Israel betont Zugeständnisse gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat die Anerkennung der Zwei-Staaten-Lösung durch den Staat Israel bekanntgegeben…

Mitteilung des israelischen Außenministeriums bzw. der Botschaft des Staates Israel in Deutschland

I. Israels vertrauensbildende Maßnahmen und Zugeständnisse gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde

A. Judäa und Samaria

1. In seiner Rede an der Bar-Ilan-Universität vom 14. Juni 2009 hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu die Anerkennung der Zwei-Staaten-Lösung durch den Staat Israel bekanntgegeben. Darüber hinaus verhängte die israelische Regierung am 25. November 2009 für zehn Monate ein einseitiges Moratorium über den Siedlungsbau.

2. Seitdem hat der Staat Israel sein Engagement für die Förderung und Stärkung der palästinensischen Wirtschaft sowie seine Politik der Zugeständnisse gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in einer Vielzahl von Bereichen (u.a. zivile Infrastruktur, Wirtschaft und Handel, politische und sicherheitspolitische Fragen) fortgesetzt. In der Tat hat Israel diese Zugeständnisse mit der Zeit sowohl in Substanz als auch Umfang noch ausgeweitet. Die Wirkungen dieser Zugeständnisse werden in dem substantiellen Aufschwung der palästinensischen Wirtschaft ersichtlich. So waren dort 2010 u.a. ein Wirtschaftswachstum von 8%, eine Verringerung der Arbeitslosigkeit und ein signifikanter Anstieg im Tourismus zu verzeichnen.

3. Trotz der schweren Sicherheitsrisiken hat der Staat Israel die Zahl der Straßensperren in Judäa und Samaria in den vergangenen zwei Jahren drastisch reduziert. Heute sind von den 44 im Jahr 2008 nur noch 15 übriggeblieben. Zudem hat Israel den Palästinensern die Benutzung der Schnellstraße 443 gestattet, obwohl es dort in der Vergangenheit zu zahlreichen Terroranschlägen kam.

4. In den letzten zwei Jahren hat Israel zig Millionen Shekel in den Ausbau der Warenübergänge zwischen Israel und Judäa und Samaria investiert (Tarkumia, Sha’ar Ephraim, Gilboa). Der Erweiterung des Gilboa-Übergangs, der auch für den Fahrzeugverkehr umgebaut wurde, mit Unterstützung von USAID, hat einen erheblichen Beitrag zur Wirtschaft in Judäa und Samaria geleistet. Rund 5000 Fahrzeuge passieren den Übergang an den Wochenenden, während es an Wochentagen täglich etwa 500 bis 800 Fahrzeuge sind.

5. Israel hat eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um das palästinensische Wirtschaftsleben anzukurbeln. Insbesondere ist die Zahl der Einreisegenehmigungen nach Israel für palästinensische Geschäftsleute signifikant erhöht worden. In der ersten Jahreshälfte 2010 wurden 22 910 Genehmigungen erteilt, was einen 11-prozentigen Anstieg im Vergleich mit dem entsprechenden Zeitraum im Jahr 2009 bedeutet. Darüber hinaus wurden noch 1500 Sondergenehmigungen erteilt.

6. Israel arbeitet mit Partnern innerhalb der internationalen Gemeinschaft darauf hin, in einer Reihe von Orten in Judäa und Samaria, wie Bethlehem und Jericho, Gewerbegebiete einzurichten, und unterstützt die PA beim Aufbau eines Gewebegebiets in Jalameh.

7. Kürzlich hat Israel die Zuteilung von zusätzlich 1 Megahertz Bandbreite für den neuen palästinensischen Mobilfunkanbieter „Wataniya“ bewilligt und bereits mit der Umsetzung der Entscheidung begonnen.

8. Der Staat Israel hat viele Projekte für die Palästinensische Autonomiebehörde initiiert oder bewilligt. Im Energiebereich ist mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Investitionsbank (EIB) und in Kooperation mit der Israelischen Elektrizitätsgesellschaft und der Palästinensischen Energiebehörde ein großes Elektroprojekt genehmigt worden. In diesem Zusammenhang wurden in Jenin, Ramallah, Nablus und Hebron vier Umspannwerke eingerichtet; die Kosten beliefen sich auf schätzungsweise rund 100 Millionen Euro.

9. Im Zusammenhang mit der Gemeinsamen Wasserkommission engagiert sich Israel für die Bewilligung und Ausweitung von Wasser- und Klärprojekten, die mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft finanziert und durchgeführt werden sollen.

10. Ein bemerkenswertes konkretes Beispiel für das anschwellende Wirtschaftswachstum in Judäa und Samaria ist die Gründung der neuen palästinensischen Stadt Rawabi.

11. Israel transferiert regelmäßig beträchtliche Geldsummen an die PA. 2010 waren es insgesamt umgerechnet knapp eine Milliarde, 2009 knapp 900 Millionen Euro. In den vergangenen zwei Jahren hat Israels Zollbehörde zahlreiche Ausbildungsseminare für palästinensische Zollbeamte abgehalten. In Kürze soll zwischen den beiden Zollbehörden ein Abkommen zur computerisierten Information unterzeichnet werden.

12. Die Beschäftigung von Palästinensern in Israel nimmt zu. In der ersten Jahreshälfte 2010 hat es einen Anstieg in der Zahl der Arbeitsgenehmigungen für Palästinenser sowohl in Israel als auch in Judäa und Samaria auf über 30 000 gegeben (wobei man noch etwa 15 000 Arbeiter ohne Genehmigung dazurechnen muss). Jüngst entscheid man, weitere 5250 Arbeitsgenehmigungen an Palästinenser auszustellen.

13. In Koordination mit dem Nahostquartett-Gesandten Tony Blair hat Israel kürzlich ein Maßnahmenpacket bewilligt – das ‚Blair-Netanyahu-Packet‘ -, das die Wirtschaftsentwicklung in Judäa und Samaria zusätzlich ankurbeln soll. Dazu gehören die Förderung des Baus von Schulen und Krankenhäusern in der C-Zone und die Ausweitung palästinensischer Sicherheitspräsenz in sieben Städten.

14. Der Tourismus hat einen rasanten Aufschwung erlebt. Während der letzten Weihnachtsfeiertage hat Israel mehr als 100 000 christlichen Pilgern die Einreise nach Bethlehem gestattet – eine Rekordzahl, die selbst noch die der Pilger übersteigt, die im Jahr 2000 während des Besuchs von Papst Johannes Paul II kamen. Auf ein Gesuch der PA hin genehmigte Israel zudem die Einreise von 100 israelischen Fremdenführern und Busfahrern nach Bethlehem und Jericho.

15. Alle Aspekte der Sicherheitskooperation werden fortgesetzt, einschließlich der Ausbildung von palästinensischen Bataillonen. Das siebte palästinensische Bataillon wird gegenwärtig in Jordanien ausgebildet.

B. Gaza

16. Das israelische Sicherheitskabinett hat am 20. Juni 2010 und am 8. Dezember 2010 entschieden, die Öffnungszeiten der Warenübergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen zu verlängern und die Ausfuhr von Gütern von Gaza nach Israel, Judäa und Samaria und ins Ausland zu ermöglichen. Im Folgenden die wichtigsten Schritte in dieser Hinsicht:

– Projekte: Insgesamt sind 120 Projekte bewilligt worden, wobei solchen in den Bereichen Erziehung, Gesundheit, Wohnungsbau, Wasser und Kanalisation der Vorrang gegeben wurde. Die Projekte werden von der internationalen Gemeinschaft durchgeführt und überwacht.
– Aufwertung der Warenübergänge: Unmittelbar nach dem Kabinettsbeschluss vom 10. Juni wurden rasche Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung der Übergänge eingeleitet. Die Palästinenser nutzen den Übergang Kerem Shalom derzeit für die Passage von lediglich 150 Lastwagen am Tag, obwohl Israel die Kapazität des Übergangs unter Investition großer Summen auf 400 Lastwagen am Tag gesteigert hat. Darüber hinaus hat Israel das Treibstoff- und Kochgastransfersystem in Kerem Shalom ausgebaut, und gegenwärtig wird ein Förderband für Getreide installiert.
– Aus- und Einreise von Geschäftsleuten: Jeden Tag erhalten 70 palästinensische Geschäftsleute aus dem Gaza-Streifen Genehmigungen zur Einreise nach Israel. Derzeit gibt es etwa 250 Geschäftsleute aus Gaza in Israel.
– Verkauf von Gütern im Ausland: Seit November 2010 werden täglich 30 bis 40 Lastwagenladungen Blumen, Paprika und Erdbeeren an europäische Märkte verkauft. Nach der Kabinettsentscheidung vom Dezember 2010 wird zudem die Möglichkeit erwogen, die Reihe der im Ausland abgesetzten Güter noch um zusätzliche Landwirtschafts- und Fabrikprodukte wie Textilien und Möbel zu erweitern.
– Geldtransfer: Jeden Monat ermöglicht Israel der UNRWA, umgerechnet fast 10 Millionen Euro an ihre Büros in Gaza zu überweisen. Außerdem ermöglicht Israel der PA regelmäßig, ihren Angestellten in Gaza ihre Gehälter auszuzahlen. Im September 2010 wurden umgerechnet 20 Millionen Euro für die September-Oktober-Gehälter überwiesen. Jüngst wurde ein Prozedere zur Überweisung der monatlichen Sozialversicherungsbezüge aus Israels Sozialversicherungsanstalt an palästinensische Versorgungsempfänger in Gaza eingeführt. Die Summe beläuft sich auf umgerechnet rund 250 000 Euro im Monat.

17. Wirtschaftliche Maßnahmen: In der ersten Jahreshälfte 2010 erlebte Gaza ein Wachstum von 16%. Im letzten Quartal 2010 wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit um 2% verzeichnet.

18. Zusätzlich zu den Maßnahmen in Bezug auf Judäa und Samaria enthält das „Blair-Netanyahu-Paket“ auch solche zur Verbesserung der Infrastruktur im Gaza-Streifen. Dazu gehören die Bewilligung von 20 weiteren Projekten und Entsalzungsanlagen, die Einwilligung, über die Entwicklung eines maritimen Gasfelds zu beraten, der Ausbau des Kraftwerks, der Import von Baumaterialen für den privaten Sektor und die Ausweitung des Güterexports aus Gaza.

Außenministerium des Staates Israel, März 2011

14 Kommentare zu “Israel betont Zugeständnisse gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde

  1. @Baruch Was ich sagen wollte war, dass es ziemlich aussichtslos ist  Atheisten mit religiösen „Argumenten“ von irgendetwas überzeugen zu wollen. Sie dürfen natürlich glauben was sie wollen und dies auch jedem mitteilen, aber warum sollte jemand, der diesen glauben nicht teilt aufgrund ihrer Glaubensbekenntnisse seine Meinung ändern? Sie müssen sich schon entscheiden ob sie missionieren wollen oder eine politische Diskussion führen.Wir, die wir für Israels Recht auf Existenz und Selbstverteidigung streiten, sollten uns daher auf „weltliche“ also für jeden (rationalen) Menschen verständliche Argumentation beschränken. Ich denke man kann Thora und Koran durchaus vergleichen insofern es beides religiöse Schriften sind, weshalb beide ihre Autorität nur für gläubige Menschen besitzen. Und zu denen gehöre ich nunmal nicht. Obwohl auch ich die jüdische Religion in vielerlei Hinsicht sympathischer finde als z.B. den Islam ist es dennoch eine Tatsache das man ALLE Religionen klerikalfaschistisch interpretieren und so als Rechtfertigung für Mord und Unterdrückung gebrauchen kann. Religion muss Privatsache sein und aus politischen Diskussionen herausgehalten werden.Warum meinen sie ist der Zionismus erst Ende des 19.Jahrhunderts entstanden?Weil der Antisemitismus in Europa zu dieser Zeit immer weiter um sich greift.Warum glauben sie ist Israel erst kurz nach der Shoa gegründet worden? Weil sehr viele Juden jetzt erkannten, das sie Sicherheit vor  dem Vernichtungswahn nur mit einem eigenen Staat bekommen werden. Und nicht etwa weil sich hier biblische Prophezeihungen erfüllen würden.Und ehrlich gesagt, mir macht das erstarken der religiösen Kräfte in Israel schon sorgen, sorgen um den demokratischen und säkularen Charakter dieses von mir sehr geschätzten Landes.

  2. @Baruch
    Was ich sagen wollte war, dass es ziemlich aussichtslos ist  Atheisten mit religiösen „Argumenten“ von irgendetwas überzeugen zu wollen. Sie dürfen natürlich glauben was sie wollen und dies auch jedem mitteilen, aber warum sollte jemand, der diesen glauben nicht teilt aufgrund ihrer Glaubensbekenntnisse seine Meinung ändern? Sie müssen sich schon entscheiden ob sie missionieren wollen oder eine politische Diskussion führen.
    Wir, die wir für Israels Recht auf Existenz und Selbstverteidigung streiten, sollten uns daher auf „weltliche“ also für jeden (rationalen) Menschen verständliche Argumentation beschränken.
     
    Ich denke man kann Thora und Koran durchaus vergleichen insofern es beides religiöse Schriften sind, weshalb beide ihre Autorität nur für gläubige Menschen besitzen. Und zu denen gehöre ich nunmal nicht. Obwohl auch ich die jüdische Religion in vielerlei Hinsicht sympathischer finde als z.B. den Islam ist es dennoch eine Tatsache das man ALLE Religionen klerikalfaschistisch interpretieren und so als Rechtfertigung für Mord und Unterdrückung gebrauchen kann. Religion muss Privatsache sein und aus politischen Diskussionen herausgehalten werden.
    Warum meinen sie ist der Zionismus erst Ende des 19.Jahrhunderts entstanden?
    Weil der Antisemitismus in Europa zu dieser Zeit immer weiter um sich greift.
    Warum glauben sie ist Israel erst kurz nach der Shoa gegründet worden?
    Weil sehr viele Juden jetzt erkannten, das sie Sicherheit vor  dem Vernichtungswahn nur mit einem eigenen Staat bekommen werden.
    Und nicht etwa weil sich hier biblische Prophezeihungen erfüllen würden.
    Und ehrlich gesagt, mir macht das erstarken der religiösen Kräfte in Israel schon sorgen, sorgen um den demokratischen und säkularen Charakter dieses von mir sehr geschätzten Landes.

  3. @me

    sie können die Torah nicht mit dem Koran vergleichen. Torah ist von Gott an das Volk der Israeliten für das Volk der Israeliten und nur in der Verbindung mit dem Land Eretz Israel so wie es in der Torah steht. Das ist auch der Grund warum die Juden dort leben und nicht in Kanada.

    Jetzt kommt Pessach das ist die Geburtsstunde des Jüdischen Volkes und es ist untrennbar verbunden mit Gott und der Torah. Das ist die Bestimmung und die Aufgabe des Jüdischen Volkes Torah zu lernen und umzusetzen.
    Israel war nie ein Gottesstaat und wird auch nie einer sein wie bei den Moslems. Der Unterschied liegt in der Torah an sich selber und dem Bund zwischen Gott und dem Volk Israel. Und die Biblischen Prophezeihungen sind schon längst zu sehen, es gibt den Staat Israel wieder und die Juden können Juden sein.

    Aber der Grund, dass Israel existieren muss ist der Antisemitismus und der Holocaust und nicht irgendwelche “historischen” oder religiöse Ansprüche!!!

    Wenn es danach gehen würde hätten wir den Staat Israel schon nach der Vertreibung aus Spanien wiederkriegen müssen. Holocaust gab es in jeder Jüdischen Generation und in allen Teilen der Welt.

    Nein me die einzige Warheit und der einzige richtige Weg ist wie es geschrieben steht in der Torah. Und Baruch haschem es gibt sehr viele Religiöse in der Armee in den Universitäten in der Politik in der Wirtschaft.

    Machen Sie sich keine sorgen Israel bleibt so wie es ist ein schönes Land für alle für die Religiösen und die es noch nicht sind.
    Für die noch nicht Religlösen haben wir ja Tel Aviv und Elat erfunden 🙂 

  4. Gemäß Angaben des israelischen Innenministeriums waren zum 31. Dezember 2006 von den 7,1 Millionen Bewohnern Israels 80,01% Juden und andere, davon 94,6% als religiös eingetragene Juden[1] Als religiöser Jude gilt, wer als jüdisch-religiös ins Bevölkerungsregister eingetragen ist oder in Israel wohnt und einen religiösen Juden als Vater hat. Gläubige Juden, die im Palästinensergebiet wohnen, werden als nichtgläubig eingestuft.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Israel

  5. @Baruch Zion
    Meistens stimme ich ihnen ja zu aber nun muss ich unbedingt widersprechen Religiöse Überlieferungen können niemals den Anspruch auf irgendein Stück Land begründen, weder die Thora noch der Koran noch sonst irgendwas. Wenn Israel ein Gottestaat wäre würde ich es niemals os verteidigen wie ich es jetzt mache. Zum Glück ist Israel ein säkulärer Staat, der aber die besondere Aufgabe hat, Zufluchtstätte für alle vom Antisemitismus verfolgten Menschen zu sein. Das und nur das ist der Grund warum Israel  – im Gegensatz zu allen anderen Staaten – eine wichtige Funktion erfüllt und darum verteidigt werden muss, auch mit Krieg wenn es nicht anders geht.

    Selbstverständlich ist es einsichtig dass die Zionisten „Palästina“ als Ort für ihren Staat gewählt haben, u.a. aufgrund religiöser und kultureller Verbindungen der Juden zu diesem Land. Aber der Grund, dass Israel existieren muss ist der Antisemitismus und der Holocaust und nicht irgendwelche „historischen“ oder religiöse Ansprüche!!!
    Sonst könnte Deutschland auch heute wieder Anspruch auf  die „Ostgebiete“ erheben. Es haben ja früher mal deutsche dort gelebt…

    Sie sehen, sie erweisen Israel und seinen (säkularen) Bürgern einen Bärendienst wenn sie biblische Prophezeihungen ins Feld führen um Israel zu rechtfertigen. Da gibt es andere Argumente und zwar sehr gute.

  6. @nichtzion

    Die Palästinensischen Araber besetzen nicht wiederrechtlich das Land Eretz Israel, sie wohnen in diesem Land haben aber kein Anspruch darauf. Die Araber haben auch unter den Türken dort gewohnt und keinen Anspruch gehabt.

    Anspruch auf das Land Eretz Israel haben die Juden so wie es in der Torah geschrieben steht und nur die Verbindung Eretz Israel und die Juden zusammen lässt das Land erblühen.
    So wie es in der Torah geschrieben steht die das Jüdische Volk von Gott am Berg Sinai bekommen hat. 

    JA, und so einfach ist das.

  7. Und Sie, @jim,
    was hat Sie bisher davon abgehalten einen Kommentar unter meinen letzten Artikel zu setzen?
    http://test.hagalil.com/2011/03/21/thannhausen-2/
     
    Man kennt Sie als jemanden, der intelligente, idealistische und auch höchst empörte Kommentare verfassen kann und nicht schweigt, wenn er offensichtliches Unrecht bei anderen Kommentatoren entdeckt.
     
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Ihnen egal  ist, wenn in Bayern/Deutschland Schülern Vorbehalte gegen Juden beigebracht werden. Nichts Anderes geschieht in dem von mir beschriebenen Fall und in einer ganzen Reihe weiterer Schulen, wo man zu feige ist, endlich Aufklärung anstatt ‚Opas Dafürhalten‘ zu lehren.
     
    Wie können Sie, jim, von erwachsenen Deutschen und Österreichern, etwa solchen, die hier kommentieren,  Aufgeschlossenheit und Menschenmaß für Israel erwarten, wenn bereits in der Schule der Eindruck erweckt wird – na, ganz unschuldig waren die ja ‚auch‘ nicht… ?
     
    Falls Sie, jim, Anstoss an Formulierungen oder Inhalt in meinem ‚Basisinformationenkasten‘, in meinem Vorschlag für einen erklärenden Text, finden, so teilen Sie mir doch bitte mit, was Sie ändern würden!
     
    Ich wundere mich ganz allgemein, dass Deutschen und Österreichern zu Israel, und nicht nur, wenn gerade Terrorakte wie soeben in Itamar und Jerusalem die Gemüter (berechtigt) ganz besonders bewegen, stets etwas einfällt, jedoch dass sie mit vornehmer Zurückhaltung ‚glänzen‘, wenn es um eingemachte, hauseigene, heimische Missstände geht.
     
    Sollte man da nicht allmählich an sich arbeiten und erstmal auf das Nächstliegende blicken, ehe man Ferndiagnosen oder -analysen betreibt?
     
     

  8. Zwei Anschläge innerhalb kurzer Zeit in Israel und ständiger Raketen und Mörser Angriff aus dem Gaza Streifen.

    Am Montag habe ich noch an der Bushaltestelle in Jerusalem gestanden an dem heute der Terroranschlag gegen Jüdische Zivilisten Kinder und Babys verübt worden ist.

    Frieden mit den Arabischen Palestinenser? Die wollen doch gar kein Frieden.

    Wer Frieden will macht keine Anschläge und Mordet nicht und beschiesst nicht das Land mit dem man Frieden haben will.

    Und da die Arabischen Palestinenser das alles machen wollen sie kein Frieden.

  9. Hey Jane, die Araber haben 1948  NEIN zu einem Staat für die Arabischen Palästinenser gesagt, und das sagen sie bis heute noch.

    Weil die Araber immer noch die Hoffnung haben das ein gloreicher Araber kommt und die Juden Vernichtet. 

    Fünf Israelis Bestialisch unvorstellbar Brutal und roh ermordet in Itamar: 
    Das Ehepaar 35 und 36 danach ihre drei Kinder Yoav (11), Elad (4) und Hadas (3Monate)  Regelrecht die Gedärme aus den Körpern gerissen

    Die Hamas hat Bombons zur Freude des Tages verteilt und den Arabischen  Mörder als Held erklärt. Abbas hat drei Tage rumgedruckst bis er die Wahrheit eingestehen musste das diese Unmenschliche Tat durch die Arabische Antijüdische Hetze kommt. So wie bei Ihnen Jane, sie sind der gleiche Typ von Mensch, Araber keine Gnade und kein Erbarmen Lügen und Betrügen. 
    Sie sind Sie Araberin?

    Und dann Jane das Land Schomron (Samaria) ist nicht das Land der Palästinensischen Araber sonder so wie es in der Torah steht   Jüdisches Land.

    Aber wenn Sie so ein Gerechter Mensch sind wie sie immer tun, dann schreiben sie doch mal über die Ungerechtigkeit in Syrien gegenüber dem Syrischen Volk.

    Oder geht es bei Ihnen nur darum die Juden Demonisieren?

    • Die Araber haben NEIN zu einem jüdischen Staat gesagt. Das ist etwas ganz anders.
      Das Land Schomron ist also Jüdisches Land, weil es in der Thora steht? Danach besetzen die Palis also wiederrechtlich jüdisches Land, weil dies laut Thora von Gott den Juden gegeben wurde? Ist es wirklich so einfach?

  10. Es wäre schön, @Jane, wenn Sie sich mit ähnlichem Eifer über die Missstände im eigenen Lande echauffieren würden.
     
    Warum fällt Ihnen etwa hierzu kein Kommentar ein?
    http://test.hagalil.com/2011/03/21/thannhausen-2/
     
    Etwa, weil es Ihr ‚Eingemachtes‘ unangenehm berühren, weil es das mit Müh‘ und Not gekittete Eigenbild bedrohen würde, oder nur weil Ihnen dazu nichts einfällt?
     
    Wäre das Reinemachen vor der eigenen Gewissens- und Anstandshaustür nicht ein weit edlerer Zug als ständig mit dem unbekleideten Zeigefinger auf andere zu weisen? Ist es nicht so, dass Sie geradezu chronisch nach einem Alibi für Ihre Unfähigkeit sich über den ‚Kehricht‘ im eigenen Hofe herzumachen suchen?
     
    Im Ernst, was hält Sie davon ab, Ihre Meinung z.B. zu meinem Vorschlag für einen Erläuterungstext zum Zusammenleben von Christen und Juden in der Vergangenheit, wie er für Schüler geeignet wäre, zu posten? Immerhin geht es doch um unsere Jugend. Es sollte uns doch wichtig sein, was dieser kommenden Generation in frühen Jahren über ein Thema gelehrt wird, das ihnen später noch sehr häufig begegnen wird. Oder denken Sie anders?
     
    Sie haben doch sonst, Jane,  zu brennenden Themen stets eine dezidiert eigene Meinung. Warum also nicht auch hier, hm?

  11. Und wieviel Häuser hat Israel in dieser Zeit zerstört?
    ‚Israels Premierminister Netanjahu will ungeachtet aller Appelle der USA die bestehenden Siedlungen im Westjordanland weiter ausbauen. Das geht einher mit der massiven Zerstörung palästinensischer Wohnviertel.‘
    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4278441,00.html
    http://www.amnesty.de/mit-menschenrechten-gegen-armut/wohnen-wuerde/israelische-behoerden-muessen-abriss-palaestinensische
     
    Und wieviele Baugenehmigungen hat Israel vor Verhängung der ‚Baupause‘ noch schnell genehmigt (ich glaube 1600, die dann trotz ‚Baupause‘ gebaut wurden) und wieviele danach?
     
    ‚Medad räumt ein, dass während des Moratoriums in Shilo auch illegal gebaut wurde. Vier Wohneinheiten wurden im vergangenen Jahr in krasser Widerhandlung gegen den Regierungsbeschluss fertiggestellt, und in der Nachbarsiedlung Eli seien etwa zwanzig Wohnungen illegal gebaut worden. Für ihn gibt es ohnehin keine illegale Bautätigkeit in Cisjordanien. Falls überhaupt gegen Verordnungen oder Regierungsbeschlüsse verstossen werde, so handle es sich höchstens um bürokratische Vergehen. In der Planungsabteilung der Bezirksverwaltung arbeiteten Beamte während des Baustopps pausenlos weiter. Sobald das Moratorium zu Ende sei, könnten die Pläne für Dutzende von weitere Bauten ohne Verzug vorgelegt und bewilligt werden.‘

    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/unnachgiebige_siedler_im_westjordanland_1.7677727.html
     
     
    Wieviel Palästinenser in der West-Bank und Jerusalem enteignet und vertrieben?


    ‚Die israelischen Behörden entschieden illegal 30 Dunum palästinensisches Land zu enteignen, das den Dorfbewohnern von Beit Ola, nahe Hebron, gehört.
    Die Bauern aus dem Ort sagten, dass die Armee diese Order ihnen nicht selbst ausgehändigt hat, sondern die Dokumente nur auf den Boden der betreffenden Ländereien gelegt habe…‘
    http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=41073
     
    (Das war nur ein Beispiel. so geht das Woche für Woche)
     
    Wieviele Jerusalemiten deportiert und wieviele aus der West-Bank nach Gaza?
     
    Wieviele Felder, wieviele Olivenbäume zerstört?


    “Dozens of Israeli settlers set fire to 200 olive trees on a number agricultural fields and pasture land belonging to Palestinian citizens in the village of Salem, east of Nablus city (the northern occupied West Bank) on Sunday night.“

    http://www.middleeastmonitor.org.uk/news/middle-east/1748-settlers-burn-200-olive-trees-in-east-nablus
     
    Wieviele Zisternen in der West-Bank zerstört, die den Palästinenern zumindest ermöglichen sollten das Regenwasser zu nutzen, dürfen sie doch auf dem eigenen Land, anders als die Siedler, keine tiefen Brunnen bauen.
    UN verurteilt die israelische Zerstörung des palästinensischen Wassersystems – Saed Bannoura – Nachdem die Zerstörung von 27 Wasserzisternen und die Umleitung von 15 Bergquellen durch israelisches Militär während des letzten Jahres dokumentiert wurde, veröffentlichte der  UN- Koordinator für Humanitäres  für die besetzten Gebiete eine Erklärung, die die Angriffe auf die Wasserreserven verurteilen. Die israelischen Besatzungskräfte und Siedlungen kontrollieren 75% des Wassers in der Westbank.
     
    http://www.imemc.org/article/60580
     
    Wieviele Chemieabfälle haben die Israelis in der West-Bank versenkt?


    ‚Israel has found a cheap and easy way to get rid of its waste, much of it hazardous: dump it into the West Bank. A few Palestinians can be bought, the rest are in no position to complain.‘


    http://ipsnews.net/news.asp?idnews=46858

     
    Wieviele Menschen willkürlich verhaftet?
     
    Wieviele Zivlisten, wieviele Kinder , wieviele Fischer in den Küstengewässern Gazas getötet?
     
    Die Zolleinnahmen, die Israel transferiert, sind keine ‚großzügige Unterstützung‘, sondern Geld das Israel für den Warenverkehr nach Gaza einnimmt. Dieses Geld gehört an und für sich ohnehin den Palästinensern, nur Israel hat sich ‚das Recht‘ vorbehalten, das Geld erst mal selbst einzunehmen. Bei günstiger Wetterlage wird es dann auch weitergeleitet.
     
    Ja – Sie haben nach Jahren der Bemühung durch die Bundesregierung endlich gestattet, dass ein Klärwerk in Gaza wieder gebaut werden kann, nach dem Israel alle zerstört hat und nachdem Jahre lang die Menschen in Gaza Wasser trinken müssen, dass zum Trinken nicht geeignet ist und bei Neugeborenen zu schweren nachhaltigen Schüden führt. Ja – nach Jahren dürfen die Deutschen endlich ein neues Klärwerk bauen.
     
    Ja – nachdem die Holländer jahrelang interveniert haben, dürfen die Menschen in Gaza Tulpen und Erdbeeren in gewissem Umfang transportieren. Auch israelische Unternehmer waren daran interessiert, Sie verdienen mit an dem Unternehmen.
     
    Die einzig wahre, die beste Unterstützung die Israel den Palästinensern leisten kann und muss, ist einfach von ihrem Land zu verschwinden und die Zwei-Staaten-Lösung nicht nur als leere Worthülse im Mund zu führen, sondern den palsätinensischen Staat endlich anzuerkennen; wenn Sie kein sinnvolles Angebot für einen adäquaten Gebietstausch vorlegen, dann eben von allem Land, auf welchem sich Israel rechtswidrig niedergelassen hat. Das internationale Recht ist hier voll und ganz auf der palästinensischen Seite.

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