Südisrael unter Raketen- und Granatfeuer

Die Sicherheitslage im Süden Israels ist am Wochenende erneut eskaliert… 

Nachdem der westliche Negev bereits am Samstag von einem heftigen Mörsergranatenhagel heimgesucht worden war, feuerten palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen am Sonntag eine Grad-Rakete auf die Küstenstadt Ashkelon ab. Dort wurde eine ältere Frau leicht verletzt, als sie vor der Rakete in Deckung zu gehen versuchte. Mehrere Menschen erlitten einen Schock.

Am Samstag wurden insgesamt rund 50 Mörsergranaten aus Gaza abgefeuert, die in den Kreisen Sdot Negev und Eshkol niedergingen. In einem Kibbutz trugen zwei Personen leichte Verletzungen durch Granatsplitter davon. Außerdem entstand Sachschaden.

Die Verantwortung für den Mörsergranatenbeschuss übernahmen die Izz-al-Din al-Kassam-Brigaden, der militärische Arm der Hamas.

Bereits am Freitag waren zehn Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen in den westlichen Negev abgefeuert worden, von denen einige noch auf der palästinensischen Seite niedergingen.

Die israelische Armee reagierte am Samstag und Sonntag mit Luft- und Bodenangriffen auf Terrorziele im Gaza-Streifen.

Yedioth Ahronot, 19.03.11, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

Ein Kommentar zu “Südisrael unter Raketen- und Granatfeuer

  1. Kaum steht das libysche Terrorregime des Diktators Muammar al-Gaddafi im Focus der UN, versuchen die Hamas Terroristen auf ihre typische Weise wieder einmal die Aufmerksamkeit für sich zu erhaschen. Das dieser Angriff zum wiederholten Male auf unschuldige israelische Bürger stattfindet, scheint wohl kaum noch die UN zu interessieren. Diese Pseudo Friedensgespräche, die seinerzeit von Barack Obama medienwirksam mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas initiert worden sind, sind wie zu erwarten an der Terror Realität der Hamas gescheitert. Die Fatah hat keinerlei Einfluß und so wie es aussieht, wird demnächst aber alle Welt wieder das Gejammer der Hamas zu hören bekommen, dass sie die Antwort von der IDF zu Unrecht erhalten hat. Eigentlich müsste man die Gespräche mit den Palis für mindestens zwei Jahre aussetzen, um ein Nachdenken zu erzwingen. Aber selbst das würde wohl kaum nutzen. Mit der Hamas lässt sich in keiner Weise reden, geschweige denn einigermassen normale Gespräche führen. Jedes noch so kleine Friedensergebnis wird seitens der Hamas mit einem Mörser- oder Raketenbeschluß wieder zunichte gemacht.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.