Hass säen und Tod ernten

Mein Name ist Rami Elhanan. Vor 13 Jahren, am Nachmittag des Donnerstags am 4. September 1997 verlor ich bei einem Selbstmordattentat in der Ben-Yehuda-Straße in Jerusalem meine Tochter Samadar. Ein bildhübsches 14jähriges Mädchen…

Rede von Rami ELHANAN רמי אלחנןzum Alternativen Gedenktag der Kämpfer für den Frieden

Meine Samadar war die Enkelin des Friedenskämpfers General Matti Peled, einer von jenen, die den Durchbruch für einen israelisch-palästinensischen Frieden schafften. Und sie wurde ermordet, weil wir nicht klug genug waren, ihre Sicherheit in der Weise von Matti zu bewahren, dem einzigen und möglichen Weg – dem Weg des Friedens und der Versöhnung.
Ich brauche keinen Gedenktag, um mich an Samadari zu erinnern. Ich denke die ganze Zeit an sie – 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, 60 Sekunden in einer Minute. Ohne Pause, ohne Ruhe seit 13 langen, verwünschten Jahren jetzt – und die Zeit heilt die Wunden nicht…

Aber die israelische Gesellschaft benötigt dringend Gedenktage. Von Jahr zu Jahr wird sie in der Woche nach Pessach in das jährliche Ritual gezogen: vom Holocaust zur Wiedergeburt des Staates, ein Meer von Feierlichkeiten, Sirenen und Liedern – ein ganzes Volk wird in einen Strudel von süchtig machender Traurigkeit gefegt …gegenseitige Umarmungen werden von „Besatzungsliedern“, von „Schwert- und Sichelliedern“ (1) begleitet auf dem Hintergrund von Bildern des Lebens, das abgeschnitten wurde, und auf dem Hintergrund von herzzerreißenden Geschichten …es ist schwierig, das Gefühl zu vermeiden, dass diese Konzentration auf den schmerzlichen Verlust …dafür gedacht ist, unser Gefühl des Opferseins, das der Gerechtigkeit auf unserm Weg und in unserm Kampf uns an unsere Katastrophen erinnert, die wir nicht einem Moment vergessen sollten. Das ist der Sinn unseres Lebens – bewaffnet zu sein und bereit, stark und entschlossen, damit das Schwert nicht aus unserer Hand fällt und unser Leben abgeschnitten wird. (2)

Und wenn all diese große Traurigkeit sich im Rauch des abendlichen Barbecue (3) auflöst, wenn die Israelis zu ihrer täglichen Routine zurückkehren, bleibe ich in großer Traurigkeit zurück. Ich vermisse das alte, gute Land Israel, das nie existierte und ich habe Gefühle der Entfremdung, die von Jahr zu Jahr, von Krieg zu Krieg, von Wahl zur Wahl, von Korruption zu Korruption zunimmt.

Ich denke über die Stationen meines Lebens nach, an die lange Reise, die ich auf dem Weg zur Selbstfindung, meines Israeli-Sein, meines Jüdisch-Seins und meiner Menschlichkeit unternommen habe. Über die Lichtjahre, die ich gereist bin: als junger Mann, der vor 37 Jahren in einer Panzerkompanie auf der andern Seite des Suez-Kanals kämpfte, von dem jungen Vater, der vor 28 Jahren durch die Straßen des bombardierten Beirut ging; es kam mir überhaupt nicht in den Sinn, dass die Dinge auch anders verlaufen könnten. Ich war das reine Produkt eines pädagogischen und politischen Systems, das mich gehirngewaschen und mein Gewissen vergiftet hat und mich und andere meiner Generation als Opfer auf dem Altar des Heimatlandes vorbereitete – ohne überflüssige Fragen, im unschuldigen Glauben, dass wenn wir es nicht tun, dann würden sie ( die Araber) uns – die zweite Generation nach dem Holocaust – ins Mittelmeer werfen.

Seitdem sind fast 40 Jahre vergangen, und jedes Jahr bekommt diese Aufrüstung als Opfer … weiter einen Riss. Die Selbstgerechtigkeit und das Gefühl der Erbärmlichkeit verbreitet sich, und die Mauer, die mich von der anderen Seite der Geschichte trennt, zerbröckelt.

Als Yitzhak Frankenthal mich vor 12 Jahren ins Forum trauernder Familien (Bereaved Family Forum) rief, war ich zum ersten Mal in meinem Leben der bloßen Existenz der anderen Seite ausgesetzt. An diesem Tag – ich schäme mich es zu sagen – begegnete ich das erste Mal in meinem Leben ( ich war 47) Palästinensern als normalen Menschen, die mir sehr ähnlich waren, mit dem selben Schmerz, denselben Tränen und denselben Träumen. Das erste Mal in meinem Leben stand ich der Geschichte, dem Schmerz und der Angst gegenüber und auch dem Edelmut und der Menschlichkeit der „anderen Seite“ – wie man bei uns sagt.

Der Höhepunkt dieser Reise war das Treffen zwischen mir und meinem Bruder , dem „Terroristen“, der sieben Jahre in einem israelischen Gefängnis saß, dem Friedenskämpfer Bassam Aramin, der uns u.a. folgende bewegende Worte schrieb:

„Liebe Nurit und lieber Rami, ich fühle mich an diesem traurigen Tag, dem Jahrestag des Todes eurer schönen Tochter wie ein Bruder von euch. Das ist zweifellos einer der traurigsten Tage. Und seit dem Augenblick, wo wir uns trafen, hatte ich nicht den Mut, euch darüber zu schreiben, aus Sorge, dass ich euren Herzen noch mehr Sorge und Schmerzen bereite. Ich dachte, die Zeit würde diese tiefe Wunde heilen. Aber nachdem ich selbst diesen bitteren Kelch getrunken habe, den Ihr vor mir getrunken habt, als meine Tochter Abi am 16. Januar 2007 ermordet wurde, verstehe ich, dass Eltern niemals vergessen können. Wir leben unser Leben auf besondere Weise, wie es andere nicht kennen und ich hoffe, dass niemand anders – Palästinenser oder Israelis – gezwungen wird, dies kennen zu lernen…“

Heute ist meine Wahrnehmung beider Seiten völlig anders als vor 40 Jahren.

Für mich ist die Linie, die die beiden Seiten trennt, heute nicht zwischen Arabern und Israelis oder Juden und Muslimen. Heute ist die Linie zwischen denen, die Frieden wollen und bereit sind, dafür einen Preis zu zahlen und den übrigen, die das nicht wollen. Sie sind die andere Seite. Und heute besteht diese andere Seite – zu meinem Entsetzen – aus korrupten Politikern und Generälen, die uns führen und sich wie eine Maffiabande benehmen, aus Kriegsverbrechern, … die Hass säen und Tod ernten.

Aber an diesem Abend will ich vor allem zu denen sprechen, die dazwischen sitzen, die auf dem Zaun sitzen und uns vom Rand beobachten, ich möchte zur übersättigten israelischen Öffentlichkeit reden, die nicht den Preis der Besatzung bezahlt, der Öffentlichkeit, die ihren Kopf in den Sand steckt und nichts wissen will, die in einer Seifenblase lebt, TV schaut, in Restaurants isst, in Ferien geht und sich eines guten Lebens erfreut und sich nur nach den eigenen Interessen richtet, geschützt von den Medien, die helfen, die bittere Realität vor ihr zu verbergen, die Realität, die nur wenige Meter von ihrem Leben entfernt liegt: nämlich die Besatzung, der Diebstahl des Landes und der Häuser, die tägliche Schikane, Unterdrückung und Demütigung, die Checkpoints, die verabscheuungswürdige Blockade des Gazastreifens, die Abwässer ( der jüdischen Siedlung) auf den Straßen des palästinensischen Ortes Anata …

An diesem Abend will ich mich besonders an das linke Publikum in allen seinen Schattierungen wenden, an die, die desillusioniert und zornig sind, an die, die mit Teilnahmslosigkeit, mit Verzweiflung und Schwäche belastet sind, an die, die sich in sich selbst verschließen und Freitagabend murren, aber nicht mit uns in diesem schweren Kampf gegen den aggressiven Krankheitserreger der Besatzung engagiert sind, die die Menschlichkeit in uns allen zu zerstören droht. Und an diesem Abend, dem Abend des Gedenktages für die Toten auf beiden Seiten möchte ich sie bitten, sich uns in unserm Krieg gegen dieses fatale Leid anzuschließen. Ich möchte ihnen sagen, wer daneben stehen bleibt ( und nichts tut) ist ein Komplize des Verbrechens! Ich möchte ihnen sagen, dass es viele gibt, die nicht bereit sind, angesichts des Bösen, der Dummheit, fehlender Verantwortlichkeit und Gerechtigkeit zu schweigen.

Ich möchte ihnen von den wahren anonymen Helden unseres dunklen Zeitalters erzählen.

Über jene, die bereit sind, einen hohen persönlichen Preis für ihre Ehrlichkeit und Anständigkeit zu zahlen, und jene, die es wagen, sich mit seltenem und bewundernswertem Mut vor die Bulldozer zu stellen, ‚die Verweigerer’, die nein zum allgegenwärtigen Militarismus sagen, die ‚Kämpfer für den Frieden’, die ihre Waffen wegwerfen zugunsten eines gewaltfreien Widerstandes, die entschlossenen Demonstranten, die jedes Wochenende in Bilin, in Nilin, in Sheikh Jarrah und Silwan gegen den Terror der Polizei und der Armee vorgehen, die Anwälte, die jeden Tag im Ofer-Militärgericht und im Obersten Gericht kämpfen, der heroische Kampf der MachsomWatch-Frauen, die Friedensaktivisten vom Ausland wie die verstorbene Rachel Corrie, die ihr Leben gab, und auch jene, die Verbrechen und Mittäterschaft verraten, von Anat Kam bis Gideon Levy und Akiva Eldar und auch die Friedensorganisationen beider Völker und besonders die trauernden palästinensischen und israelischen Familien, die trotz ihrer Tragödien das Wunder der Versöhnung fertig bringen.

Je dunkler der Himmel wird, um so sichtbarer werden diese leuchtenden Sterne in der Finsternis.(4) Je unklarer und übler die Unterdrückung wird, um so mehr retten sie mit ihrem Heldentum die Ehre und die Menschlichkeit von uns allen!
Und heute benötigen wir dringend eine Erweiterung der Kreise, die gewaltfrei gegen die Besatzung opponieren! Heute Abend rufe ich von hier und aus der Tiefe meines Herzens: verlasst eure Seifenblase! Liegt der Besatzung, die belästigt, irritiert und schikaniert, ständig in den Ohren und lasst nicht das Dreckspack sich still durchsetzen. Lasst nicht die andere Seite die Zukunft von uns allen stehlen! Lasst nicht die andere Seite länger die Sicherheit der uns verbliebenen Kinder gefährden!

1. Lied der Nahal-Brigade der israelischen Armee
2. Moshe Dayans Nachruf auf Roi Rutenberg 19.4.56
3. Israelis haben am Abend des Unabhängigkeitstages ein Barbecue
4. Martin Luther King

Quelle: דבריו של האב השכול רמי אלחנן: טקס יום זיכרון ישראלי-פלסטיני | לוחמים לשלום | תל אביב ,18.04.201-Sowing hate and reaping death
Übersetzt von Ellen Rohlfs, Mitglied von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt.

Abir Aramin, ein palästinensisches Mädchen, wurde im Alter von 10 Jahren von einem israelischen Scharfschützen im Januar 2007 getötet. Smadar Elhanan, ein israelisches Mädchen wurde im Jahr 1997 im Alter von 13 Jahren bei einem Bombenanschlag in Jerusalem getötet. Ihre Väter gründeten Combatants for Peace (Kämpfer für Frieden) und sind aktiv im Elternzirkel-Forum der Familien [Parents Circle – Families Forum (PCFF)], eine Graswurzelorganisation der Hinterbliebenen Palästinenser und Israelis. Die PCFF fördert die Versöhnung als eine Alternative zu Hass und Rache.

74 Kommentare zu “Hass säen und Tod ernten

  1. @Eine Schweizerin@ darauf hoffe ich auch. Hier und anderswo wird – auf dubiosen Quellen sich berufend – Memri schlecht gemacht. Doch gerade Memri berichtet auch über durchaus vernünftige Araber, die Chauvinismus und Islamismus tapfer entgegentreten. Es ist nur so, dass ich fürchte, dass dieser Prozess der Säkularisierung lange dauern wird.
    Die Frage ist, wie lange kann man die Aufmerksamkeit der arabischen Völker von ihren autokratischen Kleptokratien ablenken, indem man auf Palästina hinweist.
    Wenn die Palästinenser auf der Westbank vernünftig koexistieren wollen und ihre Führung das berücksichtigt, dann wird man kurz über lang Lösungen finden müssen, die für beide Seiten annehmbar sind. Solche Kompromisse werden beiden Seiten nützen. Hamas wird da mächtig unter Druck kommen, denn viele Einwohner von Gaza erinnern sich mit Sehnsucht an die Zeit, als sie noch in Israel arbeiten konnten.
    Einige der hier postenden ExtremistInnen scheuen direkte Abmachungen zwischen den Streitparteien „wie der Teufel das Weihwasser“, denn wenn es zu einem modus vivendi kommt, dann entpuppt sich ihr Israel-Bashing als das was es ist.
    Schon jetzt führt Israel auf vielen Gebieten der Technik und Wissenschaft und es ist bereit das mit den Nachbarn – wenn die in Frieden leben wollen – auch zu teilen. Es gibt bereits solche Arbeitsgemeinschaften zwischen jüdischen und arabischen Wissenschaftlern und das würde sich noch viel weiter entwickeln.

  2. @Luise:

    Finde ich jetzt auch seltsam, was Sie da behaupten. Könnte es sein, dass Sie sich hier einen bösen Scherz erlauben? Wenn Ihnen wirklich ernst zumute ist beim Thema Shoa/Holocaust, dann verstehe ich nicht, wie Sie mit diesen Begriff derart unverantwortlich spielen und versuchen, es jemandem in böswilliger Absicht entgegenzuhalten, als hätte er dies oder das gesagt, was nun wirklich nicht der Fall ist. Absolut surreal. *kopfschüttel*

    Oder dann ist Ihr Deutsch sehr schlecht und Sie verstehen hier einiges vom Kontext her grundfalsch. Dafür hätte ich sogar Verständnis, doch müssten Sie das dann auch sagen, damit Sie Nachsicht erwarten können aufgrund Ihrer grammatikalischen und inhaltlichen Verdrehungen.

    Ich würde gern nachvollziehen, was Sie hier wie verstehen und wie Sie zu solchen absolut unlogischen Schlussfolgerungen kommen.

    Lieben Gruß

  3. @Luise:

    Ich hab das ganz anders verstanden und zwar im Sinne von Netiquette. Man solle sich nicht auf das Niveau seines Gegners (in diesem Fall Neonazis) begeben. Dem stimme ich zu.

    Liebe Grüße

  4. @Luise@ lesen müßte man können. ich schrieb: „@Jane@ kann ihre Hand nicht mehr bremsen, wenn es darum geht uns zu erklären, was die arabische Welt will, sie schreibt gleich 8888 Zeichen, was, wenn sie eine Neonazi wäre eine Bedeutung hätte. “
    @Luise@ wenn Sie das so interpretieren, wie sie das tun, dann ist das entweder Ignoranz oder böswillige Unterstellung. Und ich habe keine Zahlen gefälscht, sondern Janes Text kopiert und mit meinem Programm gezählt.
    @Luise@ Mir Holocaustleugnung etc. zu unterstellen ist sehr gewagt, da müßten Sie schon diese Beschuldigung belegen können oder sie qualifizieren sich damit als eine unverschämte Verleumderin.
    Meinen Namen schreibe ich so: K o r o l y. Vielleicht gelingt es Ihnen wenigstens das zu merken?

  5. @Peter Koroly:

    Vielleicht verändert sich die Situation später mal durch eine Säkularisierung. Wirtschaftliche Motive könnten den Hass ablösen oder zumindest teilweise dämpfen. Wenn die Leute merken, dass dadurch das Leben angenehmer und auf einem höheren Standard verläuft … Aber gerade das will die Hamas offenbar verhindern, wie überhaupt der westliche Lebensstil verteufelt wird. Solange die Menschen nicht wirklich frei entscheiden können, sondern dieser Diktion unterworfen sind, bleibt alles beim Alten.

    Lieben Gruß
    Eine Schweizerin

  6. Um des Gags willen fälscht Karoly gerne mal die Zahlen. Aber, was ist so lustig daran, einen Diskussionspartner als Nazi zu bezeichnen?

    Finden Sie sowas witzig, harmlos? Sind Sie Relativierer, Verharmloser? Was ist so witzig?
    Nazi! Mir fällt da Holocaust ein und dann vergeht mir das Lachen.
    Oder sind Sie Holocaust Leugner, Karoly?
    Das sollte erst einmal geklärt werden, bevor diese Diskussion weitergeht.

  7. Bitte an die Moderation: Beschimpfungen wie „Hure“ sind meiner Meinung nach nicht zu tolerieren. Das ist keine Argumentation und sollte nicht gestattet werden. Eine solche Sprache kennzeichnet neonazistische Websites und ich bin erstaunt, dass das hier durchgeht.

  8. @Jane@ kann ihre Hand nicht mehr bremsen, wenn es darum geht uns zu erklären, was die arabische Welt will, sie schreibt gleich 8888 Zeichen, was, wenn sie eine Neonazi wäre eine Bedeutung hätte.

    Und sie jammert, jammert, jammert. Und zeichnet ein manichäisches Bild, auf der einen Seite die friedfertigen Araber, auf der anderen die kriegslüsternen Israeli.

    Wie schaut es tatsächlich aus? Ein paar von mir gekürzte Meldungen zeigen auf, was Jane und ihre Kameraden nicht sehen wollen.

    30 bewaffnete Palästinenser überfielen UN Kindercamp in Gaza und hinterliessen einen Drohbrief an den UNWRA Leiter in Gaza John Ging. Sie legten Feuer und verletzten den Wächter. 23. Mai 2010, 15:36
    Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die Abteilung für die Rechte palästinensischer Flüchtlinge, die von der radikal-islamischen Hamas-Organisation geleitet wird, hatte dem Hilfswerk jedoch vorgeworfen, „mit kulturellen Mitteln in die Seelen palästinensischer Kinder einzudringen“. Ziel sei es, „ihren Glauben zu zerstören und zu erschüttern, mit Hilfe von Ideen wie Vergebung, Koexistenz und dem Vergessen der Vergangenheit“. Die Hamas hatte im Sommer 2007 die Kontrolle im Gazastreifen gewaltsam an sich gerissen und herrscht seitdem in dem Gebiet. (APA)
    http://derstandard.at/1271377295508/Gazastreifen-Ueberfall-auf-UN-Kindercamp

    Gazastreifen
    Hamas richtete drei Menschen hin
    18. Mai 2010, 11:22
    Ungeachtet der Proteste von Menschenrechtsgruppen – Leichen wurden von Kugeln regelrecht durchsiebt
    Gaza-Stadt – Ungeachtet der Proteste von Menschenrechtsgruppen hat die im Gazastreifen herrschende Hamas drei Menschen hingerichtet. Das Innenministerium der radikalislamischen Organisation teilte mit, es habe sich um überführte Mörder gehandelt. Krankenhauskreisen zufolge wurden die von Kugeln durchsiebten Leichen in einer Klinik in Gaza-Stadt abgeladen.
    http://derstandard.at/1271376899351/Gazastreifen-Hamas-richtete-drei-Menschen-hin

    Hamas zerstörte Häuser im Gazastreifen
    17. Mai 2010, 12:17
    Sieben Gebäude demoliert – Begründung: „Ohne Genehmigung errichtet“
    Gaza/Rafah – Die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation hat in der südlichen Stadt Rafah mehrere Häuser zerstört. Abdullah al-Nashar, Bürgermeister von Rafah, sagte am Montag, es seien am Vortag in der Stadt im Grenzgebiet zu Ägypten sieben unbewohnte Gebäude demoliert worden.
    Die Häuser seien ohne Genehmigung errichtet worden. Das geräumte Gebiet solle für ein neues Bildungsprojekt genutzt werden. „Wir haben in Einklang mit dem Gesetz gehandelt und diese Häuser entfernt“, sagte Al-Nashar. Er dementierte jedoch Berichte, nach denen 40 Häuser zerstört wurden. (APA)
    http://derstandard.at/1271376820126/Hamas-zerstoerte-Haeuser-im-Gazastreifen

    Und die gute Nachricht: Vorgriff auf den Palästinenserstaat
    | 21. Mai 2010, 18:04
    Nördlich von Ramallah wird eine moderne palästinensische Stadt aus dem Boden gestampft
    Rawabi gilt als Symbol für die Bemühungen, die Grundlagen für einen Palästinenserstaat zu schaffen
    Masri betont, er sei ein profitorientierter Unternehmer, lässt aber auch etwas von einer nationalen und gesellschaftlichen Mission anklingen. Nur wenige Palästinenser hätten ein Eigenheim, sagt er, viele junge Paare müssten bei ihren Eltern einziehen. Rawabi soll durch erschwingliche Wohnungen der chronischen Wohnungsnot abhelfen.
    „Es soll aber nicht nur eine Schlafstadt werden“ – durch Entwicklung und Bau werden bis zu 10.000 Menschen beschäftigt, am Ende soll es in Rawabi 5000 permanente Arbeitsplätze geben, etwa in einem Technologiepark. Die Einrichtungen – Schulen, Grünflächen, Cafés, Krankenhaus, Moscheen, Busbahnhof, Tankstellen, Feuerwehrzentrale – sind so verteilt, dass die Distanzen minimal sind. In den Gewerbezonen sind Kinderhorte geplant, damit junge Frauen im Beruf bleiben können. Man strebt ein modernes, für jüngere Leute attraktives Flair mit Öko-Bewusstsein an. „Wir pflanzen zum Beispiel Zierbäume – das ist nicht Teil der palästinensischen Kultur, denn traditionell haben wir hier nur Nutzbäume“. Für die Gebäude wird der in der Region typische Sandstein verwendet, einen bestimmten Architekturstil gibt es aber nicht.
    Schon jetzt haben sich per Internet 7000 Bewerber für die Wohnungen eingetragen. „Wenn alles gutgeht, können die ersten in zweieinhalb Jahren einziehen“, schätzt Masri. Rawabi wird also wahrscheinlich früher fertig sein als der palästinensische Staat. (DER STANDARD, Printausgabe 22./23./24.5.2010)
    http://derstandard.at/1271377234683/Vorgriff-auf-den-Palaestinenserstaat
    .

  9. @Jane:

    Ich würde als Normalunternehmer (zumindest ohne antiisraelische Absichten) grundsätzlich nicht in eine Wirtschaft investieren, welche von der Hamas beherrscht wird. Das hat nichts mit Israel zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Ein Unternehmer ist keine Hilfsorganisation und möchte möglichst sicher investieren. Das verhindert die Politik der Hamas.

  10. ‚Es wirkt so, als wäre es suspekt und geradezu verhext, wenn ein Jude erfolgreich ist. ‚

    Hilfe – Die Kaffesatzleser sind wieder unterwegs.

    Die Palästinenser und die Arabische Welt will nur, dass die Israelis die Besatzung beenden. Sie hat immer wieder vollständige Normalisierung angeboten, insofern Israel das tut, was auch sämtliche UNO-Resolutionen und das Völkerrecht verlangen.

    Träume erklärte und unerklärte Absichten zur gegenseitigen Vernichtung gibt es auf beiden Seiten von manchen Protagonisten. Die Israelis sind allerdings schon seit 40 Jahren dabei ihre schleichend in die Tat umzusetzen.

    Die Realpolitik ist eine andere.

    ‚ Katastrophale Situation der palästinensischen Wirtschaft

    Der jüngste Bericht der Weltbank über die wirtschaftliche Situation in Westbank und Gazastreifen zeigt vor allem eines; der Bericht wurde ohne Berücksichtigung der tatsächlichen politischen Gegebenheiten im Nahen Osten verfasst.

    ‚ Weltbank: Israel hat palästinensische Wirtschaft im „Würgegriff“

    Trotz verstärkter internationaler Unterstützung könne die Wirtschaft in der Westbank nicht angekurbelt werden, da die israelische Besatzungsmacht das besetzte Gebiet weiterhin im „Würgegriff“ halte, erklärte die Weltbank in ihrem jüngsten Wirtschaftsbericht „The Economic Effects of Restricted Access to Land in the West Bank“.

    Israels illegale Siedlungen, die sog. Sicherheitskordons und Hunderte Checkpoints lassen keine ungehinderte Bewegung von Personen und Waren zu und verhindern jeglichen Aufschwung. Gewalt und Vandalismus seitens der Siedler schrecken ebenfalls vor weiteren Investitionen ab.

    Das Bruttosozialprodukt fiel in den Jahren 1999 bis 2007 um 40 Prozent. Investitionen seien kaum noch existent, so sind private Kapitalanlagen in den Jahren 2005 und 2006 auf 15 Prozent gesunken.

    „Die Restriktionen der Bewegungsfreiheit sind die sichtbarsten Hindernisse. 38 Prozent der Westbank werden von Israel und den Siedlungen vereinnahmt. Was der palästinensischen Bevölkerung bleibt sind zersplitterte Enklaven” unterstrich der Bericht.

    Israel hat mehr als 100 Siedlungen in der Westbank errichten lassen. Diese sind illegal und gelten als das Haupthindernis der Friedensverhandlungen. Jedoch habe Israel weiterhin seine Siedlungspolitik vorangetrieben. In Ost-Jerusalem und der Westbank sind in den letzten vier Jahren die Siedlungen um 3.44 Prozent gewachsen. Die Anzahl der Siedler betrage heute 461.000, betonte die Weltbank und machte zugleich auf die anhaltenden Angriffe der Siedler auf die Bevölkerung aufmerksam.

    „Die Siedler zerstören die Wohnungen sowie Oliven- und Obstbäume. Gerade diese stellen die wichtigste Grundlage für die Landwirte und für die palästinensische Wirtschaft dar. Die Siedler zerstören die Infrastruktur wie Straßen, Kanalisation und Telekommunikation. Die Situation schuf einen permanenten Status der Unsicherheit und ist nicht ermutigend für Investitionen“, so der Bericht. …‘

    http://siteresources.worldbank.org/INTWESTBANKGAZA/Resources/EconomicEffectsofRestrictedAccesstoLandintheWestBankOct.21.08.pdf

    Wöchentlicher Update des Vandalismus in den besetzten Gebieten durch die Siedler. Obstplantagen abbrennen, als ‚friedensfördernde Massnahme‘:

    ‚Israeli settlers burn 200 fruit trees in Hebron

    Hebron, May 22, 2010 (Pal Telegraph) – Israeli settlers burned Saturday morning more than 200 fruit trees belonging to Palestinians from the town of Seir, east of Hebron on the West Bank.

    ..The sources noted that the operation of burning was done under the guard of Israeli soldiers, pointing out that the trees belong to the citizens Saber Moussa Jradat, Ali Muhammad Motawer, Saber Abd El-Rahman Shallaldah and his brothers.‘

    http://www.paltelegraph.com/palestine/west-bank/6105-israeli-settlers-burn-200-fruit-trees-in-hebron

    Zähe Bemühungen führen mitunter zu kleinen Erfolgen:

    ‚ Palästinensische Blumenzüchter
    Ein Bouquet aus Gaza zum Valentinstag

    Von Ulrike Putz

    Sie verfütterten wertvolle Nelken an das Vieh: Blumenzüchter im Gaza-Streifen konnten wegen der israelischen Blockade zwei Jahre lang ihre Produkte nicht exportieren. Jetzt liefern sie wieder nach Europa – dank des Engagements der niederländischen Regierung.

    Heschazi züchtet Nelken – aber nicht die, die man im Dutzendpaket beim Blumen-Discounter bekommt. Seine Blumen sind langstielige, edle Gewächse mit vollen roten Blüten, die Heschazis Arbeiter morgens ab 6 Uhr von den Feldern im Süden des Gaza-Streifens holen: Mit der Bestnote Fünf bewertet sind sie auf den Blumengroßmärkten der Niederlande heiß gehandelte Ware.

    Zwei Jahre lang mussten Europas Blumenliebhaber auf Heschazis Nelken verzichten: Nach der Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen im Sommer 2007 belegte Israel den Küstenstreifen mit einer Blockade. Anfangs konnte die Familie Heschazi noch ab und an Lieferungen über die sporadisch geöffnete Grenze zum Flughafen Tel Aviv schaffen. Im Januar 2008 kam der Export jedoch komplett zum Erliegen.

    ..Dass die Heschazis jetzt seit Saisonbeginn bereits sechs Laster mit einer halben Million Blumen nach Holland exportierten, hat politische Gründe: Die Niederlande haben sich für die palästinensischen Bauern stark gemacht. Die Heschazis und andere Blumen- und Erdbeerfarmer im Gaza-Streifen sind seit 2006 Teil eines niederländischen Entwicklungshilfeprojekts. Statt Geld zu spenden, ermöglicht Den Haag den Palästinensern den Zugang zum Weltmarkt.

    Aus Gaza in deutsche Wohnzimmer

    Das große politische Engagement der Niederländer zeigt, wie ernst sie ihr Projekt nehmen. Seit Beginn der Blockade von Gaza sprachen ihre Diplomaten unermüdlich bei israelischen Regierungsstellen vor. Immer wieder auf der Tagesordnung: Nelken, Rosen, Erdbeeren.

    Der Druck aus Europa wirkte, die Palästinenser erhielten die Genehmigung, erneut zu exportieren. Seit Dezember gelangen die Blumen und Beeren wieder nach Holland – und von dort auch in die deutschen Wohn- und Esszimmer. Dass eine israelische Firma an ihrem Versand mitverdient, mag für Jerusalem ein Argument gewesen sein, den Export zu genehmigen. Ausschlaggebend war es nicht, sagt Hillel Adiri: „Das ist zum allergrößten Teil Verdienst der Niederlande.“ ‚

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,673399,00.html

    ‚ ..Das Erbe

    Die beinah vier Jahrzehnte dauernde Herrschaft über Gaza fügte der dortigen Wirtschaft enormen Schaden zu. Für diesen Landstrich, in dem eine aus Flüchtlingen von 1948 und ihren Nachkommen bestehende Millionen-Bevölkerung eingepfercht lebt, ohne Infrastruktur und ohne natürliche Ressourcen – für dieses Gaza waren die Aussichten nie glänzend. Doch handelt es sich hier nicht bloß um einen Fall wirtschaftlicher Unterentwicklung, sondern vielmehr um einen einzigartig grausamen Fall von absichtlicher Rückentwicklung. Israel hat die Bevölkerung von Gaza zu einem Reservoir billiger Arbeitskräfte und Monopol-Absatzmarkt für israelische Waren gemacht. Die Entwicklung lokaler Industrien wurde aktiv behindert. Das machte es den Palästinensern unmöglich, ihre Unterwerfung unter Israel abzuschütteln und die notwendigen wirtschaftlichen Grundlagen für wirkliche Unabhängigkeit zu legen.

    Gaza ist ein klassischer Fall von kolonialer Ausbeutung im post-kolonialen Zeitalter. Zivile Siedlungen in besetzten Gebieten sind unmoralisch, ungesetzlich und bilden ein unüberwindliches Hindernis für Frieden. Sie sind gleichermaßen das Instrument der Ausbeutung und das Symbol der verhassten Besatzung…‘

    ..Der Widerspruch

    Israel stellt sich gern als Insel der Demokratie mitten in einem Meer autoritärer Regime dar. Indessen hat es in seiner gesamten Geschichte niemals etwas zur Förderung der Demokratie auf der arabischen Seite getan, sondern im Gegenteil einiges dagegen unternommen. Israel hat insgeheim und von langer Hand mit reaktionären arabischen Regimen zusammen gearbeitet, um den palästinensischen Nationalismus zu unterdrücken…‘

    http://test.hagalil.com/2009/02/19/shlaim/

    Zur Abwechslung mal was erfreuliches über erfolgreiche, kluge palästinensische Mädchen:

    ‚Für die Erfindung eines elektronischen Blindenstocks wurden zu Beginn dieser Woche drei 14-jährige Mädchen aus dem Flüchtlingslager Aska bei Nablus mit einem internationalen Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Aseel Abu Aleil, Aseel Alshaar und Noor Alarada gewannen den Jugendwettbewerb für angewandte Elektronik der „Intel Wissenschafts-und Technik-Messe“ in Kalifornien und setzten sich gegen rund 1.500 Konkurrenten aus 50 Ländern durch. Der Stab sendet Infrarotsignale nach unten und nach vorn aus und erkennt Gefahrenstellen in rund 80 Zentimeter Entfernung.

    Die Schülerinnen entwickelten den Blindenstock im Rahmen eines Schulprojekts. Sie sammelten elektronische Ersatzteile von verschiedenen Geschäften in der gesamten Westbank und setzten diese zu einem Stock zusammen.

    Die drei Mädchen sind die ersten Palästinenser, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben. ‚

    Zu googlen dieser Tage bei palaestina.org

  11. @Peter Koroly:

    Die Eifersucht auf Israels wirtschaftlichen Erfolg erinnert mich an 1933, wo dieselbe Motivation den Mob für die Argumente der Nazis köderte. Es wirkt so, als wäre es suspekt und geradezu verhext, wenn ein Jude erfolgreich ist. Das zieht sich durch die ganze Geschichte und erhält abergläubische Dimensionen, die auch heute noch wirken. Leider.

    Lieben Gruß
    Eine Schweizerin

  12. @Serdal@ klar doch Muslimmarkt und Erhard Arendt sind laut Ihrer Lehre seriöse Quellen.
    Und was die angebliche Agression Israels 1967 betrifft, Israel hat die Sperrung des Suezkanals für israelische Schiffe und den von Nasser geforderten und binnen 24 Stunden erreichten Abzug der UNO-Friedenstruppe aus dem Sinai sowie die blutrünstigen Reden nicht als Beweise für einen Friedenswillen betrachtet.
    Was Sie vielleicht beunruhigt, dass Israel nicht die Palästinenser so wie die Türkei die Kurden behandelt. Es behandelt sie auch nicht wie die Russen die muslimischen Tschetschenen behandelt. Dazu hört man aber in der Regel keinen Mucks, denn man möchte es sich nicht mit ihnen verderben. Und wie behandeln die Saudis und die Yemenis die shiitischen Houthis? Es werden in Israel auch keine Christen, die von der Kirche kommen niedergeschossen, wie es Kopten unlängst passiert ist in Ägypten. Es werden auch nicht zehntausende arabische Studenten veranlasst zum Judentum zu konvertieren, wie das in Ägypten geschieht wo jährlich tausende koptische Studenten zum Islam konvertieren, nicht aus Überzeugung, sondern um einen Job zu erhalten.
    Also schauen Sie sich um in der Nachbarschaft Israels, lesen Sie die von arabischen Intellektuellen gefertigten UNO-Berichte Arab Human Development Report und dann werden Sie verstehen, weshalb kein arabischer Israeli auf die Staatsbürgerschaft verzichten will. Weshalb so viele Araber aus den Nachbarländern in Israel leben möchten.
    Wir hören von den Israelbashern zweierlei, einerseits postulieren einige, dass Israel eines der militärisch stärksten Länder der Welt ist, andererseits wird propagiert, dass die israelische Gesellschaft von sich aus auseinanderfällt. Die Israelbasher sollten sich einigen, welche Version sie vertreten.
    In Wirklichkeit sind die Israelbasher erbost über die wissenschaftliche und ökonomischen Erfolge dieses Landes. Israel steht beim Export von medizinischen Geräten und von Computerentwicklungen an führender Stelle in der Welt. Das alles ist für viele Muslime unbegreiflich, sehen sie doch in den Juden noch immer die dhimmi, die Schutzbefohlenen, die sie nicht mehr sind.
    Eine andere Frage, weshalb sind in der arabischen Welt die infamen Protokolle der Weisen (zahristische Fälschung) und Hitlers Mein Kampf noch immer so populär?
    Ich denke, dass kommt daher, weil es eine einfache Erklärung für eine komplizierte Wirklichkeit gibt: Die Juden, oder in Schönsprech die Zionisten sind schuld. Sie beherrschen die Welt. Während die armen arabischen Ölstaaten mit ihren Milliardeneinkommen überhaupt keinen Einfluß haben. So wird das in der arabischen Welt propagiert und viele fallen darauf hinein.

  13. @Jane@ „Die Palästinenser wurden über den Tisch gezogen“?
    Wirklich? Wer hat die PLO-Führung ins Land zurückkehren lassen?
    Hat die palästinensische Elite die Strukturen für einen Staat geschaffen? Nein, das hat sie nicht, sie schuf eine der frechsten Kleptokratien des Nahen Ostens. Es gibt niemand der soviel finanzielle Unterstützung erhielt und ein Großteil dieser verschwand in den Taschen der Anführer. Wissen Sie wieviel Apanage Suha Arafat, die in Paris lebende Witwe Arafats von der PA erhält? Wissen Sie dass ein großer Teil des Zements für den Bau der Siedlungen aus palästinensischen Betrieben kommt?
    Was hat den Hamas mit dem Gazastreifen angefangen, nach der Räumung durch Israel? Hat es was zur Verbesserung der Lebensbedingungen getan? natürlich nicht, denn ihrer Meinung nach, desto schlechter die Lage, umsobesser können sie herrschen. Und hat die von Arafat geplante und befohlenes zweite Intifada das Los der einfachen Leute gebessert oder verschlechtert?
    Sie tun immer so, als ob die palästinensische Elite und Führung keine Politik machen würde, als ob das alles arme Schlucker wären.
    Mit Rabulistik wird „erklärt“, weshalb die PLO nicht ihre Charta von 1968 geändert hat, doch Fakt bleibt, viele innerhalb der PLO träumen noch immer von der Beseitigung Israels.
    Und Jane vergessen Sie nicht die Politik der meisten arabischen Staaten,die mit dem Hinweis auf Palästina von ihrer eigenen brutalen Machtausübung, von den miserablen Lebensbedingungen der eigenen Untertanen ablenken können.

  14. Wie entgegenkommend von diesen Staaten, die Realität zu sehen [Ironie \AUS].
    Bleiben noch genug ohne Realitätssinn (?).
    Wie wäre eine Liste mit den erklärten Todfeinden, die es an Rhetorik in der Richtung nicht mangeln lassen, so zum vervollständigen des Bildes?

  15. Der Knackpunkt war halt, dass die Palästinenser Israel anerkannten, Israel aber nicht Palästina, statt dessen nur die PLO als Vertretung der Palästinenser.

    Von Anfang an war alles zum alleinigen Nachteil der Palästinenser formuliert und Arafat hoffte auf Entgegenkommen, nachdem er so weit entgegengekommen war, wie es weiter ja nicht möglich ist.

    Die adäquate Reaktion Israels, Anerkennung Palästinas in Übereinstimmung mit den UNO-Resolutionen innerhalb der Grünen Linie und für deren Recht auf ein Leben in Frieden und Sicherheit – gab es nicht – und in Anbetracht des danach explodierenden Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten gibt es keinen Grund zur Annahme, dass die jeweiligen israelischen Führer (Rabin fiel ja einem Attentat zum Opfer) auch nur die Absicht hatten, die Anerkennung Israels durch die Palästinenser adäquat durch vollständige gegenseitige Anerkennung Palästinas, zu beantworten.

    Es sind die Palästinenser, die auf ganzer Linie über den Tisch gezogen wurden.

  16. Ach Willow – wer braucht da noch eine Quellenangabe. Ich kann Sie Ihnen noch so oft verlinken und Sie werden zweifelsohne, bei allen Bemühungen sich einer solchen Konfrontation zu entziehen in den letzten 17 Jahren des öfteren drüber gestolpert sein, in ihrem Hirn wird sie sich fraglos nichts davon verankern.

    Aber bitte schön, es ist zwar ermüdend, aber wer weiß, vielleicht gibt es ja mal einen Dammbruch bei Ihnen und Sie konfrontieren sich tatsächlich mit Tatsachen, die einfach außerhalb Ihres Weltbildes liegen:

    ‚# 15. Dezember 1988
    Die PLO proklamiert auf dem XIX. Nationalkongreß den Staat Palästina bei Anerkennung der Existenz Israels.

    …1995
    Israel und die PLO unterzeichenen „Oslo2“ Am 14. Oktober 1994 erhalten Yassir Arafat, Schimon Peres und Jitzchak Rabin in Oslo den Friedensnobelpreis.

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/geschichte.htm

    ‚Das Parlament der PLO, der Palästinensische Nationalrat, traf sich im algerischen Exil zu einer Sitzung. Dort riefen die Mitglieder am 15. November 1988 den Staat Palästina aus. „Der Staat Palästina erklärt hiermit, dass er an die Beilegung internationaler und regionaler Konflikte durch friedliche Mittel in Übereinstimmung mit der UN-Charta und den UN-Resolutionen glaubt.“ Viele sehen in der Unabhängigkeitserklärung der Palästinenser die Bereitschaft der PLO, den Staat Israel anzuerkennen.

    Dem neu ausgerufenen Staat Palästina blieb die internationale Anerkennung dagegen verwehrt. ‚

    http://www.bpb.de/themen/CFBREA,0,0,Die_Erste_Intifada_und_das_Friedensabkommen_von_Oslo.html

    ‚Am 20. August unterzeichnen die Verhandlungspartner das »Oslo-Abkommen«, das weltweit mit größtem Staunen aufgenommen wird. Die meisten Israelis sind erleichtert, nur rechte Kreise, darunter die Siedler in Judäa, Samaria und Gaza, greifen es scharf an. Auch bei den Palästinensern findet der Vertrag mehr Befürworter als Gegner.

    Am 13. September 1993 wird das »Rahmenabkommen« in Washington unterzeichnet. Israel erkennt die PLO an; die PLO verpflichtet sich zum Frieden und zum Streichen jener Paragraphen ihrer Charta in denen zur Auslöschung Israels aufgerufen wird. Yitzhak Rabin kommentiert: »Genug der Tränen und des Bluts, jetzt beginnt ein neues Zeitalter.« Und Jassir Arafat erklärt: »Endlich herrscht Frieden im ‚Land des Friedens‘.« Höhepunkt der Zeremonie ist der Händedruck zwischen Rabin und Arafat, bei dem Präsident Clinton zwischen beiden steht, um darüber zu wachen, daß im letzten Augenblick nichts schiefgeht.

    …4. September 1993
    Das Zentralkomitee der Al-Fatah nimmt die Prinzipienerklärung mehrheitlich an. Jordanien und der Golf-Kooperationsrat erklären sich bereit, den Oslo-Prozeß zu unterstützen.

    ..10. September 1993
    Israel und die PLO wechseln Briefe zur gegenseitigen Anerkennung. In letzter Verhandlungsminute erhält Holst die Unterschriften Arafats (PLO) und Rabins (Israel). Das Exekutivkomitee der PLO billigt trotz interner Widerstände den von Yassir Arafat in Tunis vorgelegten Text.

    Arafat am 09.09.1993 an Rabin:
    „Die PLO erkennt das Recht des Staates Israel auf Existenz in Frieden und Sicherheit an.“
    Rabin an Arafat:
    „…die israelische Regierung hat beschlossen, die PLO als die Vertretung des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“

    ..13. September 1993
    Unterzeichnung der -> Osloer Prinzipienerklärung in Washington durch -> Mahmoud Abbas (Abu Mazen) und Shimon Peres; historischer Handschlag zwischen Yassir Arafat und Yltzhak Rabin vor dem Weißen Haus. Die Knesset nimmt die Prinzipienerklärung am 23. September 1993 ganz knapp mit 61 von 120 Stimmen an. Der Zentralrat der PLO in Tunis billigt die Prinzipienerklärung 12. Oktober 1993… ‚

    http://test.hagalil.com/israel/geschichte/zeittafel-1992.htm

    Aber nicht nur das – es war Arafat, der im Zuge der Vereinbarungen von Oslo und der Anerkennung durch die PLO den Weg frei machte, damit auch andere Staaten in der arabischen Welt mit Israel Frieden schließen:

    ‚ Ausgerechnet Jassir Arafat, der seine arabischen Brüder bei jedem Gipfeltreffen auf Israels Vernichtung einschwor, leitete die Wende ein. Ausgerechnet er verstieß gegen den feierlichen Beschluß, keine separaten Vereinbarungen mit Israel zu treffen – ein Paradoxon.

    ..„Das Verbot separater Israel-Vereinbarungen wurde uns von der PLO aufgezwungen“, ereifert sich ein kuwaitischer Diplomat, ergänzt jedoch: „Nachdem die PLO das Verbot durchbrochen hat, kann jedes Land selbst über seine Israel-Politik entscheiden.“

    Genau das haben bereits einige getan. Kuwait beendete seinen gegen Israel bestehenden Boykott. Über eine Anerkennung werden die Kuwaitis wohl bald im Parlament diskutieren.

    Auch die Golfstaaten Katar, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate erwägen das Ende ihrer Boykottpolitik. Das Thema könnte schon beim nächsten Treffen des Golf-Kooperationsrats (GCC) auf der Tagesordnung stehen.

    Selbst Saudi-Arabien gerät ins Grübeln: „Israel ist jetzt ein Land wie jedes andere“, erklärte Saudi-König Fahd Frankreichs Verteidigungsminister François Léotard bei dessen Besuch Anfang dieses Monats.

    Dem Wandel eine Chance geben will auch Marokko. König Hassan und Israels Präsident Jizchak Rabin kamen „prinzipiell“ überein, diplomatische Beziehungen aufzunehmen. „Der wichtigste Schritt ist getan“, erklärt ein Berater des Königs.

    Auch Tunis hat die außenpolitische Wende eingeläutet. Tunesien, das 1957 für Israels Anerkennung eintrat, soll in Paris erste Kontakte geknüpft haben.

    An normalen Beziehungen zu Israel ist auch der Jemen interessiert. Das Land unterhält über ein Büro in London seit 20 Jahren informelle Kontakte zu Jerusalem.

    Die Anerkennung Israels stellten Jordanien, Syrien und der Libanon in direkten Verhandlungen mit den Israelis in Aussicht. Syrien und der Libanon spielen mit dem Gedanken, Israels Anerkennung auf einem arabischen Gipfel zu entscheiden.

    Entschieden verweigern sich Libyen und Irak. Auch der mit dem Iran liierte Sudan ist nicht interessiert.

    Von den 51 in der Islamischen Weltkonferenz (OIC) organisierten Staaten unterhalten nur zehn Länder diplomatische Beziehungen zu Israel. Doch dieses Thema wird beim nächsten OIC-Treffen ganz sicher auf der Tagesordnung stehen.

    Die PLO wird das Thema aufs Tapet bringen – jene Organisation, die über ein Vierteljahrhundert jede Diskussion über eine Anerkennung Israels verhindert hat.

    Dann bleibt – im Westen – nur noch ein Staat, der sich mit Israel besonders schwertut: der Vatikan.

    ISLAMISCHE LÄNDER, DIE ISRAEL ANERKENNEN

    Türkei

    Kirgisien

    Turkmenien

    Tadschikistan

    Ägypten

    Albanien

    Bosnien-Herzegowina

    Aserbeidschan

    Usbekistan ‚

    http://www.focus.de/politik/ausland/israel-die-araber-denken-um_aid_141986.html

  17. Wenn es soooo einfach ist Jane, warum dann keine belastbare Quellenangabe? Vielleicht, weil zwar Viele unterstellen, er hätte es gesagt, er aber in Wirklichkeit immer einen sehr großen Bogen darum gemacht hat!?

    ‘An alle Israelhasser :
    Kannst Du mir den Namen eines palästinensischen Führers sagen, der in den letzten 30 Jahren gesagt hat:
    * „Wir wollen mit Israel Frieden machen“ ?
    * „Wir wollen eine Friedenslösung mit 2 Staaten für 2 Völker“ ?bitte mit genauer Quellenangabe!

    PS: Immerhin, sie fühlen sich angesprochen, wenn ich den Israelhassern eine Frage stelle…

  18. ‚An alle Israelhasser :
    Kannst Du mir den Namen eines palästinensischen Führers sagen, der in den letzten 30 Jahren gesagt hat:
    * „Wir wollen mit Israel Frieden machen“ ?
    * „Wir wollen eine Friedenslösung mit 2 Staaten für 2 Völker“ ?bitte mit genauer Quellenangabe! ‚

    Das ist wirlich kein Problem Willow – Arafat.

    Die Palästinenser können nicht mehr machen, als Israel anzuerkennen um die Voraussetzung für Frieden zu schaffen.
    Seither ist Israel in der BringSchuld.

    Die Gelegenheit 1993 wurde von Israel sabotiert, auch die Oslo Verträge enthielten auf Wunsch Israels bereits unzählige Klauseln, die den Vorwand für weitere Besiedelung schufen und somit nicht wirklich darauf angelegt waren Frieden zu schaffen, jedenfalls nicht zwangsläufig. Das liegt allerdings in Israels Verantwortung. Arafat wurde im Herbst 2000 ja auch vom eigenen Volk angefeindet, weil er sich auf so viele faule Kompromisse mit Israel eingelassen hatte, aber ich glaube Arafat hat die Israelis einfach für wohlwollender gehalten, als sie waren. Im Januar 2001 waren sich Barak und Arafat weitgehend einig, dann haben die Israelis Sharon und damit Gewalt und Unterwerfung gewählt, womit das bereits greifbare Abkommen Makulatur war und seit 2002 liegt die Arabische Friedensinitiative auf dem Tisch, welche auch ausdrücklich von Arafat unterstützt wurde und Israel volle Anerkennung, die Aufnahme wirtschaftlicher und diplomatischer Beziehungen zu 22 arabischen Staaten inklusive des neu geschaffenen Palästinas anbietet.

    Selbstverständlich wäre auch der Nachfolger Arafats, Abbas ein Partner für die ZweiStaatenlösung gewesen, die hat Sharon ausgesessen und sich seinem Lieblingshobby dem Arafat-Bashing hingegeben, bis sich das palästinensische Volk dann nach 12 Jahren fruchtlosen Friedensprozesses für die radikalerer Lösung Hamas entschied. Aber selbst die würden sich bewegen, wenn man denn auch mal ihnen entgegenkäme. Dafür gibt es genügend Anzeichen. Der Gründung eines palästinensischen Staates jenseits der Grünen Linie haben sie jedenfalls schon zugestimmt.

    Herr Koroly – jetzt haben aber Sie den Schaum vor dem Mund.
    Ich finde es gut, wenn fähige Palästinenser dazu beitragen die Lebenssituation ihres Volkes zu verbessern, das ändert aber nichts daran, dass das nicht die Lösung des Problems ist. Die Israelis versuchen das übrigens nach wie vor durch das Hinauszögern von Baugenehmigungen etc. zu verhindern. Herr Fayad findet aber auch international viel Gehör, was die Israelis unter Zugzwang setzt.

    ‚Denn verglichen mit den Zeiten der von Arafat initiierten Intifada haben sich die Lebensverhältnisse gebessert.‘

    Nicht unbedingt, zunächst einmal haben sich die Lebensverhältnisse ja drastisch verschlechtert und zwar unter Sharons Gewaltregime, da gibts jetzt also jede Menge Luft für Verbesserung.

    Die Intifada hat Arafat nicht ausgerufen, Aussagen ranghoher Militärs, die das ausdrücklich belegen, habe ich hier bereits gepostet. Das ist nichts als populistische Propaganda. Den Funken und auch den Beginn der Gewaltexplosion im Jahr 2000 wurde von Israel gelegt, nicht von den Palästinensern und Arafat wollte dies verhindern. Seine Appelle diesbezüglich an Barak verhallten leider ins Leere. Die Proteste unterminierten auch seine Autorität. Die Vorschläge von Camp David waren schlichtweg nicht akzeptabel und negierten wesentliche Punkte der OsloAbkommen, es gab keinen Grund diese zu akzeptieren, das änderte aber nichts daran, dass Arafat weiter verhandelte und 5 Monate später war man in Taba auch nach Aussagen israelischer Unterhändler einem Abkommen so nah, wie nie.

    Mit Sharon war das dann Geschichte.

  19. @koroly
    Warum versuchen Sie ständig die Quellen zu diskreditieren? Erst erheben Sie den Vorwurf Jane sei ein Geschichtsfälscherin und nachdem Sie Ihnen alles belegt (Le Monde, New York Times,…) stellen Sie auf unseriöse Quellen ab (http://test.hagalil.com/2010/05/12/trauer/comment-page-1/#comment-12745). Ihre Quellen sind hingegen sehr seriös und somit überaus neutral (Memri). Dies wird sogar in Wikipedia ausdrücklich bescheinigt.

    Israel ist sicherlich (nach Ihrer Meinung und der israelischen Regierung) auch jetzt noch von der Hamas und allen umliegenden arabischen Ländern in der Existenz bedroht (Liebermann geht noch ein kleines bisschen weiter: „Iran bedroht die ganze Welt.“). Sie vergessen jedoch hierbei zu erwähnen, dass Israel eine von neun Atommächten ist, die ohne weiteres den gesamten Nahen Osten binnen Sekunden in Schutt und Asche legen könnten. Was dem Iran vorgeworfen wird aber in keinster Weise bisher bewiesen werden konnte, hat Israel somit schon vor 43 Jahren in die Tat umgesetzt ohne das die westlichen Ländern Boykotte, Sanktionen oder gar mit Krieg gedroht haben. Ganz abgesehen von den über 200 vorhandenen Atomwaffen, sollte auch ganz nebenbei bemerkt werden, dass Israel über eine der schlagkräftigsten und modernsten Waffentechniken weltweit verfügt.
    So werden die Kriege und das begleitende Massenmorden begründet: Mit der Existenzbedrohung.
    Und Sie unterstützen das mit Händen und Füßen. Einem so kaltblütigen Menschen dem tausende Menschenleben die während der vergangenen 60 Jahren ermordet wurden nichts wert sind, kann man doch gar nicht drohen. Machen Sie sich nicht weiter lächerlich.

  20. An alle Israelhasser :

    Kannst Du mir den Namen eines palästinensischen Führers sagen, der in den letzten 30 Jahren gesagt hat:

    * „Wir wollen mit Israel Frieden machen“ ?
    * „Wir wollen eine Friedenslösung mit 2 Staaten für 2 Völker“ ?

    bitte mit genauer Quellenangabe!

  21. Eine gute Meldung, die ich koshiro, jane und paul empfehle zu lesen: Ein ägyptischer Prof. spricht sich gegen Antisemitismus aus: Egyptian Professor of Hebrew Literature Ibrahim Farid Denounces Endorsement of Antisemitic Myths by Arab Media and Institutions
    In a recent interview, Dr. Ibrahim Farid, professor of Hebrew literature at Ein Shams University in Cairo, rejected The Protocols of the Elders of Zion as a blood libel and myth stemming from a conspiracy against the Jewish people. „These are rumors that belong to the realm of folklore. We cannot take them seriously and treat them as historical fact,“ Farid said.
    Ganzer Artikel auf:
    http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/4183.htm

  22. @Koshiro@ das ist aber eine furchtbare Drohung, die Sie da ausstoßen, mich nicht mehr ernst zu nehmen. Das ist das größte Kompliment, dass jemand wie Sie mir machen kann. Danke.
    @Jane@ als echte deutsche Kaffeehausrevoluzzerin möchten Sie bis zum letzten Palästinenser gegen die israelischen Kolonialisten kämpfen. Den Lebensstandard zu verbessern, das ist nur was für Europäer. Und somit entlarven Sie sich selbst. Denn verglichen mit den Zeiten der von Arafat initiierten Intifada haben sich die Lebensverhältnisse gebessert.
    Und wenn Sie auch noch so lange schreiben, überzeugen kann das nicht. Und Herr Watzal ist auch nicht glaubwürdig. Watzal, der im Freitag eine begeisterte Rezension über das Buch des russisch-schwedischen Antisemiten, der sich Israel Shamir nennt schrieb, um dann als herauskam, wer dieser Kerl ist, diese zurücknahm, ist eine fragwürdige Quelle.
    Aber machen Sie so weiter @Jane@ kopieren Sie lange Zitate aus so fragwürdigen Quellen wie Muslimmarkt, Arendt, etc und vor allem lassen Sie ihren Computer nie ruhen, um uns zu beweisen, wie schlecht Juden und wie gut und edel Palästinenser seien. Nur so weiter.

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