Europaweiter Anti-Islam-Kongress in Paris geplant

Der Bloc identitaire, angebliche „laizistische Republikaner“ und diverse Sumpfvögel wollen am 18. Dezember 10 in Paris eine veritable Querfront-Veranstaltung mit internationalem Anspruch abziehen. Darunter finden sich aktivistische Rechtsextreme; ein durch antisemitische Auslassungen aufgefallener französischer Schriftsteller; ein führender Schweizer Rechtspopulist – Initiator der beiden Volksabstimmungen von November 2009 gegen Minarette und November 2010 gegen „kriminelle Ausländer“ – und ein militant homophober Abgeordneter aus Nordfrankreich. Auch der in Köln lebende Schriftsteller und Holocaustüberlebende Ralph Giordano möchte sich dabei auf Abwege begeben, sofern er sich nicht doch noch eines Vernünftigeren besinnt

Von Bernard Schmid, Paris

Der ,Bloc identiaire’ ist eine aktivistische, ferner auch gewaltbereite Vereinigung der extremen Rechten in Frankreich. Auf einem seiner Plakate – das am 13. Oktober 2010 in Paris verklebte wurde – forderte der „Block“ etwa, „jeder Weiße unter 30“ müsse lernen, sich (bewaffnet) „verteidigen zu können“, damit er „nicht zur Beute“ werde. Er blieb bislang auberparlamentarisch und war auch strategisch weniger auf Wahl- und Parlamentsbeteiligung fixiert als etwa die Wahlpartei Front National; doch hat er sich im Oktober 2009 offiziell in eine politische Partei umgewandelt.

Innerhalb der „bewegungsorientierten“ extremen Rechten ist er jedoch seit einigen Monaten gewissen Anfeindungen ausgesetzt. Vor allem aus den offen antisemitischen Flügeln & Fraktionen der französischen extremen Rechten hallt es ihm „Verräter, Verräter!“ entgegen, seitdem der „Block“ im Jahr 2009 offiziell dem Antisemitismus abschwor. Seine Vorläuferorganisation, die im August 2002 verbotene Gruppierung Unité Radicale, als deren Ersatz der „Block“ offiziell am o6. April 2003 in Nizza gegründet wurde, war strikt antisemitisch ausgerichtet gewesen. – Der fanatisch antisemitische Chefredakteur der rechtsextremen Hardliner-Wochenzeitung ‚Rivarol’, Jérôme Bourbon, hat etwa in der Ausgabe vom 30. September 2009 einen denunziatorischen Artikel unter der Überschrift „Die ,kulturelle Revolution’ des Bloc identiraire“ verfasst. Darin werden dessen offizielle Distanzierungen vom Antisemitismus aufgelistet, um ihm einen Ausverkauf an „das System“ fortzuwerfen. Der Artikel des geifernden Ideologen endet mit folgenden Ausführungen: „Im Allgemeinen enden all jene aus unserem Umfeld, die im Namen einer angeblich gewinnträchtigen Strategie vor der Lobby auf die Knie fallen (…) dabei, dass sie früher oder später komplett zum System überlaufen, ohne dessen desaströse Strategie auch nur ein Stück weit umzubiegen.“

Gleichzeitig hat der Bloc identitaire jedoch in jüngerer Zeit einen gewissen Erfolg dabei, an neuartigen Querfronten – im Namen des Kampfs gegen „die Islamisierung Europas“ – zu schmieden. Insbesondere an der Seite der, von islamfeindlichen Lehrern und teilweise Ex-Linken betriebenen, Internetpublikation ,Riposte Laïque’. Ihr Name bedeutet ungefähr: „Die Laizisten schlagen zurück“, wobei sich ihr Säkularismus fast ausschließlich im Kampf gegen Islam und moslemische Einwanderer erschöpft. Führende Protagonisten von ,Riposte Laïque’, unter anderem ihre Galionsfigur Pierre Cassen, haben mehrfach Sympathien für Marine Le Pen bekundet. Hat doch diese eine gewisse „Modernisierung“ und „Entstaubung“ der extremen Rechten (nebst einer Konzentration auf die „soziale Frage“) in Angriff genommen, welche unter anderem den offenen Antisemitismus sowie positive Bezüge auf den historischen Faschismus und vor allem Nazismus verbannen soll. Um die Attacken auf Einwanderer – ohne, aber vor allem mit „islamischem“ Hintergrund – zu konzentrieren, nimmt Marine Le Pen dabei auch Worte wie „Laizismus“ und „Republik“ in den Mund, die für die ältere Generation der extremen Rechten in Frankreich noch Quasi-Tabubegriffe gebildet hatten. Nur dreht sie ihren Bedeutungsgehalt dabei selbstverständlich um. „Laizismus“ bedeutete historisch: Der Staat muss religiös und weltanschaulich neutral bleiben, die Gesellschaft ihrerseits ist es nicht unbedingt. Heute wird es hingegen zu einer Anforderung, die der Staat an die „nicht integrierten“ und „zurückgebliebenen“ Minderheiten (besonders die Moslems) richtet, uminterpretiert. Von Marine Le Pen ebenso wie durch ,Riposte Laïque’, aber auch bürgerliche „Ausländerpolitiker“.

,Riposte Laïque’ und einige ihrer Vorfeldgruppierungen, wie die Pseudo-Initiative ,Résistance Républicaine’ von Christine Tasin, riefen im Juni 2010 Seite an Seite mit dem Bloc identitaire dazu auf, am 18. Juni ein Trink- & Essgelage unter freiem Himmel mit Rotwein und Schweinefleisch abzuhalten. Dieses sollte im 18. Pariser Bezirk – einem Stadtteil mit hohem Einwandereranteil – in unmittelbarer Nähe einer Moschee stattfinden. Die in den Mittelpunkt gerückten Viktualien sollten dafür sorgen, dass (gläubige) Moslems unbedingt ausgeschlossen bleiben mussten; jüdische Menschen übrigens auch, selbst wenn dies in dem Falle mutmablich nicht die Hauptintention war. Die geplante „Provokation“ wurde drei Tage zuvor durch die Pariser Polizeibehörden untersagt, eine angekündigte antifaschistische Demonstrationen allerdings auch gleich mit.

Vier mal als Co-Veranstalter auftauchend: Der Bloc identitaire

Nun geht es wieder los: Die Pseudo-Laizisten, die in Wirklichkeit nur besessene Moslemhasser sind, treten erneut Seite an Seite mit den aktivistischen Neofaschisten auf, um hochtrabende Pläne bekannt zu geben.

Am 18. Dezember ist der Bloc identitaire gleich vier mal als offizieller Mitveranstalter eines europaweiten Kongresses zum Thema „Islamisierung unserer Länder“ (Europas) vertreten, der in Paris stattfinden wird bzw. soll.[01] Dagegen wird es jedoch voraussichtlich noch massive Proteste geben – hoffen wir’s…

Vertreten ist er dort erstens unter seinem eigenen Namen, als „Identitärer Block“. Zum Zweiten und zum Dritten in Gestalt der ihm unmittelbar nahe stehenden Medien Novopress – eine „Nachrichtenagentur“, eine Art von rechter Alternative zu Indymedia – sowie Rebelles.info, eine Webpage, deren Redaktion erklärtermaßen am Kongress der „Identitären“ im Oktober 2009 in Orange teilgenommen hat. Viertens ist der „Block“ durch die Vereinigung Solidarité des Français („Solidarität unter Franzosen“, abgekürzt SDF – also dasselbe Kürzel wie fïur ,sans domicile fixe’ oder „Obdachlos“) vertreten. Bei dieser Vereinigung handelt es sich, laut der französischen Ausgabe von Wikipedia und ihrem Eintrag zum ,Bloc identitaire’, um eine „Nebenstruktur“ (structure connexe) des „Blocks“. Solidarité des Français ist jene Gruppierung, die alle Jahre wieder im Winterhalbjahr ihre „Schweinesuppe“ (Soupe au cochon) unter freiem Himmel an Bedürftige anbietet – deren grundsätzlich aus Schweinefleisch bestehende Einlage „Fremdstämmige“, jedenfalls sofern sie Moslems oder Juden sind, schon fernhalten wird. Ihre Verteilung ist mehrfach durch Gerichte als „bewusst diskriminierend“ verboten worden, und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat dieses Verbot im Juni 2009 auch als rechtmäßig erklärt. Dennoch hat die diesjährige Verteilaktion in Paris schon wieder begonnen…

Zum Fünften taucht der „Block“ unter den angekündigten Redner/inne/n noch durch eine weitere seiner Satellitenstrukturen (ausweislich ihrer Qualifizierung als solche durch Wikipedia, aber auch der inhaltlichen Ausrichtung ihrer Arbeit) auf. Es handelt sich um ,Solidarité Kosovo’, eine rechtsextreme Vereinigung, die die Serben im Kosovo unterstützt – unter der ideologischen Prämisse, dass in dem frisch unabhängig gewordenen Kleinstaat „christliche Serber durch Albaner, d.h. Muslime“ verfolgt würden. Und „dass es uns auch bald ähnlich ergeht, wenn wir die muslimische Immigration in Frankreich weiterhin wie bisher zulassen“. Ein Repräsentant dieser Gruppierung, Arnaud Guillon, ist als Redner angekündigt.

Ausgerichtet wird der geplante Kongress daneben auch durch Riposte Laïque und einige von deren Vorfeldgruppierungen, wie Résistance Républicaine. Als Starredner auf dem Programm stehen u.a. Fabrice Robert, Chef des Bloc identitaire und früherer Kommunalparlamentarier des FN in Nizza, und Oskar Freysinger – der eidgenössische Rechtspopulist, der das Schweizer Referendum zum Minarettverbot vom 29. November 2009 ebenso wie das (zu allem Unglück ebenfalls erfolgreiche) Referendum gegen „kriminelle Ausländer“ vom 28. November 2010 – diesem Sonntag – lanciert hatte. Freysinger ist auch Abgeordneter der, verschiedene Schattierungen der Rechten abdeckenden, Schweizerischen Volkspartei (SVP) im Nationalrat, also dem eidgenössischen Bundesparlament.

Angekündigt ist ferner der französische Schriftsteller Renaud Camus. Er war in der Vergangenheit eher durch elitären Dünkel sowie durch antisemitische Passagen in seinem Buch La campagne de France aufgefallen, das aus diesem Grunde am 21. April 2000 aus dem Handel zurückgezogen werden musste[02]. Renaud Camus, der am 18. Dezember dieses Jahres als Redner firmieren soll, hatte im Jahr 2000 eine eigene „Partei“ gegründet, unter dem Titel Parti de l’in-nocence[03] (mit Bindestrich; der Name beruht auf einem Wortspiel: innocence bedeutet „Unschuld“, aber nocence so viel wie „Schädigung“ und das Wort mit Bindestrich deswegen ungefähr „Un-Schädigung“). Auch diese „Partei“, die vor allem aus ihm selbst besteht dürfte, firmiert unter den offiziellen Veranstaltern.

Nicht sehr viel sympathischer ist da der konservative Abgeordnete aus Nordfrankreich, Christian Vanneste, der bislang noch „unter Vorbehalt“ als Redner angekündigt wird. Vanneste viel mehrfach durch homophobe Äußerungen auf, für welche er auch im Jahr 2007 gerichtlich verurteilt wurde, doch der Oberste Gerichtshof hob 2008 die Verurteilung aufgrund von Rechtsfehlern wieder auf. Am 30. April 2010 rückte Vanneste auf seinem Blog Homosexualität in die Nähe von Pädophilie (Kinderschändung). Derselbe Abgeordnete sprach sich im Oktober 2010, in einer viel beachteten Äußerung, für ein Bündnis der bürgerlichen Rechten mit dem Front National aus[04].

Aber auch ein algerisch-berberischer Dichter (Halim Akli) – der wie viele Berber im Lande die seiner Minderheit aufgezwungene arabisch-muslimische „Leitkultur“ in Algerien ablehnt -, mindestens zwei französische Gewerkschafter und der deutsche pro-israelische Schriftsteller Ralph Giordano stehen mit auf dem Programm. Offenkundig sind die Rechtsextremen beim Thema Kampf gegen den Islam nicht so stark von anderen Kräften isoliert, wie sie es beim Thema Antisemitismus bleiben. Allerdings ist für mehrere der soeben genannten Redner nicht klar, inwiefern sie über den tatsächlichen Charakter der Initiative auf dem Laufenden war oder sind. Was motiviert ihre Teilnahme wirklich? Anti-muslimischer Rassismus, Senilität oder Unwissenheit über die Hintergründe der Veranstalter? Nur eine klare Abgrenzung von den faschistischen Co-Organisatoren und eine Absage würde Klarheit verschaffen können…

In nächster Zukunft werden wir auf diese Veranstaltung und ihre Einzelheiten nochmals ausführlicher eingehen. Dabei ist u.a. von hohem Interesse, für welche Inhalte die beiden als Redner angekündigten französischen Gewerkschafter stehen. Beide gehören dem populistisch-schillernden Gewerkschaftsdachverband Force Ouvrière (FO) – dem drittstärksten Gewerkschaftsverband in Frankreich, mit einer spürbaren rechtsextremen Minderheit in seiner Anhängerschaft – an. So viel sei schon verraten: Einer der beiden auf dem Programm stehenden Redner mit Gewerkschaftsmitglied hielt am 28. Oktober dieses Jahres einen Vortrag in einem neofaschistischen Lokal im 15. Pariser Bezirk – zum Thema: „für ein nationales, solidarisches und patriotisches Gewerkschaftertum“…

  1. Vgl. den Aufruf dazu (u.a.) an dieser Stelle: http://www.actionsita.com/article-18-decembre-tout-savoir-sur-les-assises-internationales-sur-l-islamisation-de-nos-pays-61765400.html []
  2. Vgl. einen Artikel von damals (vom Autor dieser Zeilen): http://jungle-world.com/artikel/2000/26/27529.html []
  3. Vgl. ebenfalls einen zeitgenössischen Artikel (vom Verfasser diéser Zeilen): http://jungle-world.com/artikel/2002/35/23366.html []
  4. Vgl. dazu unter anderem folgenden Artikel: http://www.lavoixdunord.fr/Locales/Tourcoing/actualite/Secteur_Tourcoing/2010/10/22/article_christian-vanneste-favorable-aux-allianc.shtml []

9 Kommentare zu “Europaweiter Anti-Islam-Kongress in Paris geplant

  1. Bei all dem gibt es ein Problem, dass viele linke und linksliberale Menschen in Europa wo sie es können unter dem Teppich kehren. Die Aggression mancher junger aus türkisch/arabischen migrantischen Hintergrund kommenden Menschen. In Deutschland wurde dieses Thema schon von Medien behandelt, in Österreich hingegen wird es mehr oder weniger tabuisiert.
    Hier ein Beispiel aus letzter Zeit am 24. Oktober gastierte das Team der unter 16jährigen Maccabi Wien bei den Wild Dragons Wien. Unter den Zusehern eine Horde Halbwüchsiger, die gleich vom Anfang an Spieler und Eltern beschimpfte, bespuckte und bedrohte.
    Da wollten auch ihre Freunde auf dem Spielfeld nicht zurückstehen. Wenn der Schiedsrichter gerade nicht hinsah, wurden Maccabi-Fußballer mit vulgären Schmähungen und Drohungen traktiert, gemeine Tritte mit eindeutiger Verletzungsabsicht ausgeteilt. Die Betreuer der Wild Dragons (früher Fenerbahce) rührten keinen Finger, um dem Treiben Einhalt zu gebieten.
    Nachdem der Schiedsrichter die Partie mit Ach und Krach zu Ende gebracht hatte, eskalierte die Stimmung endgültig. Ein Spieler der türkischen Mannschaft griff beim Verlassen des Spielfeldes einen Maccabi-Spieler tätlich an und streckte ihn mit einem Tritt gegen das Knie nieder. Trainer Marjanovic, der versuchte, seine Spieler vor weiteren Attacken zu schützen, wurde von Ordnern (!) des gastgebenden Vereins bedrängt und physisch bedroht. Zu schlechter Letzt versammelten sich die Spieler der Wild Dragons am Mittelkreis und skandierten mehrmals triumphierend, angefeuert vom Gejohle ihrer Fans: A l l a h u  A k h b a r!!
    Den mittlerweile eingetroffenen Besatzungen mehrerer Funkstrefen gelang es schließlich die eingeschüchterten und teilweise geschockten Spieler von Maccabi und deren Angehörige aus der Gefahrenzone zu eskortieren. Das wird noch ein nachspiel haben. Der Schiedsrichter erklärte, sowohl die Attacke des Wild Dragon Fußballers als auch die rassistischen Beschimpfungen zur Anzeige beim Fußballverband bringen zu wollen. Die Funktionäre des S.C. Maccabi erstatteten gleichfalls Anzeige.
    Wie kann man ein solches Benehmen rechtfertigen? Und es gibt noch schlimmere Phänomene in Deutschland. Die gleichen die aufjaulen, wenn sie antijüdische Stereotypen benutzen bei der „Kritik“ oder Kritik an der israelischen Politik und deswegen auch des Antisemitismus geziehen werden, schreien sofort „Islamophobie“ wenn man solche Begebenheiten aus der tagtäglichen europäischen Realität schildert.
     
     

  2. Eigentlich ist es nicht neu, daß der extremistische Haß gegenüber dem Islam gerade von Menschen verbreitet wird, die sich als nichtjüdische Verteidiger des Judentums, sofern der Jude es nicht wagt Israel zu kritisieren, dann ist er in den Augen dieser Menschen ein Antisemit, oder Freunde Israels bezeichnen.
    In den USA stehen hinter der Propaganda gegen den Islam in der Mehrheit rechte Christen und religiöse, rechte Konservative, die nach dem Fall des Warschauer Pakts nun endlich ein neues Reich des Bösen haben.
    Wobei man auch nicht ignorieren sollte, daß auch aus dem Judentum und von bestimmten politischen Strömungen in Israel Unterstützung für den ganzen Unsinn kommt. Profile von rechten Israelis, die erzählen froh zu sein, daß sie bald als Wehrpflichtiger Araber und andere Nichtjuden jagen können und nebenbei Kreatonist spielen, sind keine Seltenheit und die Idioten stehen tatsächlich hinter ihren widerwärtigen Erklärungen und sind dann auch noch so dreist Kritik mit „Du Nazi“ und co anzugehen.
    Wobei die angebliche Sympathie für Israel und die Juden in all ihren Formen, außer sie  stehen auf der anderen Seite, sie haben eine eigene Meinung oder durchschauen den ganzen Wahnsinn, in erster Linie der eigenen Seite einen moralischen und ethischen Anschein geben soll, man schwingt Reden darüber, daß jeder Moslem unabhängig von seiner individuellen Haltung aus Europa verjagt werden muß, und schimpft dann über den angeblichen Antisemitismus seiner Kritiker, über Nazis, die geheimen Pläne von Links und Rechts den Holocaust neu zu starten und treibt andere Spielchen, um sich als gut darzustellen. Moslems sind böse, also darf man sich alles erlauben, denn man ist ja gut, weil man die israelische Fahne schwingt und die ganze Zeit darauf herumreitet, daß man kein Antisemit ist.

  3. @Sedlmair,- wenn sich Adolf und Ben (um mal in Ihrem Terminus zu bleiben) Gute Nacht sagen ist das ungefähr so widerlich, wie wenn Sie Ihre politischen Reden schwingen. Beides ist schlicht unerträglich.

  4. Wir sagen es gib nur einen Gott?
    Warum Schlagen wir uns die Köpfe ein?
    Aber wem Schreibe ich es oder sage es,wir sind Menschen,und Menschen in einer Masse sind genau so Klug wie eine Horde Schafe.
    Dumm ist der Mensch,mehr nicht.

  5. vor ein paar Monaten war ich noch der böse Antisemit als ich in einem Kommentar auf evtl. zukünftige Bündnisse des Zionismus mit der extremen Rechten in Europa hinwies. Demnächst sagen sich nicht nur in Paris sondern auch in Ashkelon auf einer Anti-Islam-Konferenz Adolf und Ben gute Nacht.

  6. Irrwege?

    Endlich wacht Europa auf! 

    Und das sage ich als AUSLÄNDER in DEUTSCHLAND! Den Islam als Gefahr zu erkennen ist nichts anderes, als hätte man damals den Nationalsozialismus richtig erkannt und früh genug bekämpft ihr Traumtänzer!

  7. …riefen im Juni 2010 Seite an Seite mit dem Bloc identitaire dazu auf, am 18. Juni ein Trink- & Essgelage unter freiem Himmel mit Rotwein und Schweinefleisch abzuhalten.
     
    Schweinefleisch ist ein Sammelbegriff für die zum Verzehr geeigneten Teile des Hausschweins. In Europa und Ostasien ist Schweinefleisch die am häufigsten gegessene Fleischsorte.
     
    Verzehr

    Die größten Schweinefleischverbraucher (2003)[1]

    Rang Land Pro-Kopf-Konsum (in kg)

    1
    Österreich
    74

    2
    Spanien
    66

    3
    Dänemark
    63

    4
    Serbien und Montenegro
    56

    5
    Deutschland
    54

    6
    Ungarn
    52

    7
    Polen
    50

    8
    Republik Zypern
    45

    9
    Irland
    44

    10
    Tschechien
    43

    Der Mensch verzehrte im Durchschnitt 15 kg Schweinefleisch pro Kopf im Jahr 2003. Der Schweinefleischverbrauch verdoppelte sich zwischen 1961 und 2001. Der Grund dafür liegt an der wachsenden Weltbevölkerung und einer steigenden Anfrage. Das meiste Fleisch verzehrten 2003 die Österreicher mit 74 kg pro Kopf. In vielen Ländern wird kaum Schweinefleisch gegessen; in einem Viertel der Staaten der Erde überhaupt nicht.[1]


    Religiöse Schweinefleischverbote
    Im Judentum, im Islam und bei einigen christlichen Gruppierungen wie z. B. den Siebenten-Tags-Adventisten ist der Verzehr von Schweinefleisch verboten:
    Alle Tiere, die gespaltene Klauen haben, Paarzeher sind und wiederkäuen, dürft ihr essen. […] Ihr sollt für unrein halten das Wildschwein, weil es zwar gespaltene Klauen hat und Paarzeher ist, aber nicht wiederkäut. Ihr dürft von ihrem Fleisch nicht essen und ihr Aas nicht berühren; ihr sollt sie für unrein halten. (3. Buch Mose 11) Verboten hat Er euch nur (den Genuss von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist. Wenn aber jemand (dazu) gezwungen ist, ohne (es) zu begehren und ohne das Maß zu überschreiten, so trifft ihn keine Schuld; wahrlich, Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. (Koran 2,173)
    Spätestens seit dem 12. Jahrhundert wurde versucht, diese Verbote mit der „unreinen“ Lebensweise von Schweinen zu begründen, wie sie bei nicht artgerechter Haltung auftritt. So schrieb Moses Maimonides, jüdischer Leibarzt des Sultans Saladin: „Wenn das Gesetz das Schweinefleisch verbietet, so vor allem deshalb, weil die Lebensgewohnheiten und die Nahrung des Tiers höchst unsauber und ekelerregend sind. […] Das Maul eines Schweines ist so schmutzig wie der Kot selbst.“ Ein wissenschaftlicher Erklärungsversuch aus dem 19. Jahrhundert vermutete als Grund eine andere „Unreinheit“, die Übertragung der Trichinose durch nicht vollständig gegartes Schweinefleisch. Da aber auch rohes Fleisch anderer Tierarten schwere Krankheiten übertragen kann, ist diese Erklärung unwahrscheinlich.
    Ein moderner Erklärungsversuch (Marvin Harris) geht von ökologischen und ökonomischen Faktoren aus: In den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas gingen die vormals ausgedehnten Wälder in der Zeit um 2000 v. Chr. durch Holzeinschlag, Erosion und die Vergrößerung der Ackerbauflächen auf nur noch kleine Restbestände zurück. Dadurch verloren die Schweine, die bis dahin in Eichen- und Buchenwäldern Nahrung, Schatten und feuchten Schlamm zum Suhlen fanden (sie besitzen keine Schweißdrüsen), ihre ökologische Nische und wurden zum Nahrungskonkurrenten des Menschen, der mit Getreide und dem knapp gewordenen Wasser hätte versorgt werden müssen. Anstelle der Schweine, die unter den veränderten Lebensbedingungen nur schwer und nicht mehr rentabel zu halten waren und sich durch den Wassermangel in ihrem Kot wälzen mussten, setzte sich die Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen durch, die sich als Wiederkäuer von für Menschen unverdaulichen Pflanzen ernähren und besser an Hitze und Wassermangel angepasst sind. Zu dieser Zeit begann auch der Verzehr von Schweinefleisch zunehmend verpönt und mit religiösen Verboten belegt zu werden, so in Phönizien, Babylonien und Ägypten, später bei den Juden und schließlich bei den Muslimen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schweinefleisch
     
    Interessant:
    Gibt man bei GOOGLE „Schweinefleisch“ und „Schädlichkeit“ ein, wird man zwar hier über die Gefahren aufgeklärt:
    http://www.agenki.de/gesundheits-ratgeber/ernaehrung-schweinefleisch.php
    ansonsten trifft man jedoch auf zahlreiche andere Web-Seiten, auf denen von der Fleischindustrie bezahlte Fachleute („Spezialisten“) die Ungefährlichkeit unterstreichen. Hängt halt viel Geld an diesem zweifelhaften  ‚Genussmittel‘.

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