Antisemitischer „Kommunisten-Rap“ aus Gütersloh

Der Rapper „Makss Damage“ aus Gütersloh, der sich selbst als kommunistischen Musiker bezeichnet, hat Anfang des Jahres ein weiteres Album veröffentlicht. „Makssismuss 2010“ heißt die neue Platte, deren menschenverachtender Inhalt vor allem im Internet Jugendliche erreicht. Dem zuständigen Staatsschutz war der Hass-Rapper bislang „nicht bekannt“, sie werde nun jedoch die strafrechtliche Relevanz prüfen…

Von Tobias Korn, indi-rex v. 19.04.2010

„Ich leite Giftgas in Siedlungen, die jüdisch sind“, stellt sich der Rapper in dem Song „Arabisches Geld“ vor. Sein neues Album strotzt nur so vor antijüdischen und israelfeindlichen Passagen. Doch auch in vorher veröffentlichten Liedern, die der Musiker über seine Website zum kostenlosen Download anbietet, wird unverhohlen zu Hass und Gewalt gegenüber „Antikommunisten“, Israelis, „Bonzen“ und Polizisten aufgerufen.

Auf die meisten seiner „Feinde“ – darunter sowohl Politiker, Anarchisten, „Antideutsche“, Stalin- und Lenin-Kritiker –, so der Hip-Hopper, der unter dem Namen „Makss Damage“ insgesamt drei Platten veröffentlicht, warte das Gulag. Für den Publizisten Henryk M. Broder und Helmut Kohl, die beide seiner Auffassung nach „verlogene Islamophobe“ seien, fordert er die Todesstrafe in dem Song „Lange noch kein Nazischwein“.

Stalin-Kult und Israel-Hass

Insgesamt sind 18 Titel auf dem neuen Album, dessen Aufmachung offenbar an die Terror-Gruppe „Rote Armee Fraktion“ erinnern soll. Eine besondere Rolle in der Musik spielen antisemitische Verschwörungstheorien. Israel und die USA werden von dem Gütersloher dämonisiert, der 11. September 2001 wird als von der US-Regierung inszeniert dargestellt. Einhergehend mit einer Heroisierung Stalins und Lenins wittert er hinter den „Großkapitalisten“ eine verschworene Gemeinschaft, die er vernichten möchte.

Die Website des Hass-Rappers war zwischenzeitlich nicht mehr erreichbar. Seit Ende März betreibt er jedoch eine neue Internetseite. Ein Impressum ist auch dort nicht zu finden. In einem Eintrag wird „gescherzt“: „Übrigens: Das neue MaKss Damage Mixtape ‚MaKssismus 2010’ enthält folgende Extras: 100% mehr Sexismus pur, 100% mehr Gewalt und Zerstörungswut, 200% mehr Antisemitismus.“ Auf einem Bild wird ein Affe abgebildet, der eine israelische Flagge hält. Titel: „Antideutscher Hurensohn“.

Konzert bei der SDAJ

Mindestens einen Live-Auftritt hatte der offenbar als Solo-„Künstler“ arbeitende Stalinist bereits: Beim Sommercamp der „Sozialistischen Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) in Ostwestfalen-Lippe in Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh) stand er im August des vergangenen Jahres auf dem Programm. Unterstützt wurde das Camp unter anderem von der DKP.

„Aufgrund des jetzigen Trubels um den Rapper“ möchte die örtliche SDAJ „vorher erstmal gerne informiert werden was so geschrieben werden soll“, heißt es von dem Ansprechpartner der Gruppierung auf eine indi-rex-Anfrage. Den Namen beziehungsweise Kontaktdaten zu „Makss Damage“ wollte man nicht herausgeben.

Nach heftiger Kritik an dem geplanten Auftritt von „Makss Damage“ auf einem Konzert in Berlin-Kreuzberg im zurückliegenden Jahr wurde der umstrittene Musiker ausgeladen.

Der Leiter des Staatsschutzes in Bielefeld, Rudolf Frühling, teilt auf Nachfrage mit, dass sich seine Behörde bislang nicht mit „Makss Damage“ befasst hat. Nach der Anfrage von indi-rex will die Polizei die Inhalte der Songs jetzt jedoch genau unter die Lupe nehmen. „Sollten sich strafbare Inhalte ergeben, werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet“, erklärt Frühling. Textzeilen wie „Lasst den Davidstern brennen, lasst den Zionismus untergehen“ lassen jedoch eindeutig erkennen, welches Gedankengut der Rapper verbreitet.

67 Kommentare zu “Antisemitischer „Kommunisten-Rap“ aus Gütersloh

  1. …so da schießen also wieder sich subjektiv links generierende mit nationalistischen irrationalitäten auf wehrlose linkstouristen. das mal was richtiges gesagt wird, ist noch kein beweis, dass auf diesen blog nicht doch nur kleinbürger ihre welt verklären. menschen die ihre identitäten mit staaten verbinden, werden übrigens auch als nationalisten bezeichet (zionisten sind bürgerliche nationalisten). klassenstandpunkt haben bedeutet, die welt nicht nach sog. völkerinteressen einteilen, sondern klasseninteressen wahrnehmen und handeln. also ist alles gerede von israel, einfach bürgerlicher quatsch. affimationen wie jüdisch oder deutsch, verschleiern nur ausbeutungsstrukturen. wer karriere im bürgerlichen mainstream machen will denkt so, wer aber eine welt selbstbestimmter subjekte anstrebt, redet über produktionsverhältnisse, produktivkräfte und so`n kram.

    Für den Kommunismus, Schluss mit den kleinbürgerlichen Illusionen von guten und bösen Nationen. Gegen jede Nation überall. Hoch die antinationale Solidarität!

    PS: …leider werdet ihr es wieder nicht verstehen, da ihr adorno, marx und lenin wie eine bibel lest…

  2. Gita Sahgal’s dispute with Amnesty International puts human rights group in the dock

    It has been a strange, disorientating and upsetting few months for Gita Sahgal. The former head of Amnesty International’s gender unit was suspended in February after a very public and acrimonious dispute with her bosses. Two weeks ago she left it altogether. Her departure was provoked, according to a statement by Amnesty, by „irreconcilable differences“.

    The row – over Amnesty’s links with Islamist pressure groups – has led to a succession of negative headlines for a body unused to such bad publicity. According to Sahgal, the affair was symptomatic of an organisation that has lost its moral bearings and risks alienating whole swathes of liberal sympathisers.

    In her first newspaper interview since leaving the charity altogether, Sahgal delivers a withering critique of her former employers, describing the modern Amnesty’s leadership as suffering from „ideological bankruptcy“ and“misogyny“. Although Amnesty is still one of the best known advocates of women’s rights in the world, Sahgal told the Observer that an „atmosphere of terror“ prevailed inside the organisation in which debate is suppressed and staff are cowed into accepting the prevailing line.

    http://www.guardian.co.uk/world/2010/apr/25/gita-sahgal-amnesty-international

  3. Daß was ich von Ihnen hier gelesen habe, reicht mir, um zu wissen, daß man Sie nur ignorieren kann.

    Finkelstein ist darüber hinaus ein bekannter und bekennender Hisbollah-Sympathisant.

    Hisbollah ist eine von dem iranischen Mullahregime finanzierte, antisemitische Terrororganisation. Es geht dabei nicht nur um den gegen Israel gerichteten Vernichtungsantisemitismus, den man in dem Hisbollah-Propagandasender Al-Manar jeden Tag erleben kann. Es geht auch um ganz „traditionellen“ Antisemitismus. Über Al-Manar wurde eine Verfilmung der auch von Adolf Hitler geschätzten antisemitischen Hetzschrift „Die Protokolle der Weisen von Zion“ gesendet. In dem Film wird eine Szene geschildert, die auch in Videokassetten an Berliner Schulen verbreitet wurde. Darin werden Juden – nicht Israelis – gezeigt, die einem nichtjüdischen Kind die Kehle durchschneiden. Der Film zeigt den Blutstrahl, der in einer Schale aufgefangen wird, um das Blut für rituelle Zwecke zu verwenden.

    Diese bekannte antisemitische Judenmordagitation der Hisbollah muss sich der Hisbollah-Sympathisant Finkelstein zurechnen lassen. Und das gilt in gewissem Umfang auch für diejenigen, die mit Finkelstein sympathisieren. Auf Unkenntnis des Sachverhalts können sich jedenfalls Iris Hefets und Ines Pohl
    nicht berufen.

    http://www.perlentaucher.de/artikel/6194.html

  4. @crumar

    „@Dirk und @willow Ich habe ein Problem mit einer Aussage wie “In Deutschland würden Nazis die Gesellschaft bestimmen”.“

    Habe ich das irgendwo behauptet!?

    Ich habe lediglich erwähnt, daß diese sog. „neuen Historiker“ nur unter Israelfeinden unumstritten sind 😉 – ansonsten werden die recht kontrovers beurteilt, auch und gerade in Israel. Haben sie auch Bücher gelesen, in denen die „neuen Historiker“ etwas kritischer betrachtet werden?

    Da sie ja offensichtlich mit dem Lesen kein Problem haben empfehle ich zu diesem Thema -würde hier den Rahmen sprengen- von Yaacov Lozowick das Buch „Israels Existenzkampf“. Gibt es bei der Bundeszentrale für politische Bildung für 4 Euro „Handling und Porto“. Sollte eigentlich auch und gerade für Israelkritiker zu den Grundlagen gehören.

    Lediglich Finkelstein-Fans sollten um dieses Buch einen Bogen machen…

  5. Seufz.
    Ich habe elementare Probleme mit eurer Debattenkultur (an der Stelle verallgemeinere ich).

    Beispiel:

    @mezujan Du zitierst eine Behauptung eines Posters (mehrdad) auf eine Aussage, die ich nie getätigt habe, UM in den Raum zu stellen, ich sei ein Troll.

    Du wirst keinen Post finden, in dem ich mich positiv auf Stalin
    bezogen habe, oder gar gemeint habe „er sei ein feiner Kerl“.
    Die Absicht dieser Vorgehensweise ist, die falsche Behauptung so oft zu wiederholen, bis irgendetwas hängen bleibt.

    Das ist der Mechanismus von Propaganda.

    Finkelstein (ein „begnadeter“ Polemiker) würde jetzt noch ein Zitat von Göbbels einflechten, um dich so richtig auf die Palme zu bringen.

    Habe ich aber kein Interesse daran.

    @Dirk und @willow Ich habe ein Problem mit einer Aussage wie „In Deutschland würden Nazis die Gesellschaft bestimmen“.

    1. Haben Nazis die deutsche Gesellschaft definitiv bestimmt zwischen 33-45.
    2. Müssten wir fragen, was „bestimmen“ für die Zeit nach 45 bedeutet.
    Wenn wir uns fragen, was eigentlich Funktionseliten sind und dann fragen, wer in welcher Position nach 45 bedeutender Funktionsträger in der deutschen Gesellschaft war und welche Vergangenheit er hatte, kommen wir vielleicht zu einer Antwort.
    3. Geht man diesen Weg nicht und schaut einfach nur auf Wahlergebnisse einer bestimmten Partei (bspw. der NPD), dann kommt man zu anderen Ergebnissen.
    4. Man kann es sich auch ganz einfach machen, keine Fragen stellen und Goldhagen zitieren. 😉

    Damit will ich sagen: Wenn du so eine These hast, dann solltest du sie angemessen belegen und beweisen können.
    Wenn ich diese These kritisiere und deine Schlüsse für unangemessen halte, dann solltest du die Kritik auch vertragen können.

    Damit mal zu Morris: Alles, was er getan hat, war, fein säuberlich frei gegebene israelische Dokumente zu untersuchen.
    Dabei hat einige Mythen der „alten“ Historiker zerlegt.
    Genauer gesagt hat er beweisen können, dass die von ihnen fabrizierten Aussagen mit der Realität nicht zu tun hatten.
    Die alten Historiker produzierten eine politisch nützliche Interpretation der Vergangenheit, aber eben eine falsche.

    Das ist die Arbeitsweise eines Historikers auf der Suche nach der historischen Wahrheit.

    Wenn du ihn kritisieren willst, kritisiere seinen Umgang mit den Quellen, sein Thesen, sein Schlüsse.

    Aber aus seiner Vorgehensweise einen „Feind Israels“ zu machen ist grotesk.
    Dann wären wir wieder auf der Stufe, dass wir über die Feindschaft Galileis in Sachen katholischer Kirche reden.

    Zu deiner Frage, warum es diese Vorgehensweise der Kritik nicht auch flächendeckend auf palästinensischer Seite gibt, kann ich dir eine rationale Erklärung in Form von Fragen geben.

    Wo sollen denn die Dokumente des palästinesischen Staates herkommen?
    Wo ist die palästinesische Universität?
    Wo ist die historische Abteilung in einer solchen Universität?

    Das meine ich nicht als Vorwurf, sondern dir sollte damit vor Augen geführt werden, dass es für die Bearbeitung solcher Fragestellung objektive Voraussetzungen und Ressorcen zur Verfügung stehen müssen, die eben auf der „anderen“ Seite ganz einfach nicht existent sind.

    Gruß, C.

  6. „Und ich raffe teilweise nicht, was das Problem ist.
    Benny Morris These zum Beispiel, dass die Palästinenser 1948 im Rahmen einer ethnischen Säuberung vertrieben wurden ist doch komplett mainstream.“

    Vielleicht ist diese Ansicht unter den Besuchern von Palästinaportal & Co. Mainstream – ansonsten werden die Abhandlungen dieser „neuen Historiker“ durchaus überwiegend kritisch gesehen…

    Es ist aber nicht wirklich neu, daß sich Israelfeinde ihre Argumente bei Morris, Pappe, Sand oder eben gleich beim Finkelstein holen. Deren Kernthesen sich zwar recht einfach widerlegen, passen aber zum verzerrten Bild von Israel als einem Unrechtsstaat.

    Übrigens, wer jemals auf der Seite von Finkelstein war, dürfte keinerlei Zweifel mehr darüber haben, ob Antisemit oder nicht. Gib einfach mal bei google „carlos latuff finkelstein“ ein – inzwische hat der feine Herr zwar einiges gelöscht, aber der googlecache vergisst nicht so schnell…

  7. Ein Beispiel zur Verdeutlichung der Reaktion auf Deine Texte:
    Zur Untermauerung der These, in Deutschland würden Nazis die Gesellschaft bestimmen, zitieren internationale Kommentatoren ausschließlich Äußerungen aus rechtsradikalen Kreisen.
    Ist somit irgend ein Beweis erbracht? Wäre eine daraus resultierende scharfe Kritik an Deutschland für Dich akzeptabel?
    In dem Du Finkelstein als Kronzeugen benannt hast, erregten sich viele User aus meiner Sicht völlig zurecht darüber.
    So, wie Du in keine Ecke gestellt werden möchtest, verbitten sich hier andere die gleiche Form der ungerechtfertigten Behandlung durch Dich.
    Deine Argumentationskette, wonach mehrere gleich lautende Äußerungen verschiedener Kritiker als Beweis für Deine Behauptung sind, hinkt also gewaltig.
    Etwas irritieren sollte Dich beispielsweise der Umstand, das es allein Kritiker aus Israel sind, die sich kontrovers bis provokativ mit dem Thema beschäftigen.
    Ähnlich lautende Veröffentlichungen aus palästinensischen Kreisen gibt es nicht, obwohl genügend Gründe dafür sprechen würden.
    Ich könnte viele Gründe anführen, Deine Sichtweise zu überdenken, aber als ersten kleinen Denkanstoß will ich es damit erst einmal belassen.

  8. @Dirk Iiiich fahre auf Finkelstein ab?

    Lies doch mal meinen Beitrag, in dem ich mich beschwere, dass ellenlange Antworten kamen zum Thema Finkelstein, der in meinem OP als Name einmal im Rahmen von drei Zeilen gefallen war.
    Ich habe mich explizit beschwert, dass dann der Rest meines Textes unter den Tisch gefallen ist.

    Ich kann nur nicht akzeptieren, dass Finkelstein das Label „Antisemit“ erhält für seine Bücher.
    Die Bücher sind gut geschrieben, inhaltlich natürlich Knaller mit Vergleichen, die ich für bewusst polemisch und deshalb (!) falsch halte, aber er hat einen sehr guten Anmerkungsapparat mit einer sauberen Aufstellung seiner Quellen.
    Seine Schlüsse sind nachvollziehbar – teilen musst du die nicht.

    Und ich raffe teilweise nicht, was das Problem ist.
    Benny Morris These zum Beispiel, dass die Palästinenser 1948 im Rahmen einer ethnischen Säuberung vertrieben wurden ist doch komplett mainstream.

    Und den wirst du mögen! Er sagte in einem Interview mit Haaretz:
    „Ben Gurion hatte recht. Wenn er nicht getan hätte, was er getan hat, wäre kein jüdischer Staat entstanden. […] Ich glaube nicht, dass die 1948er Vertreibungen Kriegsverbrechen waren. Man kann kein Omelett machen, ohne Eier zu zerbrechen. Man muss sich die Hände dreckig machen.“ Quelle: Wikipedia zu Morris

    Na bitte!

    Und auch der streitet sich höchst produktiv mit Finkelstein.
    Wenn also ein lupenrein Pro-Israel Historiker aus Israel kein Problem mit Finkelstein hat, wieso hast DU dann eins?

    Gruß, C.

  9. @crumar
    warum fährst Du eigentlich so auf Finkelstein ab? Seine mehr als krude Position als Beweis gegen Juden (Neusprech Zionisten) heran zu ziehen ist eben so wirr wie die Annahme, die pure Existenz deutsche Nazis wäre der Beweis dafür, das Deutschland ein faschistischer Staat sei.
    Jede Gesellschaft hat bekanntlich einen verbrieften Anspruch auf 20 Prozent Deppen und folgerichtig steht es auch Dir frei, Deine Meinung zu äußern-ganz unabhängig davon, ob Du Dich zu den 20 oder den 80 Prozent zählst. Darüber entscheiden die anderen User…..
    Zum Abschluss noch ein Tipp.
    Auf der Webseite:
    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/02/17/rosa-luxemburg-stiftung-beugt-sich-ziofaschistischem-druck/
    solltest Du eigentlich viel besser aufgehoben sein. Im Gegensatz zu hier wirst Du Dir dort mit Sicherheit kein Wiederspruch zu Deinen ganz speziellen Sichtweisen einhandeln.

  10. einfach ignorieren den troll. jemand, der stalin für einen feinen kerl hält, tickt ohnehin nicht richtig. nationalSOZIALISten, die hitler verehren, würde ja auch kein mensch ernst nehmen.

  11. „Hingegen ist der von Yael gelieferte Artikel ÜBER das Interview NACHWEISLICH eine Fälschung.“

    Sie bezichtigen also Herrn Karl Pfeifer, der auch für Hagalil schreibt, einer Lüge? Auf soviel Chuzpe muss man erst einmal kommen.
    Aber wer die steinbergrecherche nötig hat…

    -Ende-

  12. Kööööööööööööööööstlich!
    Diese Vorgehensweise ist ja ein echter rofl.

    1. Mir wird ein Link um die Ohren geschlagen, der „beweisen“ soll, dass Finkelstein antisemitisch ist.

    2. Dieser referiert wiederum auf einen Artikel, der auf ein Interview referiert, dies aber nie wörtlich, sondern nur komplett selektiv zitiert. Um ihn als Antisemiten zu diffamieren.

    3. Das echte Interview ist einfach zu finden, wenn man „Falter“, „Finkelstein“, „Interview“ bei einer Suchmaschine namens Google eingibt.

    4. In dem ECHTEN Interview stehen aber NACHWEISBAR komplett andere Aussagen und die auch noch in einem ganz anderen Kontext.

    5. Wenn ich dann den Link poste, ist nicht der Sachverhalt, die Entlarvung einer billigen Lüge, sondern der Link selbst ein Thema.

    6. Eeeeeendlos wird referiert, warum die Stelle, wo ich das Interview gefunden habe unglaubwürdig ist. Eine satte Nebelgranate, denn es ging um das Interview im FALTER.

    7. Ein Beweis, wonach in dem mitgelieferten Link das Interview selbst verfälscht dargestellt wurde wird natürlich nicht geliefert.
    Exakt DAS würde aber die Quelle unglaubwürdig machen.

    8. Hingegen ist der von Yael gelieferte Artikel ÜBER das Interview NACHWEISLICH eine Fälschung.

    9. Was also als Begründung zur Charakterisierung von Finkelstein herangezogen wird ist nachweislich GELOGEN.

    10. Um über diesen Sachverhalt nicht reden zu müssen, kommen nun Nebelgranaten und lustige (nicht wirklich kreative) Beschimpfungen meiner Person als „Witzfigur“ und „Depp“.

    Die Moderatoren achten hier sehr auf die Netiquette, muss man schon sagen.
    Sacht ma, ihr könnt durch nicht ernsthaft in euren Verlautbarungen – die übrigens selten eine eigene Meinung darstellen, sondern zu 95% einfach nur willkürliche Zitate – eine Lüge und Halbwahrheit auf die nächste stapeln?!

    Ich meine, wenn ihr groß seid und im Berufsleben steht, wie soll das denn gehen?
    Ihr könnt doch nicht alle in einer Marketing Abteilung oder als Regierungssprecher arbeiten!
    Und im echten Leben werden Beleidigungen juristisch geahndet.

    Na ja, vielleicht kommt diese Einsicht ja irgendwann…

    Schönen Gruß, C.

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