Painting to Remember – Zerstörte deutsche Synagogen

Das Jüdische Museum Westfalen zeigt in Kooperation mit dem Preußen Museum Wesel vom 13.06. bis zum 15.08.2010 Alexander Dettmars einzigartige Ausstellung „PAINTING TO REMEMBER“. Der Träger des Ernst-Barlach-Preises widmet sich mit seinem Werk den 1938 in Deutschland zerstörten Synagogen…

Dettmar hat es sich mit „PAINTING TO REMEMBER“ zur Aufgabe gemacht an längst Vergangenes anzuknüpfen. Seinen Kampf gegen das kollektive Vergessen zeigt Alexander Dettmar in rund 100 Bildern mit denen er zerstörte Synagogen rekonstruiert und so als Vermittler unterschiedlichster Epochen fungiert. Geprägt von Schlichtheit, von signifikanter Farbgestaltung, vermitteln seine Werke ein Gefühl für die Bedeutung der willkürlichen Vernichtung kultureller Güter. In seinen Ölgemälden baut Dettmar die einst zerstörten Gebäude wieder auf.

Dettmar ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Architekturmaler in Deutschland. „PAINTING TO REMEMBER“ beeindruckt weltweit immer wieder durch seine klare Botschaft. Die Atmosphäre seiner Bilder zwingt den Betrachter mehr zu sehen, als bloß ein rekonstruiertes Gebäude. Langsam kommt die Erinnerung hinzu. Unzählige Buch- und Katalogpublikationen sind bereits über Alexander Dettmars Werke erschienen, den jedoch wichtigsten Schritt ging Dettmar mit „PAINTING TO REMEMBER“. Dettmar setzt ein Zeichen, ein sichtbares Zeichen, dort wo sonst im besten Falle lediglich eine Gedenktafel steht. Das Werk des Künstlers ist authentisch.


Alexander Dettmar, Synagoge Dortmund

„PAINTING TO REMEMBER“ kommen direkt aus New York in die Austellungsorte Wesel und Dorsten. Kurator Thomas Ridder vom Jüdischen Museum Westfalen und Dr. Veit Veltzke vom Preußen Museum NRW ist es gelungen zwei thematisch unterschiedliche Ausstellungsorte miteinander zu verbinden. Der Brückenschlag ist geglückt. „PAINTING TO REMEMBER“ sehen Sie ab Sonntag, dem 13. Juni 2010 ab 11:30 Uhr im Preußen Museum Wesel, und ab 15:00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers auch im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten.

Weitere Informationen: www.jmw-dorsten.de