind sie auch nicht berühmt“
    Das klingt genau wie die rassistsche Hetze in Deutschland gegen „faule Griechen“ und Südeuropäer allgemein.
    Wenn es keine Arbeitsplätze gibt, warum dann eigentlich nicht den ganzen Tag Wasserpfeife rauchen?
    Überhaupt, warum sollte frei von Joch der Arbeit sein Leben zu genießen verweflich sein?
    Das in Israel die Verhältnisse besser sind hat doch nichts damit zu tun das die Menschen dort keine Araber wären.

    Das Problem ist doch eher das viele sich lieber in einem israeelischen Bus in die Luft jagen statt ihr leben zu genießen so gut es eben geht.

  13. @Shimon Lichtenberg
    Millionen Menschen verhungern, im Sudan gab es erst kürzlich wieder einen Völkermord und die Welt ist gar nicht so schlimm? Nur weil es noch schlimmer kommen könnte und noch nie besser war?
    Wenn Sie meinen…
    „Wofür entwickeln die USA einen Anzug, der es Soldaten ermöglicht in atomar verseuchte Gebiete vorzurücken?“
    Für denn Fall eines Atomkrieges. Das heisst aber nicht unbedingt das die USA diesen beginnen wollen.
    „Wenn Rußland nicht bald seine gigantischen Rohstoffquellen hergibt, kriegen die dann die A-Bombe auf den Kopf?“

    Warum haben die Russen dann während 45 Jahren Kalter Krie nix auf den Kopf gekriegt? Im Gegensatz zum Iran sitzen in der US Regierung eher selten selbstmörderische potentielle Amokläufer, die meinen das ein Atomkrieg die Wiederkehr des Messias einleitet.

     
     
     
     
     

  14. @Jane
    „1971 sandte Anwar as-Sadat einen Brief an die Jarrings- Kommission der Vereinten Nationen, in dem er Ägyptens Bereitschaft ausdrückte, ein Friedensabkommen mit Israel abzuschließen. Israels Zustimmung hätte den Krieg 1973 verhindern können.“

    Sie haben eine Glaskugel ? Sie kennen die Arabische Verhandlungsmentalität ? Sie waren zu der Zeit Ministerpräsidentin von Israel und hatten die Verantwortung für Millioen Juden?

    Nichts dergleichen von allem, sie wollen nur Hetzen gegen die Juden aus Hass und Neid aus niedrigen Gründen wie immer in der Geschichte. Den Charakter Jane kennen wir seid 3300 Jahren und alles was sie hier schreiben gab es schon vor 80 Jahren, vor 200 Jahren, vor 700 Jahren, vor 1500 Jahren und und und ……

    Und wo ist das Haus Israel heute ?  Wieder zurück in seine Heimat in Eretz Israel und all ihre Vorgänger und die noch nach ihnen kommen können es nicht verhindern.

    AM ISRAEL CHAI FÜR IMMER UND EWIG IN GANZ ISRAEL  

  15. @Jane

    „dass eigentlich hätte ein palästinensischer STaat werden sollen, sogar in weit größerer Geschwindigkeit als jemals zuvor.“

    nie im Leben die Palis rauchen viel zu viel und zu lange Wasserpfeife und für Fleissig sind sie auch nicht berühmt. Sie die Arabischen Nachbarn wie Ägypten oder Syrien oder Lebanon. Kairo ist ein Moloch und wenndie ihre Pyramiden nicht hätten würde überhaupt kein Tourist nach Ägypten fahren.

    Ganz im Unterschied zu Israel das Ulaubsparadies sauberes Wasser guten Strasse Ordnung Polizei die nicht Korrupt ist. Und essen kann man in Israel so gut und Lecker wie nirgendwo alles da.

  16. SIE LÜGEN SCHON WIEDER JANE

    „Es ist ihnen wohl entgangen, dass Arafat, Rabin und Peres 1994 den Friedensnobelpreis bekamen, weil Israel endlich mit der PLO verhandelte und diese als Vertretung der Palästinenser anerkannte und Arafat ISRAEL ANERKANNTE und zwar schriftlich. Das wurde auch 2 Jahre späte noch einmal von der palästinensischen Nationalversammlung bestätigt.“

    Es ist nicht wahr und immer wieder eine Lüge von Ihnen das sie diese Behauptung hier schreiben. Die PLO hat das was in den Briefen geforderte wurde nie schriftlich umgesetzt. 

    Also heisst das sie bewusst hier Lügen und zum wiederholten male Öffentlich Israel beschuldigen.
    Die Arabischer Führer und das kann man zur Zeit sehr gut beobachten sind und waren es schon immer Kriegstreiber und Sklavenhändler. Schon im dritten Reich haben die Arabischen Muftis und Scheichs auf der Seite Hitlers gegen die Juden gekämpft um diese zu Vernichten.

    Es ist egal wie rum sie es immer wieder Formulieren die Juden sind die Guten und die Moslems mit hilfe der Europär und auch den Europäischen Linken sind das Problem im Nahen Osten.
     

    So werden die Palis nie einen Staat bekommen.

  17. @Jane

    sie wollten eine Antwort auf ihre Frage welches Land hat die Anexion Ost Jerusalems anerkannt!

    Die Millionen Menschen die Jahr für Jahr in die Heilige Stadt Yerushalayim kommen an den Platz wo die Juden beten. Und sie stecken kleine Zettel in eine Wand die für die Juden seit der Zerstörung des Tempels durch die Römer Heilig ist und immer in den Herzen eines jeden Juden war.

    Die Millionen Menschen egal ob Christen, Buddisten, Moslems oder Sekulare Menschen die immer wieder nach Yerushalayim kommen weil sie diese Stadt lieben und die Heiligkeit spüren die von ihr ausgeht.

    Die Millionen Menschen die wissen das Yerushalyim die einzige Stadt auf der Welt ist in der alle Religonen der Welt aufeinander treffen.

    Die Millionen Menschen die nach Yerushalayim kommen um mit G“tt zu sprechen.

    Weil der Mensch weiss das man ein Ruhepunkt braucht an dem man mit sich und seinem Schöper allein ist. 

    Das ist der Platz vor der Cotel ha amariv – vor der Western Wall
    Die Araber aus Ost Yerushalayim bringen über die Arabischen Knesset Abgeordneten einen Aufruf, das wenn ein Palästinensicher Staat Einseitig ausgerufen werden sollte von der Fatah und Hamas.
    Das die Araber aus Ost Yerushalayim Israelische Staatsbürger werden sollen.

    Das ist die Anerkennung von Menschen die verstanden haben das die Juden das Land Eretz Israel Weise und Gerecht Führen. Auch für die Moslems auch für die Christen auch für die Druzen.

    Die Resulotion der UNO von 1980 gegen das Gesetz zur Enheit Yerushalayims und gegen Botschaften in der Heiligen Stadt, ist Politik und Geschäft. Es war verfrüht übereilt und Kurzsichtig weil wiedermal aus trotz gegen die Juden.

    Yerushalayim hat Millionen Freunde in der ganzen Welt und es wird der Tag kommen da wird die UNO wiedereinmal etwas zurücknehmen müssen um Gerechtigeit wieder herzustellen.

    Baruch haschem G“tt ist mit seinem Volk und gedenkt den Bund mit seinen Kindern. Der G“tt Awrahams, der G“tt Jizchaks und der G“tt Jaakows alias Israel der sein Volk nicht im stich lässt und am ende den Messias Sohn David sendet damit Friede auf der ganzen Welt herrsche.

  18. Wer will keinen Frieden?

    1971 sandte Anwar as-Sadat einen Brief an die Jarrings- Kommission der Vereinten Nationen, in dem er Ägyptens Bereitschaft ausdrückte, ein Friedensabkommen mit Israel abzuschließen. Israels Zustimmung hätte den Krieg 1973 verhindern können. Nach dem Krieg lehnte Golda Meir Sadats erneute Angebote zu Friedensgesprächen in Bausch und Bogen ab.

    Israel ignorierte Anfang der 70er-Jahre zahlreiche ausgestreckte Fühler Jasir Arafats und anderer palästinensischer Führungspersönlichkeiten, die mehrfach die Bereitschaft zeigten, mit Israel über Frieden zu sprechen.

    Anwar as-Sadats V ersuche 1978, die Palästinenserfrage als Teil des israelisch-ägyptischen Friedensprozesses zu lösen, wurden von Menachem Begin abgewiesen, der sich weigerte, alles, was weiter ginge als eine palästinensische „Autonomie“. In Betracht zu ziehen.

    1988, in Algier, erkannte die PLO in der palöstinensischen Unabhängigkeitserklärung Israel innerhalb der „Grünen Linie“ an und erklärte ihre Bereitschaft, Gespräche aufzunehmen.

    1993, zu Beginn des Oslo-Prozesses, bestätigten Arafat und die PLO schriftlich ihre Anerkennung Israels innerhalb der Grenzen von 1967 (nochmals: Dies sind 78 Prozent des historischen Palästina). Obwohl sie Israel als „legitimen“ Staat im Nahen Osten anerkannten, erwiderte Israel nicht entsprechend. Die Regierung Rabin erkannte nicht das nationale Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung an, sie war lediglich bereit, die Palästinenser als Verhandlungspartner anzuerkennen. Weder ins Oslo noch in der Folgezeit war Israel je bereit, zugunsten eines palästinensischen Staates auf die 1967 besetzten Gebiete zu verzichten, obwohl dies die Position der UNO (Resolution 242), der internationalen Gemeinschaft (inklusive USA, vor George W. Bush) und, seit 1988 der Palästinenser ist.

    Die vielleicht größte aller vergeudeten Gelegenheiten war die Verunmöglichung eines lebensfähigen palästinensischen Staates durch die Reihe der Likud- und Labour-Regierungen, die während der sieben Jahre des Oslo-“Friedens-Prozesses“ (1993 – 2000) die Bevölkerung in den Siedlungen verdoppelte und damit wirkungsvoll eine Zwei-Staaten-Lösung eliminierten.
    Ende 1995 präsentierte Jossi Beilin, eines der führenden Mitglieder des Verhandlungsteams in Oslo, Itzhak Rabin das „Stockholm-Dokument“ (das mit Abu Mazens Team ausgehandelt worden war), um den Konflikt zu lösen. Die darin aufgezeichneten Übereinkünfte waren so vielversprechend, dass Abu Mazen Tränen in den Augen hatte, als er das Schriftstück unterzeichnete. Rabin wurde ein paar Tage später erschossen und sein Nachfolger Shimon Peres lehnte das Dokument umgehend ab.

    Die syrische Bereitschaft zu Friedensverhandlungen unter der Bedingung von Konzessionen bei den besetzten Golanhöhen wurde bis zum heutigen Tag von Israel vielfach zurückgewiesen.

    Sharons komplette Missachtung des Angebots einer Anerkennung Israels durch die Arabische Liga 2002, inklusive des Angebots von Frieden und regionaler Integration im Austausch für ein Beenden der Besatzung.

    Sharons Disqualifizierung Arafats, des bei weitem kooperativsten Verhandlungspartners, den Israel je hatte, und der letzten palästinensischen Führungspersönlichkeit, die noch „liefern“ konnte „wie bestellt“, und der darauf folgende Boykott Abu Mazens.

    Olmert erklärte das „Gefangenen-Dokument“, in dem alle palästinensischen Fraktionen einschließlich Hamas ein politisches Programm mit dem Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung beschlossen haben, als „irrelevant“. In der Folgezeit versuchte er mit Gewalt, die demokratisch gewählte Regierung der Hamas zu zerstören; dies geschieht bis heute.

    … Während Israel auf einem Brief Arafats bestand, in dem er explizit Israel als „legitimes Konstrukt“ im Nahen Osten anerkannte, später dann einen Anerkennung Israels als jüdischer Staat forderte (beides hat es bekommen), hat keine israelische Regierung je das kollektive Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung anerkannt. …
     
    http://www.palaestina-heute.de/uber_uns/Was_wir_gefragt_werden/Warum_keine_Anerkennung_Israel/warum_keine_anerkennung_israel.html

  19. “Nun, da Dov Weisglass vom Leiter des Büros des Premierministers zum Teilzeit-Berater des Premierministers gewechselt hat, gibt er gern damit an, dass er Sharons rechte und linke Hand war und sein persönlicher Emissär fürs Weiße Haus und sein heimlicher Vollzeitberater in Angelegenheiten, die das Schicksal des Staates bestimmten. Eine Art Kissinger Plus.

    ‚Weisglass hat die Regel vergessen, nach der diejenigen, die Außenminister, Verteidigungsminister, Kabinettsmitglieder und Botschafter übergehen und direkt im Namen der Regierung sprechen, verpflichtet sind, diskret zu sein.


    Indem er Ari Shavit in einem Ha’aretz-Interview (Ha’aretz-Friday-Magazine vom 8. Oktober) sagte, der Abkoppelungsplan sei eine Art, den politischen Prozess einzufrieren und die Gründung eines palästinensischen Staates zu verhindern, stellte Weisglass Sharon letzten Endes als einen Betrüger und Lügner hin und zog das Land in einen Wirbelsturm von Dementis und Entschuldigungen.

    Dov, oder Dubi, wie ihn seine Freunde nennen, bekam den Job als Sharons Bürochef, Duplikat und Kumpel völlig überraschend und Dank einer lange währenden persönlichen Freundschaft. Er imitierte Sharon besser als der Komiker Eli Yatzpan….“

    http://www.nahost-politik.de/israel/regierung/weissglas.htm

  20. “Wenn Sie der Meinung sind „die Palästinenser“ hätten Israel anerkannt, so frage ich mich erneut, wen Sie mit „die Palästinenser“ eigentlich meinen“
     
    Es ist ihnen wohl entgangen, dass Arafat, Rabin und Peres 1994 den Friedensnobelpreis bekamen, weil Israel endlich mit der PLO verhandelte und diese als Vertretung der Palästinenser anerkannte und Arafat ISRAEL ANERKANNTE und zwar schriftlich. Das wurde auch 2 Jahre späte noch einmal von der palästinensischen Nationalversammlung bestätigt. Die Hamas spielte damals eine untergeordnete Rolle.
     
    Wissen Sie es ist schon absurd, dass Vertreter einer Religion, die sich so ungeheur viel auf ihr Elefantengedächtnis einbilden, so ungeheuerlich vergesslich sind, wenn es darum geht, die Dinge auszublenden, die ihr Weltbild stören, selbst dann wenn dies Prozesse waren, die die Aufmerksamkeit der gersamten Welt auf sich zogen und durch die gesamte Weltpresse gingen – einfach verrückt.
     
    Und wenn Sie wissen wollen, warum das heute strittig ist, weil Israel umgekehrt Palästina nicht anerkannte und einfach so getan hat, als ob es keine Anerkennung gegeben hätte und munter weiter siedelte auf dem Gebiet, dass eigentlich hätte ein palästinensischer STaat werden sollen, sogar in weit größerer Geschwindigkeit als jemals zuvor.

  21. “Ich muss sagen, da bleibt mir die Spucke weg! Also konstruieren Sie den Konflikt wirklich entgegen Ihrer ständigen Beteuerungen als einen Konflikt zwischen Juden und Muslimen… das erklärt einiges, was mir an Ihren Statements übel aufstößt.“
     
    Da bleibt Ihnen die Spucke weg Ronit, das ist doch lächerlich. Es ist doch Israel, dass den Konflikt ständig als Konflikt zwischen Muslimen und Juden definiert, wenn ich mir hier schon die Sprüche von Israel, dem Dompteur etc. anhören muss. Würden die Palästinenser morgen zum Judentum übertreten, dann bekämen sie doch sofort die israelische Staatsbürgerschaft.

    Im übrigen ist mir völlig klar, dass nicht alle Palästinenser Muslime sind und der Umstand, dass viele Christen die Gebiete verlassen, da sie genauso wie ihre muslimischen Landsbrüder unter der Besatzung leide, veranlasst die israelische PR Maschinerie ja immer wieder dazu Greuelgeschichten über die Unterdrückung der Christen durch die Muslime zu verbreiten – denn sie legen ja größten Wert darauf, an der Entmenschlichung der Palästinenser zu wirken, um die fortwährende Aggression gegen sie zu rechtfertigen. Da ist es halt etwas peinlich, dass Christen genauso unter der Besatzung leiden.
     

  22. @me
    Noch ist es doch recht schön auf dieser Welt, ich weiß garnicht was Sie haben. Das wird sich aber in einigen Jahren ändern, oder glauben Sie die die USA planen per F-22 Raptor für die Frauen dieser Welt Blumen abzuwerfen, und die Männer bekommen mit einem Abrams Panzer mit 1500 Ps Gasturbine Brot und Salz vorbeigebracht? Wofür entwickeln die USA einen Anzug, der es Soldaten ermöglicht in atomar verseuchte Gebiete vorzurücken? Wenn Rußland nicht bald seine gigantischen Rohstoffquellen hergibt, kriegen die dann die A-Bombe auf den Kopf?

    @Jane
    Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Es ist erlaubt und sogar erwünscht eine andere Meinung zu haben, und diese auch zu äussern. Und Sie haben recht, beleidigungen unter die Gürtellinie gehören hier nicht her, und tragen zur Sache nichts bei. Schön das Sie hier sind!

  23. Warum dieses Kesseltreiben, und wie kommen Sie, Herr Jim dazu, derart herablassend mit einer Dame zu sprechen?
    Meinung hin, Meinung her, ein wenig sollte man doch an sich halten können, oder bilden Sie sich ein der väterliche Dr. Albergi im Irrenhaus zu sein, mit Jane als junger und unerfahrener Patientin?
    Versuchen Sie doch einmal zu fokusieren. Ab wann meinen Sie, ist man berechtigt aus einer Kritik an der Siedlungspolitik den Vorwurf der NS-Gesinnung zu ziehen?

    • @ nuri,
      Sie sprechen mir aus der Seele.
      Und um beim Vergleich mit dem Irrenhaus zu bleiben – mensch kann Jane sicher eine gewisse Fixierung nicht absprechen, dies gilt aber bei vielen Postern hier, und bei manchen anderen stärker und agressiver.

  24. Ach Jim – nur ums mal in aller Deutlichkeit zu sagen – meine Großeltern haben niemanden vergast und ich habe auch nicht, ich habe es auch vor und habe nichts dafür übrig. Ja, ich finde Menschen, die andere Menschen vergasen absolut verboten und alptraumhaft …
     
    Wissen Sie, Jane, Sie tun mir leid, eigentlich. Ihre Rechtfertigung ist ungeheuerlich, der ganze Beitrag ist leider nichts anderes als die Bekräftigung all dessen, was Sie hier Tag für Tag für sich zu erreichen suchen und Sie haben wieder nicht geschlafen.
    Jane, es geht Ihnen nicht gut, Ihre Versuche dies so und auf diese Art zu bewältigen wie Sie es hier vorführen, sind nicht geeignet, eine Verbesserung herbeizuführen, im Gegenteil.
    Sie sollten langsam beginnen, sich den Tag einzuteilen, ihm eine Struktur zu geben, sollten sich selbst Aufgaben stellen und diese Zug um Zug erledigen, sollten sich langsam aber sicher vom Internet lösen, ein Anfang, und unbedingt Beistand suchen, sich aus diesem Dilemma retten zu können.

    Dass dies gelingt, ist Ihnen zu wünschen, so glauben Sie das doch bitte!

     
     


  25. @me:
    Dass das Thema Antisemitismus in anderen Teilen der Linken durchaus diskutiert wird, ist mir wohl bekannt (ich habe mich zuvor lediglich auf die Partei bezogen). Dort wird zum Teil antisemitischen Tendenzen entschlossener entgegengetreten, jedoch sind auch hier – das ist mein Eindruck – diejenigen, die Antisemitismus bekämpfen heftigen verbalen und nonverbalen Angriffen ausgesetzt. Und werden die antisemitischen Gruppierungen wirklich von einer Mehrheit entschlossen isoliert? Oder haben sie nicht doch stets den Platz am Katzentisch und gehören doch „irgendwie dazu“? Die Offenheit der antisemitischen Strömungen in der Partei Die Linke haben in der Tat den Vorteil, dass sie wenigstens zeigen woran man ist, da haben Sie recht. Von der Partei selbst wird allerdings nichts dagegen getan (wenige Ausnahmen wie Petra Pau und den BAK Shalom hier ausgenommen), vielmehr wird das Problem ignoriert.
     
    @Jane:
    „Die Palästinenser sind Muslime und Ägypten und Jordanien, das war keine Fremdherrschaft.“

    Ich muss sagen, da bleibt mir die Spucke weg! Also konstruieren Sie den Konflikt wirklich entgegen Ihrer ständigen Beteuerungen als einen Konflikt zwischen Juden und Muslimen… das erklärt einiges, was mir an Ihren Statements übel aufstößt.
    Ich will dennoch einiges dazu klar stellen:
    „Die Palästinenser“ sind entgegen Ihrer Annahme keineswegs alle Muslime. Auch wenn es derzeit divergierende demographische Angaben gibt, ist diese Tatsache unumstößlich.
    Da Sie meinen, staatliche Souveränität spiele keine Rolle, solange die Religionszugehörigkeit gewahrt bleibt, war folglich auch die kriegerische Expansion des Osmanischen Reichs in arabischen Ländern auch keine „Fremdherrschaft“. Damit werden Sie wenig Anhänger finden, unter arabischen und nicht-arabischen Historikern. Völkerrechtlich gesehen (und so argumentieren Sie ja sehr gerne) ist diese Aussage auch mehr als bedenklich. Zum Komplex des Nation-Building empfehle ich Ihnen einen Blick in Benedict Andrews „Imagined Communities“.

    Was die Kooperation der deutschen und der russischen Rüstungsindustrie betrifft: Naja, schwer zu finden sind Artikel hierüber nicht. Verwiesen sei hier schnell auf die Zusammenarbeit der Lufthansa und Daimlers mit Rostechnologij. Nebenbei: Die deutsche Rüstungsindustrie ist einer der Hauptlieferanten der Türkei (war da nicht irgendwas in Kurdistan?). Dass Waffenhandel stets und weltweit ein schmutziges Geschäft ist, da sind wir uns ausnahmsweise mal einig. Übrigens: ich denke die wenigsten Deutschen liefern eigenhändig Waffen irgendwohin. Vielleicht bleiben wir bei der Rüstungsindustrie…

    Wenn Sie der Meinung sind „die Palästinenser“ hätten Israel anerkannt, so frage ich mich erneut, wen Sie mit „die Palästinenser“ eigentlich meinen. Gegenwärtig hat die Hamas das Existenzrecht Israels definitiv nicht anerkannt, die Äußerungen der Fatah zu diesem Thema variieren je nach Medium, Kontext und Sprache. Ihre Interpretation, die Hamas wäre gewählt worden weil Israel auch nicht mit einer gemäßigten Regierung verhandeln wolle, greift um Längen zu kurz. Meinen Sie nicht, die Bevölkerung Gazas hatte auch andere Gründe? In meinen Augen reduzieren Sie diese und verorten den Machterhalt der Hamas eindimensional in der israelischen Politik.

  26. “Dass Sie ernsthaft glauben „wir“ (wen meinen Sie? Ich gehe mal von deutschen Rüstungsindustrie aus…) liefern keine Waffen an Russland ist ein Witz, oder?“

    Ich meine ‚wir‘ – wir Deutschen.

    Können Sie es mir sagen? Russland ist selbst einer der größten Waffenexporteure der Welt und eigentlich nicht ein Importeur. Deutschland steht ‚auch nicht schlecht da‘ und Israel ebenfalls. Über Waffenexporte nach Russland habe ich jetzt allerdings erst mal nichts gefunden. Tatsächlich bezweifle ich, dass es einen nennenswerten Waffenexport von Deutschland nach Russland gäbe, aber wenn Sie etwas anderes heraus finden, dann nur zu.
     
    Dass der Waffenhandel eine Nische ist, die  die allseits herrschende Doppelmoral offenbart, das ist offensichtlich und das trifft für Deutschland zu, und für Israel auch.

    “Peinlicher kann es kaum werden: Ausgerechnet eine israelische Firma soll am Verkauf eines Tankschiffs an den Erzfeind Iran beteiligt gewesen sein. Israels Führung, die auf jedem internationalen Podium auf strengere Sanktionen gegen die Ajatollahs in Teheran pocht, fürchtet nun einen schweren Imageschaden. Die einflussreiche Firma Ofer-Brüder sieht sich hingegen als Opfer eines „bedauerlichen Fehlers“ und beteuert ihre Unschuld.

    Das US-Außenministerium in Washington ließ die Bombe vergangene Woche platzen: Die Ofer-Brüder sowie die Firma Tanker Pacific aus Singapur erscheinen auf einer schwarzen Liste von Firmen, die gegen das Iran-Embargo verstoßen haben. Im Zentrum der Affäre steht der Verkauf des großen Tankschiffs an die staatliche iranische Reederei im vergangenen September. „Wir haben herausgefunden, dass die Ofer Holdings Group die Muttergesellschaft einer Firma namens Tanker Pacific ist, und das ist die Firma, die dieses Tankschiff an die Iraner verkauft hat“, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Ein Anwalt der Ofer-Brüder bestritt jedoch am Dienstag jegliche Verbindung mit Tanker Pacific.

    Besonders pikant wurde die Affäre, nachdem sich am Montag überraschend der ehemalige Chef des Auslandsgeheimdienstes Mossad mit kryptischen Bemerkungen einschaltete. Die Beschäftigung mit den Vorwürfen gegen die Ofer-Brüder sei „übertrieben“, sagte Meir Dagan, wollte aber nicht weiter ins Detail gehen….“
     
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/israel-fuerchtet-imageschaden/4239752.html
     
    Mit dem Verkauf von Waffen an fragwürdige Regime machen Deutsche leider gute Geschäfte und ich bin absolut dafür, dass zu verbieten – und bzgl. Israel sieht es da auch nicht anders aus:
     
    Gut fürs Geschäft

    Zu Dumpingpreisen liefert Israel Waffen in Spannungsgebiete und an Diktaturen.
    Wir haben das technische Knowhow“, so erkannte der Direktor des Strategischen Instituts in Israel, General Tal, schon vor Jahren, „jede Waffe zu produzieren, die wir brauchen.“
    Jüngster Coup der israelischen Waffenexporteure ist die geplante Lieferung von 50 Jagdbombern „Kfir“-C 2 an die Nationalchinesen, denen die Amerikaner Angriffswaffen vergleichbarer Art gerade verweigert hatten. Taiwan, fürchteten die USA, könne mit derartigen Waffen das chinesische Festland angreifen.
    Solche Skrupel haben die Israelis nicht. Außenpolitisch selbst isoliert, liefert der hochindustrialisierte und exportabhängige Nahost-Staat ohne ideologische Bedenken Waffen in Krisengebiete und Diktaturen.
    So verzeichneten die Auftragsbücher der Israelis allein in den letzten 18 Monaten den Verkauf von
    * sechs kompletten Schnellbooten der „Reshef“-Klasse — inklusive Lenkraketen — an das Apartheid-Regime von Südafrika;
    * zwölf modernisierten Jagdbombern vom Typ „Super Mystere“ an die Bananenrepublik Honduras; > Luft-Luft-Raketen „Shafrir“ an die
    Militärjunta in Chile;
    * modernsten elektronischen Geräten und Waffen in das Spannungsgebiet Griechenland — die Amerikaner hatten Lieferungen abgelehnt; > Schiff-Schiff-Raketen „Gabriel“ an
     
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40615703.html

    Israel und Frankreich haben sich wieder angenähert. Zuvor gab es Verstimmungen, auch weil Israel Waffen in das Krisenland Elfenbeinküste lieferte. Schon mehrfach geriet Israel wegen solcher Exporte in die Kritik.

    Für die französischen Truppen in der Elfenbeinküste war es ein Schock: Regierungsflugzeuge bombardierten im November 2004 mit tödlicher Präzision ihre Stellung an der Demarkationslinie zum Rebellengebiet. Zuvor war das Lager von Drohnen israelischer Bauart ausspioniert worden. Nach dem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon in Paris diese Woche haben sich die Wogen geglättet.

    Israelische Waffen wurden offiziell –  mehr aber auch inoffiziell – über dunkle Kanäle in Länder verkauft, die von den Vereinten Nationen oder von den großen Waffenproduzenten der Welt aus politischen Gründen boykottiert wurden. Oft waren es ehemalige israelische Militärs, die in diesen Ländern als Experten auftraten und die ersten Kontakte anknüpften. Der spektakulärste Fall war mit Sicherheit die „Iran-Contra-Affäre“, in der Israel und die USA ein folgenreiches Dreiecksgeschäft abwickelten, in dessen Rahmen der Iran und die „Contras“ in Nicaragua mit amerikanischen und israelischen Waffen beliefert wurden.

    da die größeren und wichtigeren Staaten in der Regel ihre eigene Produktion haben oder – wie in der NATO – Waffen von ihren Bündnispartnern beziehen, bleiben meist nur noch eher „halbseidene“ Kunden und Geschäftspartner übrig. Wie vor vielen Jahren schon das südafrikanische Apartheid-Regime – mit dem zusammen Israel sogar Atomtests unternahm – oder fast jede Diktatur und fast jedes Bürgerkriegsland in Afrika und Lateinamerika.
     
    …Ein lohnendes Geschäft: Israel stieg im Jahr 2003 mit einem Exportvolumen von rund drei Milliarden Dollar zum fünftgrößten Waffenlieferanten der Welt auf: Rund zehn Prozent des internationalen Waffenhandels werden damit über Israel abgewickelt.

     
    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1662440,00.html
     
    Und wenn Sie mir jetzt sagen, was ist mit Deutschlands Waffenexporten, das ist ebenfalls eine riesen Sauerei, was da mitunter geschieht – dann kann ich Ihnen nur beipflichten, dass sehe ich auch so. Allerdings beliefert Deutschland, da bin ich mir relativ sicher weder Russland noch China mit Waffen und wenn doch, dann waren das illegale Waffendeals. Gefunden habe ich jedenfalls nichts dazu.

  27. Baruch Zion – ich warte immer noch auf eine Antwort – da ich ja keine Juristin bin, nach ihrer Meinung so wenig Ahnung von den Fakten habe – möchte Ich Sie, der ja so so kenntnisreich ist, noch einmal darum bitten, mir mitzuteilen – welches Land der Erde die Annexion Ost-Jerusalems anerkannt hat (erfolgte vor über 30 Jahren)???

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