Gilad Schalit seit 4 Jahren in der Gewalt der Hamas

Ein trauriger Jahrestag. Der Tag der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit jährt sich zum vierten Mal. Am 25. Juni 2006 wurde er in den Gazastreifen verschleppt. Vermittlungsversuche, die zu seiner Freilassung führen, schlugen bisher fehl. Die Hamas verweigert dem Internationalen Roten Kreuz jeden Besuch bei Gilad…

Noam Shalit, Gilads Vater, drückte in der letzten Woche seine Enttäuschung darüber aus, dass es in den vergangenen vier Jahren nicht gelungen sei, seinen Sohn aus der Gefangenschaft zu befreien, obwohl die israelische Regierung kontinuierlich an einer Lösung arbeite: “Vier Jahre, zwei Regierungen, zwei Premierminister, zwei Verteidigungsminister und zwei Leiter der Streitkräfte” hätten versucht und es nicht geschafft, eine Abmachung zur Befreiung Gilads zu erzielen.

5 Kommentare zu “Gilad Schalit seit 4 Jahren in der Gewalt der Hamas

  1. @ Sebaldius  Sie schrieben:
    „Bis zum heutigen Tag ist Israel komplett unfähig gewesen, sich den existentiellen Fragen seiner eigenen Identität und Staatsräson zu stellen, geschweige denn diese Fragen zu beantworten.“
    Interessante Bemerkung – nur in welchem Staaten sind solche Prozesse überhaupt abgeschlossen? Dass funktioniert nicht einmal in Staaten ohne Demokratie, freie Presse etc.. Wieso sehen Sie gerade in bezug auf Israel einen Mangel an Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen der eigenen Identität?
     

  2. Hallo Sebaldius,
     
    also ich empfinde Baruch Zion weder weinerlich noch selbstmitleidig. Im Gegenteil.
     
    Natürlich hat die ganze Welt die Nase voll von dem ewigen Unruhestifter Israel und dem Brandherd Nahost.
     
    Woher wollen Sie wissen, was die ganze Welt denkt? Wissen Sie denn, was ich denke?
     
    Aber wenn die ganze Welt gegen Israel ist, warum suchen Sie die Schuld dann nicht bei sich selbst in Israel und klagen statt dessen gleich Gott und die ganze Welt an?
     
    Schon wieder die ganze Welt?
     
    Wenn „die ganze Welt“ gegen einen ist, so bedeutet das zwangsläufig, dass derjenige, gegen den die Welt ist, einen Fehler macht?
     
    ED

  3. Wieder verfuegbar:
    http://mail.google.com/mail/?shva=1#inbox/1296852ab1f4b1cb
     
    Gute Idee!
    Frieden fuer alle, Gerechtigkeit fuer alle, fuer jeden Einzelnen, fuer mann, frau, Kind….
    dann brauchen wir keine Kriege mehr, keine Ueberfalle, keine zerstoerten Haeuser, keine Unterdrueckung, keine Feindschaften,
     
    Gutes Laudatio auf Gilath Shalith.
    2006 war ich in Berlin und hatte noch einen eigenen Internetzugang, der staendig teuerer wurde, im Gegensatz zur Stadtwerbung.
    Suche trotzdem wieder Arbeit und Wohnung in Berlin, Muenchen oder Wien.
     
     
     

  4. @Baruch Zion,
    Dieses weinerliche und selbstmitleidige Gejammere über Israels Unbeliebtheit in der Welt ist doch wirklich erbärmlich. Das hat ja irgendwie schon was Pathologisches an sich.
     
    Natürlich hat die ganze Welt die Nase voll von dem ewigen Unruhestifter Israel und dem Brandherd Nahost. Aber wenn die ganze Welt gegen Israel ist, warum suchen Sie die Schuld dann nicht bei sich selbst in Israel und klagen statt dessen gleich Gott und die ganze Welt an?
     
    Israel hat es in 60 Jahren nicht geschafft, sich friedlich in die Region zu integrieren. In all den Jahren hat Israel es nicht geschafft, sein Hoheitsgebiet und seine Staatsgrenzen festzulegen und zu definieren, geschweige denn international anerkennen zu lassen. Die Menschenrechtslage im israelischen Herrschaftsbereich der besetzten Gebiete kann man nur noch als krank, pervers, rassistisch, menschenverachtend und bösartig bezeichnen.
     
    Das alles ist ein eklatantes zivilisatorisches Versagen Israels.
     
    Bis zum heutigen Tag ist Israel komplett unfähig gewesen, sich den existentiellen Fragen seiner eigenen Identität und Staatsräson zu stellen, geschweige denn diese Fragen zu beantworten.
     
    Was also soll aus Israel werden, Baruch Zion, soll Israel vielleicht ein „jüdischer UND demokratischer“ Staat sein, soll es also eine Zwei-Staaten-Lösung geben?
    Falls ja, warum besiedelt Israel dann die besetzten Gebiete mit einer halben Million Juden, wo doch vollkommen klar ist, dass die da nie mehr rauszuholen sind und dass diese jüdische Besiedelung eine Zwei-Staatenlösung unmöglich macht?
     
    Oder soll Israel doch lieber ein binationaler Einheitsstaat werden, mit allen Juden und Palästinensern zwischen Meer und Jordan als gleichberechtigten Bürgern, nach dem Prinzip „one man one vote“?
    Falls ja, wie kann Israel dann noch ein „jüdischer“ Staat sein?
     
    Oder soll die Besatzung und jüdische Besiedelung auf ewig weitergehen, die Palästinenser in ihrer eigenen Heimat dabei aber auf ewig ein Volk von Menschen zweiter Klasse bleiben, mit minderwertigen Rechten eingesperrt in Bantustans und Ghettos, also ein System der institutionalisierten Apartheid?
    Falls ja, wie kann Israel dann noch „demokratisch“ sein?
     
    Oder soll es eine ethnische Säuberung geben, eine gross angelegte Vertreibung der Palästinenser aus ihrer angestammten Heimat?
    Falls ja, wie kann ein Staat, der sowas tut, dann noch sein Existenzrecht ableiten wollen aus solchen Menschheitsverbrechen?
     
    _DAS_, Baruch de Zionosa, _DAS_ sind die existentiellen Fragen, ohne deren Beantwortung Israel keine Zukunft hat als Judenstaat. Aber Israel stellt sich diesen Fragen nicht.
     
    Statt dessen gibt Israel sich selbt immer nur Regierungen, die den Karren immer noch weiter gegen die Wand fahren, die besetzten Gebiete immer noch weiter jüdisch besiedeln, immer noch mehr UN-Resolutionen ignorieren, immer noch mehr Völker- und Menschenrecht missachten, nur um dann laut zu jammern, dass Israel in der ganzen Welt verachtet wird. „Rabääh, die Welt liebt uns nicht, heul, wein!“
    Gott, wie erbärmlich ist das denn.

  5. Die Welt Interessiert sich nicht für einen Juden

    wenn das Volk Israel was in den letzten 3300 Jahren seiner Existenz gelernt hat,
    dann das sich die Welt für Juden und ihr Schicksal nicht Interessiert.

    Seit 3300 Jahren kämpfen wir um unser Leben, weil immer irgendein Meschuggener daherkommt und der Meinung ist die Juden zu vernichten zu müssen.

    Es ist für uns nichts neues zu Kämpfen für unser Leben und für unsere Art zu Leben.
    Es ist nichts neues das die Welt wegsieht wenn Juden Entführt, Ausgeraubt, Ermordet
    werden.
    Es es nichts neues wenn die Juden sich Wehren  und Kämpfen gegen ihre Feinde, das die Welt  sagt das geht nicht das die Juden sich wehren.
    Sie sollen doch den Willen der anderen Akzeptieren und sich Unterordnen.

    Wir sind seit 3300 Jahren ein Vok mit einer Seele und wenn einer von uns fehlt dann
    leidet der ganze Körper und die ganze Seele vom Volk Israel.

    Wenn wir was gelernt haben in den letzten 3300 Jahren dann, auf Gott den Allmächtigen  zu Vertrauen eine starke Armee zu haben die mit unseren Feinden fertig wird.

    Alle Juden in der ganzen Welt heute und an allen anderen Tagen im Jahr Beten für die Gesundheit und die Rückkehr nach Hause von Gilad Shalit ein Sohn aus dem Volk Israel nach Israel.

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