Bombe bei Jerusalems Busbahnhof

Eine Bombe mit einem Gewicht von etwa zwei Kilogramm explodierte bei einer Telefonzelle bei dem zentralen Busbahnhof Jerusalem. Durch die Wucht der Explosion und dem Sprengsatz beigefügte Metallkugeln wurden Passanten und ein Stadtbus der Linie 74 von Har Nof zum Viertel Har Choma getroffen…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 23. März 2011

Die zahlreichen Bushaltestellen nahe der Haupteinfahrt nach Jerusalem ziehen zu jeder Tageszeit sehr viele Menschen an. Die Rettungsmannschaften riefen die höchste Alarmstufe aus und sprachen von einem „Ereignis mit vielen Opfern“. Nach dem anfänglichen Chaos konnten etwa 51 Verletzte mit Ambulanzen in das Hadassa- und das Schaarei-Zedek-Hospital evakuiert werden. Nur zu einem Opfer hieß es, dass „die Ärzte um sein Leben kämpfen“. Eine schwerverletzte Frau ist inzwischen ihren Verletzungen erlegen.

Auf der Straße sind große Blutlachen zu sehen. Der Polizeichef sagte, dass es sich offenbar nicht um einen Selbstmordattentäter handelte, sondern um eine Tasche mit Bombe und Zeitzünder, die Terroristen nahe den Bushaltestellen abgestellt hatten.

Seit mehreren Jahren hat es keinen vergleichbaren Terroranschlag mehr in Jerusalem gegeben. Vor drei Wochen verlor ein Müllarbeiter eine Hand, als eine Plastiktasche mit einer Bombe auf einer Verkehrsinsel explodierte.

Ein Militärreporter vermutet, dass die Bombenleger möglicherweise aus Hebron gekommen sein könnten, denn nur noch dort verfügen palästinensische Extremistengruppen über eine entsprechende Infrastruktur für Terroranschläge. Gleichwohl herrscht trotz der relativen Ruhe eine hohe Aufmerksamkeit bei den Bürgern der Stadt. Jede liegen gelassene Tasche wird der Polizei gemeldet und mehrmals täglich müssen die Feuerwerker ausrücken, um die „suspekten Objekte“ mit einem Roboter zu neutralisieren.

Am Mittwoch morgen schlugen zunächst zwei Gradraketen aus dem Gazastreifen in der israelischen Großstadt Beer Schewa ein. Ein Mann wurde durch einen Splitter verletzt. Wenig später griff die israelische Artillerie Ziele im Gazastreifen an. Angeblich wurde eine Gruppe von Palästinensern getroffen, die sich gerade anschickten, eine weitere Gradrakete auf Beer Schewa abzuschießen. Am Dienstag wurden neun Palästinenser im Gazastreifen durch israelischen Beschuss getötet, darunter Kämpfer, die eine Rakete abschießen wollten und Kinder, die in der Nähe Fussball spielten.

Ein 8 Jahre alter verletzter Junge wurde am Mittwoch zur ärztlichen Behandlung nach Israel gebracht. Angeblich seien mehrere Familienangehörige dieses Jungen getötet worden.

Am Abend schlugen weitere Mörsergranaten oder Raketen aus dem Gazastreifen bei israelischen Ortschaften südlich von Aschkelon ein.

Am Mittag hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Sicherheitsberatung einberufen und erklärt, dass Israel den täglichen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen nicht dulden werde.

Ehemalige Generale, die den Gazastreifen gut kennen, darunter Jom-Tov Samija forderten die Regierung auf, die israelischen Bürger zu schützen und im Gazastreifen „für Ordnung zu sorgen“.

Mehrere Sprecher forderten gar eine erneute „Operation gegossene Blei“, also einen Gazakrieg. Nur diesmal sollte die Hamasregierung gestürzt werden, weil sie die Verantwortung für den Raketenbeschuss trage, auch wenn andere Organisationen wie der Islamische Dschihad den Beschuss durchführen.

Netanjahu wollte am Nachmittag nach Moskau fliegen, um bei Gesprächen mit Putin und Medvedev die Russen aufzufordern, keine modernen Raketen nach Syrien zu liefern. Diese Raketen, so Netanjahu, könnten in die Hände der Hisbollah-Miliz im Libanon und sogar der Hamas im Gazastreifen fallen. Die am Morgen auf Beer Schewa abgeschossenen Gradraketen wurden von Iran über Ägypten in den Gazastreifen geschmuggelt.

Netanjahu saß schon im Flugzeug auf dem Weg nach Moskau, als die Bombe in Jerusalem explodierte. Um dem Regierungschef Beratungen zu ermöglichen, wurde der Abflug zunächst um vier Stunden verschoben. Unklar ist, ob Netanjahu noch am Abend oder erst am Mittwoch früh nach Moskau fliegen werde.

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat rief die Jerusalemer und „alle Israelis“ auf, umgehend wieder zur Normalität zurückzukehren, um den Terroristen zu zeigen, dass die Israelis sich nicht durch den Terror abschrecken oder einschüchtern ließen.

Der für Freitag geplante internationale Marathonlauf durch Jerusalem wird auf jeden Fall stattfinden, sagten Polizei und der Bürgermeister.

Palästinenser hatten den Marathon in Boykottaufrufen für „Völkerrechtswidrig“ erklärt, weil er auch durch Ostjerusalem führen werde.

Der palästinensische Regierungschef Salam Fayad hat den Anschlag in Jerusalem „sehr scharf“ verurteilt und den Opfern schelle Genesung gewünscht.

Ein Hamassprecher bezeichnete den Anschlag in Jerusalem als „verständliche Reaktion auf die Verbrechen Israels im Gazastreifen“. Bisher hat niemand die Verantwortung für den Anschlag übernommen.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

70 Kommentare zu “Bombe bei Jerusalems Busbahnhof

  1. @Jane

    Grundsätzlich hat es nie einen Jüdischen Fundamentalismus gegeben so wie sie ihn gerne hätten oder beschreiben. Die Juden sind nicht wie die Christen oder Moslems die in Fremde Länder einfallen Morden und Rauben.
    Es gibt keinen  jüdische  jüdische Fundamentalismus im Nahen Osten im Nahen Osten. den hätten sie gerne damit ihre Thesen stimment. Es gibt den Staat Israel im Nahen Osten und der ist ein Demokratischer Pluralistischer Staat mit Gewaltenteilung.
    Fundamentalismus gibt es bei den Arabern und das ist das eigentliche Problem im Nahen Osten. Und ihre armen Palästinenser sind der spielball der Arabischen Fundamentalisten.

    Jane ihr grosses Problem ist das sie as Judentum nicht einmal im Ansatz verstehen aber grosse Artikel schreiben wollen. Ihnen fehlt die Grundlage über das Judentum das kann man lesen und sehen an Hand ihren Beispiele die sie immer Kopieren.

    Jüdisches Sprichwort: Zwei Juden drei Meinungen   und das ist über 3000 Jahre alt

    Wenn sie gegen die Besatzung sind dann schreiben sie neutral. Sie setzen Vergleichen zu den Nazis und das ist Verunglimpfung sie schreiben Einseitig aus einem Blickfinkel und das ist typisch deutsch.
    Die Medaille hat immer zwei Seiten bei Ihnen sind nur die Juden, die Jüdische Religion und die Israelis schuld. Und das kommt weil sie an sich selber vom Nahen Osten der Geschichte keine Ahnung haben, Sie schreiben viel Bla Bla und wiederholen sich ständig. 
    Lernen sie die Geschichte des Nahen Osten, wer ist Israel warum ist Israel und wer sind die anderen.
    Sie opponiere gegen die Ideologie der Besatzung ? Sehen und das ist ihr Gedankenfehler es gibt keine Ideologie in dieser Geschichte.

    Lernen sie über den Nahen Osten gerade jetzt können sie sehr viel lernen schauen sie nach Syrien ganz genau und lernen sie wie deer Nahe Osten funktioniert.
    Aber nicht im deutschen Fernsehen  schauen sie Al Jazeera (Arabic) oder english
    Dort können Sie lerne und dann werden sie feststellen was sie im deutschen Nachrichtenraum alles nicht hören und nicht sehen können.
    Meine Aufgabe ist es ein guter Jude zu sein Torah und Talmud  zu lernen. Innerhalb der Woche gut und fleissig zu arbeiten. Denn Shabbat zu halten und mich jetzt auf Pessach vor zu bereiten. 
     

  2. Jane, noch zwei links zum Thema Israel Shahak(&Co)
     
    Shahak: The Jews are Bad!
    http://www.wernercohn.com/Shahak.html
     
     
    Aus Anlass eines „Interviews mit dem jüdischen Philosophen Chomsky“ in der National Zeitung

    „Der Holocaust-Leugner Germar Rudolf plauderte in den Staatsbriefen (StB) aus, wozu jüdische Autoren und insbesondere linke jüdische Autoren den Nazis dienen (sollen). In seinem Artikel „Semitischer Revisionismus“ (StB 11/1995, S. 25-27) klaubt er sich aus Zeitungsmeldungen einen „jüdisch-israelischen Revisionismus“ zusammen. Repräsentativ dafür steht bei Rudolf an vorderster Front der vor kurzem verstorbene israelische Chemieprofessor und Kritiker der israelischen Besatzungspolitik Israel Shahak.“
    http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2002/09/chomsky.htm
     
    (Fußnote aus dem Text)
    „(4)Aufmerksamen Chomsky-Lesern dürfte Shahak bekannt sein. Weniger bekannt ist, dass Shahak sehr schlecht beraten war bei der Wahl seines deutschen Verlages. Sein Buch „Jüdische Geschichte, Jüdische Religion. Der Einfluß von 3000 Jahren“ erschien 1998 im Lühe-Verlag, der der kruden völkischen Ideologie der Ludendorffer verpflichtetet ist.“

    Diese Fußnote dürfen Sie gerne in Verbindung mit Ihrem link zu wikipedia:IsraelShahak lesen.
     
     
     

  3. @ Baruch Zion – Sie leugnen also den von mir beschriebenen jüdischen Fundamentalismus nicht mehr – das wundert mich, vor allem da es doch den Anschein hat, dass Sie selbst demselben anzurechnen sind.
     
    Ich habe oft genug darauf hingewiesen, dass das nur eine von verschiedenen Auffassungen, auch im Judentum ist und das auch die anderen Religionen verschiedene mitunter fundamentalistische, recht unerfreuliche Strömunen aufweisen,
     
    Allerdings spielt der jüdische Fundamentalismus im Nahen Osten eine nicht unbeträchtliche politische Rolle, was in diesem chronifizierten Konflikt leider allzu sehr ausgeblendet wird und wären nicht die Palästinenser die Leidtragenden, seit allzu langer Zeit, dann wäre es wohl nicht von Interesse – ich bin ja auch für Religionsfreiheit – so lane man seinen Glauben nicht auf Kosten anderer auslebt.
     
    Ich gebe gerne ganz andere Beispiele –
     
    Nehmen wir z.Bsp. den jüdisch orthodoxen Schriftsteller Friedrich Weinreb – er war orthodox, hatte jedoch eine ganz andere universale Auffassung des Judentums, die ich sehr respektiere und seine Bücher finde ich sehr inspirierend.
     
    http://www.weinreb-stiftung.org/kurzbiografie.php
     
    Oder nehmen wir die Rabbis for Human Rights – Sie setzen sich genau wie ich für die Achtung der Menschenrechte der Palästinenser ein und machen auf das an den Palästinensern begangene Unrecht aufmerksam; zwischen ihrer Aufklärung in dieser Sache und meinen Beiträgen ist im Prinzip kein großer Unterschied:

    http://www.rhr.org.il/page.php?name=human_rights_in_the_occupied_territories&language=en
     
    Es ist nicht mein Interesse Juden zu verunglimpfen, und egal wie oft Sie es auch behaupten mögen – ich hasse Juden überhaupt nicht – es liegt mir völlig fern ‚die Juden‘ in einen Topf zu werfen – mir ist nur die Besatzung zu wider und ich opponiere gegen die Ideologie die sie rechtfertigt, ganz egal von wem vorgetragen, ob nun Juden oder Nicht-Juden und die gibt es ja genauso, denken wir nur an die Evangelikalen Christen oder ganz einfach die üblichen konservativen ProIsraelVertreter.
     
    Was ist denn Ihre ‚Aufgabe‘ Baruch Zion?

  4. @Jane

    was man Ihnen vorwerfen soll ist Jane.   sie suche alle möglichen Negativen Beispiele der Juden des Judentum und veröffentlichen es hier um den Leser zu zeigen wie schlecht und Unmoralisch die Juden und das Judentum sind. Und zur Krönung ihres tun vergleichen sie ihre gefundenen Beispiele mit den Nazi und sagen das wäre das gleiche.

    Das ist Judenhass und Judendemonisierung

    Aber ich sag Ihnen was, eigentlich ist es egal ob sie hier was schreiben oder in China ein Sack Reis umkippt. Sie werden nichts änderen und Sie haben keinen Einfluss auf die Dinge auf dieser Welt.  Es ist schon fast Lustig zu sehen wie sie sich hier abmühen und ihr Frust immer grösser wird weil Sie es, so glaube ich, langsam begriffen haben das was sie hier schreiben Sinnlos ist.
    Maximal anderthalb Tage dann sind ihre Artikel weg im Archiv und nicht mehr zu sehen. Aus dem Auge aus dem Sinn.

    Sie sind vom Leben bestraft das Sie hier schreiben müssen. Was haben Sie Böses gemacht ?  Oder weil Sie Böse sind ist das ihre Strafe hier ? 

    Ohne uns das Judentum hätten sie wahrscheinlich gar keine Aufgabe auf dieser Welt.  Also danken sie Gott das er die Juden erschaffen hat.  Und sie  

  5. A.mOr. – das Buch hat in Israel großes Ausehen erregt und kommt aus keiner Mottenkiste – oder sollte ich sagen ‚Bücher‘ es gibt gleich mehrere Fälle:
     
    (ncs) – Die israelische Polizei ließ am Donnerstag einen Rabbiner verhaften. Ihm wird vorgeworfen, zu Rassismus mit möglicher Todesfolge aufzurufen


    Yosef Elitzur, der aus der extremistischen Yitzhar-Siedlung nahe Sichem in Palästina stammt, soll im Buch „The King’s Torah“ zum Mord von Babys und Kindern von Israels Feinden aufgerufen haben. Seine Erklärung: Es sei „klar, dass sie heranwachsen, um uns zu schaden“. So zitiert das israelische Nachrichtenportal „Haaretz“ aus Elitzurs Buch.
    weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/panorama/146kac6-rabbi-ruft-zu-mord-an-nicht-juden-auf#.A1000146


    http://www.gmx.net/themen/nachrichten/panorama/146kac6-rabbi-ruft-zu-mord-an-nicht-juden-auf#.A1000146


    Ein Rabbiner von einer der gewalttätigsten Siedlungen in der Westbank wurde letzte Woche wegen Verdacht auf Hetze verhört, als die israelische Polizei ihre Untersuchung auf ein Buch erweiterte, in dem er das Töten von Nicht-Juden, einschließlich Kindern und Babys gutheißt.

    Es wird jedoch befürchtet, dass Shapiras Buch „Des Königs Torah“, das letztes Jahr veröffentlicht wurde, dafür gedacht ist, ideologische Rechtfertigungen zu geben, solche Angriffe zu erhöhen, einschließlich der Tötung von Palästinensern, selbst Kindern.

    Obgleich Shapira wenige Stunden nach seinen Verhör am letzten Montag wieder entlassen wurde, begleiteten ihn Dutzende von Rabbinern und mehrere Mitglieder des Parlaments und verurteilten die Verhaftung. Shlomo Aviner, einer der Führer der Siedlerbewegung, verteidigte die Argumente des Buches als „legitime Einstellung“ und als eine, die in jüdischen Seminaren gelehrt werden sollte.
     
    http://zmag.de/artikel/israelischer-rabbiner-predigt-201emord201c-an-babys-von-einheimischen
    Wo bleibt da das Gebot – Du darfst nicht morden. Das gilt ja auch für Christen – und, das wird noch immer unter allen mögliche Vorwänden entrümpelt, ob nun von Juden oder Christen – es gibt eben nun einmal fundamentalistische Juden, die die Gebote nur auf Juden beziehen. Im übrigen widerspricht sich da ja auch die Bibel, wenn dann Gott zur Ausrottung der Amalekiter aufruft, worauf sich heute nicht selten religiös-fundamentalistische Juden beziehen.
    “Die Rettung eines Menschen ist eine gerechte Tat, und damit an jedem Tag der Woche gerecht.“
    Hier das gleiche – insofern manche Juden eben glauben die Gebote der Moral und Ethik fänden nur auf Juden Anwendung – das kann man so oder so interpretieren – und genauso geschieht es eben auch im Judentum. Es gibt solche und solche und auch solche und solche Schulen, die das ganz anders lehren und auffassen.
     
    Israel Shahak war schon zu Lebzeiten ein scharfer Kritiker des Zionismus und das Buch, von dem wir sprechen hat er nun einmal geschrieben.

    Aus einem Bewunderer David Ben Gurions wurde 1956 einer seiner schärfsten Kritiker. Anlass war die Offenlegung der wirklichen Kriegsziele Israels. Ben Gurion erklärte damals in der Knesset, dem Parlament Israels, dass der wirkliche Grund für den Krieg „die Wiederherstellung des Königreichs Davids und Salomons„ gewesen sei. Sein direktes gesellschaftspolitisches Engagement begann 1965 als er Augenzeuge wurde, wie ein ultrareligiöser Jude die Erlaubnis verweigerte, sein Telefon am Sabbat zu benutzen, um einen Rettungswagen für einen Nicht-Juden herbeizurufen. Shahak wandte sich an das Rabbinische Gericht in Jerusalem, um dessen Meinung zum Verhalten des ultrareligiösen Juden einzuholen. Das Gericht erklärte, dass der Jude nach den Religionsgesetzen richtig, ja sogar fromm gehandelt habe. Dieser Zwischenfall machte ihn stutzig gegenüber seiner eigenen Gesellschaft, insbesondere dem Judentum. Hinzu kam seine antizionistische Einstellung. Sie hat ihn vor vielen Fehlbeurteilungen israelischer Politik bewahrt. Schon frühzeitig kämpfte er gegen jede Art von Diskriminierung von Nicht-Juden, insbesondere von palästinensischen Israelis und Palästinensern in den von Israel besetzten Gebieten. Er war jahrelang Vorsitzender der Liga für Menschenrechte. In den letzten Jahren hat er sich dem Studium der jüdischen Religion gewidmet und insbesondere ihre Interpretation durch die Orthodoxie scharf verurteilt. In ihr sieht er die Wurzeln für den Rassismus gegenüber allen Nicht-Juden und auch die Ursache für den Mord an Ministerpräsident Yitzhak Rabin. Der Fundamentalismus in Israel hat seine Wurzeln in den orthodoxen Glaubensvorstellungen. In seinen beiden Büchern weist er dieses nach. Nur wenige außerhalb Israels sind jedoch darüber informiert.

    Die Orthodoxen instrumentalisieren das klassische Judentum, um die Politik Israels zu rechtfertigen, so Shahak in seinem Buch „Jüdische Geschichte – Jüdische Religion“. Für ihn stellt Israel als jüdischer Staat nicht nur eine Gefahr für sich selbst und seine Bewohner, sondern auch für seine Nachbarn dar. Worin besteht die Gefahr? „Es ist diese exklusive Ideologie, es sind nicht die vorgeschobenen ‘Sicherheitsinteressen’ der israelischen Propaganda, die die Übernahme des Landes in den fünfziger und Mitte der sechziger Jahre und dann die besetzten Gebiete von 1967 bestimmt haben.“ Schon in diesem Buch geht der Autor hart mit dem Talmud und den Schriften des jüdischen Philosophen Maimonides ins Gericht. Beide seien angefüllt mit „beleidigenden Anweisungen gegen alle Nichtjuden und mit ausdrücklichen Attacken gegen das Christentum und Jesus.“

    Abschließend soll noch auf eine Gefahr hingewiesen werden: Beide Bücher liefern eine solch kritische Analyse des klassischen Judentums, dass sie auch als „Fundgruben“ für Antisemiten missbraucht werden  könnten. Shahak und sein Co-Autor Mezvinsky wollen dazu natürlich keinen Vorschub leisten. Zitate, die aus dem Zusammenhang gerissen würden, könnten durchaus ein Zerrbild des Judentums entstehen lassen. Das Anliegen der Autoren und insbesondere Israel Shahaks ist es aber, den religiösen Absolutheitsanspruch der Orthodoxie einzudämmen und auf die Gefahren hinzuweisen, die der liberalen israelischen Demokratie von Seiten dieser Fundamentalisten drohen. Wer die Gedankenwelt der Orthodoxen verstehen will, für den ist das Buch eine Pflichtlektüre.
     
    http://www.fes.de/IPG/ONLINE4-2000/REZ

    Es stimmt auch nicht, dass das Buch erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Israel Shahak, jüdischer Chemieprofessor, lebte in Jerusalem, überlebte das Konzentrationslager Bergen Belsen und starb 2001. Sein Buch wurde 1994 bei ‚Plut Press‘ in englischer Sprache veröffentlicht. Darüberhinaus hat er noch sehr viel mehr in der Richtung geschrieben und war auch politisch aktiv. Die Geschichte mit dem Telefon hat er so erlebt und das war ein Initialerlebnis für sein Engagement.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Israel_Shahak
     
    A.mOr. – es scheint – dass Sie mitunter einfach irgendwas schreiben um Argumente zu entkräften, falls sich sonst nichts findet.

  6. Jane, (auch interessant für Denker?, siehe link)

    Welchen Wahrheitsgehalt haben die Schriften von „Israel Shahak“?

    Wer das Buch (und alle Bücher von Shahak) kennt, die posthum erschienen sind, wird wissen, das es kein Buch über den tatsächlichen Talmud ist oder die tatsächliche jüdische Religion.
    Wer sich ein wenig mit der Person beschäftigt (google etc.) wird schnell lernen, dass man hier keine wissenschaftliche Abhandlung über den Talmud erwarten kann.
    Der Talmud ist integraler Bestandteil jüdischer Lehre, jüdischen Lebens und jüdischen Tuns und kein Werk von/für Fundamentalisten irgendwelcher Art. Wer sich tatsächlich mit dem Talmud beschäftigt hat wird merken, dass man über das Werk selber das nicht leisten kann.
    Wichtig zu erwähnen ist vielleicht, dass der tatsächliche Jisrael Schahak, also der Chemie-Professor von der Hebräischen Universität, der offenbar tatsächlich ein Kritiker der israelischen Politik war, mit dem Autoren der Bücher über das Judentum, den Talmud und den angeblichen Rassismus im Talmud nichts zu tun hat. Der tatsächliche Israel Shahak ist verstorben und kann sich dementsprechend nicht wehren, wenn Bücher unter seinem Namen veröffentlicht werden. Zum guten Schluß noch ein Link zu einem Text von Rabbiner Jakobovits, früherer orthodoxer Oberrabbiner Großbritanniens..

    http://www.talmud.de/cms/Haeufige_Fragen.377.0.html

    Noch was zu einer Zeile:

    „Für die Rettung eines Juden, hätte er den Shabbat brechen dürfen – nicht jedoch für einen Nicht-Juden.“
    Das ist eine Falschinformation. Richtig ist es so:
    Die Rettung eines Menschen ist eine gerechte Tat, und damit an jedem Tag der Woche gerecht.
    Der Schabbat wird nicht entehrt für eine Tat, die den Schöpfer von Schabbat ehrt.

    Nächste Behauptung:

    „Aufsehen erregte in letzter Zeit auch das Buch eines Rabbiners, der es gut hieß selbst die kleinen Kinder seiner Feinde zu ermorden.“
    Keine Ahnung, aus welcher Zauberkiste Sie solches hervorkramen.
    DU SOLLST NICHT MORDEN (zehn Gebote)

    usw.

  7. Denker,

    ich werde es wohl nicht mehr in diesem threat schaffen, viel auf Ihre Fragen einzugehen.
    Leider kann ich Ihnen das Rätsel dieser „ominösen Zitate“ nicht aufklären. Bezüglich Lazarus Goldschmidts Übersetzungswerk wäre noch zu erwähnen, daß es nur den „Mindest-Talmud“ übersetzt. Die wichtigen und ergänzenden Kommentare, die zum Talmudstudium dazugehören, sind nicht übersetzt.
    Für dieses Rätsel also müßten Sie im Prinzip Hebräisch und Aramäisch lernen und studieren.
    Das ist wie Kung Fu, sie können das nicht per Drei-Minuten-Terrine verspeisen.

    Mit meinem vorhergehenden Text wollte ich Sie mit der grundsätzlichen Absichtshaltung des Judentums bekannt machen, soweit ich es mir zutraute. Der link, den Shura Ihnen geboten hat, Sie sollten ihn vielleicht nochmal lesen, denn dort geht es nicht so sehr um These/Antithese, sondern um die Beurteilung des Zustands „Mensch“, und warum Jude und Nichtjude gleichfalls Mensch sind. Ich finde, daß das alles meinen vorhergehenden Text gut ergänzt.

    Das Antijudaismus in so vielen Ländern aufgetreten ist, das hat öfters nichteinmal mit Judentum selbst zu tun, sondern häufig mit Herrschern, die ihre Länder ruinierten, weil sie den Hals nicht vollkriegten zB. (der Jude wird zum Sündenbock der Zornigen, die an die Herrscher nicht rankommen)
    Aber Antisemiten stellen es so hin, als ob die Anwesenheit von Juden selbst überall irgendwann zum Antisemitismus führt. Das ist nicht richtig, verfälschte Geschichtsdarstellung.
    Im übrigen sollte auch nicht der Unterschied der Glaubensrichtungen übersehen werden.
    Der absolute Machtanspruch von Christen und Moslems wurde Juden oft zum Verhängnis, weil sie nachvollziehbarerweise nicht von der Religion und ihrer Identität ablassen wollten.
    Die antisemitische Falschdarstellung, daß Juden überall wo sie sind über kurz oder lang den Zorn der Bevölkerungen erzeugen, ist ein besonders perfides Lügenspiel.
    Es wird die Frage gestellt: Sind alle diese Bevölkerungen fehlgeleitet, daß sie die Juden hassen?
    Wie soll man schon auf solche Frage antworten?
    Gut, also antworten wir brav: nein, das kann nicht sein.
    Also, dann haben die Juden schuld.
    Ja Warum?
    Antwort: Talmutverfälschungen, die Protokolle der Weisen von Zion, antisemitische Zitate, wie der Schopi von Ihnen, alles vermeintliche Beweise für eine Lüge, bewiesen durch eine Lüge, aufbauend auf einer Lüge, soviel Lüge! Daraus machen wir einfach Wahrheit, und weil die Juden sowieso irgendwie anders sind, und auch weil es die „Tradition“ des Antijudaismus von Christen und Moslems gibt, wird es irgendwie einfach glaubwürdig.

    Da Sie es erwähnen, ich denke schon, daß die deutschen Schulen recht ungenau über das Judentum berichten. Juden kommen im allgemeinen nur als Opfer vor.
    Da kann der Lehrer zigmal erklären, daß Juden aber gute Menschen sind, dem Schüler kommt es eben suspekt vor, daß Juden immer nur Ärger kriegen.
    Es gäbe auch bzw gerade an Schulen nicht nur die Möglichkeit sondern die Pflicht, wenn schon über Juden gelehrt wird, dann auch das gesamte Bild zu zeigen. Das geschieht leider nicht, und natürlich hat das entsprechend negative Folgen auf die Sicht der Deutschen zu Juden.
    Möglicherweise erklärt das ein gut Stück die allgemein negative Berichterstattung der Medien bezüglich Israel. Deshalb kann ich Ihre Beobachtung (: „Heute wird natürlich alles Offizielle, judenfreundlich ausgelegt.“) leider nicht bestätigen, bestenfalls wird noch viel geheuchelt.
     
    Der Antisemitismus ist nach wie vor weit verbreitet, der Bombenanschlag in Jerusalem ist nur ein weiterer grauenhafter Anschlag an die Menschen, der in entsprechender „Tradition“ steht.
    Es ist gerade islamfaschistischer Antisemitismus, der den europäischen inzwischen weit übertreffen dürfte, der aber genauso in diesem Europa massig einwirkt, die Medien scheinen dieses Spielchen sogar mitzuspielen, wenigstens ist die Berichterstattung stark tendenziell pro-muslimisch, trotz allem Terrorismus, wenn es zum Thema Israel geht, aber auch zum Thema Europa.

    Zugegebenermaßen habe ich nun einen recht knappen, ungenügenden Ausblick geliefert. Möglicherweise wichtiges ausgelassen, ohne es zu beabsichtigen. So fasse ich mich etwas kürzer. Vielen Dank für Ihr Interesse.
    Letzten Endes, ob sie jemals das Rätsel um diese „Zitate“ lösen oder nicht, müssen sie selbst entscheiden, ob sie den Stimmen des Hasses folgen, oder ob sie die Menschen lieber leben lassen mögen, um vielleicht an ihrer Lebensfreude teilnehmen zu können.
    Sie können ziemlich genau davon ausgehen, daß alles, was der Welt oder dem Menschen schadet unjüdisch ist, alles, was beiträgt um Schaden zu reparieren, um schlechte Zustände zu verbessern, das ist ziemlich jüdisch. Klar, das ist schwarweiß, aber es ist das Ideal, wie es im Judentum gilt.

  8. “Ich denke, dass man, um diese Phänomenologie der geradezu leidenschaftlichen Opferbereitschaft verstehen zu können, sich zu aller erst einmal die psychodynamischen Effekte extrem patriarchalischer Strukturen vor Augen führen muss.“
     
    Jim – die Besatzung, die Vertreibung, die Entrechtung der Palästinenser – das gab es alles schon lange bevor es Selbstmordattentate gab – und die Palästinenser haben Israel 67 auch nicht angegriffen.

  9. Jim, vielleicht sollten Sie sich einmal überlegen, was Sie an Jane so sehr hassen, dass Sie sie in eine Reihe mit den schlimmsten Massenmördern der Menschheitsgeschichte stellen.
    Erkennen Sie nicht die Ungeheuerlichkeit Ihrer Patzer?

    Warum sind Sie nicht vielmehr dankbar, dass Jane sich immer wieder die Mühe macht, Ihr betoniertes (borniertes) Weltbild zu konfrontieren.

    Ob nun jemand Bomben auf nächtliche Schlafzimmer oder in Supermärkten als Terror klassifiziert, scheint doch wohl von der eigenen Vulnerabilität abzuhängen. Vertändlich mag es sein, ein Argument ist es nicht.
    Weder so herum, noch umgekehrt.

    Für eine Seite darf man kein Verständnis haben, der anderen muss man alles entschuldigen?
    Wohin soll das führen?

  10. Anat Kam hat Material an einen israelischen Journalisten weitergegeben, das wäre erst mal Geheimnisverrat, allerdings ist es nicht etwa Spionage oder ähnliches, da es ja nicht an feindliche Kräfte ging und auch nichts weiterging, an Kräfte, die dem Land irgendwie damit schaden könnten und auch nicht wahllos veröffentlicht wurde.
     
    Es wurde kein Missbrauch mit dem Material gemacht – nein – es wurde aufgedeckt – dass israelische Militärs planvoll, ohne Not und absichtsvoll an der Praxis der außergerichtlichen Hinrichtung von Palästinensern festhalten – obwohl ihnen dies vom obersten israelischen Gerichtshof seit mehreren Jahren verboten ist.
     
    Wohlgemerkt handelt es sich nicht etwa um Fälle von Notwehr, die sind den israelischen Soldaten selbstverständlich erlaubt und nicht verboten – nein es handelt sich um absichtsvolle geplante außergerichtliche Hinrichtungen.
     
    Diese Art von Geheimnisverrat, würde in einem normalen Rechtsstaat eine völlig andere Bewertung nach sich ziehen, da mit dem Diebstahl der Unterlagen ein Beitrag zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung geleistet wäre und auch kein Missbrauch mit dem Material betrieben wurde.
     
    Es gibt keinen rechtmäßigen Anspruch von Geheimhaltung illegaler Aktivitäten. Solches Material würde im Nachhinein in einem normalen Rechtsstaat als ‚illegales Geheimnis‘ klassifiziert und zu einem Freispruch des Informanten führen.
     
    Presse und Meinungsfreiheit und der Schutz von Informanten (die immer gegen interne Auflagen verstoßen) werden mit Recht als vierte und ganz wesentliche Gewalt im Staat bezeichnet, die ein notwendiges Korrektiv zu Entgleisung der Macht darstellt. Informanten über illegale Geheimnisse, werden in einem Rechtsstaat nicht bestraft.
     
    Was allerdings mit besagten Militärs ist? Wohl gar nichts – das spricht für sich und auch für die Ohnmacht der israelischen Gesetzgebung gegenüber dem Militär, das wie es scheint der eigentliche Regent Israels ist und schlicht weg tun darf, was immer es will.
     

  11. “Und jetzt vollen sie sich Rächen an den Juden und am Staat Israel weil man sie nicht wollte.“ 

     So ein Blödsinn!

     Ach Baruch Zion – ich bin ein philantroper Mensch, der sich von klein auf immer für Schwächere eingesetzt hat und dabei immer auch was riskiert hat. Daher hätte ich von diesem Staat, so wie er sich heute darstellt, niemals irgend was gewollt. Sie gehen da in die Irre.
     
    Das liegt einfach in meiner Natur. Was wollen Sie denn über meine Motive wissen?
     
    Sie haben keine Ahnung. Es stimmt dass ich durch persönliche Beziehungen zu diesem Engagement kam (und nicht etwa durch anerzogenen Judenhass, den gab es in meiner Familie nicht, ich habe da niemals ein schlechtes Wort über Juden gehört, eher schon im Gegenteil) und zwar durch persönliche Beziehungen zu beiden Seiten, aber meine Meinung war schon immer so, seit ich mir über die Grundkomponenten dieses Konflikts bewusst bin und wie viele mochte ich mich nicht darüber äußern, oder nur sehr zurückhaltend, weil ich der Meinung bin, dass man nicht ausgerechnet als Deutsche(r) Israel laut kritisieren sollte, denn auf mir lastet genauso wie auf vielen Deutschen die Verantwortung den politischen Entgleisunen, dem Massenmord an den Juden in der Mitte des letzten Jahrhunderts, etwas positives und versöhnliches entgegenzusetzen; aber im Stillen hoffte ich in den 90ern, dass der Friedensprozess die Sache zu einem gütlichen Ende führen würde. Ich fand es auch mies, die Palsätinenser ihrem Schicksal zu überlassen, weil wir so ein schlechtes Gewissen haben. Das ist auch überhaupt nicht in Ordnung.
     
    Es war sehr unangenehm zu begreifen, dass das schlechte Gewissen der Deutschen und anderer Nationen, auf indirekte Art nicht nur zu Versöhnung, sondern zu neuem eklatantem Unrecht führt. Grotesk – aber wahr – es ist nicht ganz falsch zu sagen, dass die israelische Politik jüdisches Leid instrumentalisiert und die Opferrolle nicht selten wie ein Bajonett vor sich her trägt. Das ist nicht wirklich redlich.
     
    Leider führte Oslo nicht zu einem gütlichen Abschluss, denn auch in CampDavid2000 offerierten die Israelis mal wieder eine Mogelpackung – hörte sich gut an – hielt aber nicht was es versprach.
     
    Die Gewalt die damals losbrach war schlichtweg nicht von den Palästinensern initiiiert, sondern zielte darauf ab, den von der internationalen Gemeinschaft den Israelis aufoktruierten, mehrheitlich wohl eher nicht gewollten Friedensprozess endlich den Garaus zu machen – man muss keine einschlägigen Seiten verfolgen um das zu wissen (aber dafür gibt es auch genügend Belege und zwar auch von israelischer, höchst kompetenter Seite) – es reicht die Chronolgie der ganz normalen Nachrichten, insofern man diese aufmerksam und mit offenen Augen verfolgt.
     
    Seither wurde mein Gewissen ein echte Belastung – ich fand das kollektive den Mund halten, langsam unerträglich und mich selbst damit auch in dieser Angelegenheit. Ja – das eigentliche Intial für meine veränderte Haltung ist das Scheitern von Camp David und die darauf folgenden Jahre in denen ich immer noch nicht den Mund aufmachte – das war schwer zu ertragen (und zwar in manch persönlichen Beziehungen). Ich bin sehr froh – dass ich keinen Grund mehr dazu habe – ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbahren.
     
    Es ist mir zuwider, wenn Stärke sich darin definiert, bzw. vor dem Missbrauch nicht zurückschreckt andere zu unterdrücken. Ich könnte mich niemals mit einer Haltung solidarisieren, die sich so gebiehrt, ganz egal welche persönlichen Beziehungen mir da in die Quere kommen auch wenn ich mir damit mitunter ins eigene Fleisch schneide. Nein diesen Staat oder irgend eine Art von Zugehörigkeit zu diesem Staat oder zu dieser Religion, so sich sie sich dergestalt gebieht – ist mir völlig unmöglich. Sie sollten begreifen, dass ich das nicht gewollt habe – niemals. Ich könnte das gar nicht anstreben. Es liegt nicht an anderen. Es ist mir einfach unmöglich.
    Solche ‚Stärke‘ halte ich für niedrig und dumm. Stärke äußert sich für mich in Güte und die israelische Politik gegenüber den Palästinensern, die ist so selbstgerecht und so skrupellos und ja sie ist grausam, dass es an Verrücktheit grenzt. Das alles stellt fest tradierte Klischees völlig auf den Kopf, Klischees, die einmal auch in meinem Kopf beheimatet waren und für die es viele eingefleischte Chiffren gibt – aber die bröckelten schon lange bevor ich Israelis kennen lernte und der Umstand, dass ich mir darüber bewusst bin, dass den Palsätinensern viel Unrecht geschieht, das würde doch niemals meine Offenheit gegenüber Menschen einschränken, nur weil sie Juden sind, so denke ich nun einmal nicht. Ich sehe Menschen immer noch als Individuen, ganz gleich welche, ob Juden oder nicht, und nicht etwa als Bannerträger einer Nation. Das ist doch lächerlich.
     
    Das alles setzt routinemäßige Abläufe, die übliche Matrix moralischer Instanzen völlig durcheinander. Aber es sind wahrscheinlich nicht zuletzt die schwarz-weiß Gut-Böse Schemata in den Köpfen vieler Menschen, die es ihnen verunmöglichen, die Dinge offen und unmittelbar zu konzipieren – und letztendlich ist das für viel Leid verantwortlich – in immer neuer wechselnder Gestalt. Wie sagte Goethe – das also ist des Pudels Kern – das Böse nimmt immer neue Gestalt an und fest tradierte Vorstellungen von ‚den Guten‘ und ‚den Bösen‘ sind immerzu eine Nebelbank, die die Völker zu Mord und Totschlag inspirierten. Die ständige Wiederholung, die ständige Zuschreibung aller mieser Eigenschaften an die Palsätinenser, das ist Rassismus – und nichts anderes.
     
    Da kaum jemand offen ausspricht, was doch alle Welt sieht, sehe ich es schließlich auch nur als fair an, dieses auch offen zu sagen und zwar hier in einem jüdischen Blog. Das scheint mir einfach die sinnvollste Anlaufstelle für dieses Problem. Auf muslimische Heißsporne einzuwirken, das überlasse ich besser muslimischen Philantropen. Die können das fraglos besser als ich.
     
    Menschen die in der Öffentlichkeit stehen, riskieren allerdings viel wenn sie das tun. Und so ist ein Blog eben eine gute Möglichkeit sich zu äußern. Allerdings bröckelt das Wegschaun mehr und mehr – die Leute können es doch einfach nicht mehr ertragen, dieses dummdreiste Trauerspiel seit nunmehr über 40 Jahren anzuschaun ohne auch nur offen ihre Meinung zu sagen.
     
    Wären es die Juden heute hier in diesem Land, die massiv unterdrückt würden, dann würde ich mich für sie einsetzen und wären es andere, dann eben andere. Oder wäre es so, wie sie spekulativ behaupten, die Muslime würden in Israel einfallen und die Israelis ‚abschlachten‘ – ja dann wäre ich die erste, die sofort nach einem Eingreifen, nach Beistand durch internationale Truppen rufen würde – das ist aber nun mal nichts als eine Spekulation – es sind die Israelis die übergriffig sind – nicht die Muslime.
     
    Was meinen Eifer zusätzlich anfacht (und ich muss zugeben, ich hätte nie vermutet, dass ich hier so lange schreibe und frage mich auch manchmal, ob ich damit besser nie angefangen hätte) das ist die selbstgerechte Dummdreistigkeit, ja die nicht selten anzutreffende, argumentative völlige Skrupellosigkeit und Unredlichkeit mit der hier so manche Pro-Zionisten (natürlich nicht alle) mit oft recht miesen Mitteln gegen jede Kritik zu Felde ziehen und gleichzeit auf einem recht hohen Ross sitzen und sich dabei auch noch achso erhaben fühlen. Sie sind unermüdlich und das ruft eben in mir das entsprechende Echo hervor. Ich kann und mag mich nicht damit abfinden, dass ein solches Gebahren die Oberhand behält. Da stimmt einfach etwas nicht – aber es ist schon richtig – ich frage mich wirklich oft, ob es nicht besser gewesen wäre – hier niemals reinzuschaun – einmal damit angefangen, ist es schwierig den Leuten, die alles daran setzen Kritiker mundtot zu machen – das Feld zu überlassen. Manche schrecken ja vor kaum was zurück, die Kritiker dieser Politik mundtot zu machen und da setzt dann eben ein zweites Erschrecken ein und ein ‚das darf doch nicht sein‘.
     
    Ehrlich – ich hätte nie gedacht, dass ich hier so lange schreibe.
     
    Und somit schaffen sich die oft hemmungslosen Schreiberlinge im Dienste des sakrosanten Zionismus sich oft ihre ärgsten Feinde selbst. Seien es nun Nicht-Juden oder auch jüdische Dissidenten, die einmal mit ausreichend Dreck beworfen eben nicht mehr klein beigeben werden und so in eine Rolle gedrängt, den Fehdehandschuh aufnehmen – das ist fraglos ein weiteres psychologisches Motiv, das nachvollziehbar ist und nun einmal so in der Natur der Sache liegt.

  12. Wissen Sie Jim – wenn jemand Sie so behandeln würde, wie die Israelis die Palästinenser behandeln, dann würden Sie denjenigen genauso hassen – das geht gar nicht anders, das ist normal, jeder würde das tun, das hat überhaupt nichts mit Antisemitismus zu tun.
     
    Es ist Ihnen bewusst, den Terror gegen Israel zu rechtfertigen, die Schuld an dieser Perversion menschlichen Lebens allein Israel zuzuschieben. Dazu nur die Erinnerung an den Skandal Ted Honderich-Suhrkamp , damit ist alles notwendige gesagt:
     
    „Honderichs subjektiv redliches Bekenntnis auf Seite 236 war gleichwohl nicht zu erwarten: „Ich für meinen Teil habe keinen ernsthaften Zweifel, um den prominenten Fall zu nehmen, dass die Palästinenser mit ihrem Terrorismus gegen die Israelis ein moralisches Recht ausgeübt haben.“
    Nachdem der Suhrkamp Verlag mit Martin Walsers „Tod eines Kritikers“ einen antisemitischen Roman publiziert hat, veröffentlicht er jetzt in seiner Jubiläumsreihe (!) einen politisch-philosophischen Traktat, der antisemitischen Antizionismus verbreitet, dabei die Ermordung jüdischer Zivilisten in Israel rechtfertigt und so – gemäß der strengen moralischen Logik des Autors Honderich – eben dies Tun auch zur Nachahmung empfiehlt.“
     
    Kurz noch zum Selbstmordattentäter:

    Ich denke, dass man, um diese Phänomenologie der geradezu leidenschaftlichen Opferbereitschaft verstehen zu können, sich zu aller erst einmal die psychodynamischen Effekte extrem patriarchalischer Strukturen vor Augen führen muss.

    Strukturen, die zur Aufgabe der eigenen Identität und damit zu vollkommener Unterordnung, bis zur völligen Selbstaufgabe gegenüber einer äußeren Autorität führen müssen, sei dies nun der Wille des Vaters, einer Ideologie oder auch der Gottes, also Allah, was letzten Endes zu zumindest aus „westlich aufgeklärter“ Sicht vollkommen unverständlicher Auffassung von irdischer Existenz, für uns also, zu nahezu unbegreiflichem Verständnis von diesseitigem menschlichem Leben führt.

    Der Ursprung, warum dieses gerade bei Schiiten so besonders ausgeprägt ist, ist wohl bereits im Streit um die Nachfolge Mohammeds zu suchen – die Schiiten waren diesbezüglich durch ihre Gegenspieler, die Umajjaden gezwungen, eine Reihe von Niederlagen hinzunehmen, Husain’s Vater, kurzzeitig an der Macht, fiel einem Attentat zum Opfer und Husain selbst unterlag im Massaker von Kerbala, das er nicht überlebte.

    So kamen Kerbala, als Ort der Niederlage und auch Grabesstätte Husain’s, sowie Nadschaf, der Ort der Grabesstätte Husain’s Vaters zu ihrer zentralen und überragenden Bedeutung im schiitischen Glauben.

    Man kann also davon ausgehen, dass genau diese Unfähigkeit irdische Macht erringen und damit die dominierende Rolle innerhalb des Islam spielen zu können, zu einem Unterlegenheitsgefühl und einem daraus erwachsenden Unvollkommenheitsgefühl geführt hat, was schon damals schiitische Moslems zu der Überzeugung gelangen hat lassen, den wahren Sinn des Lebens nur im Jenseits und damit erst durch den Tod erfahren zu können und das aber auf ganz besondere Weise – als Märtyrer im Kampf um den wahren Glauben.

    Ein Umstand, der seither nicht nur eine fixe Determinante der psychischen Struktur schiitischer Muslime darstellt, sondern darüber hinaus auch von diversen Machthabern auf perverse Weise kultiviert, instrumentalisiert und zum Erreichen bzw. zum Absichern und Erhalt eigener irdischer Macht, angefangen von den Assasinen bis heute, mittels Indoktrination der Massen nicht nur missbraucht wird, sondern, zum Teil, wohl auch wirklich geglaubt wird.

    Nun, importiert, besser vielleicht, dem palästinensischen Volk introjiziert, wurde diese Überzeugung vom Märtyrertum, diese Ideologie, vom Kinderarzt und damaligen Hamas-Generalkommandanten Rantisi, nach seiner Rückkehr aus dem Libanon – vorsätzlich und ausschließlich als Waffe im Kampf gegen Israe.

    Die gegen Israels Zivilbevölkerung geschickten Selbstmordattentäter, sind im Grunde absolut bedauernswerte Menschen, der eigenen Identität völlig beraubt, eiskalt kalkuliert zu willenlosen Mordmaschinen gemacht.

    Das wars, ich klinke mich nun aus, denn diese von widerlichem Antisemitismus getragene Diskussion um die Talmudfälschungen hier, ist kaum erträglich!

    r

     

     
     

  13. A.mOr. – wie kommt es dann, dass z.Bsp. ein jüdischer, pensionierter Chemieprofessor, ein Überlebender von Bergen Belsen, Israel Shahak, ein Buch schreibt – “Jüdische Geschichte, Jüdische Religion“ – in welchem er eben diese Zitate und auch die konkreten negativen Auswirkungen derselben kritisiert.
     
    Der Anlass seiner Kritik war ein Erlebnis, als sich ein gläubiger Jude in den 60ern weigerte sein Telefon zur Verfügung zu stellen, um die Ambulanz zu rufen, weil es Shabbat war und das Opfer kein Jude? Für die Rettung eines Juden, hätte er den Shabbat brechen dürfen – nicht jedoch für einen Nicht-Juden.
     
    Aufsehen erregte in letzter Zeit auch das Buch eines Rabbiners, der es gut hieß selbst die kleinen Kinder seiner Feinde zu ermorden.
     
    Israel Shahak ist ja keine Erfindung und auch heute gibt es jüdische-fundamentalistische Gruppierung die gegenüber allen Nicht-Juden massiven Rassismus predigen – ehrlichgesagt so schlimm, wie ihn die Nazis ihn sich hätten schlimmer auch nicht ausdenken können.


    “Wegen eines ähnlichen Falls war bereits ein anderer Westbankrabbiner verhaftet und verurteilt, später aber vom Obersten Gericht freigesprochen worden. Ido Alba, Rabbiner von Kirjat Arba bei Hebron hatte ganz ähnlich wie Shapiar in seinem Buch „Birur dine harigat goi“, „Klärung der Gesetze über das Töten eines Nichtjuden“ in der Sammelschrift „Baruch ha-Gever“ zu Ehren des Massenmörders Baruch Goldstein, argumentiert. Das Oberste Gericht hatte ihn freigesprochen, weil sein Artikel eine theoretische Abhandlung zu dem Problem sei, aber keine Anstiftung zum Mord.“
     
    http://www.imdialog.org/bp2010/05/info.htm


    “Am 16. Oktober 2010 sorgte der Rabbiner für großes Aufsehen, als er behauptete, alle Nicht-Juden Goyim seien auf der Welt, um Juden zu dienen. Gott habe ihnen ausschließlich zu diesem Zweck ein Leben auf der Welt geschenkt“
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ovadja_Josef


    “Der Unterschied zwischen einer jüdischen Seele und einer nicht-jüdischen Seele – egal auf welcher Ebene – ist größer und tiefer als der Unterschied zwischen einer menschlichen Seele und der Seele eines Rindvieh“ – nach Rabbiner Abraham Kook.“


    ..Die Geburt des messianischen Zionismus: als führender israelischer Menschenrechtsaktivist und Holocaustüberlebender untersucht Shahak die jüdische fundamentalistische Geschichte, prüft ihre Tendenzen und erklärt die Gefahren, die von messianischen Extremisten ausgehen. Sie sind gegen die Gleichheit von Juden und Nicht-Juden und zerstören die demokratischen Werte durch ein entlarvendes Dogma, das Juden allen anderen als überlegen darstellt.


    Der frühere Einfluss des Fundamentalisten Rabbi Abraham Kook ( 1865 – 1935) war bedeutsam. Er predigte jüdische Überlegenheit und sagte: ‚Der Unterschied zwischen einer jüdischen Seele und Seelen von Nicht-Juden – egal auf welcher Ebene – ist größer als der Unterschied zwischen einer menschlichen Seele und der Seele eines Rindes.“ Seine Lehren halfen, die Siedlerbewegung zu schaffen. Und sein Sohn Rabbi Zwi Yehuda Kook gründete die extremistische Gush Emunim (GE) unter dem Slogan: Das Land Israel ist für das Volk von Israel – entsprechend der Tora von Israel. Groß-Israel gehöre allein den Juden und heilige Kriege sind akzeptabel, um es zu erlangen.


    Kook war der erste Oberrabbiner. Um ihn zu ehren und um seine Lehren zu verbreiten, wurde 1924 die extremistische Merkaz Harav („das Zentrum des Rabbi“), als Yeshiva oder fundamentalistisch-religiöses Kolleg gegründet. Es lehrt, dass „Nicht-Juden, die unter jüdischem Gesetz in Erez Israel leben, entweder als Sklaven – als Wasserträger oder Holzhauer – leben oder vertrieben oder ausgelöscht werden müssen.
     
    http://zmag.de/artikel/religioeser-fundamentalismus-in-israel
     
    Es liegt mir fern, diese Zitate irgendwie zu benutzen um Hass gegen Juden zu begünstigen und ich bin sicher, dass sich in allen religiösen Büchern, teilweise je nach Quelle recht unterschiedliche Aussagen finden, die sich oft genug widersprechen. Aber sie beschäftigen mich schon. Ich fände es auch völlig idiotisch anzunehmen, dass wenn sich solche Zitate finden, dies allgemeine Rückschlüsse auf ‚den Charakter‘ von ‚den Juden‘ erlauben würde, es ist genauso idiotisch, wie irgendwelche Rückschlüsse aus der Bibel auf meinen Charakter zu schließen – völlig unsinnig. Hinsichltich eines übergeordneten kulturellen Aspekts, sind solche Schriften natürlich schon von großer Bedeutung und die Geschichte lehrt, dass sich auf das gleiche Werk, sei es nun der Koran, das Neue Testament oder auch der Talmud, völlig unterschiedliche Bewegungen berufen, mit völlig unterschiedlichem Charakter, völlig unterschiedlichen Intentionen und völlig unterschiedlicher Geistesauffassung.
    Ich habe aber doch den Eindruck, dass das Judentum eben, nicht anders als das Christentum oder der Islam auch, eben auch eine dunkle Seite hat und mitunter finstere Fundamentalisten hervorbringt, die sich selbst ebenfalls auf eben solche Zitate berufen, um den krudesten Rassismus zu predigen. Ich sehe die Gläubigen im Christentum und im Islam auch differenziert und genauso, wie es finstere christliche Bewegungen gab, und teilweise, wenn auch nicht mehr ganz so schlimm, immer noch geben mag, gibt es auch sehr positive Intentionen und Bewegungen im Christentum; auf den Islam trifft das auch zu und auf das Judentum sicher auch – aber es gibt eben auch einen jüdischen Fundamentalismus und der ist alles andere als harmlos zumal er einen nicht unerheblichen Einfluss auf die reale Politik Israels und den Konflikt mit den Palästinensern hat.
     
    Wir hören hier ja auch oft Zitate, die angeblich beweisen sollen, was für eine unmenschliche Religion der Islam von Grund auf wäre. Die sind auch oft völlig aus dem Zusammenhang gerissen und jene Zitate, die solchen Aussagen diametral entgegenstehen und ein völlig anderes, friedliches, menschen-freundliches, tolerantes und recht aufgeklärtes Bild des Islam bezeugen, werden dann gerne unterschlagen. Ja – der säkulare Staat ist tatsächlich eine Erfindung muslimischer Philosphen und zwar im 11. Jahrhundert.
     
    Ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, dass all die bekannten Zitate, die ich jetzt hier nicht wiederholen möchte, Fälschungen sind. Es gibt auch recht unterschiedliche Urteile dazu und wenn eine Person wie Israel Shahak, ein Jude aus Jerusalem, ein pensionierter Professor eben diese publik macht, veröffentlicht in einem bekannten Verlag mit einem Vorwort des weltberühmten Schriftstellers  Gore Vidal, dann begreife ich nicht, warum er das denn machen sollte außer, dass er eben ein Humanist ist, der sich über solche empört. Dass er als in Israel lebender, jüdischer Gelehrter des Hebräischen nicht mächtig wäre, kann man wohl auch kaum annehmen.
     
    Ich glaube ehrlich gesagt, dass es sich bei der immer wiederholten Behauptung, es handele sich um Fälschungen, um eine Schutzbehauptung handelt.
     
    Wenn man dann z.Bsp. auf die Website der Chabad Lubawitsch geht, dann kann man dort das wichtigste Werk des Gründers ihrer Bewegung lesen – das Buch Tanja. Ich habe mir die Mühe gemacht – zumindest zu einem guten Teil.
     
    Das Buch ist aus einem Guss und legt die  Sicht der Welt des Autors dar und nicht etwa irgendwelche sich im Dialog entfaltenden Thesen und Antithesen.
     
    Da kann man z.Bsp. lesen (Original-Link zur Chabad-Lubawitsch-Seite ist mit dabei):


    Auch die guten Attribute wie Erbarmen und Wohltätigkeit, die in der Natur ganz Israels von Geburt an enthalten sind33, entstammen dieser Seele. Denn beim Juden stammt diese Kelipa-Seele von Kelipat Noga [wörtlich „schimmernde Kelipa“], die auch Gutes enthält. [Diese Kelipa] kommt vom esoterischen „Baum des Wissens um Gut und Böse“34.


    Die Seelen der Völker dagegen stammen von den übrigen, unreinen Kelipot35, die keinerlei Gutes enthalten, wie in Ez Chajim, Tor 49 , Kap. 3, steht. „Und alles Gute, das die Völker tun, tun sie für sich selbst.“36 So steht im Talmud über den Vers: „Und die Güte der Völker ist eine Sünde“37 – „All die von den Völkern der Welt vollbrachten Akte der Mildtätigkeit und Güte dienen ausschließlich der Selbstverherrlichung etc.
     
    http://www.chabadberlin.de/library/article_cdo/aid/583075/jewish/Kapitel-1.htm
     
    Da ist keine Relativierung, kein Widerspruch nichts dergleichen – da wird schlichtweg gelehrt, das Juden edel und manchmal ein auch ein bischen Böse sind, gemäß der Mischung aus der ihre Seelen gemacht sind, wohingegen Nicht-Juden niedere Seelen anderer Natur haben unrein sind und grundsätzlich nichts Gutes enthalten. Ja selbst, wenn sie offenkundig gutes tun, dann sollte der Gläubige begreifen, dass es sich nur um eine Täuschung handelt.
     
    Was für eine rassistische Gehirnwäsche! Verzeihen Sie A.mOr. – mein Ärger richtet sich nicht gegen ‚die Juden‘ – aber gegen solche Machwerke und die Anhänger, die sowas glauben allerdings schon.

    • Ich habe mit Bedacht die  Beispiele oben gewählt, die exakt so in der deutschen Übersetzung von Lazarus Goldschmidt nachzulesen sind.
      Deswegen interessieren mich andere Zitate wenig, weil tatsächlich manche „erfunden“ worden sind, oder aus anderen Übersetzungen stammen.
      Die kann ich nicht prüfen, also argumentiere ich damit nicht!

    • Noch etwas: In dem Link steht wieder was von These und Antithese. Genau das meine ich: Die Juden scheinen sich selbst nicht einig zu sein, was im Talmud steht.
      Allein hier im Thread gab es schon 3 verschiedene Versionen zum Aufbau des Talmud.
      Damit machen sie es ihren Kritikern auch leicht. Ich wäre immer noch dankbar, für eine sachliche Aufklärung. Meinungen und Vermutungen kann ich nicht gebrauchen. Ich hätte gern Fakten.

  14. @A.mOr

    Sie haben sich sicher viel Mühe gegeben mit ihrem Text. Leider hilft er mir nicht weiter. Bei den Talmud Zitaten beziehe ich mich auf die Übersetzung von Lazarus Goldschmidt. Es gibt tatsächlich Talmudzitate, die sich in jener Ausgabe nicht finden – jedenfalls nicht an den genannten Stellen.
    Die anderen Zitate schon. Wenn sie danach suchen, werden sie sicher fündig und können sich die ganze Seite als Scan anschauen. Der Talmud ist sehr schwierig geschrieben. Heute schreibt und spricht man anders, also ist es sehr anstrengend richtig zu lesen und zu verstehen.
    Mir ist es leider nicht gelungen, entlastende Hinweise zu finden.
    Das ist immer das Problem: Ellenlange Texte, die alles als Fälschung entlarven sollen, aber keine Fakten. Vielleicht habe ich falsche Vorstellungen von Fakten …
    Ich hab mich schon in der Schule gefragt, warum die Juden immer verfolgt wurden. Ich erhielt nie eine Antwort. Eher wurde mir klar gemacht, das sich solche Fragen nicht stellen.
    Da ich im technischen Bereich zu Hause bin, gehe ich davon aus, das alles nach dem Prinzip: Aktion -> Reaktion abläuft.
    Ohne Zweifel gibt es Vorurteile, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, aber bei Juden scheint es anders zu sein.
    Dabei gibt es sicher nicht DEN Juden. Der normale Jude ist sicher so harmlos und fromm, wie der durchschnittliche Christ oder Moslem.
    Wenn ich Geschichte zur Judenverfolgung studiere, drängt sich immer der Eindruck auf, das die Juden prinzipiell von der Obrigkeit geschützt oder zumindest geduldet wurden, aber von der nicht jüdischen Bevölkerung immer wieder – spätestens nach wenigen Jahrzehnten – massiv angefeindet wurde. Es gibt da immer wider seltsame Begebenheiten. Heute wird natürlich alles Offizielle, judenfreundlich ausgelegt.
    Wo man auch nachschaut immer finden sich erklärende Worte für angeblich jüdische Verbrechen. Da wird Zins von 80% als „kein Wucher“ verharmlost. Geständnisse von Juden waren immer alle erpresst, auch wenn sich die Beweise so vorfanden, wie die jeweiligen Juden aussagten.
    Das heißt ja nun nicht das es heute so ist. Auch Christen und Moslems begehen leider Verbrechen. Aber die werden nicht massiv schön geredet. Bei den Juden wird alles, wirklich alles so hin gedreht, das alles in Ordnung scheint.

  15. @Jane

    Anat Kam wurde nicht veruteilt weil sie ein Staatsgeihminis verraten hat, sonder weil sie Dokumente in ihrer Armeezeit an die Presse weitergegeben hat.  Ist auch so in deutschland wenn ein Bundeswehrsoldat Papiere an die Presse gibt wird er Verurteilt.
    Sie spinnen sich hier einen völligen Quatsch zusammen.
    Ihre armen Palästinenser und die anderen Araber würden wenn sie könnte den Juden und Israelis sofort die Kehle durchschneiden.  Wenn ich sehe was die Araber sich gegenseitig antun bin ich froh das unsere Israelische Armee so gut und stark ist in der Verteidigung gegen die Araber.

    Jane Sie sind ja derartig frustriert und voller Hass weil sie etwas nicht bekommen haben. Und jetzt vollen sie sich Rächen an den Juden und am Staat Israel weil man sie nicht wollte. 

     

  16. Also Jim, ich verstehe das nicht. Auf welcher Seite sethst du? In dem von ihnen verbreiteten Artikel wird behauptet, es habe für Palis Krieg und Vertreibung gegeben. Ohne an die Gründe daran zu erinnern.
    Es werden Bilder riesiger Flüchtlingsscharen vermittelt, zerschunden und verzweifelt, mit Angst in den Augen.
    Weinende Frauen, Männer und Kinder, Verletzte, Hungrige, aus der Heimat Vertriebene, die zum Teil bis heute noch unter menschenunwürdigen Umständen in Flüchtlingslagern leben…

    Das ist Paliwood. Damit gibst du doch Wasser auf die Mühlen der Antisemiten, oder glaubst du das selbst???

  17. Wissen Sie Jim – wenn jemand Sie so behandeln würde, wie die Israelis die Palästinenser behandeln, dann würden Sie denjenigen genauso hassen – das geht gar nicht anders, das ist normal, jeder würde das tun, das hat überhaupt nichts mit Antisemitismus zu tun. Sie können das nicht als Entschuldigung für jedes Vergehen vorschieben.
     
    Dann braucht es auch keine ‚Erziehung zum Hass‘, den man nicht selten auf israelischer Seite findet, wo die Kinder unter den Augen ihrer Eltern palästinensische Kinder schlagen, treten dürfen und die Eltern hetzten noch ihre Hunde auf diese, wie es israelische Soldaten bezeugten. Solche Vorkommnisse werden auch immer wieder auf Video dokumentiert. Es sind keine Lüen – es ist die Wahrheit. Zum Hass werden Sie erzogen und nur weil Sie sich glücklich schätzen könne, in mit einer überlegenen Staatsform in einem anerkannten Land zu leben, glauben Sie es wäre in Ordnung die rudimentärsten Menschenrechte der Palsätinenser zu missachten.
     
    Einer Gehirnwäsche unterliegen Sie, wenn Sie tatsächlich glauben sollten, was Sie sagen. Wissen Sie, die Dinge sind eben oft recht widersprüchlich. Es soll KZ-Schergen gegeben haben, die gingen nach vollbrachtem Dienst nach Hause, setzten sich ans Klavier und waren ihren Kindern ein liebevoller Vater. Das ist schwer nachzuvollziehen, aber diese Widersprüche finden sich letztendlich potentiell in jedem Menschen und wenn man der Illusion eines geschönten Bildes erliegt, vielleicht nicht unähnlich dem Ideal, das die Nazis von sich selbst pflegten, dann fängt man an das Böse überall sonstwo zu sehen, nur gegen sich selbst wird man vollkommen blind. Auch die Inquisition ist ein gutes Beispiel dafür. Die Leute glauben sich im Kampf für das Gute und wurden dabei selbst zur Inkarnation des Bösen. Diese Manichäismus ist eine Dummheit, eine Verirrung – und in Israel ist sie heute recht verbreitet.
     
    Eine wesentliche Aufgabe des IDF in den besetzten Gebieten, jetzt in der West-Bank, ist es schlicht weg Angst und Schrecken zu verbreiten. Die Menschen sollen in einem Zustand permanenter Angst gehalten werden.
     
    Schauen Sie sich das Video an – was die Soldaten sagen, ist in der ein oder anderen Form immer wieder bestätigt und berechtigt, auch von anderen Zeugen, internationaler, israelischer Friedensorganisationen. Es wird ständig dokumentiert und die ganze Sache und selbst, die oft zynischen Aussagen israelischer Militärs offenbaren die ganze hässliche Wahrheit.
     
    Wenn Sie rechtlos ertragen müssen, dass fremde Menschen kommen und ihr Haus zerstören von einer Stunde auf die andere, wenn Sie erleben müssen, wie immer wieder in der Nacht Menschen verschwinden in israelischen Gefängnissen, irendwelche Menschen abgeknallt werden, nicht selten Kinder – natürlich hassen Sie dann diese Menschen in diesen Uniformen und das Land, dass sie beauftragt hat.
     
    Ja – natürlich erwarten überall auf der Welt vor allem von Ihren Vätern, dass diese sie beschützen, das ist nichts speziell arabisches und Kinder leiden, wenn Sie sehen müssen, dass ihre Väter gedemütigt und geschlagen werden, sie werden depressiv, agressiv und verlieren ihre Lebensfreude. Das ist gar nichts arabisch – das ist überall so.
     
    Schauen Sie sich doch an, was israelische Soldaten selbst zum Dienst in den besetzten Gebieten sagen:
     
    http://www.youtube.com/watch?v=37MFa7ZKQWo
     
    Es sind nun einmal die Israelis, die die Palästinenser von ihrem Land mit Gewalt vertreiben und nicht etwa umgekehrt – in dieser Situation ist es gerade zu albern, sich als Opfer zu inszenieren und dauernd zu proklamieren ‚die Palästinenser wollen Israel zerstören‘ – ich weiß nicht was die Palästinenser wollen, aber ich weiß, dass die Israelis das Recht auf ein anständiges Leben der Palästinenser zerstören und die Etablierung eines palästinensischen Staates seit zig Jahren und ständig neuen Ausreden sabotieren, während sie sich Stück für Stück das Land und die Ressourcen aneignen – dafür gibt es keine Entschuldigung – auch der Holcoaust ist keine Entschuldigung für ein solches Verhalten – und alles was ich hoffe, ist dass die internationale Gemeinschaft die Nase von diesem verlogenen Projekt endlich voll hat – ich weiß, dass es genauso Juden und Israelis gibt, die nicht anders denken als ich – die beiden auf dem Video, sind z.Bsp. solche und vor Ihnen habe ich großen Respekt, denn ich bin sicher, der Umstand, dass sie aus ihrem Gewissen keine Mördergrube machen wollen, wird Ihnen sicher so manche Schwierigkeiten einbringen. Vor solchen Menschen habe ich Respekt und es ist mir völlig egal, ob Sie oder ich oder diese oder andere Juden oder Nicht-Juden sind – das ist für mich völlig egal.
     
    Mir ist klar, dass die Opfer eines Anschlags, wie in dem Artikel beschriebenen, eine schreckliche und unerechte Tragödie erleben, auf dieser persönlichen Ebene müssen die Ideologien, die Schuldzuweisunen etc. schweigen, aber auf einer anderen politischen Ebene, da muss man schon den Zusammenhang sehen.r Umwieviel mehr erleben die Palästinenser solche Tragödien, ausgeführt von Männern in Uniformen.
     
    Allein das Tragen einer Uniform rechtfertigt Gewalt nicht. Die Nazis trugen auch Uniformen, Sie waren auch Ausführende eines Staates – na und – was sagt das über die moralische Qualität der Aktion aus – gar nichts. Tatsächlich ist ein System des Unrechts, wie es die beiden Soldaten schildern noch viel schlimmer, als normales Verbrechen – wenn die Ordnungsmacht selbst korrupt ist, dann ist dass das Inferno – Israel ist ein Inferno für die Palästinenser, natürlich nicht für die Israelis – aber Israel behandelt ja die Palästinenser in den besetzten Gebieten nicht wie die Israelis – das sind zwei verschieden Dinge. Sie kommen nur dort hin um ihnen alles wegzunehmen.
     
    Anat Kam wurde zu einer Haftstrafe verurteilt, weil Sie ein illegales Staatsgeheimnis an Haaretz weitergegeben hat. In jedem normalen Rechtsstaat wäre Sie freigesprochen worden, denn es handelte sich um ein sogenanntes ‚illegales Staatsgeheimnis‘. Es deckte die systematische Missachtung, selbst der israelischen Rechtssprechung durch das Militär in einer kapitalen Angelegenheit auf – der außergerichtlichen Hinrichtung von Palästinensern.
     
    Es hatte offensichtlich keine Folgen für die hohen Militärs, die ohne Zwang und in voller Absicht, die Order des obersten israelischen Gerichtshofs missachteten.
     
    Anat Kam hingegen ist im Gefängnis – ein Land, dass sich so verhält, ist kein Rechtsstaat mehr.
     
    Die Verbrecher sind frei und gehen weiter ihrer illegalen, selbst in Israel illegalen Tätigkeit nach – und die, die den Skandal, den Rechtsbruch öffenltich machte ist im Gefängnis.
     
    Die Israelis haben kein Recht auf das Land jenseits der Grünen Linie, sie haben die Palästinenser aus einem Großteil des Landes vertrieben. Die Palästinenser hatten das akzeptiert und wollten Frieden machen und das wird konsequent von messianischen Bewegungen hintertrieben, die mittlerweile einen Gutteil der israelischen Gesellschaft hirngewaschen haben, der ich gerne zu Gute halte möchte, dass das nicht immer so war.
     
    Dieses Kleinmütigkeit, dieser Egoismus und diese grenzenlose Selbstgerechtigkeit sind ehrlichgesagt einfach verachtenswert – aber mir ist klar, dass das die Politik eines fehlgeleiteten Landes ist und dass der Umstand, ob man nun jüdisch ist oder nicht, nichts darüber aussagt, ob man das gut findet oder nicht, ob man damit einverstanden ist oder nicht, genauso wenig, wie der ganze normale Mensch, ganz egal in welchem Land exemplarisch nicht verantwortlich gemacht werden könnte, für die Vergehen der Politik, der Militärs etc.
     
    Wir sind alle Menschen und wir sollten uns bemühen zusammen zu leben und Lösungen zu finden, die die Rechte anderer nicht missachten.
     
    Sollte es tatsächlich einen Gott geben, der das befürwortet, dann kann ich nur sagen – der kann mich mal – aber ich glaube fest daran, dass es da noch was besseres gibt, alles andere wäre auch zu traurig.
     

  18.  
    Denker,
     
    möglicherweise täusche ich mich bei Ihren Absichten.
    Zunächst einmal steigen Sie in diesem threat ein, indem Sie angesichts des Todes einer Frau in Jerusalem, die an der Wirkung einer ‚Bombe Motiv: Judenhaß‘ verstarb, Suggestivfragen stellen, die sehr leicht so zu lesen sind, als ob Sie Israel selbst für den Bombenleger hielten.
    Ihr Hinweis auf „false flag“-Operationen bestätigt das, es wird nicht gemildert dadurch, daß Sie solche Schandtaten auch anderen Staaten als Israel zutrauen.
    Die Bombe mit tödlicher Wirkung hätte, bei nur etwas Verschiebung der Zeit, genauso gut zwei Kommentatoren hier in diesem threat treffen können, aber Sie beginnen mit „false flag“-Theorien.
    Ich zitiere Ihren bislang letzten Satz in diesem Kommentarbereich:
    „Schlechte Ausgangsbedingungen, für fairen Meinungsaustausch!“
     
    Sie führen fort, daß Sie Talmud-Zitate gelesen haben, die „derbes“ beschreiben.
    Schließlich zitieren Sie Beispiele der Lektüre, und Sie erreichen die Wirkung, die diese Beispiele auch erzielen sollen: Abscheu bei allen die es lesen, Jude oder nicht.
     
    Das ist in etwa der Stand, bei dem ich Ihnen in diesem blog begegne. Ihr Beitrag hinterläßt bei mir zunächst einmal Abscheu. Diese Bombe, sie galt auch mir, und die schlechte Wirkung solcher fingierten Talmud-Zitate hat eine aufrührende Wirkung auf alle Menschen, die nur noch nach Beweisen für ihren unterschwelligen Judenhass suchen.
    Und genau dazu dienen diese Zitate auch, Islamfaschisten, Nationalsozialisten &Co benutzen genau solches, gerade via internet dazu, um Menschen zum Judenhass zu ermutigen.
    Und daß es bei diesem Judenhaß nicht „nur“ bei Wortgefechten (nicht Polemik, sondern schlichte Verleumdung und Verhetzung) bleibt, das sehen wir an dem Anlaß, zu dem der Artikel hier geschrieben wurde.
     
    Sie haben sich also, sollten Sie tatsächlich in ehrenhafter Absicht hier Ihre Äußerungen und Fragen stellen, ein denkbar ungünstiges Umfeld gesucht.
    Sie schreiben:
    „Wenn ich schon Gelegenheit habe mit echten Juden zu sprechen: Was ist mit dem Talmud? Dort stehen böse Dinge und es heißt zur Beschwichtigung immer, der Talmud stellt Thesen auf und widerlegt diese auch wieder.“
     
    Im ersten Satz, „Gelegenheit“, drückt sich eine gewisse Vernunft bei Ihnen aus. Warum aber stellen Sie Ihre teils absurden bis schlicht verleumderischen „Verdächtigungen“ und ihre prinzipiell nachvollziehbaren Fragen gerade hier, im Schatten des Bombenterrors.
    Warum nicht unter einem anderen Artikel?
     
    Zum zweiten Teil Ihrer Worte die ich nun zitierte, da ist der ganze Inhalt einfach absurd.
    Wer „beschwichtigt“?
    Beschwichtigen würden Verbrecher zB, um ihre schlimme Tat zu relativieren.
    Der Talmud ist aber kein „Verbrechen“ und sicher nicht in „verbrecherischer Absicht“ entstanden, das glatte Gegenteil ist der Fall!
    Und genau solches ist typisch von der ganzen Antisemiten-Bande, sie unterstellen Juden die schlimmsten Vergehen, allzuhäufig im krassen Gegensatz zur jüdischen Realität.
    Nein, ich beschwichtige garnichts, das ist die Wahrheit wie ich sie besten Gewissens niederschreiben kann.
    Auch dies: „…Talmud stellt Thesen auf und widerlegt…“ ist Quatsch.
     
    Ich habe, hoffentlich liege ich nicht falsch, den Eindruck, daß Sie bemüht sind, nicht nur antisemitische Hetze zu hinterfragen, deren Wirkung bei vielen Menschen schlimme Folgen hat, sondern daß Sie auch eben umfassender informiert sein mögen.
    Mein Unverständnis Ihnen gegenüber, daß Sie gerade hier posten, ich verbuche es unter „Trotteligkeit“ und hoffe, daß es nicht „Kaltherzigkeit“ ist!
     
    Sie haben also wahrscheinlich auch etwas „offiziellere“ Lektüre rund zum Talmud gelesen, Sie erwähnen Lazarus Goldschmidt, dessen Absicht es war, mit der Übersetzung des
    hebräisch(Tore..)-aramäischen(„Erfahrungen“, sage ich frei so) Talmuds ins Deutsche dem Antisemitismus den Boden für die Saat des Hasses zu entziehen.
    Warum macht Lazarus das?
    Weil es Antisemitismus gibt, der auch schon zu seinen Zeiten fingierte, verfälschte „Talmud-Zitate“ in Umlauf brachte, um den Ruf der Juden zu schaden.
    Lazarus hat genau das getan, worum Sie hier bitten, Ihre Fragen zu beantworten.
    Hätte Lazarus das getan, wenn im Talmud wirklich solche „Abscheulichkeiten“ zu finden wären, wie sie den Juden von Antisemiten unterstellt werden?
    Diese Frage lasse ich Ihnen.
     
    Über 700€ kostet also das Werk, das ist ein stolzer Preis, aber der Talmud ist auch nicht einfach ein „Büchlein“, die Übersetzungsarbeit dürfte enorme Anstrengung erfordert haben. Für religiöse Juden ist der Preis eines Talmud, der zur Grundlage die Tore hat sowieso ’nicht bezahlbar‘.
     
    Bedenken Sie also meine Frage, die ich Ihnen lasse.
     
    Ich möchte versuchen, auch wenn ich Ihnen möglicherweise nicht alle Fragen beantworten mag, die Sie haben, Ihnen den Talmud in einem besseren Licht zu beschreiben.
    Dazu ein Gedankenspiel.
    Wenn Sie aus dem deutschen StrafGesetzBuch Regelungen zum Thema „sexualisierter Mißbrauch an Kindern“ suchen (deshalb dieses, weil Sie entsprechend „Talmud zitieren“), dann ist es Ihnen leicht möglich, probieren Sie sich in der Rolle eines „Anti-Deutschen“, daß Sie aus entsprechenden Regelungen Sätze und Wendungen herausnehmen, die bei isoliertem Lesen leicht den Sinn ergeben, als würden die Deutschen den sexualisierten Mißbrauch an Kindern gutheißen, vielleicht sogar fordern, etc.
    Sie verstehen?
     
    Der Talmud hat zwar nur für religiöse Juden bindende Bedeutung, aber es geht dort nicht um „Thesen und Antithesen“ oder sonstwie verworrende Mystizismen, im Prinzip können Sie den Talmud mit dem deutschen StGB vergleichen.
    Nu, im Talmud jedoch ist die Sache deshalb etwas anders, weil die Grundlage eben die Tore ist, die eben auch Gesetze und Regelungen enthält, wobei man bei der Tore jedoch stets auch die „Heiligkeit“ des Inhalts mitbetrachtet.
    Nun sind Juden aber keine naiven Trottel, „das hat Gott gesagt, also spring von der Klippe!“ – neee, dann soll er selbst mal kommen und mit mir sprechen, dann können wir nochmal überlegen…Juden sind keine blinde Narren (von mir vielleicht abgesehen…).
     
    Im Talmud fließt auch sogenannte „mündliche Lehre/Verstehen“ ein, ich hatte es oben als „Erfahrung“ bezeichnet, denn Gott hin oder her, es ist doch Verstand, Vernunft und Herz, die uns Menschen auf dieser Erde den richtigen Weg ermöglichen, in Gottvertrauen, na klar!
     
    Also, in aller Kürze, der Talmud ist im Prinzip eine Art „überdimensionales“ Werk, welches dem Menschen Regelungen bietet, und welches die Sinnhaftigkeit von Gesetzen versucht zu erläutern.
    Es soll dem Menschen einfach helfen miteinander klar zu kommen!
    Und weil es auf dieser schönen, weiten Welt auch Abscheulichkeiten von Menschen an Menschen gibt, werden diese auch im Talmud betrachtet. Die grundsätzliche Frage ist bei allen Betrachtungen und Regelungen, die sich daraus ergeben, das Beste für alle Beteiligten zu erzielen.
     
    Es geht um alle Bereiche des Lebens, zu Sittlichkeit im Umgang untereinander, zu Nichtjuden, zu religiösen Fragen und Formen, zu Fragen um Reinlichkeit etwa – usw.
    Stets ist das Ziel diese Welt „zu verbessern, zu reparieren“. Dabei werden für alle, Juden, Nichtjuden die besten Lösungen gesucht.
     
    Abschließend gehe ich nocheinmal ein auf etwas von Ihnen:
     
    „Das im Talmud, Nichtjuden mit Vieh vergleichen wird und noch weit schlimmere Sachen, bestreiten die Juden doch längst nicht mehr. Sie sollten sich da mal den aktuellen Argumentekatalog anschauen.
    Stattdessen wird behauptet, es existiere jeweils ein Gegenthese im Talmud. Zum Beispiel:
    Wenn ein Nichtjude einen Israeliten schlägt, so verdient er den Tod“ Synhedrin 59a
    Wo steht das Gegenteil? Die Antithese?“
     
    Wenn Nichtjuden mit Vieh verglichen werden, warum nicht?
    Es geht darum zu beweisen, daß es für Juden schlicht absurd ist, daß Nichtjuden wie Vieh seien.
     
    Wie ich schon sagte, es geht im Talmud nicht um Thesen/Antithesen, wenn, dann nur im Sinne gütliche Regelung zu finden für Probleme des realen Lebens, die sich dann häufig tatsächlich in These/Antithese darstellen lassen. Ihre letzte Frage auf dieses Zitat ist also, sagen wir, „unglücklich“ gestellt, sie geht von einer nicht existenten Basis der Frage aus.
     
    So, das fettgedruckte, „das Zitat“ (und bedenken Sie, im Talmud fließen zu jeder Fragestellung viele verschiedene Betrachtungen ein; These/Antithese ist viel zu einfach gefaßt, denn das Ergebnis soll gut sein; wenn es von Anfang an nicht mühevoll und sorgsam vorbereitet ist, dann ist zu erwarten, daß das Ergebnis auch nicht „optimal“ sein wird.);
    wir haben hier eine scheinbar einfache, aber es ist eine schwierig zu beurteilende Situation.
    Was führte zu was, warum der Schlag, welche Absicht steht dahinter, usw.
    Aber, wenn ich Sie richtig verstehe, interessiert Sie bei diesem Zitat vorrangig das, wofür Antisemiten dieses Zitat instrumentalisieren. Die „These“ also: „ein Nichtjude, der einen Juden schlägt verdient den Tod“
     
    Ein Nichtjude oder ein Jude verdienen den Tod, gleichgültig was sie tun, aber es ist nicht Strafe sondern „Natur“.
    Sehen Sie, grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden, wenigstens nicht im Sinne, daß die Gesetze unterschiedliches Maß anlegen. Auch für jüdische Gesetz, säkular oder religiös, gilt die rechtliche Gleichheit aller Menschen. Ein Araber vor einem israelischem Gericht genießt die gleichen Rechte wie ein Jude. Und das „jüdische“ Gericht (bei dem auch Nichtjuden in Israel Richter sind) ist in diesem Falle dann auch ein weltliches.
    Der Talmud ist für religiöse Menschen von Bedeutung.
    Der „strafgesetzliche“ Charakter, den es auch beinhaltet, ist im Staat Israel nicht gültig, denn dort gilt „weltliches Gesetz“.
     
    Also kurz, der Schläger verdient nicht den Tod, weil er einen Juden als Nichtjude geschlagen hat,
    genausowenig wie umgekehrt.
    Jude, Nichtjude ist bei diesem Bild nicht von Bedeutung.
    Aber von Bedeutung is warum dieser Schlag geführt wurde, welche Absicht steckte dahinter?
    Juden ist es verboten zu morden.
    Das „Verbessern dieser Welt“ als grundsätzliches Streben beinhaltet auch Leben zu schützen, wenn nötig, zu retten, wenn nötig, muß ein Mörder von der Ausführung seiner Absicht abgehalten werden mit gebotenem Mittel, also so „sanft“ wie möglich.
    Leider kann es auch dazu führen, daß der Mörder, weil er absolut sonst nicht zu stoppen ist, getötet wird. Das ist aber kein Mord, sonder Rettung von Leben, denn es hindert den Mörder daran Leben zu vernichten.
     
    Gut, trotz der Länge meines Textes habe ich Ihnen vieles wohl nicht beantworten können.
    Jedoch bedenken Sie bitte,daß Antisemiten den Juden in aller Regel ihre eigenen finsteren Vorstellungen, wie in der Welt ihre Weise zu sein hätte bzw wie sie in der Welt tatsächlich hausen, auf die Juden übertragen, nämlich dem „Phantasie-Juden“, den man dramatisch zu einem „abscheulichen Wesen“ überzeichnet.
     
    Intelligent Antisemiten haben verstanden, daß an Sie auch die Frage gerichtet wird:
    „Warum ist der Jude böse?“.
    Die Antwort kennen sie nicht, aber in ihren „Mördergruben-Herzen“ ‚wissen‘ sie es einfach.
    Ehrliche Fragen werden mit Lügen/Verfälschungen beantwortet, die die „Schlechtigkeit von Juden“ belegen sollen (also „Talmud-Zitate“, Zitate berühmter Persönlichkeiten, die „Protokolle der Weisen von Zion“…).
     
    Leider sind ehrliche Frager, die sich nicht nach dem ersten, zweiten Male abspeisen lassen eher in der Minderheit.
    Die Verbreitung von antisemitischer Hetze jedoch ist in weitem Umlauf, viele jungen Menschen erwachsen in einem Bild, wo ihnen der „Phantasie-Jude“ zum „echten Juden“ wird, während tatsächlich Juden stets aufpassen müssen, daß nicht schon wieder ein Wahnsinniger-„Motiv Judenhass“ zuschlägt.
    Das ist sehr traurig, aber wo Traurigkeit ist, da ist auch Freude. Wo Leben ist, da ist Hoffnung auf Verbesserung, wo Menschen sind, da schlagen Herzen, die einfach nur Leben wollen, sie wollen nicht verdorben sein von Haßpredigern und Hetze, die versucht, aus dieser Welt einen Ort des Grauens zu machen.
     
    Denker, es ist sehr schwierig nicht in Zorn zu geraten, wenn man solche Schrecklichkeiten über Juden liest. Das gilt für Sie und für mich.
    Wir können, weil nuneinmal die Kriegstreiber sehr laut sind, es nicht einfach überhören.
    Aber einen Rat gebe ich Ihnen, daß sie möglichst die Gesellschaft von Menschen meiden, die schlecht über andere Menschen sprechen, daß Sie sich nicht soviel darüber auseinandersetzen, ob Haß einen guten Grund haben könnte.
    Haß ist immer schlecht, Menschenfeindlichkeit ist böse.
     
    Leider interessiert es die Menschenfeinde nicht, was wir denken, fühlen, hoffen…
    So sollen wir trotzdem nicht unsere eigenen Herzen verderben. Wir müssen wachsam sein, aber das eigentliche Ziel ist es, diese Welt zu verbessern, denn sie ist leider nicht perfekt.
     
    Ich hoffe sehr, daß Ihnen meine Worte weiterhelfen.
     
    PS/ die sprachen den link an, der nicht funktionierte, das geschah nicht absichtlich.
    Ich liefere Ihnen den entsprechenden nach: Urteil gegen Cremer für dessen Behauptung, Juden seinen Kinderschänder/ eine Betrachtung mit weiteren links.
    http://test.hagalil.com/antisemitismus/talmud/zitate.htm
     
    (Oh, der Punkt wegen des Schopenhauers, der geht an Sie.
    Wie hat Ihnen meine Musikauswahl -von „wenn du denkst“…bis „fuck off and die!“- gefallen?
    Es würde mich aufrecht freuen, wenn Sie nicht ein tumber Judenhasser (Amalek) sind, genau an solche jedoch ist „Nazi Punks Fuck Off!“ und all die anderen „Fuck Off!“ gerichtet.
    „Zombies ate her brain“ ist mein Beitrag für die weibliche Judenhasser hier
    Zum „Auserwählten“ hatte ich mir Santa Claus erwählt. Bitteschön. A.)
     
     
     

  19.  
    Erst Steinberg*recherche, dann arendt*art, Ihre Unverfrorenheit grenzt schon ans ordinäre.
     
    Ja – wie kommt es nur, dass 11-jährige Kinder lieber sterben wollen als leben?
     
    Sie, in Ihrem Hass, sind zwar unerreichbar, doch dieser eine Versuch, dieses eine Beispiel:
     
    http://test.hagalil.com/2009/10/09/analyse/
     
    “Wenn die Väter scheitern, scheitert die Gesellschaft”
    “Jetzt machen die Kinder etwas. Sie übernehmen diese Aufgabe, um ihren Vätern zu zeigen, was man machen kann. Das gilt eigentlich für mehrere Völker: wenn die Väter scheitern, dann scheitert die ganze Gesellschaft. So konnten sie auch das Vaterbild in der arabischen Kultur überwinden, das durch die Erziehung unüberwindbar bleibt. So konnten sie dieses Bild überwinden, bekommen die Bewunderung der Gemeinschaft, und dadurch fällt die Rolle des Vaters automatisch aus. Er hat kaum mehr eine Funktionen in einer scheinpatriarchalischen Gesellschaft, die systematisch auseinander fällt. Die Gewalttätigkeit der Väter ist enorm. Die Vorstellung ist, einen Helden mit einem Stock zu erziehen. Doch mit dem Stock brechen sie sein Rückgrat schon in seiner frühesten Kindheit. Gewalt spielt in der arabischen Erziehung eine sehr große Rolle – und ich bin überzeugt, wer einmal einen Schlag in sein Gesicht bekam, dessen Identität ist schon verletzt, irreversibel. Man erzieht eigentlich einen gebrochenen Menschen, den man äußerlich auf Hochglanz bringt. Aber er selbst weiß, dass er kein Held ist.”
    Selbsthass wird nach außen gewendet
    Mit dieser Einstellung, Held sein zu müssen und gleichzeitig zu wissen, er ist hohl, werden die meisten arabischen Männer nicht fertig, so der Psychoanalytiker. Die realen Gewaltaktionen der Väter führen zu Hass und Ablehnung bei den Kindern. Da sie sich nicht trauen, und auch aus religiösen Gründen ihre Eltern nicht hassen dürfen, müssen sie ihren Hass und ihren Zorn verdrängen:
    “Das steigert auch das Potenzial der Selbstzerstörung. Sie brauchen eine Rechtfertigung oder eine Entschuldigung, um das tun zu können. Wer das tut, ist ein Märtyrer. Und für Märtyrer gibt es – das gilt für alle Religionen – einen sicheren Platz im Paradies.”
    In monotheistischen Religionen werden unsere fundamentalen Bedürfnisse in ein paradiesisches Jenseits verdrängt und es herrscht das Tabu, den Vater in Frage zu stellen, oder hassen zu dürfen. Das gilt ebenso für die christlichen Religion. Auch der christliche Selbsthass hat seine Aggressionen nach außen verlagert.
    Der Selbsthass der Araber findet sein Ventil im Antisemitismus

    […]


    Arme Kinder, armes palästinensisches Volk, armes Israel!


  20. Tatsächlich nahm die amerikanische Polizei nach dem Anschlag am 11. September 5 Israelis fest, welchen Leuten aus der Umegend aufgefallen waren, weil sie das Ereignis von einem Dach aus filmten und offensichtlich vor Freude jubelnd tanzten.

    http://www.youtube.com/watch?v=Wza_ovu8Dgk&feature=related

    Wären die drei nicht einige Monate später nach ihrer Freilassung im israelischen Fernsehen interviewt worden, und wäre das nicht filmisch dokumentiert, ich würde es nicht glauben.

  21. na klar sind die alle im Gaza Streifen Traumatisiert
    bei soviel Religiösen Islamisten von der Hamas und anderen extremen Verbrecherbanden die alles Töten was nicht nach dem Islam tanzt.

    Bomben in ein Internet Cafe ?  Stellt man sich vor im 21. Jahrhundert und die armen Palästinenser haben nicht einmal ein Cafe mit Internet Anschluss und Junger Männer und junger Mädchen dürfen sich nur getrennt treffen.

    Wer braucht so etwas und die Arabisch Welt befreit sich gerade von Diktatoren aller art. 

    Aber Jane will sie behalten ? 

  22. Noch zu den angeblich jubelnden Palästinensern … war es nicht auch so, das nach dem 11/9/2001 jubelnde  Palästinenser gezeigt wurden, die angeblich über die Angriffe jubelten?
    Später kam raus, die Aufnahmen waren gefälscht und zeigten ein Fest, das Monate vor dem Attentat stattfand.
    Der Westen schämt sich nicht ein bisschen, Nachrichten zu fälschen. Von daher schließe ich in Bezug auf die jetzige Täterschaft gar nichts aus.

    Wie war das noch im Irak, als man jungen Irakis Arbeit versprach und sie mit Autos losschickte um Botendienste zu besorgen, mit der Auflage, am Zielort angekommen, kurz zurück zurufen. BUMS, dann ging die Bombe hoch.
    Das kam nur raus, weil einige das Fahrzeug verließen um den Anruf zu tätigen …
    So macht man Selbstmordattentäter, die selbst nichts davon wissen!

    • Noch dieses zu diesem aktuellen Wort zu Ihnen;
      verwechseln Sie bitte nicht Israel/Juden mit irgendwelchen Kampagnen, wie Sie möglicherweise von westlichen Interessen gesteuert sind.
      Die Beispiele, die Sie hier geben sind mir nicht bekannt,
      aber ich bin nicht über alles informiert.
       
      Die „Israelkritiker“ dieser Seiten reden gerne auch von „Hasbara“ („Aufklärung, Erklärung“) und benutzen es jedoch im Sinne von „Verleumdung, Lüge, etc“, damit unterstellen Sie Israel ähnliches, wie Sie es auch andeuten, wenn Sie von „false flag“ sprechen.
      Das alles gehört zu einer scheinbar viel größeren Verleumdungskampagne gegen Israel/Juden, als ich es bislang wahrnahm.
      Israel als Staat, auch als Demokratie, mag in westliche Bündnisse, etc eingebunden sein, Verleumdungen und dergleichen sind jedoch nicht jüdische Methoden.
       
      Haß, Niedertracht und solches mehr widerspricht dem jüdischem Verständnis.
      Daher kann ich Sie nur bitten, sich nicht von der Hetze der Menschenfeinde blenden zu lassen.
      Mit selbst ist es bewußt, wie wenig möglich es ist, zu guten Lösungen zu kommen, wenn Zorn die Stimmung beherrscht. Zorn (usw) ist kein guter Ratgeber.
      Haß gegen Juden ist Haß gegen Menschen und Haß ist böse, denn es dient der Feindschaft gegen Menschen.
       
       

  23. Ja – wie kommt es nur, dass 11-jährige Kinder lieber sterben wollen als leben?
     
    Eine umfassende Studie, die El-Sarraj im von ihm geleiteten Psychischen Gesundheitszentrum von Gaza durchführte, deckte auf, dass eines von vier palästinensischen Kindern und Jugendlichen als größten Wunsch habe, im Alter von 18 Jahren als Märtyrer zu sterben. Die Studie, die unter 944 Jugendlichen ( zwischen 10 und 19 Jahre alt) durchgeführt wurde, fand heraus, dass 97,5 % unter post-traumatischen Stress-Syndrom leiden. Etwa 32,7% der Kinder waren mit schweren Symptomen diagnostiziert worden – im Flüchtlingslager sogar 84,1 %.. 94,6 % der Kinder waren bei einer Beerdigung, 83,2 % waren Zeugen eines Schusswechsels; 61,6 sahen, wie ein Verwandter getötet oder verwundet wurde, 36,1% sind durch Tränengas verwundet worden.
    El-Saraj bemerkt, dass viele der Selbstmordattentäter der 2. Intifada  Kinder der 1. Intifada waren, die Zeugen geworden waren, wie ihr Vater geschlagen und gedemütigt worden war.

    In einem Interview für eine Sonderausgabe des Palästina-Israel-Journal über das Thema „Zwei Gesellschaften im Trauma“, betonte El-Saraj, dass das Phänomen, dass Kinder nicht mehr lachen können, vorherrscht und dass 13% der Kinder unter 15 Bettnässer sind.  Er betonte auch, dass sich viele Kinder in der Schule nicht mehr konzentrieren können, weil sie Angst haben, dass bei ihrem Nach-Hause-kommen, sie die Eltern unter den Trümmern des Hauses vorfinden könnten.“‘

    http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/texte/traumatiserte_kinder.htm

    Alle Welt kennt den Namen des seit 10 Monaten entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit, aber nur Wenige den Namen Hussam Shaheen. Der palästinensische Menschenrechts- und Friedensaktivist Hussam Shaheen, Sekretär für internationale Beziehungen der Fatah Youth Organization (FYO) und Vorsitzender der FYO in Jerusalem wurde im Jänner 2004 gefangengenommen und ist nun seit mehr als 3 Jahren in einem israelischen Gefängnis. Am 10. April 2007 hat das israelische Militärgericht in Ofrah bei Ramallah eine Gefängnisstrafe von 20 Jahren über Hussam Shaheen verhängt.

    Hussam ist sein ganzes Leben ein Friedensaktivist und Unterstützer des Friedensprozesses. 1992 trat er dem palästinensischen Zentrum für das Studium von Gewaltfreiheit bei und wurde zum Direktor des Jugendprogramms ernannt.
    Hussam war aktiv an der Organisation von Konfliktlösungen und Workshops für Gewaltlosigkeit palästinensischer Jugendlicher beteiligt.
    1996 wurde Hussams Engagement für Menschenrechte und Freiheit mit dem Vorschlag für den Reebok Menschenrechts-Preis gewürdigt.

    …Im Al Khadr Dorf bei Bethlehem wurde Land für die Ausdehnung der illegalen israelischen Siedlung Efrat beschlagnahmt. Hussam und 120 andere Demonstranten haben Zelte aufgestellt, um die israelischen Militärjeeps und andere bewaffnete Fahrzeuge davon abzuhalten, den Ort zu erreichen.

    Am 28.01.2004 nahmen die israelischen Besatzungsmächte Hussam in Ramallah fest. Seitdem war er in Isolationshaft und psychischer und körperlicher Folterung ausgesetzt.

    Hussams Fall ist nur einer von Tausenden in Palästina. Vielen der Gefangene wurden ihre Rechte verweigert: das Recht auf eine faire Verhandlung, das Recht über den Grund der Festnahme informiert zu werden, das Recht auf Essen, Wasser und medizinische Versorgung.

    ..Zusätzlich zu diesen genannten Verletzungen der Menschenrechte sind die meisten der Inhaftierten unschuldige Zivilisten, die nie eine Straftat begangen haben. Im Gegenteil, sie sind politische und Friedensaktivisten, die für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte in ihren Gemeinschaften kämpfen.
    …Rechtsanwälte dürfen die Gefangenen nur selten besuchen und können so keine wirksame Rechtsvertretung anbieten oder den Familien Informationen zur Verfügung stellen.

    Palästinensische Familien können ihre verhafteten Kinder selten oder nie besuchen, weil sie keine Erlaubnis bekommen, nach Israel einzureisen.

    Frauen in Schwarz, Wien

    http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=447
    A Soldier`s Testimony
    – My main difficulty in Hebron was the settlers, the Jewish community there. The feeling was that we were protecting the Arabs from the Jews. And neither side liked us, but it felt as though the Jews really did whatever they pleased, and no one would care. We were stuck in the middle. I’ll give you an example of something that happened right next to me: I was standing guard duty and one of the outposts summoned a medic on radio. Someone replaced me at the guard post and I ran down, and I see a six-year Palestinian girl, her whole head was an open wound.

    – At 44 (a military post next to the Tel Rumeida settlement in Hebron)?

    Yes. The extremely cute child who would regularly visit our position decided that he didn’t like Palestinians walking right under his home, so he took a brick and threw it at her head. Kids do whatever they please there. No one does anything about it. No one cares. Afterwards, his parents only praised him. The parents there encourage their children do behave this way. I had many such cases. 11-12 year old Jewish children beat up Palestinians and their parents come to help them along, set their dogs on them, a thousand and one stories.
    AK
    Breaking the Silence | March 20, 2011 |

    http://www.berliner-missionswerk.de/partner-projekte-weltweit/projekte/palaestina-traumatisierte-kinder.html

    80 Prozent der palästinensischen Kinder leiden unter psychischen Problemen wie Schlafstörungen, Ängsten und Konzentrationsschwierigkeiten. Insbesondere kleinere Kinder haben Albträume, machen ins Bett und leiden unter Angstzuständen. Psychosomatische Probleme wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen und Hautkrankheiten haben zugenommen. Während viele mit Apathie und Rückzug reagieren, schlagen bei einigen, Frustration, Demütigung, Verzweiflung und Patriotismus in Gewaltbereitschaft um. Allerdings beteiligt sich – entgegen der Darstellung in internationalen Medien – nur eine kleine Gruppe der Heranwachsenden an Straßenkämpfen. Rund 2.500 palästinensische Kinder wurden seit dem Jahr 2000 vorübergehend festgenommen, 377 von ihnen waren im April 2004 in israelischer Haft. Rund die Hälfte der minderjährigen Gefangenen ist jünger als 16 Jahre.
    Aus einem Unicef Bericht einer Reportage der ARD

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Palaestina/kinder.html

    Hier noch ein Video über die alltäglichen Schikanen, welche palästinensische Kinder mitunter auf ihrem Weg in die Schule erleiden müssen.

    http://www.youtube.com/watch?v=T6zjnsaKXHg

  24. @Jane

    Und ja – ich habe sehr persönliche Gründe, mir wurde durch sehr persönliche Begegnungen sowohl das palästinensische Elend, als auch ein in manch jüdisch-religiösen Kreisen verbreiteter Chauvinismus sehr deutlich vor Augen geführt , das alles hat mich überrascht und mein Weltbild in dieser Hinsicht verändert – und ja, das führte bei mir zu einer vermehrten Aufmerksamkeit bzgl. Israel

    Sind sie ein Ger oder wollten sie mal?
    Das Gespräch mit mir sehr gerne warum nicht, zu reden ist immer gut.
    Nur bedenken sie ich bin Dati Modern und Zionist und der Konflikt um dieses Land geht schon seit der Zeit als die Hebräer die Torah am Berg Sinai bekommen haben. 

    Aber sie müssen zugeben ihre vermehrte Aufmerksamkeit ist schon Extrem Einseitig und nicht mehr Neutral.

    Sie zitieren immer sehr gerne Moshe Sharett als ersten Aussenminister und seinen Frust über Ben Gurion.  Denken sie mal darüber nach warum Ben Gurion der erste  Premierminister war und nicht Moshe Sharett oder andere?

     Nun, dann lassen sie uns Reden

  25. “Und Jane meine kleine Araberin    ISRAEL ist keine Bewegung sondern ein Fakt“

    @BZ ich bin weder ‚Araberin‘ und schon gar nicht ‚Ihre‘ und ich wüsste auch nicht, dass ich das irgendwo angezweifelt hätte und habe auch schon mehrfach und deutlich klar gestellt, dass Israel innerhalb der Grünen Linie anerkannt ist und da gibt es für mich auch gar nichts zu diskutieren. Insofern dieses Israel angegriffen wird, habe ich auch gar keinen Zweifel, dass es natürlich das Recht Israels in einem solchen Fall wäre, sich angemessen zu verteidigen, so wie jedes andere Land auch – wir reden hier allerdings hier nicht über einen Angriff auf Israel, sondern über die Besatzung – und diese Besatzung stellt ein Angriff auf die elementarsten Menschenrechte der Palästinenser dar und zu dieser stehe ich sehr, sehr kritisch. Sie verhindert die Staatswerdung Palästinas und belässt Millionen von Menschen jetzt schon über Generationen in einem untragbaren Zustand. Ich lege allerdings großen Wert darauf, dass man dies auch unterscheidet. Ich argumentiere streng auf der Grundlage des internationalen Rechts und damit basta.

    “Was ist ihre Motivation wo es doch soviel Unrecht auf der ganzen Welt gibt gerade in Fragen Land.
    Sind es die Juden ? Sind es Persönliche Gründe ? Sind Sie eine Palästinenserin ?
    oder nur eine deutsche Linke mit dem Hass auf Israel “
     
    @BZ – ich hasse weder Juden noch Israel, aber ich finde die israelische Politik der Besatzung unerträglich und ich kann die Heuchelei auf allen Seiten und die offenkundige jahrzehntelange Verbiegung des Rechts in dieser Hinsicht einfach nicht mehr nachvollziehen. Ich finde es richtig, dass die internationale Gemeinschaft und insbesondere Deutschland Israel unterstützten und unterstützen, gerade vor dem Hintergrund des Holocaust – aber das darf nicht solcherart auf dem Rücken der Palästinenser geschehen. Man macht doch nichts gut, wenn man den einen Sündenbock durch den nächsten ersetzt. Und ja – ich habe sehr persönliche Gründe, mir wurde durch sehr persönliche Begegnungen sowohl das palästinensische Elend, als auch ein in manch jüdisch-religiösen Kreisen verbreiteter Chauvinismus sehr deutlich vor Augen geführt , das alles hat mich überrascht und mein Weltbild in dieser Hinsicht verändert – und ja, das führte bei mir zu einer vermehrten Aufmerksamkeit bzgl. Israel – ja, es könnte auch Tibet sein, oder Tschetschenien – hätte ich Bekannte dort oder sonst ein gesteigertes Interesse, wie z.Bsp. am tibetischen Buddhismus etc., dann wäre es wahrscheinlich ein anderes Land, so ist das halt. Aber tatsächlich würde ich mir wünschen, dass diese politische Situation, das Verhältnis zwischen Juden und Nicht-Juden nicht weiter verdüstert – und genau deshalb schreibe ich HIER – und nicht in irgend einem ‚rechtenBlock‘ (die sind mir sowieso zuwider). Ich suche das Gespräch – MIT IHNEN. (auch wenn das zugegebenermaßen kaum möglich zu sein scheint.

    “Gleiches gilt natürlich auch für die Gegenseite, vertreten von Denker und Jane, von denen vor allem ersterer eine Eigenproduktion der israelischen Juden zumindest impliziert: “Oder hat man den Terror vielleicht mal wieder selbst gemacht? Um zu zeigen was man für ein bedauernswertes Opfer ist?”
     
    @Skytale – Hier muss ich mich ebenfalls mal deutlich distanzieren – ich nehme absolut nicht an, dass Zionisten die Bombe selbst gezündet hätten, um den Konflikt anzufachen, das wäre mir in der Tat nicht in den Sinn gekommen und das geht mir auch zu weit, ich gehe auch davon aus, dass es Palästinenser waren – allerdings muss man Denker zu Gute halten, dass es Fakt ist, dass auch die Zionisten so manche Aktionen unter falscher Flagge machten, um Angriffe auf Palästinenser zu rechtfertigen, dies kann man den Tagebüchern Moshe Sharetts entnehmen, der selber israelischer Regierungschef war und dieses seinen Tagebüchern anvertraute.
     
    Diese Tagebücher wurden in Auszügen vom Sohn Sharetts und Livia Rockach der Tochter eines Inennenministe runter Sharett veröffentlicht und werfen ein sehr düsteres Bild auf das Vorgehen der Zionisten in den 50er Jahren.
     
    Moshe Sharett, Israels erster Außenminister und Israels zweiter Premier Minister, hielt in einem Tagebuch mit größter Genauigkeit all seine Frustration fest über die Entschlosssenheit Ben Gurions, dem ersten Premierminister Israels, der seine Ziele mit Mitteln der Gewalt erreichte, und über die unglaubliche Fähigkeit zu Intrigen und Machenschaften Moshe Dayans, dem Schützling Ben Gurions. Vieles, was im Tagebuch steht, betrifft die Zeit von 1954 – 1955. Während dieser Zeit betrieb Ben Gurion eine Politik der Vergeltung, wie er sie nannte. Moshe Sharett hingegen sah in dieser Politik mehr eine konstante Provokation mit dem Ziel, einen neuen Krieg vorzubereiten, bei dem Israel sein Territorium vergrößern könnte.

    Das Tagebuch von Moshe Sharett wurde zunächst von seinem Sohn auf Hebräisch herausgegeben. Als Livia Rokach, die Tochter von Israel Rokach, dem Innenminister unter Sharett, Auszüge davon übersetzte und diese in ihr Buch einfügen wollte, drohte das israelische Außenministerium den Verlegern, der Vereinigung arabisch-amerikanischer Universitätsabgänger (Association of Arab American University Graduates) mit einer Klage, sollte das Buch ohne die Erlaubnis von Sharetts Sohn veröffentlicht werden. Die AAUG veröffentlichte das Buch trotzdem und die Jerusalemer Politiker, so Uri Avnery, „dachten sich wohl, daß ein Gerichtsverfahren gegen die Verbreitung eines Büchleins ein Fehler wäre, da man dadurch nur noch mehr Werbung für das Büchlein machen würde.“  

    http://www.steinbergrecherche.com/liviarokach.htm

  26. Ach unser Regierungssprecher pinselt unzählige Foren voll, natürlich getarnt als normaler User? Mit dem ausdrücklichen Auftrag, Propaganda zu betreiben? Das wusste ich nicht …
    Achja, Israel nutzt natürlich ebenso Bots für solche Aufgaben. Quelle: heise.de

    Im übrigen juckt es mich überhaupt nicht, wer hier „arisch“ oder sonst was ist.

  27. „Die Politik Israels ist bekannt. Bezahlte Schreiberlinge rücken das Bild über die Juden im Internet zurecht. Ist mittlerweile selbst durch die Mainstreampresse gegangen. Wenn auch sehr unauffällig.
    Schlechte Ausgangsbedingungen, für fairen Meinungsaustausch!“

    Aja .. unsere Gesellschaft hat so etwas natürlich nicht. Als prominentes Beispiel – der Regierungssprecher arbeitet ehrenamtlich und würde jeden Bezahlungsversuch empört zurückweisen.  

    Auch wenn es mir jetzt schwer fällt, dem einen oder anderem meiner „Vorschreiber“ Recht geben – änder deinen Nick in „Holzkopf“.

    Und bevor du mich jetzt in die „jüdisch-verlogene“ Ecke schiebst – meine Familie ist garantiert arischer und katholischer als deine .. was immer der Vorteil davon sein könnte ..

  28. @ A.mOr

    Nach kurzer Sichtung stelle ich schon fest, das neben der üblichen Polemik, exakt die Antworten kommen, die andere auch schon oft ins Netz kopierten. Gibt es es da so eine Art „Argumentationshilfe“. Die Sätze lesen sich wie kopiert …
    Was ist denn nun? Einer behauptet solche Sätze stehen nicht im Talmud, der nächste behauptet sie stehen sehr wohl im Talmud (oder teilweise) aber in einem anderen Zusammenhang. Ihre Links zum Thema sind entweder dürftig oder funktionieren erst garnicht.
    Genau das ist es was mich misstrauisch macht. Wer sich nicht mit ein bisschen Polemik und 2-3 Behauptungen abspeisen lässt, kommt nicht weiter.
    Mir bleiben die Scans von Lazarus Goldschmidt, die sich an jeder Ecke finden lassen und stichhaltige Gegenargumente vermisse ich.
    Die Politik Israels ist bekannt. Bezahlte Schreiberlinge rücken das Bild über die Juden im Internet zurecht. Ist mittlerweile selbst durch die Mainstreampresse gegangen. Wenn auch sehr unauffällig.
    Schlechte Ausgangsbedingungen, für fairen Meinungsaustausch!

  29. @ A.MoR
     
    Ich werde mir ihre Links sorgfältig anschauen. Aber wenn sie schon Schopenhauer bemühen – was soll ich hiervon halten:
    Arthur Schopenhauer. „Juden sind grosse Meister im Lügen.“ ‚Parerga und Paralipomena‘, Bd. II, §174, Fußnote
     
    Ich hoffe sehr, das er sich irrt!

    • Jeminee .. einer, der sich auf Schopenhauer beruft.

      Der zitierte Satz über „die Juden“ ist ebenso wie der bekannte Satz über Frauen und Peitschen nicht zu entschuldigen – vielleicht aber aus dem Zeit(un)geist zu erklären.
      Aber einen Mann zu zitieren, eins dessen „Hauptwerke“ die Kunstgriffe, Recht zu bekommen, auch wenn mensch faktisch Unrecht hat .. No Go ..

      Ansonsten zeigt sein Lebensweg, dass er hochintelligent – aber streitsüchtig und – tschuldigung – ein von sich eingenommenes Ar____och war.

      • Ich hab nicht Schopenhauer ins Rennen geschickt, das war jemand anders. Wir können aber ebenso Voltaire bemühen, oder Goethe, Schiller, Luther und bei Bedarf noch zig andere berühmte Namen.
         

  30. @Scytal
    1. Unschuldsvermutung : am gleichem Abend gab es schon von der Hamas das Statement und man hat Bombons zur Freude verteilt.  Bekennerschreiben ? Ich muss mal kurz überlegen wie ich auf solch ein Quatsch Antworten soll?
    Ich glaube die meisten in deutschland unteranderem auch Sie sind wirklich Ahnungslos und naiv und haben nicht den blassen Dunst von der Realität. Das soll kein Vorwurf sein aber ich verstehe nicht wenn sie keine Peilung haben wieso sie sich einmischen. Das ist so eine typische deutsche Eigenschaft sich mit wenig Wissen und Kenntnissen überall einzumischen.
    Die Bombe an sich selber war der Absender und Bekennerschreiben.

    In der UNO als Nichtständiges Mitglied sich zu enthalten ist in der Diplomatensprache ein NEIN. Und damit geht deutschland wieder einmal einen Sonderweg. Das ist die Kritik.  Für die richtige Sache Kämpfen zusammen mit den Allierten das ist der richtige Weg.
    Und ob die deutschen sich wirklich Geistig vom dritten Reich getrennt haben das Bezweifle ich sehr stark denn die Realität in deutschland zeigt was anderes. Die deutsche wirtschaft und Politik liebt Dispoten und Diktatoren siehe Iran sehr gute Verbindungen Politisch wie Wirtschaftlich, Libyen, Irak früher, Syrien, Ägypten, denken sie an Schröder als Kanzler mit seinem dicken Freund Putin und und und

    Ich Prädige nicht ich habe auf eine Frage geantwortet und ihre Reaktion zeigt mir das ich richtig liege kein Blatt vor dem Mund zu nehme und Tachles zu schreiben.
    Ich habe keine Lust mehr den Naiven Menschen das Feld zu überlassen aus Rücksicht oder Toleranz. Ich schreibe das was ich sehe und wie es wirklich in Israel ist im Konflikt mit den Arabern. Wenn sie mit der Realität ein Problem haben dafür kann ich nichts. Tatsachen bleiben Tatsachen und die pro Arabischen deutschen Medien ändern nichts an der Wahrheit das die Kriegstreiber im Nahen Osten die Arabischen Länder sind.

  31. “Den Brief und den Siegel würde ich ja gerne mal sehen ? Nur ein Staat Palästiner kann den Staat Israel anerkennen aber den Staat Palästiner gibt es nicht.“
     
    Na Baruch Zion, da haben Sie aber wirklich eine goldene Formel gefunden worden um sich hoffenltich niemals mit der von Ihnen unerwünschten Möglichkeit eines palästinensischen Staats auseinanderzusetzen.

     
    Die Palästinenser können Israel gar nicht anerkennen, weil es ja keinen palästinensischen Staat gibt. Und wenn Sie es doch getan haben (weiß die ganze Welt), dann gilt es nicht. Ätschibätsch!
     
    Vielleicht haben Sie vergessen, dass die Israelis die PLO als Vertretung der Palästinenser anerkannt haben und zwar im Austausch gegen die Anerkennung Israels. Beides erfolgte und zwar schriftlich – 1994. Die palsätinensische Nationalversammlung hat die Anerkennung 1996 noch einmal bestätigt.
     
    Die ganze arabische Gemeinschaft hat Israel schriftlich und in aller Öffentlichkeit angeboten, es anzuerkennen, wenn es sich auf die Grenze von 1967 zurückzieht und der Gründung eines Palästinenserstaates jenseits der Grünen Linie nicht mehr weiter im Weg steht, auf die Rückkehr des Großteils der Flüchtlinge haben Sie in dem Zusammenhang auch verzichtet. Schriftlich – Jahr für Jahr- die Knesset debatiert noch nicht mal darüber.
     
    Aber gehen wir zurück in der Geschichte:


    Im Frühjahr und Sommer 1949 trafen sich Israel und die arabischen Staaten unter dem Schutz des Palestine Conciliation Commitee (PCC) in Lausanne in der Schweiz. Israel wollte keinerlei territoriale Konzessionen machen und auch nicht 100.000 der 700.000 Flüchtlinge wieder aufnehmen, wie von den Arabern gefordert. Der israelische Verhandlungsteilnehmer Elias Sasson berichtete, Ben Gurion habe in einer Kabinettssitzung bemerkt, die israelische Öffentlichkeit sei „betrunken vom Sieg und nicht in Stimmung für Konzessionen, maximale oder minimale“.


    1949 erklärte Syriens Staatsoberhaupt Husni Zaim offen seine Bereitschaft, der erst arabische Regierungschef zu sein, der einen Friedensvertrag mit Israel abschließt – ebenso sei er bereit, die Hälfte der palästinensischen Flüchtlinge in Syrien anzusiedeln. Er bot wiederholt an, sich mit Ben Gurion zu treffen, der aber standhaft ablehnte. Am Ende wurde nur ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichne.


    König Abdullah von Jordanien engagierte sich zwei Jahre lang für Verhandlungen mit Israle, war aber nie in der Lage, vor seiner Ermordung einen bedeutenden Durchbruch zu erreichen. Sein Angebot, sich mit Ben Gurion zu treffen, wurde ebenso abgelehnt. Außenminister Moshe Sharet kommentierte vielsagend: „Transjordanien sagte – wir sind sofort zum Frieden bereit. Wir sagen – wir möchten natürlich auch Frieden, aber wir können nicht rennen, wir müssen im Schritttempo laufen.“ Drei Wochen bevor er ermordet wurde, sagte König Abdullah: „Ich könnte einen Frieden rechtfertigen, indem ich Zugeständnisse der Juden vorweise. Aber ohne Zugeständnisse von ihrer Seite bin ich gescheitert, bevor ich anfange.“



    Gamal Nassers wiederholtes Angebot, mit Ben Gurion Friedensgespräche zu beginnen, bald nach der Revolution von 1952, endete schließlich mit der Ablehnung durch Ben Gurions Nachfolger Moshe Sharet, den Prozess fortzusetzen, und mit einem verheerenden israelischen Angriff (unter der Leitung von Ariel Sharon) auf eine ägyptische Militärbasis in Gaza.


    In einem Telgramm an Moshe Sharet umriss Ben Gurion in einfachen Worten die israelische Politik für die weitere Zukunft, wie sie im Wesentlichen bis heute gilt: „Israel wird keine Gespräche führen über einen Frieden, der mit irgendwelchen territorialen Konzessionen verbunden ist. Die Nachbarstaaten verdienen nicht eine Handbreit israelischen Boden… Wir sind bereit für Frieden gegen Frieden.“ Im Juli 1949 sagte er einem amerikanischen Journalisten: „Ich habe es nicht eilig, ich kann zehn Jahre warten. Wir stehen überhaupt nicht unter Druck.“ Nichtsdestoweniger tauchte in dieser Periode das Bild der arabischen Führer als störrische Feinde auf, das von Israel so bedacht gezeichnet wurde und einen solch wirkungsvollen Teil im israelischen Gedankengebüude darstellt. Benni Morris (1999, S.268) fasst dies kurz und bündig zusammen:


    Ende 1965 lud der Vizepräsident und Zweite Kommandeur der ägyptischen Armee, Abdel Hakom Amer, den Leiter des Mossad, Meir Amir, nach Kairo ein. Nachdem Isser Har’el, Levi Eshkols Geheimdienstberater, entschieden Einspruch dagegen einlegte, wurde der Besuch abgesagt. Hätte der Krieg 1967 vermieden werden können? Wir werden es nie wissen.


    Unmittelbar nach dem Krieg 1967 streckte Israel seine Fühler aus für eine Annäherung sowohl mit den Palästinensern in der Westbank als auch mit Jordanien. Die Palästinenser waren bereit, Friedensgespräche aufzunehmen, aber nur, wenn sie Aussicht auf einen unabhängigen palästinensischen Staat hätten, eine Möglichkeit, die Israel nie auch nur in Erwägung zog. Die Jordanier waren ebenso bereit, aber nur, wenn sie die volle Kontrolle über die4 Westbank und besonders über Ostjerusalem und die heiligen Stätten erhielten. König Hussein traf sich sogar mit israelischen Regierungsbeamten, doch Israels Ablehnung, eine vollständige Rückgabe der (besetzten) Gebiete zu erwägen, brach den Prozess ab. Die Annektierung des Gebiets für ein „größeres“ Jerusalem und das unmittelbar begonnene Programm der Errichtung von Siedlungen schloss von vornherein jede Chance für einen umfassenden Frieden aus.


    1971 sandte Anwar as-Sadat einen Brief an die Jarrings- Kommission der Vereinten Nationen, in dem er Ägyptens Bereitschaft ausdrückte, ein Friedensabkommen mit Israel abzuschließen. Israels Zustimmung hätte den Krieg 1973 verhindern können. Nach dem Krieg lehnte Golda Meir Sadats erneute Angebote zu Friedensgesprächen in Bausch und Bogen ab.


    Israel ignorierte Anfang der 70er-Jahre zahlreiche ausgestreckte Fühler Jasir Arafats und anderer palästinensischer Führungspersönlichkeiten, die mehrfach die Bereitschaft zeigten, mit Israel über Frieden zu sprechen


    Anwar as-Sadats V ersuche 1978, die Palästinenserfrage als Teil des israelisch-ägyptischen Friedensprozesses zu lösen, wurden von Menachem Begin abgewiesen, der sich weigerte, alles, was weiter ginge als eine palästinensische „Autonomie“. In Betracht zu ziehen.


    1988, in Algier, erkannte die PLO in der palöstinensischen Unabhängigkeitserklärung Israel innerhalb der „Grünen Linie“ an und erklärte ihre Bereitschaft, Gespräche aufzunehmen.


    1993, zu Beginn des Oslo-Prozesses, bestätigten Arafat und die PLO schriftlich ihre Anerkennung Israels innerhalb der Grenzen von 1967 (nochmals: Dies sind 78 Prozent des historischen Palästina). Obwohl sie Israel als „legitimen“ Staat im Nahen Osten anerkannten, erwiderte Israel nicht entsprechend. Die Regierung Rabin erkannte nicht das nationale Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung an, sie war lediglich bereit, die Palästinenser als Verhandlungspartner anzuerkennen. Weder ins Oslo noch in der Folgezeit war Israel je bereit, zugunsten eines palästinensischen Staates auf die 1967 besetzten Gebiete zu verzichten, obwohl dies die Position der UNO (Resolution 242), der internationalen Gemeinschaft (inklusive USA, vor George W. Bush) und, seit 1988 der Palästinenser ist.


    Die vielleicht größte aller vergeudeten Gelegenheiten war die Verunmöglichung eines lebensfähigen palästinensischen Staates durch die Reihe der Likud- und Labour-Regierungen, die während der sieben Jahre des Oslo-“Friedens-Prozesses“ (1993 – 2000) die Bevölkerung in den Siedlungen verdoppelte und damit wirkungsvoll eine Zwei-Staaten-Lösung eliminierten.


    Ende 1995 präsentierte Jossi Beilin, eines der führenden Mitglieder des Verhandlungsteams in Oslo, Itzhak Rabin das „Stockholm-Dokument“ (das mit Abu Mazens Team ausgehandelt worden war), um den Konflikt zu lösen. Die darin aufgezeichneten Übereinkünfte waren so vielversprechend, dass Abu Mazen Tränen in den Augen hatte, als er das Schriftstück unterzeichnete. Rabin wurde ein paar Tage später erschossen und sein Nachfolger Shimon Peres lehnte das Dokument umgehend ab.


    Die syrische Bereitschaft zu Friedensverhandlungen unter der Bedingung von Konzessionen bei den besetzten Golanhöhen wurde bis zum heutigen Tag von Israel vielfach zurückgewiesen.


    Sharons komplette Missachtung des Angebots einer Anerkennung Israels durch die Arabische Liga 2002, inklusive des Angebots von Frieden und regionaler Integration im Austausch für ein Beenden der Besatzung.


    Sharons Disqualifizierung Arafats, des bei weitem kooperativsten Verhandlungspartners, den Israel je hatte, und der letzten palästinensischen Führungspersönlichkeit, die noch „liefern“ konnte „wie bestellt“, und der darauf folgende Boykott Abu Mazens.


    Olmert erklärte das „Gefangenen-Dokument“, in dem alle palästinensischen Fraktionen einschließlich Hamas ein politisches Programm mit dem Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung beschlossen haben, als „irrelevant“. In der Folgezeit versuchte er mit Gewalt, die demokratisch gewählte Regierung der Hamas zu zerstören; dies geschieht bis heute.

    http://www.palaestina-heute.de/uber_uns/Was_wir_gefragt_werden/Warum_keine_Anerkennung_Israel/body_warum_keine_anerkennung_israel.html

    Ja – es ist so wie Ben Gurion sagte, die Israelis machen keinen Konzessionen, sie haben es einfach nicht nötig und können ganz gut mit dem Unfrieden leben; zahlreiche arabische Regierungen und auch die Palästinenser waren bereit den Verlust von 78% des palästinensischen Siedlungsgebietes gemäß der international gegebenen Realitäten anzuerkennen und waren bereit einen palästinensischen Staat jenseits der Grünen Linie zu akzeptieren, schriftlich ist dies auch schon durch die Palästinenser 1993 erfolgt – aber die Israelis haben keine Lust dazu, Sie wollen keine Konzessionen machen und sich die West-Bank einverleiben – und verzichten daher lieber auf Frieden. Daher nennen wir die Dinge doch beim Namen – Israel will keinen Frieden – Israel will mehr Land – und das bedeutet eine permanente Agression und permenenter Terror gegen die palästinenesische Zivil-Bevölkerung jenseits der Grünen Linie.

  32. „Aber so richtig zu sagen haben sie auch nicht ausser nur bla bla oder ?“
    – Habe ich schon. Auffällig wäre zum Beispiel das Vermissen einer Unschuldsvermutung seitens vieler Kommentatoren, speziell von Ihnen. Schon in ihrem ersten Kommentar liegen die Schuldigen fest und das alles ohne Zeugen und Richter. Selbst ein Bekennerschreiben fehlt, aber schuldig sind für Sie „die arabischen Palästinenser“ als Kollektiv.
    Zugegebermaßen werden wohl Palästinenser für die Tat verantwortlich sein, bis dies aber fest steht sollte man sich jedoch bitte Schaum und Geifer aus dem Gesicht wischen. Gleiches gilt natürlich auch für die Gegenseite, vertreten von Denker und Jane, von denen vor allem ersterer eine Eigenproduktion der israelischen Juden zumindest impliziert: „Oder hat man den Terror vielleicht mal wieder selbst gemacht? Um zu zeigen was man für ein bedauernswertes Opfer ist?“
    Aber befassen wir uns nicht mit den Stimmen dieses rechten Sumpfes, sondern bleiben wir mal bei Ihrem, Baruch. Sie schreiben Unsinn wie etwa „Da schreiben sie mal ihrer Regierung die zu Rettung und Hilfe von unschuldigen Menschen in Libyen  in der UNO NEIN gesagt hat.“ und verzerren damit die Realität. Deutschland hat in besagter Sitzung keineswegs mit Nein gestimmt, sondern sich seiner Stimme enthalten. Auch wenn ich es für unwahrscheinlich halte, dass Merkel und Westerwelle so weit gedacht haben, könnte es doch vielleicht sein, dass man vermeiden wollte, ein zweites Mal in der Geschichte deutsche Soldaten durch Libyen marschieren zu lassen.
    Wie dem auch sei, die deutsche Liebe zu „Dektatoren“, „Dispoten“ und zu Krieg im allgemeinen hält sich doch in sehr engen Grenzen, weshalb die These des geistigen Verhaftetsein der Deutschen im 3. Reich wohl als Polemik – in Ihrem Falle heiße Luft – anzusehen ist.
    Ernsthafter sehe ich hingegen Ihren offenen Rassismus. Als Deutscher lasse ich mir diesen gefallen, hat doch mein Volk aus ähnlichem Denken die Welt in Brand gesteckt, aber ihre Hetze gegen die Araber lässt es mir dann doch sauer aufstoßen. Sogar Ihre Gegnerin Jane, bei der ich übrigens stark anzweifle, ob es sich tatsächlich um eine Frau handelt, denunzieren Sie als „kleine Araberin“, benutzen die von Ihnen angedichtete Volkszugehörigkeit gar als Schimpfwort.
    Und dann fängt ja schon Ihre Predigt von der messianischen Zeit an und geistige Ergüsse wie “In der Torah steht geschrieben: Euch habe ich auserwählt mein Volk zu sein um mich zu Heiligen. Von einem auserwählten Volk steht nichts in der Torah…” werden sichtbar. Reicht Ihnen das?

  33.  
    Denker!
     
    Sie gehören offenbar zu der Sorte, die Schopenhauer (ein Weiser aus Pampelmusien) als selig bezeichnet, denn bei Ihnen ist der Verstand gerecht verteilt, sie glauben genug davon zu haben.
    Sie mögen sich erheitern, ich habe für Sie etwas passendes aus dem Talmut gefunden.
    Da Sie sehr zur „Auserwähltheit“ drängen, tue ich Ihnen nun den Gefallen, vielleicht schafft es Ihnen Erleichterung von Ihrer Denkerschwere:
     
    http://www.youtube.com/watch?v=nbdbdIHO9Ww
     
    Eine Freundin hat mich ihrer mir in diesem Falle unverständlichen Güte wegen ermutigt, Ihnen diesen ausgesuchten Text zukommen zu lassen, damit Sie wenigstens, sollten Sie das jemals beabsichtigt haben (was ich selbst bezweifle!), Ihr Verständnis rund um die Thematik „Talmud“ erweitern können:
     
    In vielen antisemitischen Publikationen finden sich so bezeichnete
    „Talmud-Zitate“, um ein schlechtes Licht auf das Judentum zu werfen. Wenn
    diese nicht direkt gefälscht sind, sind sie zumindest aus der Beziehung
    gerissen. In dem Talmud sind nämlich unzählige Diskussionen mit
    widerstreitenden Meinungen wiedergegeben, als Verschriftlichung der jeweils
    zeitgenössischen Auslegung der mündlich überlieferten Torah. Hierbei werden
    oft auch bewusst abstruse Thesen (etwa: „Nichtjuden sind keine Menschen“) in
    die Diskussion geworfen, etwa um sie hinterher zu widerlegen und ad absurdum
    zu führen. Antijudaisten [=Judenhasser, Anm.] picken sich nun gerne solche Thesen heraus,
    verschweigen aber die folgende Widerlegung, so daß ein völlig verfälschter
    Eindruck über den Inhalt des Talmuds und damit über die jüdische Religion
    entsteht. Dies ist etwa dieselbe Logik, als wollte man sagen: „In der Bibel
    steht: Es gibt keinen Gott“, weil sich darin der Vers findet: „Die Narren
    sagen, es gibt keinen Gott.“

    Folgende links, damit Sie sich weiter informieren können
    (‚wenn es nicht hilft, es wird nicht schaden‘):
     
    http://www.diss-duisburg.de/Internetbibliothek/Artikel/1%20ArtiikelFebruar2005.htm
     
    http://www.h-ref.de/antisemitismus/talmudfaelschungen.php
     
    http://www.antisemitismus.net/talmud/zitate.htm
     
    http://www.judentum.org/talmud/zitate/jewamot-61a.htm
     
    Im Übrigen, mag ich es frei bekennen, ich schließe mich der Beurteilung von Nikolaj an:
     
    „Auf ihre Fragen werden sie keine Antwort erhalten, weil das von Ihnen implizierte Konstrukt derart abstrus ist, dass es keinerlei Antwort verdient!“
     
    Aber nicht verzagen, auch hier verstecken sich „talmudische Aspekte“
    von mir mit dem Licht des Morgens…
     
    Manchem ist sein/ihr Denken nur der Gedanke er/sie denkt,
    manch andere/r ist schlicht etwas angefressen…
    http://www.youtube.com/watch?v=Yu3Rfc9fr-0
    Der „Auserwählte“…(Vorsicht, nicht für Kinder!!!)
    http://www.youtube.com/watch?v=nnUDUOLN5lo
    Den „auserwählten Instrumenterroristen-Amaleks“ hier…
    http://www.youtube.com/watch?v=r4wD-ldD4g0
    even the ‚dead‘ know how to address you…
    http://www.youtube.com/watch?v=HcaEY9CXTr4
    „can i get the lyrics to this song?“
    „No. Fuck off an die!“
    http://www.youtube.com/watch?v=cJLq2W7fvqU
     
    Unhöflich sein will ich ja nicht, aber allen Denkern und Amaleks sei gesagt, es geht hier weder um den Talmud noch darum, ob Israel „Krieg gegen Palästinenser – gegen alle Palästinenser – “ führt, sondern Thema ist, daß vergangenen Mittwoch eine Bombe an einer zentralen Stelle von Jerusalem platziert wurde, das Motiv war „Judenhass“. In Folge der Detonation dieser Bombe wurden rund 50 Menschen verletzt. Eine Frau, gebürtige Schottin, bezahlte ihren Studien-Aufenthalt in Davids Stadt mit dem Leben. Ihrer Vita, wie sie beim Israelischen Aussenministerium zu erfahren ist, ist zu entnehmen, daß es sich um einen außerordentlich schönen Menschen handelte, die ganz sicher von den um sie Trauernden schmerzlich vermißt werden wird, und die den Tod gestorben ist, der allen Juden zugedacht war. Ihr zu Ehre, ihr gerecht zu werden, und mit aufrechten Beileid, sie war zwar keine Jüdin, aber sie ist als Jüdin gestorben: Haschem möge sich ihrer Erbarmen!
     
    http://www.youtube.com/watch?v=C6H1AjTRU3A
     
    A Scots Farewell
     
    When I come to the end of the road
    And the sun has set for me
    I want no tears in a gloom-filled room
    Why cry for a soul set free?
    Miss me a little but not for long
    And not with your head bowed low
    Remember the love that we once shared
    Miss me but let me go.
    For this is a journey we all must take
    And each must go alone
    It’s all a part of the master plan
    A step on the road to home.
    When you are lonely and sick of heart
    Go to the friend we know
    And bury your sorrows in doing good deeds
    Miss me … but let me go.
     
    Beannachd leibh!
    (farewell)
     
     
     
     

  34. Es steht geschrieben ” Euch habe ich auserwählt mein Volk zu sein um mich zu Heiligen”
     
    Es soll nicht aus den Augen verloren sein, dass dies der Ursprung des Judenhasses ist. Und zwar vielfach modifiziert und je soziokulturell angepasst, vom Antisemitismus der Antike, über den christlichen Antijudaismus, den modernen Antisemitismus bis hin zum sogenannten sekundären Antisemitismus bis in die Gegenwart, dem Antisemitismus trotz, bzw. wegen Auschwitz.

    Oftmals maskiert als „Antizionismus“, bzw. obsessiver Israelkritik in Erscheinung tretend, offenbart sich der Judenhass  immer als reine Projektion sämtlicher daraus erwachsender Unterlegenheitsempfindungen und ist somit pathologisch.
     
    Insbesondere der gegenwärtige „Antizionismus“ als Ideologie, die obsessive Israelkritik sei hier hervorgehoben. Geht es dabei doch, bei gleichzeitig völliger Vernachlässigung des islamistisch-arabischen Anteiles dieses Konfliktes, angesichts der permantenten Dämonisierungs- und somit Delegitimierungsbemühungen gegenüber  Israel, im Kern und ausschließlich darum, Israel in seinem Überlebenskampf zu schwächen, seine Todfeinde zu schonen und damit zu fördern und zu stärken.
     
    Angesichts der Tatsache, dass obiges, Insuffizienz- und Unterlegenheitsempfindungen, ganz offenbar unauslöschlich und allein Israel, als  Heimat des jüdischen Volkes Zuflucht und Schutz bietet, eine wahrhaft mörderische, ja genozidale Ideologie!
     
     
     
     
     
     
     

  35. @Jane

    Nur so für Sie zur Information was die Realität im Nahen Osten ist .

    A Facebook page was just created calling for a 3rd Intifada against Israel.
    It is mostly in Arabic. The creators of this page are calling for the Arab
    world to attack and take over Israel. The number of people clicking on the
    „Like“ button is increasing every hour (yesterday they had 125,000 „likes“,
    this morning there were more than 221,000 and now it is much greater and
    keeps increasing).  

     http://www.facebook.com/Palestinian.Intifada

    Es geht nicht um den Siedlungsbau es geht um das ganze Land. Die Araber wollen die Juden Vernichten und das seid 1948 und davon lassen sie nicht ab.

    Die Siedlungen Interessiert keiner denn sie wollen alles das ganze Land ohne Juden verstehen sie endlich worum es geht in diesem Konflikt.

  36. @Jane

    Sie Kritisieren schon lange nicht mehr.
    Sie Hetzen nur noch aus vollem Herzen warum auch immer.

    Ich wüsste auch nicht, wer denn ernsthaft die Existenz Israels in Frage stellt

    Alle Arabische Staaten bis auf zwei (Jordanien und Ägypten) und ganz aktuell der Iran die Hamas, Fatah, Hisbollah, Syrien und und und

    Nachdem die Palästinenser Israel anerkannt hatten, mit Brief und Siegel und der Unterstützung der palsätinensischen Nationalversammlung – explodierte der Siedlungsbau in der West-Bank förmlich.

    Den Brief und den Siegel würde ich ja gerne mal sehen ? Nur ein Staat Palästiner kann den Staat Israel anerkennen aber den Staat Palästiner gibt es nicht.

    Wer stellt ihnen den die Unterlagen zusammen ?
    Es gibt sehr viele, erstklassige Gründe den Siedlungsbau in aller Deutlichkeit zu kritisieren und jedes Land, dass sich so verhalten würde, würde kritisiert werden – wahrscheinlich andere Länder sehr viel deutlicher als Israel.

    Ha Super Jane na dann mal 1. die Türkei- die Kurden, die Alewiten, die Aramäer
                                            2. der Irak die Kurden
                                            3. der Sudan- Dafur
                                            4. China – Tibet
    und und und dann bitte kritisieren sie ganz deutlich den dort ist kein Siedlungsbau sonder Völkervertreibung und Völkermord.

    Ich habe eigentlich eher den Eindruck, dass Israel über lange Zeit in einer Art und Weise gehätschelt wurde, die dem Land nicht wirklich gut bekommen ist, und die Perspektive nicht weniger Leute verzerrt. Und gleichzeitig hat die internationale Gemeinschaft wohl immer weniger Lust, dem Land mit der Nachsicht zu begegnen, die es über lange Zeit erfahren hat – und das ist vielleicht eine Art unerfreuliches Erwachen – es wird aber auch wirklich Zeit.
    Das Jane was sie hier geschrieben haben ist keine Kritik sondern Hamas und Hisbolla denkweise. Sie Hassen die Juden und den Staat Israel und alles was damit zu tun hat.
    Was haben sie mit dem Konklikt zwischen den Arabern und den Israelis und wie die ihn führen zu tun? Sie sind eine deutsche 4 Flugstunden entfernt vom Nahen Osten!
    Was ist ihre Motivation wo es doch soviel Unrecht auf der ganzen Welt gibt gerade in Fragen Land.
    Sind es die Juden ? Sind es Persönliche Gründe ? Sind Sie eine Palästinenserin ?
    oder nur eine deutsche Linke mit dem Hass auf Israel  

  37. @Scytale

    habe mein Notebook in Deutschland gekauft, aber gut Beobachtet
    Trotzdem meine Aussage stimmt. Es steht geschrieben “ Euch habe ich auserwählt mein Volk zu sein um mich zu Heiligen“ Das heist nicht im umgekehrten Sinne das die Juden das Auserwählte Volk sind wie man sich das gerne hier in deutschland vorstellt.
    Aber so richtig zu sagen haben sie auch nicht ausser nur bla bla oder ?
    Halten Sie Schabbat und lernen Sie Torah ?

  38. @Denker
    nochmal bitte, das was sie auf deutsch gelesen haben ist nicht der Talmud weil solche dinge nicht im Talmud stehen. Das entspricht nicht dem Judentum, das hört sich nach dem Christentum an die den Talmud auf deutsch fälschen um die Juden zu Demonisieren.
    Gehen sie in eine Synagoge zu einem Rabbiner und fragen Sie ihn. Der Talmud wird nur in Aramäisch gelehrt in Synagogen oder Yeshivot von Rabbiner und Talmudlehrer. Und solche schlimmen Dinge stehen nicht im Talmud. der Talmud ist eine Erklärung zur Torah und die ist Heilig so wie der Talmud.

    Wenn der Maschiach kommt steht im Talmud gibt es Frieden für alle Menschen auf er Welt und alle werden erkennen das Gott der König der Welt ist.

    was das Mädchen betrifft oder das schlagen eines Nichtjuden ist das was sie geschrieben eine schwere Lüge und Anschuldigung gegen das Jüdische Volk.
    bitte senden sie den link das ich eine Anzeige machen kann gegen die Betreiber der Website oder Herausgeber des Buches. Das ist schon ein Straftat Bestand und Aufhetzung.
     

  39. Es ist doch irgendwie lustig…
    Alle drei, die Christen, die Juden und die Muslime warten alle auf ihren Auserwählten, ob er nun Mahdi, Jesus oder Messiah genannt wird. Vielleicht warten alle ja auf den gleichen? Ist es heute noch ketzerisch, zu sagen, dass alle zur gleichen Entität beten? Nichts ist offensichtlicher…
    Schlickewitz weißt übrigens auf die Mängel des Glaubens, auserwählt zu sein, hin, indem er die deutsche Geschichte zitiert. Hitler gelang es sehr gut im Volk zuerst eine messianische Erwartunshaltung auf eine nationale Erlösergestalt zu wecken und dann selbst diese Rolle auszufüllen. Dabei hat er sich natürlich eifrig bei der eh schon vorhandenen christlichen Apokalyptik bedient. So nannte der Volksmund sein Reich, wie in der Offenbarung, das 1000-jährige… Wohin der Glaube an den finalen Kampf zwischen Gut und Böse geführt hat, brauche ich nicht zu erinnern.
    Was man in den Kommentaren hier zu lesen bekommt, ist teilweise sehr grotesk. Zum Beispiel Baruchs Aussagen, wie „In der Torah steht geschrieben: Euch habe ich auserwählt mein Volk zu sein um mich zu Heiligen. Von einem auserwählten Volk steht nichts in der Torah…“.
    Jetzt muss ich aber los. Denk bitte nach, bevor du das nächste mal was schreibst, Baruch. Und warum hast du eine Tastatur mit Umlauten in Israel?
    Gedenket den Toten und Verletzten des Anschlags

  40. @ Baruch Zion
    Das im Talmud, Nichtjuden mit Vieh vergleichen wird und noch weit schlimmere Sachen, bestreiten die Juden doch längst nicht mehr. Sie sollten sich da mal den aktuellen Argumentekatalog anschauen.
    Stattdessen wird behauptet, es existiere jeweils ein Gegenthese im Talmud. Zum Beispiel:
    Wenn ein Nichtjude einen Israeliten schlägt, so verdient er den Tod Synhedrin 59a
    Wo steht das Gegenteil? Die Antithese?
    Oder:
    Sobald der Messias kommt, sind alle [Nichtjuden] Sklaven der Jisraeliten.
    Erubin 43b
    Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.
    Jabmuth 57b
    Das steht da so, wie ich es hier schreibe. Aber die Widerlegung kann ich nirgends finden.

  41. “Die These vom “auserwählten Volk” lässt manche Missdeutung zu. Sie ist primär theologisch zu verstehen“

    Was heißt denn ‚primär theologisch‘, das wird für einen gläubigen Menschen wohl kaum bedeuten, dass das mit unserer Lebenswirklichkeit nichts zu tun hätte.

    Und mitunter hat man hier schon den Eindruck, dass das so manchen zu Kopf gestiegen ist, selbst dann wenn sie gar nicht gläubig sind und sich trotzdem so benehmen, als seien sie Gottes Stellvertreter hier auf Erden – lauter Päpste und Päpstinnen ausgestattet mit dem Dogma der Unfehlbarkeit und die Nicht-jüdischen Pro-Zionisten klammern sich an den Rocksaum von Israels Glanz und Glorie, auf dass ein bischen was von diesem exklusiven Standpunkt auf sie abfalle – ich weiß ja nicht!

    Referenzen ‚BZion‘ z.Bsp. für den stellt Kritik an Juden eine Art Gotteslästerung dar.

  42. “Ich bin zwar auch gegen die Siedlungspolitik der derzeitigen israel. Regierung, allein schon weil sie den Feinden eine Angriffsfläche bietet, aber vor allem weil sie immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen gegen palästinensische Zivilisten führt. Nur ist es leider völlig egal was Israel tut oder lässt denn die Antisemiten wollen die Vernichtung der Juden und nichts anderes. “

    Wg. der Angriffsflächen alleine – das würde mich nicht überzeugen – aber wenn Sie ‚Me‘ gegen die Siedlungspolitik sind, weil sie die Menschenrechte der Palästinenser verletzt, dann ist das in meinen Augen ein völlig respektabler Standpunkt.

    Wieso glauben Sie denn, dass es völlig egal wäre, was Israel tut? Tatsache ist, Israel hat niemals erwogen, die UNO-Resolutionen zum Thema zu respektieren, den Siedlungsbau einzustellen und die Siedlungen nach und nach abzubauen.

    Das ist tatsächlich NIEMALS geschehen, nein stattdessen geht der Siedlungsbau unter jeder israelischen Regierung, nicht nur unter dieser, unvermindert weiter, auch nach den Oslo-Verträgen sogar schneller als jemals zuvor. Nachdem die Palästinenser Israel anerkannt hatten, mit Brief und Siegel und der Unterstützung der palsätinensischen Nationalversammlung – explodierte der Siedlungsbau in der West-Bank förmlich.

    Ich wüsste auch nicht, wer denn ernsthaft die Existenz Israels in Frage stellt. Viele Verbündete Israels unterstützen das Land in vielerlei Hinsicht recht großzügig, stellen aber trotzdem zu jeder Zeit klar, dass der Siedlungsbau illegal ist. Warum sollte dann die Kritik an dem Siedlungsbau, den Sie, wie Sie sagen ja teilen, Ausdruck eines Vernichtungswillens gegen Israel sein – das ist einfach überhaupt nicht stichhaltig.

    Es gibt sehr viele, erstklassige Gründe den Siedlungsbau in aller Deutlichkeit zu kritisieren und jedes Land, dass sich so verhalten würde, würde kritisiert werden – wahrscheinlich andere Länder sehr viel deutlicher als Israel.

    Ich habe eigentlich eher den Eindruck, dass Israel über lange Zeit in einer Art und Weise gehätschelt wurde, die dem Land nicht wirklich gut bekommen ist, und die Perspektive nicht weniger Leute verzerrt. Und gleichzeitig hat die internationale Gemeinschaft wohl immer weniger Lust, dem Land mit der Nachsicht zu begegnen, die es über lange Zeit erfahren hat – und das ist vielleicht eine Art unerfreuliches Erwachen – es wird aber auch wirklich Zeit.

  43. @Denker
    nochmal ganz langsam nur für Sie:  Der Talmud wird im Judentum in der Orginalsprache gelehrt und das ist Aramäisch.
    Was deutsch von wem auch immer übersetzt worden ist spielt keine Rolle und erst recht was im Internet steht.
    Talmud lernt man in der Yeshiva oder in einer Synagoge mit Rabbiner oder einem Talmudlehrer.
    Das was sie da haben und denken zu haben ist Schrott aber nicht der Talmud. Talmud wird nicht auf deutsch oder im Internet gelehrt.   Nicht Seriös  

    In der Torah steht geschrieben: Euch habe ich auserwählt mein Volk zu sein um mich zu Heiligen.

    Von einem auserwählten Volk steht nichts in der Torah, sie sollten sich die Seiten auf den sie Surfen besser ansehen. Ist aber eine typische deutsche Meinung über das Volk Israel.  Trotzdem Falsch

    Gehen sie in eine  Jüdische Buchhandlung ( in deutschland ) und Kaufen sie “ Der Pentateuch “ lesen sie studieren sie damit sind sie auf der richtigen und seriösen Seite.

  44. @ Robert Schlickewitz
    soll das eine Zustimmung sein? Die Juden sehen sich also als das auserwählte Volk, das die Welt beherrschen wird? Steht zumindest so im Alten Testament.

  45. Ich will mal von den Beleidigungen absehen.
    Nochmal: Für „False Flag“ Terror gibt es reichlich Beispiele. Fing schon bei Nero an …Entsprechende Vorfälle sind beispielsweise im Irak zweifelsfrei belegt.
    Der Talmud existiert in einer deutschen Ausgabe. Übersetzt von Lazarus Goldschmidt. Und dort stehen in der Tat „böse Dinge“ drin. Entsprechende Passagen finden sich als Originalabzüge zu Hauf im Internet. Diese Ausgabe kann man ansonsten auch für über 700Euro kaufen.
    Ich möchte wirklich nicht anfangen entsprechende Stellen zu zitieren, weil es doch schon sehr derb zu geht.
    Also bitte eine ehrliche Antwort!

  46. Ist es nicht so das Juden sich als auserwähltes Volk sehen?
     
    Und wie war das mit dem bis Mitte des 20. Jh. allgemein üblichen „Deutschland, Deutschland über alles in der Welt“, das auch heute noch von vielen privat so mitgesungen wird? Man braucht nur bei Fussballspielen oder anderen Jubelmassenanlässen genau hinzuhören.
    Wieviele Deutsche pflegen darüberhinaus den Dünkel des Besserseinwollens – weil der Wirtschaftsmotor (fast immer) auf vollen Touren brummt, weil die Straßen (in der Regel) so gut ausgebaut sind und kein Tempolimit droht (wie anderswo), weil man so ein sauberes und ordentliches Land ohne nennenswerte Kriminalität bewohnt, weil man allen (außer den Politikern) trauen kann, weil ‚wir‘ die besten Autos der Welt bauen, weil der Fussball sooft ins Tor der Gegner rollt, weil ‚wir‘ Papst und Lena zugleich sind, weil ‚wir‘ (vermeintlich) die meisten Erfindungen aller zivilisierten Völker auf unserem Konto verbuchen können, weil ‚wir‘ einen Goethe und einen Beethoven und einen Benz als ‚unsere‘ Landsleute nennen dürfen, und weil überhaupt…

  47. @Jane

    wer sich hier was hinter die Ohren schreib muss das sind die Arabischen Palästinenser die keine anstalten machen für Frieden zu Demomstrieren. Wenn eine ganze Familie Bestalisch Ermordet wird und es keine Reaktionen von den Arabischen Palästinenser kommt weiss man was man davon zu halten hat. Wie im Dritten Reich bei der Ermordung der Juden hat man den Mund gahlten. Wer zum Mord schweigt ist dafür

    Warum gibt es nur auf Israelischer Seite Demonstationen für Frieden für beide Seiten und nie auf Arabischer Seite?  Warum gibt es keine Freie Presse auf Arabischer Seite he?

    Sie sprechen von Krieg und Internationalen Standarts ?  Na dann schauen sie mal nach Syrien, Libyen. Und der Gaza Streifen der ohne Grund Israel Angreift. Welche Internationalen Standarts haben diese Staaten oder Organisationen?

    Die Realität in den Arabischen Staaten hat sie eingeholt. Dort können sie gerade sehen wieviel Menschenrechte Wert sind wenn es um Macht und Geld geht.
    Sie haben ihr Pulver verschossen und sind nicht mehr Glaubwürdig weil sie immer nur die Israelis als die Bösen darstellen. Und man kann sehen wie wenig Wissen und Ahnung sie vom Nahen Osten haben.   Gar keine Null Ahnung typisch deutsche Linke nur heisse Luft .

    Und damit hat Israel seit über 100 Jahren zu Kämpfen. Jetzt sind die Probleme mit den Arabern in Europa angekommen Herzlichen Glückwunsch.

    Und Jane meine kleine Araberin    ISRAEL ist keine Bewegung sondern ein Fakt
    Wenn Sie ein bischen mehr Ahnung von den eigentlischen Schriften hätten und nicht nur von Haaretz, denn wüssten sie das die ganze Welt  sich in der Messianischen Zeit befindet. 
    Die Juden haben mit Christus nichts zu tun ausser das er ein Jude und Rabbiner war sonst nichts das war es schon. 

  48. @Denker

    Denker Sie sollten sich einen neuen Namen zu legen ( Holzkopf )
     
    Sie sehen zu viel Hollywood !!! Kommen sie in die Realität zurück die Bomben und die Raketen sind echt und zwar von der Hamas.

    Wo haben sie den Schrott her den sie hier schreiben. Im Talmud stehen keine bösen dinge, sondern Erklärungen und Erläuterungen zur Torah.
    Was im Talmud steht können sie nicht überprüfen es sei den sie sprechen und lesen Aramäisch. Was sie aber lesen können und wo sie gleichwertige Informationen erhalten ist der Kizzur Schulchan Aruch ( Vorschriten für das Erwerbsleben ) Und dort steht  NICHT das man Nichtjuden betrügen darf es ist strikt Verboten zu Betrügen egal ude oder nicht Jude.
    Im gegensatz zu den Christen die durften die Juden in allen Zeiten Betrügen und ausrauben.

  49. Inszenierter Terror oder eben Regierungsterror war zu allen Zeiten ein beliebtes Mittel um politische Ziele zu verfolgen. Das hat speziell nichts mit Israel zu tun.
    Es gibt reichlich Beispiele für „False flag“ Operationen. Da wirkt es schon befremdlich, das noch als Verschwörungstheorie abzutun.
    Israel macht es seinen Gegnern reichlich einfach Kritik zu üben. Ist es nicht so das Juden sich als auserwähltes Volk sehen? Steht es nicht so im Alten Testament? Nach außen hin wird sowas gern bestritten, aber nach innen? Sind die anderen nicht nur dumme Goys?
    Wenn ich schon Gelegenheit habe mit echten Juden zu sprechen: Was ist mit dem Talmud? Dort stehen böse Dinge und es heißt zur Beschwichtigung immer, der Talmud stellt Thesen auf und widerlegt diese auch wieder.
    Wo kann ich das überprüfen? Ich lese immer nur Thesen. Z.B: Das Nichtjuden = Vieh – betrogen werden dürfen usw. Wo steht die die Widerlegung? Ich konnte dergleichen nirgends prüfen.
    Ich wäre wirklich sehr dankbar wenn sie mir diese Sache einleuchtend erklären könnten.

  50. @ Denker: Wollen Sie ernsthaft eine Antwort? Also gut…
    1. Nein,  „man“ hat den Terror nicht „mal wieder“ selbst gemacht. Das waren und sind die Terroristen von Hamas usw. Aber ich vermute mal, Sie als Verschwörungstheoretiker wissen es natürlich wie immer besser…
    2. Mag sein das Israel die Hamas früher finanziell unterstützt hat, um den Gegner zu spalten und damit den PLO Terror zu reduzieren, indem man ihnen einen Feind im eigenen Lager gibt… Wenn ja war diese Strategie natürlich ein großer Fehler, zumal aus heutiger Sicht. Das rechtfertigt den Terror allerdings trotzdem nicht.
    3. Es gibt auch eine UN Resolution, die besagt das Hizbollah enwaffnet werden muss. Hält sich auch niemand dran. Es gibt weiterhin eine die besagt, das in den Autonomiegebieten die Polizei dafür zu sorgen hat, dass nur sie Waffen trägt und sonst niemand… auch nicht erfüllt. Interessiert nur irgendwie niemanden. Abgesehen davon wird der UN-Menschenrechtsrat von antizionistischen Unrechtsstaaten dominiert. Und dann wäre da noch die Sache mit der antisemitischen Hasspropaganda in den palästinensischen und arabaischen Medien, in den Moscheen usw…
    Ich bin zwar auch gegen die Siedlungspolitik der derzeitigen israel. Regierung, allein schon weil sie den Feinden eine Angriffsfläche bietet, aber vor allem weil sie immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen gegen palästinensische Zivilisten führt. Nur ist es leider völlig egal was Israel tut oder lässt denn die Antisemiten wollen die Vernichtung der Juden und nichts anderes. „Antizionisten“ wollen vielleicht „nur“ die Beseitigung Israels, aber das heisst am Ende auch nichts anderes als das Ziel der Antisemiten zu unterstützen, da es die  Juden wehrlos machen würde.

  51. Israel führt Krieg gegen Palästinenser – gegen alle Palästinenser – was erwarten sie denn? Es ist niemals richtig irgendwelche Leute umzubringen, ja es ist grausam und es ist grausam, ob die Opfer nun Israelis oder Palästinenser sind – und das können sich beileibe nicht nur die Palästinenser, sondern auch die Israelis hinter die Ohren schreiben.
     
    Israel muss seine Politik ändern – jedenfalls dann, wenn es wie behauptet ernstlich Frieden will.
     
    So schreibt der Journalist Carlo Stenger in Haaretz dieser Tage:

    “Die Frage ist, welchen Preis Israel zahlen wird, bis seine Bürger begreifen, dass vier Dekaden messianischer Politik die pragamatische und realistische Vision, freie Menschen in ihrem eigenen Land zu sein, zerstört. Messianische Politik hat Israel bereits großen Schaden zugefügt, und ihr Einfluss erreicht gegenwärtig ihren Höhepunkt: Sogar Main-Stream-Politiker von Likud und Kadima bekräftigen immer häufiger antidemokratische Initiativen und eine hässliche Welle des Rassismus überschwemmt das Land.

    ..Was passiert mit solchen Endzeitbewegungen? Ihre Propheten werden irgendwann von der Geschichte überholt: das zweite Kommen Christus erfolgt nicht wie vorhergesat; kein Madi errichtet ein neues Kaliphat. Die national-religiöse Bewegung muss sich mit dem Irrglauben ihrer Prophezeiungen über die Gründung des Staats Irael und der Eroberung der West-Bank als Beginn eines messianischen Zeitalters konfrontieren. Dann wird man realisieren, dass Israel Teil eines internationalen Systems ist, welches allgemeingültige Rechtsstandards hat, welche man nicht missachten sollte“

    http://www.haaretz.com/blogs/strenger-than-fiction/decline-and-fall-of-israel-s-messianic-politics-1.347208

  52. @Denker: Ihre Verschwörungstheorien kann ich nur noch als abstoßend bezeichnen. Auch ich stand noch vor wenigen Tagen genau an eben dieser Haltestelle. Hier angesichts eines abscheulichen Anschlags vom „selbst gemachten Terror“ zu schwadronieren, offenbart ihre Unkenntnis des Landes, des Konflikts und der Geschichte im generellen. Auf ihre Fragen werden sie keine Antwort erhalten, weil das von Ihnen implizierte Konstrukt derart abstrus ist, dass es keinerlei Antwort verdient!

  53. @Denker

    sowas kann nur von einem deutschen geschrieben sein und UN Resolutionen beachten da kommen sie genau richtig. Da schreiben sie mal ihrer Regierung die zu Rettung und Hilfe von unschuldigen Menschen in Libyen  in der UNO NEIN gesagt hat.

    UNO und Nato Helfen in Libyen den Menschen für die Befreiung von Diktatur. Deutschland hat es nicht Nötig oder besser gesagt man sieht jetzt auf welcher Seite Deutschland steht. Deutschland liebt Dektatoren und Terrororganisationen wie Hamas und Gaddafi.
    Deutschland ist immer noch im dritten Reich und denkt es ist was besseres und man braucht die Weltgemeinschaft nicht.  Die Enthaltung in der UNO zur Hilfe für Menschen bei der Befreiung eines Dispoten hat man im Nahen Osten sehr genau war genommen.
     

  54. Oder hat man den Terror vielleicht mal wieder selbst gemacht? Um zu zeigen was man für ein bedauernswertes Opfer ist?
    Wer hat nochmal die Hamas finanziert?
    Wie wäre es wenn sich Israel ausnahmsweise an UN Resolutionen hält? Bzw. den greifbaren Frieden nicht durch Vetos sabotiert?

  55. Glaub ich auch. Die jungen Menschen im Gaza, wie auch international wollen keine Unterdrückung ihrer Menschenrechte mehr. Leben unter einem Regime ist grauenhaft. So denke ich, wird jede Regierung, die, egal ob aus religiösen oder aus wirtschaftlichen Gründen ihre Bevölkerung nur als „Kanonefutter“ sieht, heutzutage Gefahr laufen, von ihren Bürgern abgesetzt werden. Langsam, wohl auch durch das Internet, wird sich der Menscheit bewusst, wie klein dieser Planet wirklich ist, und das es international Zeit ist, Vernunft walten zu lassen. Und das Beste was es gibt, sind nunmal die Deklarationen der Menschenrechte. In England z.B. lässt es sich eigentlich für alle schon so gut leben, dass sich alle Religionsangehörigen sämtlicher Religionen, sowie sämtliche verschiedenartigsten Individuen tatsächlich nicht mehr auf der Straße gegenseitig erschlagen. Dieses Model sollte Vorbild sein, und zwar international. Bis dahin sind wohl noch viele Revolutionen erforderlich, trotzdem, packen wir es an. Und reagieren auf die Störversuche terroristischer Vereinigungen würde ich kaum, da es ja logisch ist, dass diese Kriegstreiber nur eines im Sinne haben. Die Gaza Jugend in einen erneuten Krieg zu hetzen. Also Geduld, die Welt ist gerade dran sich von menschenverachtenden Potentaten zu befreien !

  56. Es ist grausamer Terror der Arabischen Palästinser gegen Jüdische Zivilisten.
    Gerade an dieser Bushaltestelle Nr. 74 nach Talpiot stehen viele Mütter mit ihren Kindern und Babys.
    Wer in Jerusalem ankommt und weiter will steht an dieser Bushaltestelle. Ich selber habe am Montag noch dort gestanden um nach Talpiot zu fahren.

    Und der wiederholte Beschuss der Stadt Beer Shewa innerhalb von drei Wochen mit Grad Raketen zeigt das die Hamas Krieg will.
    Warum will die Hamas Krieg? Hamas hat Angst vor der den jungen Menschen im Gazastreifen die Freiheit wollen. Die sich nicht für den Krieg gegen Israel Interessieren sondern einfach nur Leben wollen in Freiheit und ohne Religös Islamistischen Wahnsinn.
    Hamas Provziert einen Krieg mit Israel um ihre Macht zu halten. Hier  sieht man den eigentlichen Menschenverachtenden Charakter dieser Terrororganisation. Die den Tod von Menschen in kauf nimmt aus Machtpolitischen Interessen und Geldgier.
     

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