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Marine vereitelt Anschlag in Gewässern nahe des Gazastreifens

Während die Gaza-Flottille die Schlagzeilen beherrscht, hat ein mit Taucheranzügen bekleidetes palästinensisches Kommando am frühen Montag Morgen, vom Wasser aus versucht, einen Anschlag auszuführen…

Nach Angaben des Sprechers der israelischen Armee entdeckte eine Marine-Einheit die Gruppe und eröffnete in den Gewässern von Nahal Aza das Feuer. Die schwerbewaffneten palästinensischen Männer hatten mehrere Aufforderungen anzuhalten, ignoriert.

Nach Angaben der Al-Aksa-Brigaden, dem militärischen Flügel der Fatah, starben dabei vier ihrer Männer. Ein weiterer wurde demnach leicht verletzt und werde vermißt. Israelische Soldaten wurden nach eigenen Angaben nicht verletzt.

Die Absichten der palästinensischen Gruppe sind noch unklar, aber Schätzungen zufolge planten ihre Mitglieder bereits seit einer Weile einen Anschlag vom Meer aus. Sicherheitskreise vermuten, dass Terrororganisationen schon seit längerem Probleme haben, Anschläge entlang des Grenzzauns durchzuführen, weswegen sie nach neuen Wegen suchten, Israel zu erreichen.

Palästinensische Taucher und Schwimmer haben bereits in der Vergangenheit Versuche unternommen, Israel vom Meer aus zu erreichen. Dieses Mal schien die Gruppe allerdings gut vorbereitet und trainiert. Die Angreifer wurden abgefangen, nachdem die israelische Armee frühzeitige Hinweise erhalten hatte.

Ynet/Jpost, 07.07.10