Neue Schiffe auf dem Weg zum Gazastreifen

Schiffe aus verschiedenen Ländern, darunter Iran, Libanon und Deutschland, sind auf dem Weg zum Gazastreifen, um die israelische Seeblockade gegen dieses Gebiet zu brechen. Der Gazastreifen befindet sich seit 2007 in der Hand der radikalislamischen Hamas, die vom Iran unterstützt wird…

Jennifer Laszlo Mizrahi, Laura Kamm

Israel betrachtet Konvois auf dem Weg zum Gazastreifen als Sicherheitsrisiko. Die Hamas arbeitet auf Hochtouren daran, Raketen und anderes Waffenmaterial in den Gazastreifen zu schmuggeln. Ein Hafen im Gazastreifen würde „ein enormes Sicherheitsrisiko für Israel darstellen“, sagte Yuval Diskin, Leiter der israelischen Sicherheitsdienste. Der Iran liefert der Hamas Waffen, Geld und Training. Die Hamas ist eine von der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten, Israel, Kanada und Australien als terroristische Organisation eingestufte Bewegung.[1][2][3][4] Seit Israels Rückzug aus dem Gazastreifen 2005 wurden aus diesem Gebiet mehr als 6.500 Raketen und Granaten auf israelisches Staatsgebiet abgeschossen.[5]

Die „Mavi Marmara“ war Teil einer Flottille von sechs Schiffen, mit der türkische Islamisten und westliche Friedensaktivisten am 31. Mai 2010 Hilfsgüter in den von Israel blockierten Gazastreifen bringen wollten. Bei der Entferung des Schiffes und den sich anschließenden Kämpfen mit der bewaffneten Besatzung waren neun Aktivisten ums Leben gekommen und zahlreiche Menschen verletzt worden, darunter auch israelische Soldaten.[6] Israel hatte die Schiffe aufgefordert, im Hafen von Ashdod im Süden Israels anzulegen, um ihre Fracht dort zwecks einer Sicherheitskontrolle und einer darauf folgenden Weiterleitung in den Gazastreifen zu löschen.[7] Trotz der Weigerung aller sechs Schiffe, nach Ashdod abzuschwenken, war die Mavi Marmara das einzige Schiff, auf dem eine gewalttätige Konfrontation stattfand.[8]

Die beiden Organisatoren des [voraussichtlich an diesem Wochenende eintreffenden] libanesischen Konvois, Yasser Kashlak und Samar al-Hajj, wiesen Berichte zurück, wonach sie Unterstützung von der radikalislamischen Hisbollah im Libanon, eines weiteren Verbündeten des Iran, erhalten würden. Es gibt jedoch Hinweise auf engere Verbindungen zur Hisbollah: Yasser Kashlak schrieb ein Loblied auf den Anführer der Hisbollah, Sheikh Hassan Nasrallah. Samar al-Hajj traf öffentlich mit Nasrallah zusammen und sprach ihren Dank aus. Al-Hajjs Ehemann saß wegen Beihilfe zum Mord am libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq Hariri eine mehrjährige Haftstrafe im Libanon ab. [9] Bei einer Massenveranstaltung am 4. Juni 2010 hatte Nasrallah dazu aufgerufen, mehrere Schiffe in den Gazastreifen zu schicken. Gegen Israel könne „nur eine Diplomatie, die sich auf Stärke und Waffen gründet, wirksam“ sein.[10] Seit Ende der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hisbollah 2006 hat die Terrororganisation ihr Waffenarsenal in einem Maß aufgerüstet, das weit über die paramilitärischen Fähigkeit von vor 2006 hinausgeht.[11]

Einzelheiten zu neuen Schiffen, die Israels Seeblockade brechen wollen (Stand: 16. Juni 2010):

Iran
• Ein iranisches Schiff stach am 12. Juni aus dem iranischen Hafen von Khorramshahr in Richtung Gazastreifen in See und sieht vor, durch die Hoheitsgewässer von Oman, des Jemen und Ägyptens zu segeln, bevor es den Gazastreifen zu erreichen versucht.[12]
• Zwei iranische Schiffe, die von der iranischen Gesellschaft für die Verteidigung von Palästina organisiert wurden, sollen planmäßig in Kürze ablegen: Der Name des einen Schiffes lautet Toward Gaza („Richtung Gaza“) und wird aus dem Hafen von Bandar Abbas im Süden des Iran in See stechen, wohingegen das andere Schiff aus dem Norden des Iran starten und in der Türkei anlegen wird, bevor es sich auf den Weg zum Gazastreifen macht.[13]
• Entgegen einer früheren Erklärung von Seiten des Iranischen Revolutionsgardekorps (Iranian Revolutionary Guards Corps – IRGC), derzufolge das IRGC bereit sei, jedes weitere Schiff mit Hilfsgütern, das den Gazastreifen zu erreichen versucht, mit einer Eskorte zur See zu begleiten, [14] gaben sowohl ein Kommandant des IRGC als auch ein Beamter, der für beide Schiffe verantwortlich ist, am 14. Juni 2010 an, dass Streitkräfte des IRGC die Schiffe nicht begleiten würden.[15]
• Ein iranischer Beamter, der für den Konvoi verantwortlich ist, sagte, dass diejenigen, die sich an Bord der Schiffe befinden, „bereit sind, auf diesem Wege zu Märtyrern [Shahid] zu werden.“[16]
• Drei Mitglieder des Majlis (iranisches Parlament) haben ebenfalls vor, im späteren Verlauf der Woche über Ägypten in den Gazastreifen zu reisen.[17]
• Ein iranischer Botschafter drohte: „Wenn die (zionistische) Einheit es wagen sollte, irgend eine aggressive Attacke (gegen das Schiff) zu richten, dann ist es sicher, dass [Israel] einen viel härteren und stärkeren Schlag in Empfang nehmen wird.”[18]

Libanon
• Zwei libanesische Organisationen – „Journalisten ohne Grenzen“ und „Freiheit für Palästina“ (Free Palestine) – sind Sponsoren des Schiffes Naji al Ali, auf dem sich mindestens 50 Journalisten und 25 Freiwillige aus Europa befinden, darunter auch Mitglieder des Europäischen Parlaments.[19]
• Der palästinensische Geschäftsmann und Vorsitzende der Organisation „Freiheit für Palästina“, Yasser Kashlak, finanziert die Naj al Ali ebenso wie das Schiff Mariam, auf dem sich ausschließlich Frauen befinden.[20] Kashlak besteht darauf, dass er keinerlei Verbindung zur Hisbollah, zur Hamas oder zum Iran habe, doch schickte Kashlak 2009 einen Brief an Nasrallah, in dem er schrieb: „Wir bitten Allah darum, unser Leben zu verlängern und das Leben aller, die Palästina und den noblen Widerstand unterstützen.”[21] Darüber hinaus kritisierte Kashlak in einem Internet-Blog arabische Regierungen und Medien für ihr Versagen, den „Sieg Nasrallahs“ im Krieg der Hisbollah mit Israel 2006 zu akzeptieren.[22]
• Samar Hajj, die die Mariam organisiert, sagte, das Schiff habe „nichts zu tun mit der Hisbollah, auch wenn es für uns eine Ehre ist, den Widerstand [gegen Israel] zu unterstützen.“[23] Sie ist die Frau von Ali Hajj, einem ehemaligen libanesischen General, der bis vor kurzem eine libanesische Haftstrafe wegen Beihilfe zum Mord am ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq Hariri absaß.[24] Das Paar war vor drei Wochen mit Nasrallah zusammengetroffen, um ihm für seine Unterstützung zu danken.[25]
• Eine in den Vereinigten Staaten ansässige Gruppe, der „Rat für die Stiftung des Nationalen Interesses“, hat ihre Unterstützer aufgefordert, sich freiwillig zu melden und dem libanesischen Konvoi anzuschließen.[26]

Türkei
• Der Insani Yardim Vakfi, oder „Fonds für humanitäre Hilfe“ (IHH), eine türkische Gruppe von Islamisten, die zum harten Kern der Gaza-Hilfs-Flotte vom 31. Mai 2010 gehörte und diese zum Teil finanzierte und organisierte, gab an, dass der IHH im Juli sechs weitere Schiffe in den Gazastreifen schicken wird.[27] Eine Untersuchung von 2006, durchgeführt vom Dänischen Institut für Internationale Studien, zeigt, dass der IHH 1999 an der Planung eines Anschlags der al-Qaida auf den Internationalen Flughafen von Los Angeles beteiligt gewesen war. Berichten zufolge erwarb der IHH gefälschte Dokumente, rekrutierte Agenten und lieferte Waffen an al-Qaida in Vorbereitung des Überfalls, der schließlich vereitelt wurde.[28]

Deutschland
• Die deutsche Organisation „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ finanziert ein Schiff mit mindestens 14 Aktivisten, dessen Abfahrt für Mitte Juli geplant ist. Nach Angaben der Sprecherin der Gruppe, Edith Lutz, könnte sich das Schiff verspäten, da weitere 40 deutsche Aktivisten ihre Teilnahme angemeldet haben. Dies mache das Chartern eines weiteren Schiffes erforderlich. Der Name des Hafens, von dem aus das Schiff in See stechen soll, wurde bisher nicht bekannt gegeben.[29]
• Europäische Politiker haben Berichten zufolge positiv auf die Bitte Israels reagiert, Schiffe an der Abfahrt aus europäischen Häfen in den Gazastreifen zu hindern.[30]

“Freiheitsflotte II”
• „Freiheit für den Gazastreifen“ – eine Gruppe, die die „Gaza-Hilfs-Flottille“ vom 31. Mai 2010 mitfinanzierte – sowie „Viva Palästina“, eine in Großbritannien ansässige Gruppe,[31] planen einen weiteren Konvoi von 10 – 15 Schiffen, die sich im Oktober auf den Weg zum Gazastreifen machen sollen. Einer der führenden Organisatoren ist Iyad el-Sarj, ansässig in Norwegen.[32]

Liste der abgefangenen Waffenschiffe für den Gazastreifen (2001-2009):

• “Francop” (2009)
Im November 2009 fing die israelische Marine die “Francop” ab, ein Schiff, das 320 Tonnen Waffen geladen hatte, die aus dem Iran kamen und für die Hisbollah im Libanon bestimmt waren.[33] Waffen und Munition waren in Hunderten von Containern versteckt und als zivile Fracht getarnt.[34]
• “Abu Hasan” (2003)
Am 21. Mai 2003 fingen Kommandos der israelischen Marine ein Fischerboot ab, die Abu Hasan, das vom Libanon nach Ägypten segelte und einen Experten der Hisbollah für Sprengstoff an Bord hatte, der auf dem Weg zum Gazastreifen war. Ebenso wurden CDs mit Anweisungen beschlagnahmt, wie man Sprengstoffgürtel für Selbstmordattentäter zusammenbastelt, sowie eine durch Radio aktivierte Anlage für ferngesteuerte Bomben und 25 Sprengzünder für Raketen des Typs Kassam.[35]
• “Karine A” (2002)[36]
Im Januar 2002 kaperten die israelische Marine und Luftstreitkräfte im Roten Meer ein Schiff, das Waffen geladen hatte, die für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) bestimmt waren. Die Fracht des Schiffes enthielt unter anderem 50 Tonnen fortschrittlicher Waffen, darunter Raketen des Typs Katjuscha, Gewehre, Granatwerfer, Minen und eine Auswahl von Panzerabwehrraketen. Ranghohe Persönlichkeiten der PA waren in den Waffenschmuggel involviert.[37] Wenn diese Katjuscha-Raketen den Gazastreifen erreicht hätten, währen Ashkelon und andere Städte in Israel in Reichweite der Raketen gewesen.[38]
• “Santorini” (2001)
Am 7. Mai 2001 fing die israelische Marine ein libanesisches Schiff ab, das sich auf dem Weg zum Gazastreifen befand, und das Luftabwehrraketen, Panzerabwehrraketen, RPG-Raketen, Granatwerfer, Minen, Gewehre und andere Schusswaffen geladen hatte. Die Fracht, die zum Teil aus dem Iran stammte, war im Libanon von der „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP) verladen worden.[39] Die Santorini und ein anderes Schiff, die Calypso-2, hatten drei erfolgreiche Schmuggelfahrten unternommen, die erste davon fand im November 2000 statt.[40]

Quellen:

[1] Sofer, Roni, “Israel to EU: Stop your citizens from joining flotillas,” YnetNews, June 15, 2010, http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3905357,00.html
[2] “The Gaza flotilla and the maritime blockade of Gaza – Legal background,” Israel Ministry of Foreign Affairs, May 31, 2010, http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Law/Legal+Issues+and+Rulings/Gaza_flotilla_maritime_blockade_Gaza-Legal_background_31-May-2010.htm; Vick, Karl, “Can Israel Learn How to Make Its Case?” TIME, June 10, 2010, http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1995850,00.html
[3] “Diskin: No aid crisis in Gaza,” The Jerusalem Post, June 15, 2010, http://www.jpost.com/Israel/Article.aspx?id=178503
[4] „Council Decision,“ Council of the European Union, Dec. 21, 2005; „Foreign Terrorist Organizations (FTOs),“ U.S. Department of State Web site, Oct. 11, 2005, http://www.state.gov/s/ct/rls/fs/37191.htm; Wilson, Scott, „Hamas Sweeps Palestinian Elections, Complicating Peace Efforts in Mideast,“ The Washington Post , Jan. 27, 2006, accessed Jan. 18, 2006,
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/01/26/AR2006012600372.html; Public Security and Emergency Preparedness Canada, National Security, Listed entities, accessed Jan. 18, 2007, http://www.psepc.gc.ca/prg/ns/le/cle-en.asp#hhi18; „Listing of Terrorist Organisations,“ Australian Government Web site, May 24, 2007, http://www.nationalsecurity.gov.au/agd/www/nationalsecurity.nsf/AllDocs/95FB057CA3DECF30CA256FAB001F7FBD?OpenDocument
[5] IDF Spokesperson’s Unit communiqué, Jan. 3, 2009
[6] Black, Ian; MacAskill, Ewen; Booth, Robert, “Gaza flotilla attack: Turks killed by Israeli soldiers given heroes‘ funeral,” The Guardian (UK), June 4, 2010, http://www.guardian.co.uk/world/2010/jun/03/gaza-flotilla-attack-turkey-funeral
[7] “IDF forces met with pre-planned violence when attempting to board flotilla,” Israel Ministry of Foreign Affairs, May 31, 2010, http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2010/Israel_Navy_warns_flotilla_31-May-2010.htm
[8] Teibel, Amy; Goldenberg, Tia, “Israeli commandos storm aid flotilla; 9 killed,” AP, May 31, 2010, http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5ioi_0jtO9RjMwPNRoXNCndRPRq3gD9G1ST400
[9] Nahmias, Roee, “Lebanese flotilla organizers found to have Hezbollah ties,” YnetNews, June 16, 2010, http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3906357,00.html
[10] Yazbeck, Natacha, “Hezbollah chief calls for ‚Freedom Flotilla II,’” AFP via Asharq Alawsat, June 5, 2010, http://www.aawsat.com/english/news.asp?section=1&id=21193
[11] Intelligence and Terrorism Information Center communiqué, Feb. 22, 2009, http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/ipc_e013.htm; “One year since the acceptance of UN Security Council Resolution 1701, which ended the second Lebanon war: An interim report,” Intelligence and Terrorism Information Center, Aug. 12, 2007, http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/un1701_0807.htm
[12] “Iran sending aid ships to Gaza, Iranian agencies say,” CNN, June 14, 2010, http://www.cnn.com/2010/WORLD/meast/06/14/iran.gaza.ship/index.html
[13] Walker, Peter, “Iran sends aid ships to Gaza,” The Guardian (UK), June 14, 2010, http://www.guardian.co.uk/world/2010/jun/14/iran-aid-ships-gaza
[14] “Iran Red Crescent to send two aid ships to Gaza,” AFP, June 7, 2010, http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iEWKLpKjRKdQtCat_2tmvahx_Uaw
[15] “Iran to send aid ships to Gaza,” Al Jazeera English, June 15, 2010, http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2010/06/20106159550707221.html
[16] “Iranian flotilla leaving for Gaza,” The Jerusalem Post, June 14, 2010, http://www.jpost.com/IranianThreat/News/Article.aspx?id=178395
[17] “Iranian flotilla leaving for Gaza,” The Jerusalem Post, June 14, 2010, http://www.jpost.com/IranianThreat/News/Article.aspx?id=178395
[18] Reem Khaleefa, “The Iranian ambassador warns Israel from targeting Iranian ship heading to Gaza,” Al-Wasat (Bahrain), June 16, 2010, http://www.alwasatnews.com/2840/news/read/434953/1.html
[19] “Israel braces for Iranian attempt to break Gaza blockade,” Xinhua via Global Times, June 15, 2010, http://world.globaltimes.cn/in-depth/2010-06/542419.html
[20] Nahmias, Roee, “Lebanese flotilla: No link to Hamas, Hezbollah,” YnetNews, June 15, 2010, http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3905607,00.html; “Gaza-bound ship seeks women volunteers,” The Daily Star (Lebanon), June 14, 2010, http://www.dailystar.com.lb/article.asp?edition_id=1&categ_id=1&article_id=115939#axzz0r1uIpf7T
[21] Nahmias, Roee, “Lebanese flotilla organizers found to have Hezbollah ties,” YnetNews, June 16, 2010, http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3906357,00.html
[22] Yasser Kashlak, “I am sad (2),” Yasser Kashlak’s blog, July 27, 2009, http://kashlakyasser.blogspot.com/2009/08/2.html
[23] “Lebanese women to send aid ship to Gaza: organizers,” AFP, June 15, 2010, http://ca.news.yahoo.com/s/afp/100615/world/israel_conflict_gaza_lebanon_women
[24] “Lebanese women to send aid ship to Gaza: organizers,” AFP, June 15, 2010, http://ca.news.yahoo.com/s/afp/100615/world/israel_conflict_gaza_lebanon_women
[25] Nahmias, Roee, “Lebanese flotilla organizers found to have Hezbollah ties,” YnetNews, June 16, 2010, http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3906357,00.html
[26] E-mail communication from Eugene Bird, “PRIORITY, PRIORITY, PRIORITY: JOIN SECOND AID BOAT TO GAZA,” Council for the National Interest Foundation, June 15, 2010
[27] “Turkish flotilla organisers to send more Gaza ships,” Reuters, June 16, 2010, http://af.reuters.com/article/worldNews/idAFTRE65F3JI20100616
[28] “IHH, which plays a central role in organizing the flotilla to the Gaza Strip, is a Turkish humanitarian relief fund with a radical Islamic anti-Western orientation,” Intelligence and Terrorism Information Center, May 26, 2010, http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/hamas_e105.htm
[29] „Deutsche Juden schicken ein Schiff nach Gaza“, Sueddeutsche, Jun 9, 2010, http://www.sueddeutsche.de/politik/palaestinenser-blockade-durch-israel-ein-schiff-nach-gaza-1.955844; “German Jews ‚inundated‘ with requests to join new Gaza aid flotilla,” DPA via Haaretz, June 14, 2010, http://www.haaretz.com/jewish-world/german-jews-inundated-with-requests-to-join-new-gaza-aid-flotilla-1.296146
[30] Sofer, Roni, “Israel to EU: Stop your citizens from joining flotillas,” YnetNews, June 15, 2010, http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3905357,00.html
[31] “About Us,” Viva Palestina Web site, http://www.vivapalestina.org/about.htm, accessed June 16, 2010
[32] Sofer, Roni, “Israel to EU: Stop your citizens from joining flotillas,” YnetNews, June 15, 2010, http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3905357,00.html
[33] “Documented proof of Iranian complicity in arms smuggling to terrorists,” Israel Ministry of Foreign Affairs, Nov. 10, 2009, http://www.mfa.gov.il/MFA/The+Iranian+Threat/Support+of+terror/Proof_Iranian_arms_smuggling_to_terrorists_Nov+2009.htm
[34] “500 Tons of Weapons for Hezbollah Intercepted by Israeli Navy,” IDF Spokesperson Web Site, Nov. 4, 2009, http://idfspokesperson.com/2009/11/04/500-tons-of-weapons-for-hezbollah-intercepted-by-israeli-navy-4-nov-2009/
[35] “The Seizing of the Abu Hasan,” Israel Ministry of Foreign Affairs, May 22, 2003, http://www.mfa.gov.il/MFA/MFAArchive/2000_2009/2003/5/The%20Seizing%20of%20the%20Abu%20Hasan%20-%20May%2022-%202003
[36] “Seizing of the Palestinian weapons ship Karine A: Photos,” Israel Ministry of Foreign Affairs, Jan. 4, 2002, http://www.mfa.gov.il/MFA/MFAArchive/2000_2009/2002/1/Seizing+of+the+Palestinian+weapons+ship+Karine+A-.htm
[37] “IDF Seizes PA Weapons Ship: The Karine A Affair,” Jewish Virtual Library, Jan. 3, 2002, http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Peace/paship.html
[38] “Seizing of the Palestinian weapons ship Karine A,” Israel Ministry of Foreign Affairs, Jan. 4, 2002, http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2002/Seizing%20of%20the%20Palestinian%20weapons%20ship%20Karine%20A%20-
[39] “IDF Seizes PA Weapons Ship: The Karine A Affair,” Jewish Virtual Library, Jan. 3, 2002, http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Peace/paship.html
[40] Lorenz, Akiva J. “The Threat of Maritime Terrorism to Israel,” IDC Herzliya International Institute for Counter-Terrorism, Sept. 24, 2007, http://www.ict.org.il/Articles/tabid/66/Articlsid/251/currentpage/6/Default.aspx

Quelle: The Israel Project

5 Kommentare zu “Neue Schiffe auf dem Weg zum Gazastreifen

  1. „…aber sie fördern mit der Teilnahme an diesen Aktionen die Eskaltion im Nahostkonflikt.“
     
    Da haben Sie recht Herr Blum. Mir scheint es bei diesen Aktionen nur um eines zu gehen und zwar um einen Machtkampf und der bedeutet immer Verschärfung einer Situation.
     
    Wirkliche Hilfe würde bedeuten, sich entsprechend den Vorgaben zu verhalten. Ob die nun gerechtfertigt oder verständlich sind oder nicht, sei dahingestellt, denn Fakt ist, dass sie bestehen. Den hier oft genannten „Koriander“ braucht keiner zum Überleben, wohl aber Grundnahrungsmittel. Wenn also ich helfen würde, so würde ich mich darauf beschränken und versuchen so schnell und unkompliziert wie möglich meine Hilfe dort hinkommen zu lassen, wo sie hingehört. Und das funktioniert eben nur, wenn ich mich bzw. mein Ego zurücknehme und mich auf das wesentliche und vorgegebene beschränke.
     
    Aber das ist nicht medienwirksam und mir scheint, dass zwar nicht alle, aber doch die meisten dieser Aktivisten, aus eigenem Ego heraus handeln. Mit anderen Worten: Sie wollen ihren Kampf gewinnen. Und somit trifft genau das zu, was Sie schreiben, dass nämlich niemandem damit geholfen ist, sondern das Gegenteil eintritt.
     
    ED

  2. Alles sehr bedenklich. Ich hoffe, dass die europäischen Aktivisten, Polittouristen, endlich begreifen, wie verantwortungslos ihr Handeln ist. Sie helfen der palästinensíschen Bevölkerung im Gaza – Streifen nicht, aber sie fördern mit der Teilnahme an diesen Aktionen die Eskaltion im Nahostkonflikt.

  3. Kann irgendwer soviel fressen,wie ich kotzen muss? Linke, Pseudojuden, islamistische Verbände und europäische Politiker auf dem Weg in die grösste Irrenanstalt auf Erden. Man sollte sie allesamt packen und einfach in den Gazastreifen werfen. Die Neonazis werden sich schlapplachen, Propaganda zum Nulltarif. „Die Linke – Wir machen den Weg frei“ – wär das nich ein prima Motto für diese Hassmaschinen?
    Ich wäre froh wenn die europäischen Schiffe, von den jeweiligen Regierungen aufgehalten werden.

  4. Mittlerweile aber stecken die Brummis schon seit vorletztem Dienstag am Grenzübergang Keren Schalom fest. Denn die Hamas lässt die humanitäre Hilfe für die Bevölkerung nicht in den Gazastreifen. Aus Prinzip.
    Verbote Immer wieder wird Israel dafür kritisiert, dass es gewisse Dinge, wie Papier oder Spielwaren, nicht zu palästinensischen Kindern lässt. Die Behörden jedoch haben nie eine Liste mit verbannten Gütern veröffentlicht. Offiziell heißt die Begründung, dass es nicht darauf ankomme, um was für eine Ware es sich handle – so sie nicht eindeutig militärischen Zwe-cken dient, sondern woher sie stammt. Wenn also Lieferungen aus Ländern kommen, zu denen Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhält, könnte die Weiterleitung verweigert werden.

    Die Güter der Gaza-Flottille sollen alle rein. Doch aus Inbars Stimme klingt Frus-tration: »Wir haben bislang von keiner internationalen Organisation gehört, was mit den Gütern aus den Schiffen geschehen soll, obwohl wir diverse Male angefragt haben. Alles lagert in den Lagenhäusern: Lebensmittel, Spielzeug, Kleidung, Medikamente, medizinisches Gerät, Rollstühle.« Die Organisationen sagen, sie warten auf eine Antwort aus der Türkei, doch die wiederum betont, die Flotille sei eine private Veranstaltung und keine Regierungsaktion gewesen. Der türkische Botschafter hat klargemacht, dass die Regierung nichts damit zu tun habe. »Einer wartet auf den anderen, und es passiert gar nichts.«
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7654/page/2
     

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