Ethnische Säuberung im Westjordanland?

Tausenden Palästinensern droht die Ausweisung aus dem Westjordanland. Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayad redet gar von Zehntausenden, die israelische Soldaten ausweisen könnten. Das Ziel dieser „ethnischen Säuberung“ sei es, weiteres Land zu rauben…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 14. April 2010

Eldad Cahana von der Jerusalemer Menschenrechtsorganisation Hamoked behauptet: „Die wesentliche Neuerung ist, dass zum ersten Mal Palästinenser nach dieser Definition als Eindringlinge in ihrem eigenen Land gesehen und dafür ausgewiesen und bestraft werden können.“ Der am Dienstag in Kraft getretene Militärerlass Nr 1650 vom Oktober 2009 sei nach Auffassung Fajads so weit gefasst, dass Israel ganze Landstriche von ihren Bewohnern befreien könne. Es bestehe Gefahr, dass Tausende in Ostjerusalem lebende Familien zwangsweise abgeschoben werden. Die Europäische Union verlange Aufklärung über die neuen Bestimmungen, sagte der spanische Außenminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Miguel Ángel Moratinos am Dienstag nach einem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad in Madrid.

Der israelische Militärsprecher erklärte auf Anfrage, dass er die Aufregung über die neue Anweisung nicht verstehe. Es handle sich lediglich um Änderung des Erlasses 329 vom 29. Juni 1969 und keineswegs um eine „neue Politik“. Auf Empfehlung des Obersten Gerichts habe das Militär beschlossen, Menschen, die sich illegal im Westjordanland aufhalten, künftig vor ihrer Abschiebung eine Frist eingeräumt werde, um sich an das Oberste Gericht zwecks Einspruch gegen den Ausweisungsbefehl zu wenden. Betroffen seien Ausländer, deren Visum abgelaufen sei, Israelis, die sich widerrechtlich in die autonomen Gebiete verirrt hätten oder Palästinenser, „deren Papiere nicht in Ordnung oder ungültig“ seien.

Die Palästinenser in den selbstverwalteten Autonomiegebieten erhalten ihre Papiere von der Autonomiebehörde. Im Rahmen von „vertrauensbildenden Maßnahmen“ habe Israel in den letzten Jahren der palästinensischen Behörde genehmigt 33.000 Palästinenser im Westjordanland zu registrieren, darunter 11.000 Palästinenser aus dem Gazastreifen. In diesem Zeitraum seien lediglich fünf Palästinenser in den Gazastreifen abgeschoben worden, weil sie sich ohne Papiere und Aufenthaltsgenehmigung im Westjordanland aufgehalten hätten.

Im Westjordanland ist das Militär zuständig, weil es als „militärisch besetztes Gebiet“ gilt, während in Ostjerusalem seit der Annexion 1967 das normale israelische Staatsgesetz gilt. In Ostjerusalem hat das Militär deshalb keine Verfügungsgewalt.

Der Militärsprecher äußerte sich verwundert über die kritische Medienberichterstattung, „zumal es doch überall in der Welt so ist, dass man gültige Papiere besitzen, bei Einwohnermeldeamt gemeldet und als Ausländer ein gültiges Visum im Pass haben muss“.

Der Militärsprecher „bedauerte“, keine englische Übersetzung der beiden relevanten Militärweisungen zu besitzen und der Presse auch keine „Erklärungen“ verschickt zu haben. Gleichwohl kritisierte er jene Korrespondenten, die mit falschen Angaben über die Anordnungen berichtet hätten, ohne die Originale zu prüfen. Beide „Befehle“ stehen auf Hebräisch als PDF-Dateien für jedermann zugänglich im Internet.

In den neuen Korrekturen der Anordnung 1650 heißt es, dass der „illegale Eindringling“ vor seiner Ausweisung einem Offizier vorgeführt werden sowie schriftlich oder mündlich „in einer ihm verständlichen Sprache“ über seine Rechte informiert werden müsse. Ebenso sollten seine Angehörigen und sein Anwalt unterrichtet werden. Bis zur tatsächlichen Ausweisung müsse eine Frist von 72 Stunden verstreichen. Dem zuständigen Offizier sei erlaubt, diese Frist zu verlängern. Eine in der alten Verordnung von 1969 angedrohte lebenslängliche Haftstrafe wurde auf zwanzig Jahre Haft in der neueren Version reduziert.

© Ulrich W. Sahm / haGalil.com

Die hebräischen Original-Verordnungen:
http://www.mag.idf.il/SIP_STORAGE/files/6/676.pdf
http://www.hamoked.org.il/items/112300.pdf

336 Kommentare zu “Ethnische Säuberung im Westjordanland?

  1. „Sie und Jane bilden ja eben eine solche “unheilige” Allianz, wie Sie es beschreiben. Wie kommen Sie darauf, dass Relativierungsversuche zwecklos sind? Es geht Ihnen offenbar nicht wirklich um einen Dialog, sondern nur um Streit, sonst würden Sie darüber nachdenken, weshalb Ihre Beiträge als derart provozierend empfunden werden.“

    Das haben Sie sehr gut analysiert, liebe Schweizerin, nur wird es leider umsonst gewesen sein. Dazu gehört ein Gegenüber das nicht andere nur maßregeln kann, sondern selber mal über sich nachdenkt.

  2. @Paul: Das ist der Vorwurf von Esther an Yael, worauf sich Merzujan lediglich erwidernd bezog und was überhaupt zu dieser surrealen Diskussion geführt hat.

  3. Merzujan,

    Menschenskind! Wer schweigt geht doch keine Allianz mit dem Redner ein! Ihre Auffassung, falls Sie darauf bestehen, liegt schon jenseits der Grenze zum Verfolgungswahn.

  4. „rekapitulieren wir doch mal: Sie verfassen einen Kommentar, der offensichtlich so weit unter die Gürtellinie geht, daß er für die HaGalil-Öffentlichkeit unzumutbar ist, weswegen er nicht veröffentlicht wird.“

    Ach das meinen Sie zu wissen? Was bilden Sie sich denn ein? Ich habe geschrieben, daß es mir äußerst negativ auffällt, daß Sie nicht diskutieren, sondern ständig andere maßregeln. Das ist bei Ihnen unter der Gürtellinie? Tja, Einbildung ist eben auch eine Art von Bildung.

    Ich rekaplituliere mal erneut:

    Sie schreiben einen Schwachsinn zusammen, so daß man sich fragt, ob Sie noch ganz frisch sind. Die Hauptsache ist aber, Sie nehmen sich selber ernst, es tut sonst niemand.

    „daß extrem antisemitische Statements vermutlich nicht freigeschaltet werden“

    Wie lange lesen Sie hier? Haben Sie tatsächlich Hans Dampf, Kissly und Co. verdrängt? Mann oh Mann.
    Antisemitismus ist übrigens immer extrem oder gibt es einen moderaten Judenhaß? Wohl kaum.

    „welche Allianzen er in solchen Diskussionen eingeht, von welchen unfairen Vorteilen er zu profitieren bereit ist – inwieweit also der Zweck die Mittel heiligt. “

    Welche Allianz sind Sie denn eingegangen, als Sie zu Kissly und Co geschwiegen haben?

  5. @Esther:

    Zum Thema „Bruder“: Da Sie mir Verständnisprobleme unterstellen, verwundert es mich, dass Sie diese literarische Redewendung nicht kennen. Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass nun jeder Deutsche ständig publik machen muss, dass er nicht Nazi ist. Er kann sich durchaus auf andere Themen konzentrieren und seine deutsche Identität als solches nicht so wichtig erachten. Ist auch nichts Weltbewegendes. Es ist eher verdächtig, wenn jemand extrem deutschtümelt und sich ständig mit dem Deutschtum auseinandersetzt, womöglich sogar noch abgrenzend zu anderen „nichtarischen Rassen“. Für mich ist es auch verdächtig, wenn jemand immer auf Israel herumzureitet, als gelte es, sich selbst darüber abgrenzend zu definieren. Vielleicht als Kompensation zur emotionalen Schuld, die Deutschland (und Europa) nun mal zu Recht trägt. Wär sicher eine interessante psychologische Studie wert. Es gibt auch die andere Seite dieser Überkompensation, wo Nachkommen deutscher Nazis sich aus diesem Schuldgefühl heraus so sehr verantwortlich fühlen für die Taten ihrer (Groß-) Elterngeneration, dass sie ihre deutsche Identität hassen und eine neue suchen.

    Es wär schön, wenn Sie jetzt nicht einfach wie gewohnt „zurückschießen“, sondern über meine Worte nachdenken. Ich habe nichts gegen sie. Ich hasse nicht einmal denjenigen, der mir mit Mord droht. Ich hasse niemanden, denn Hass ist absolut sinn-los. Es bringt einen nicht weiter. Ist es nicht interessanter, zu verstehen, was jemanden dazu bewegt, so und nicht anders zu sein? Sie müssen ja nicht dieselbe Ansicht haben, aber wär doch mal gut, wenn Sie auch mal andere Sichtweisen zulassen und diese rein menschlich anerkennen würden.

    Lieben Gruß

  6. @Michal: Wenn das schon Jahre so geht, kann ich den Unmut gegenüber Esther und Jane verstehen.

    @Esther: Sie und Jane bilden ja eben eine solche „unheilige“ Allianz, wie Sie es beschreiben. Wie kommen Sie darauf, dass Relativierungsversuche zwecklos sind? Es geht Ihnen offenbar nicht wirklich um einen Dialog, sondern nur um Streit, sonst würden Sie darüber nachdenken, weshalb Ihre Beiträge als derart provozierend empfunden werden. Das wäre der erste Schritt eines echten Dialogs. Relativierung ist unabdingbar, um endlich von dieser Schwarz-Weiß-Perspektive wegzukommen und zu „verstehen“, was der andere Ihnen die ganze Zeit sagen will. Verstehen heißt nicht, zu glauben, alles besser zu wissen, sondern sich einmal in die Perspektive des Gegenübers zu versetzen und gerechterweise auch mal seine Sicht zu überdenken und sie also solche zumindest einmal aus dessen Biografie ableitend zu verstehen und zu respektieren.

  7. @ Eine Schweizerin
    Wenn Sie ohnehin nur die Hälfte verstehen, sollten Sie vielleicht nicht auf Postings antworten, die nicht an Sie gerichtet sind…

    Zunächst mal: Selbstverständlich gilt mein Posting auch für mich – ich habe nichts geschrieben, was nicht verallgemeinert werden könnte oder sollte… Das Problem besteht nur in Ihrer äußerst realitätsverleugnenden Begründung:
    „…wo doch von beiden Seiten her mit Steinen geschmissen wird.“

    Haben Sie einen Knick in der Linse? Kommentare diesen Kalibers…
    http://test.hagalil.com/2010/04/15/ethnische-saeuberung/comment-page-1/#comment-11485
    http://test.hagalil.com/2010/04/15/ethnische-saeuberung/comment-page-2/#comment-11551
    http://test.hagalil.com/2010/04/15/ethnische-saeuberung/comment-page-4/#comment-11790
    http://test.hagalil.com/2010/04/15/ethnische-saeuberung/comment-page-4/#comment-11784

    … kommen hier nur von einer Seite – Relativierungsversuche sind da ziemlich zwecklos. Und die User, die freimütig bekennen, daß ihre Kommentare nicht veröffentlicht wurden (Simcha, willow, Erika, Mezujan), weil sie nicht mal die HaGalil- Mindeststandards erfüllen (die also nochmal unter dem Niveau der oben verlinkten Kommentare liegen), kommen ebenfalls von dieser Seite… Dabei ist mir durchaus bewußt, daß extrem antisemitische Statements vermutlich nicht freigeschaltet werden und dadurch ein verzerrter Gesamteindruck entstehen könnte: Das tangiert jedoch nicht uns als Diskussionsteilnehmer – wir können nur von dem Material ausgehen, das wir auch zu lesen bekommen.

    Wie bereits gegenüber Yael betont, geht es mir nicht um Schuldzuweisungen („Gruppenhaft“ o.ä.), in dem Sinne, daß irgendjemand für das Verhalten anderer verantwortlich gemacht werden soll. Natürlich trägt jeder nur dafür die Verantwortung, was er selber sagt oder tut – wir sind hier schließlich nicht im Kindergarten. Allerdings gehe ich im Unterschied zu Yael und Ihnen offensichtlich von einem erweiterten (persönlichen) Verantwortungsbegriff aus.

    Leider projizieren Sie nicht nur Ihre Familienverhältnisse auf den Nahostkonflikt (was ich für äußerst problematisch halte), sondern auch Ihre eigenen Denkmuster auf mich: Wenn Sie z.B. in den Kategorien Juden/ Nicht-Juden, „pro“israelisch/ „anti“israelisch denken, ist das offengestanden nicht mein Problem. Für mich verlaufen die Frontlinien in erster Linie zwischen denen, die an einer sachlichen, fairen und menschlichen Auseinandersetzung interessiert sind und denen, die es nicht sind.

    Wenn Sie daher von „Bruder“ sprechen: Wie ist das zu verstehen – was meinen Sie damit? Ist Ben Zion vielleicht Yaels „Bruder“? Etwa, weil er Jude ist bzw. Sie ihn dafür halten? Könnte er nicht auch ein deutscher Nazi sein, der mit seinen Kommentaren nur die proisraelische Seite zu diskreditieren versucht? Abgesehen davon, tummeln sich auf der sogenannten „proisraelischen“ Seite eine ganze Menge Nicht-Juden, die alle möglichen, mich oft recht seltsam anmutenden, Missionen verfolgen. Wer davon ist jetzt Yaels „Bruder“… oder sind sie´s etwa alle – jeder, dem es irgendwie gelingt, den Eindruck zu erwecken, israelische oder jüdische Interessen zu vertreten, ungeachtet der Wahl seiner Mittel?

    Ich orientiere mich nicht (oder zumindest nicht zwangsläufig) an irgendwelchen Eigenschaften (z.B. Juden) oder Absprachen (z.B. Verschwörung), sondern einfach nur daran, wer alles behauptet, die gleichen Ziele zu verfolgen – lediglich das ist der gemeinsame Nenner. Zum Beispiel kann das Ziel darin bestehen, andere Diskussionsteilnehmer mundtot zu machen: Der eine leistet mit Beschimpfungen und Beleidigungen die Drecksarbeit, treibt den Betreffenden psychologisch in die Defensive, bis dieser einen Fehler macht… der andere erledigt den Rest, indem er dem ganzen einen legitimen Anstrich verleiht – damit sitzen die beiden, rein „arbeitsteilig“, im gleichen Boot! Und bezugnehmend auf meinen Kommentar an Yael: Ihre Position definiert sich doch nicht nur durch ihr Verhältnis zu Jane, sondern auch durch das zu Ben Zion.

    Meine Argumentation läuft allerdings nicht darauf hinaus, daß Yael im besonderen oder irgendjemand sonst sich ständig um die Kommentare anderer zu kümmern hätte… Wer jedoch selber zu den seriösen Diskussionsteilnehmern gezählt werden will, muß sich auch überlegen, welche Allianzen er in solchen Diskussionen eingeht, von welchen unfairen Vorteilen er zu profitieren bereit ist – inwieweit also der Zweck die Mittel heiligt. Dafür trägt er nämlich die Verantwortung. Was ist daran ungehörig?

    Lieben Gruß, Esther

  8. @ willow
    „Ihren Kommentar kann man auch so interpretieren, daß man die nächste Neonazidemo nicht blockieren und behindern soll, sondern erstmal hören, was die so zu sagen haben und das Gespräch, den Gedankenaustausch mit denen suchen…“

    Ich glaube, mein Kommentar besagt ziemlich eindeutig, daß sich z.B. ein nicht-jüdischer Deutscher nicht auf den Standpunkt stellen kann, daß ihm die Neonazis egal sein könnten, weil er sich weder aktiv noch passiv davon betroffen fühlt… Im Gegenteil, es geht auch in diesem Fall um eine klare Abgrenzung von denjenigen, die lediglich behaupten, „deutsche Interessen“ zu vertreten – also um deren Demaskierung als illegitime Vertreter dieser Ziele.

  9. Liebe(r) Mezujan,
    rekapitulieren wir doch mal: Sie verfassen einen Kommentar, der offensichtlich so weit unter die Gürtellinie geht, daß er für die HaGalil-Öffentlichkeit unzumutbar ist, weswegen er nicht veröffentlicht wird. Als ob dies nicht Blamage genug wäre, posaunen Sie in alle Welt hinaus, daß Sie nicht in der Lage sind, Kommentare zu schreiben, die den HaGalil- Mindestanforderungen genügen. Nachdem ich Ihnen (erst) dann einen Schuß vor den Bug setze, wollen Sie mir allen Ernstes erklären, was eine Beleidigung ist. Vielleicht lesen Sie sich der Einfachheit halber nochmal Ihren unveröffentlichten Kommentar durch? Ich glaube also, es liegt auf der Hand, was hier „nicht mehr akzeptabel“ ist.

  10. @Jane:

    Das mit der verschwommenen Sicht ist ein gutes Beispiel: Wenn etwas nicht klar ersichtlich ist aufgrund der Kompliziertheit der Situation, sollte nicht voreilig entschieden werden, was es nun sein SOLL, denn es könnte auch ganz anders sein. Das sah ich vor kurzem bei einer Kurzsichtigen, die eine Ziffer aus der Ferne nicht sicher erkennen konnte. War es nun eine 12 oder 42? Wenn es eine 12 wäre, ginge der Zug nun mal 30 Minuten früher. Wenn sie sich falsch entschiede, würde Sie den Zug verpassen. Es sei denn, sie bleibt offen für beide Zeiten, geht schon auf den Zug 19:12 und wartet, wenn es sich als 19:42 herausstellt. Oder sie schaut näher hin. Nur Sie tun das nicht, sondern glauben, alles genau zu wissen, obwohl sich nicht einmal wirklich große Köpfe sicher sind, sondern durchaus angemessen RELATIVIEREN.

  11. @Jim
    sie schreibt:

    „Sie beißen sich an mir die Zähne aus; aber trösten Sie sich – mir geht es auch nicht anders.“

    auf einem Plastikmülleimer beissen Sie sich auch die Zähne aus, somit macht das keinen Unterschied ob Sie mit Jane oder mit einem Plastikabfallkübel diskutiern. Letztendlich ist das Gleiche. Ergbnis gleich Null. Genauso wie den Inhalt von Jane´s Beiträgen. Null Erkenntnis, auf Argumente unempfindlich, in dem harten Kampf gegen Windmühle gestählt. Eine Vorzeige Israelhasserin. Dumm, vorurteilsvoll, verbissen. Und bis zur letzten Patrone bereit gegen Zionisten zu kämpfen. Eine Vorbildheldin für den BMD. Wie sagte man bei denen? Meine Ehre ist die Treue?

  12. @esther

    Ich behaupte mal, Israel- und/oder Judenhasser fallen für alle anständigen Menschen unter die Rubrik „Nazi/Fascho“ und leiderleider 😉 schaffe ich es, wie einige andere auch, nicht immer, denen gegenüber alle Formen der Höflichkeit einzuhalten…

    Ihren Kommentar kann man auch so interpretieren, daß man die nächste Neonazidemo nicht blockieren und behindern soll, sondern erstmal hören, was die so zu sagen haben und das Gespräch, den Gedankenaustausch mit denen suchen… bizarre Vorstellung!

  13. @Schweizerin

    Esther argumentiert und zielt nicht unter die Gürtellinie und was Sie sagt ist prüfbar und logisch.

    Sie haben schon dokumentiert, dass Sie im Zweifelsfall eine verschwommene Sicht der Dinge vorziehen und ja eigentlich auch ‚keine Ahnung haben‘.

    Offensichtlich ziehen Sie es auch vor es dabei zu belassen und Argumente nicht zu untersuchen, sich mit Fakten nicht auseinanderzusetzen, und diese lieber gar nicht erst ernstzunehmen und wer ihr Weltbild mit solch unangehmen Dingen stört muss natürlich irgendwie im Unrecht sein; so können Sie natürlich noch viel beitragen nach dem Motto ‚ seid doch alle lieb‘ und vor allem ‚ich bin ja so lieb‘ und wer nicht liebe Dinge sagt, der sollte das überdenken. Wissen Sie – ich glaube da haben Sie sich hier wirklich die falsche Materie ausgesucht.

    Ich weiß wirklich nicht wozu das gut sein sollte.

    Lieber @Jim

    ‚ Mit Argumenten probiert man es bei Ihnen erst gar nicht, denn da könnte man genausogut mit nem Plastikeimer debattieren. ‚

    Auf tatsächliche Argumente, die ja ab und zu auch mal kommen, bin ich hier schon sehr oft eingegangen. Mir ist völlig klar, dass kein Diskusionsteilnehmer in seinen kleinen Beiträgen ‚die ganze Wahrheit‘ sagen könnte, auch ich nicht und jeder sucht halt das ihm passende raus. Auseinandersetzungen in diesem Sinne gehe ich keinesfalls aus dem Weg.

    In manchen Fällen musste ich meine Sicht korrigieren, alles in allem war das allerdings nicht häufig der Fall.

    Sie beißen sich an mir die Zähne aus; aber trösten Sie sich – mir geht es auch nicht anders.

  14. @Jane
    „Nochmal Israel versorgt nicht, jedenfalls nur in ganz geringem Umfang. Die wenigsten dieser Güter werden von Isreal gestellt.“
    Versorgt – versorgt nicht – versorgt ein bischen…
    Drängt sich ja fast die Frage auf, wer versorgt den Israelis z.B. diejenigen, die arabische Länder verlassen mußten? Und ihre Nachfahren?
    Und wie soll das laufen, wenn es einen palästinensischen Staat gibt? Sind das Problem letztlich nicht auch Güter, die keine Hilfsgüter sind, sondern „normale“ Handelsware, die keine „Einreisegenehmigung“ bekommt? Wenn alles von außen kommt, warum sind die Eingänge über Ägypten dann keine Alternative? Und erfolgt die Verteilung unabhängig von der Haltung der zu versorgenden Leute? Wenn die UN ein Großteil der Versorgungsgüter stellt, warum hat dann die vor kurzem berichtete Steuererhöhung auf verkaufte Ware eine Bedeutung. UN-bezahlte Hilfsgüter werden doch nicht verkauft, oder?
    Und wie verträgt sich der Begriff „ethnische Säuberung“ mit Freiluftgefängnis? Aus Gefängnissen soll keiner raus, so dass dort auch keine noch so schleichenden ethnischen Säuberungen erfolgen können… Aber Sie haben ja schon weiter oben beschrieben, dass es dabei um restriktive Maßnahmen geht. Nur warum muss man dann, wenn „Israel“ als Handelnder eine Rolle spielt, den Begriff „ethnische Säuberung“ verwenden, der zu Vorgängen gehört, bei denen in kurzer Zeit große Teile einer Bevölkerungsgruppe getötet und vertrieben werden. Waren die langen Perioden ständiger Selbstmord- und „normaler“ Attentate auf x-beliebige Israelis oder Juden im Ausland in Ihren Augen auch eine schleichende ethnische Säuberung?
    Sind Sie wirklich überzeugt, dass Transporte nur auf immensen Druck erlaubt werden? Wenn Israel nur aus purem Blockadewillen blockieren würde, hätte es das doch gleich nach dem Rückzug tun können?
    Warum wird z.B. Shalit nicht einfach freigelassen?

  15. „Nicht *mein* Kommentar wurde nicht veröffentlicht, sondern Ihrer! Sowas sollte selbst Ihnen zu denken geben. Oder gehören Sie auch zu denen, die unterschwellig gegen die HaGalil-Redaktion opponieren?“

    Sie schreiben einen Schwachsinn zusammen, so daß man sich fragt, ob Sie noch ganz frisch sind. Die Hauptsache ist aber, Sie nehmen sich selber ernst, es tut sonst niemand.

    @Eine Schweizerin

    „Da nehme Sie sich etwas zu viel heraus, finde ich.“

    Das tut die hier ständig und genau diese impertinente Beschäftigung mit anderen und dieses deutsche Oberlehrerhafte und Besserwisserische und vor allem das ungefragte Getue ist nicht normal und das ist nicht mehr akzeptabel.

  16. @Esther:

    Dasselbe Posting könnten Sie sich selbst schreiben, wo doch von beiden Seiten her mit Steinen geschmissen wird. Offenbar gehen Ihnen die Argumente aus, dass Sie nun mit solchen merkwürdigen Schlussfolgerungen kommen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Was der eine tut, kann nicht seinem Bruder angelastet werden. Es ist jedem selbst überlassen, inwiefern er sich für den anderen verantwortlich sieht. Es liegt sicher nicht an Ihnen, Ihr Gegenüber in Gruppenhaft zu nehmen oder von ihm Rechtfertigung zu verlangen. Da nehme Sie sich etwas zu viel heraus, finde ich.

    Lieben Gruß

  17. Sorry, wenn ich die Diskussion nochmal kurz unterbreche…
    Nachtrag für Yael:

    Ihr extrem verengter Verantwortungsbegriff geht – vermutlich weil Sie ihn auf die Schuldfrage („haften“) reduzieren – von einem isolierten Subjekt aus, das in keinem Interaktionsverhältnis zu seiner Umwelt steht, d.h. dessen Position nicht auch durch ihr Verhältnis zu den Positionen anderer definiert wird und das dementsprechend auch keinen Einfluß auf die Positionen anderer ausübt. Ungefähr nach dem Motto: „Neonazis interessieren mich nicht – schließlich bin ich kein Neonazi.“

    Heruntergebrochen auf unsere Diskussion bedeutet dies: Wenn jemand behauptet, die gleichen Ziele zu verfolgen wie Sie (z.B. Vertretung israelischer oder jüdischer Interessen), „nur“ mit illegalen Mitteln, sitzen Sie mit ihm leider im gleichen Boot. Entweder Sie schmeißen ihn ´raus bzw. bekämpfen ihn glaubwürdig oder Sie werden, völlig zu Recht, mit ihm in einen Topf geworfen.

    Hier bei HaGalil herrscht häufig ein aggressiv-destruktives, ausgesprochen militantes Diskussionsklima und dies geht in erster Linie von der sogenannten „proisraelischen“ Seite aus. Man muß sich doch nur mal anschauen, von wem die Beiträge stammen, die weit unter die Gürtellinie gehen bzw. nach eigenen Angaben gesperrt wurden – alles User, die vorgeben, israelische oder jüdische Interessen zu vertreten. Stört es Sie nicht, von solchen Leuten (m.E. ziemlich kontraproduktive) „Schützenhilfe“ zu erhalten?

    Da können Sie sich nicht auf den Standpunkt stellen, das interessiere Sie nicht, weil schließlich jeder für sich selber verantwortlich sei. Mit dieser Art von Gleichgültigkeit diskreditieren Sie entweder die Positionen, die Sie vertreten, oder delegitimieren sich als deren Vertreter.

  18. Mit Argumenten probieren Sie es gar nicht, und ist vermutlich auch besser so, denn da kann man genauso gut mit einem Plastikeimer debattieren.

    Da ham Sie ausnahmsweise mal den Nagel auf den Kopf getroffen, verehrte Jane. Mit Argumenten probiert man es bei Ihnen erst gar nicht, denn da könnte man genausogut mit nem Plastikeimer debattieren.

    Im Übrigen empfehle ich, Sie, Ihrer Bedeutung entsprechend, ganz einfach zu übersehen.

    Leben Sie wohl!

  19. Kreismann – ich höre es wohl und staune, was Sie so meinen über mich zu wissen, aber lassen Sie es sich gesagt sein – Sie sind da auf’nem völlig falschen Dampfer.

    Sie müssen ein sehr bescheidenes Wesen haben, denn offenkundig üben Sie sich in intelektueller Zurückhaltung.

    Mit Argumenten probieren Sie es gar nicht, und ist vermutlich auch besser so, denn da kann man genauso gut mit einem Plastikeimer debattieren.

  20. Ich wünsche mir, dass der Nahost Konflikt nie aufhört. Sonst würde das arme Würstchen Jane ihr Lebenszweck verlieren. Was würde die Arme den ganzen langen Tag machen? Wenn es nichts mehr zu kritisieren gebe? Würde sich das arme Würstchen mit Darfur, Tschetschenien oder Tibet beschäftigen? Nein. Jeman mit zwangshafter Psychose namens Antisemitismus kann sich nur mit Israel beschäftigen. Daher ich wünsche mir, dass der Jane nie und niemals die Themen ausgehen um Israel kritisieren zu können. Soll fleissig hier bei hagalil arbeiten für ihr hartz IV einkommen.

  21. Kleiner wöchentlicher Update in Sachen ’schleichende ethnische Säuberung‘:

    ‚ Israelische Soldaten drangen am Dienstag in den südlichen Gaza-Streifen ein und zerstörten eine Moschee sowie Ackerland. Augenzeugen berichteten dem palästinensischen Medienzentrum IMEMC, Soldaten seien mit militärischen Fahrzeugen und Bulldozern in die Stadt Rafah eingedrungen und haben das Feuer auf die Moschee Al Dahniyya eröffnet. Kurze Zeit später zerstörten sie in der Nähe des Yassir Arafat Flughafens die Felder der Landwirte.

    Ebenfalls am Dienstag setzten Siedler die Moschee im Dorf Al Lubban Ash-Sharqiyya bei Nablus in Brand. Die Einwohner des Dorfes berichteten der Nachrichtenagentur Ma’an, dass die Siedler in den frühen Morgenstunden in der Moschee Koranbücher und Vorhänge anzündeten und einen großflächigen Brand verursachten, der die Decke und Wände der Moschee zerstörte.

    Das 3.000 Einwohner große Dorf wird von den drei Siedlungen Eli, Shilo, und Ma’ale Levona eingekesselt. Durch ihren Bau wurden bereits 30 Prozent der Gesamtfläche des Dorfes annektiert. ‚

    http://www.palaestina.org/news/nachrichten/zeigeNachricht.php?ID=6968

  22. ‚Israel sorgt weiterhin kontinuierlich dafür, einer humanitären Krise im Gaza-Streifen entgegenzuwirken. Allein in der vergangenen Woche haben 439 Lastwagen mit insgesamt 10 983 Tonnen Hilfsgütern die Übergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen passiert.‘

    Nochmal Israel versorgt nicht, jedenfalls nur in ganz geringem Umfang. Die wenigsten dieser Güter werden von Isreal gestellt.

    Das meiste was da auf viel Druck hin die Grenzen nach Gaza passieren darf (und lt. UNO darf sehr viel notwendiges nicht oder nur in lächerlichem Umfang, wie z.Bsp. Zement, Schuhe…..), wird von der UNO finanziert und Israel hat ‚die Gnade‘ es der internationalen Gemeinschaft mehr oder weniger schlecht die Versorgung ihres Freiluftgefängnisses für 1,5 Millionen Menschen zu überlassen.

  23. @ Mezujan
    „Schade, daß mein Kommentar zu @esther nicht veröffentlicht wurde.“

    Nicht *mein* Kommentar wurde nicht veröffentlicht, sondern Ihrer! Sowas sollte selbst Ihnen zu denken geben. Oder gehören Sie auch zu denen, die unterschwellig gegen die HaGalil-Redaktion opponieren?

  24. @ Yael
    Eigentlich geht es mir nur um eins: Entweder steht man auf seiten derer, die sich zumindest formal an die Regeln halten (wozu auch Jane zu zählen ist), oder derer, die jenseits von Gut und Böse stehen… Sorry, wenn ich – nach dem, was hier gegen Jane und Pat gelaufen ist – auch Sie mit dieser Entscheidung konfrontiere.

    Auch bei HaGalil bewegen wir uns in einem sozialen Kontext, aus dem man sich nicht nach Belieben herausdefinieren kann. Mit Ihrer Antwort versuchen Sie zu suggerieren, daß das, was Sie sagen, keinerlei Auswirkungen auf andere hätte – da untertreiben Sie aber nun doch ein wenig. 😉

  25. Palestine Today says that Al Arabiya has a report claiming that traffic lights in Jerusalem are rigged to discriminate against Palestinian Arabs.

    The purpose, of course, is simply to humiliate them, according to the article.

    The article claims that traffic lights on roads leading to Arab towns in the West Bank are timed to be much shorter than the lights towards Jewish towns. It is described as „the occupation deliberately tightening the noose on the Palestinians.“ via their nefarious Zionist traffic light policy.

    http://elderofziyon.blogspot.com/2010/04/latest-humiliation-of-arabs-traffic.html

  26. Esther, ich weiß nicht, was Sie ständig mit irgendwelchen Müll wie „Idioten“ oder „nützlich Idioten“ wollen. Ich weder das eine noch da andere, also reißen Sie sich mal zusammen. Ihre Beleidigungen stecken Sie sich zukünftig sonstwo hin ebenso wie Ihre infantilen Oberbelehrungen.

  27. „Ich bin daher auch froh, daß Sie gleich mal – wenn auch in gebührendem zeitlichen Abstand – mit Simchas Theorie aufgeräumt haben,“

    @Esther, das von Simcha habe ich gar nicht gelesen (ich lese nicht alles, auch nicht hier). Ich brauche auch keine „nützlichen Idioten“, wie Sie zu denken meinen oder hafte dafür mit was andere schreiben. Ich hab den Eindruck, dass Sie das manchmal denken. Jeder ist für sich selber verantwortlich.
    Alles Gute, Yael

  28. „Genau, es kann nicht sein, was nicht sein darf.“
    Es kann vieles sein. Es kann zum Beispiel sein, daß Sie gerade zwei willkürliche Schnipsel verschiedener Posts von verschiedenen Leuten zusammen zitiert haben, um einen falschen Eindruck zu erzeugen und sich davor zu drücken, sich mit den getätigten Aussagen auseinanderzusetzen.

  29. „Und auch Sie @Esther unterlassen Ihre merkwürdigen Andeutungen in Richtung Verschwörungstherorie.“

    Yael, ich kann Sie beruhigen: Wenn irgendjemand überhaupt nicht zu Verschwörungstheorien neigt, und zwar egal in welcher Richtung, bin ich es vermutlich. Ich bin daher auch froh, daß Sie gleich mal – wenn auch in gebührendem zeitlichen Abstand – mit Simchas Theorie aufgeräumt haben, „Jane“ sei keine einzelne Person, sondern ein Konglomerat von Verschwörern:

    http://test.hagalil.com/2010/04/15/ethnische-saeuberung/comment-page-2/#comment-11657
    http://test.hagalil.com/2010/04/15/ethnische-saeuberung/comment-page-5/#comment-11981

    Ein bißchen Grips ersetzt im übrigen die beste Verschwörungsstrategie. Mit nützlichen Idioten wie Ben Zion muß man sich nicht verabreden – die machen das von ganz alleine und es gibt ja offensichtlich genug davon. Die Frage ist doch, ob man von einem unfairen Vorteil profitieren will, ob der Zweck die Mittel heiligt. Und da scheint die Versuchung groß zu sein. Lassen Sie sie uns überwinden!

  30. Mezujan,

    „Disqualifiziert“ – Mehr fällt Ihnen nicht dazu ein?

    Ken,

    sorry, dann ist das halt ein „Blog“ (Weblog).

    Und nochmal: nicht ich pöble. Sie können gerne meine Posts nochmal durchsehen, Pöbeln besorgen Sie, Yael & Micha schon zu Genüge.

    simcha,

    „wie oft denn noch?“ Das soll es gewesen sein? Nun machen Sie mal halblang. Das hätten Sie wohl gerne? Klar interpretieren Sie das so. Aber Sie sind nun mal eine Randerscheinung.

  31. Paul, hier setzt sich jemand zur Wehr, weil hier Unterstellungen laufen, die mich am Verstand dieser Menschen zweifeln lassen. Das ist jedermanns gutes Recht, eine Jane nimmt das für sich auch in Anspruch und keiner wird so frech und arrogant wie Sie deswegen. Sie kamen hier rein und haben sofort polemisiert und sich über Polemik auch noch beschwert (was für ein Irrwitz!), beschimpfen dauern andere, unterstellen Sachen, die man sofort als Lüge erkennt und benehmen sich als wären Sie ein selbsternannter Richter. Daß Sie keiner ernst nimmt, liegt an Ihrem frechen Auftreten. Mir geht Ihr Haß auf andere extrem auf die Nerven und das läßt sich niemand gefallen. Kümmern Sie sich doch um Dinge, die Sie etwas angehen und halten sich aus Sachen heraus, die Sie einen feuchten Kehrricht angehen und halten sich zurück über Menschen zu urteilen, die Sie nicht mal kennen. Wer sind Sie denn überhaupt? Ich empfinde Sie als einen sehr eingebildeten Menschen. Daß Sie mir nicht sympathisch sind, muß ich nicht mehr sagen. Und wenn das auf Gegenseitigkeit beruht, ist es noch besser. Daher bilden Sie sich nicht ein, es würde noch jemand auf Sie hören.

    Leben Sie wohl!

  32. „Selbst wenn wir diese von den IDF veröffentlichen Zahlen einfach so akzeptieren“

    Genau, es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    „sogar die Amis versorgten die Insassen von Camp “X-Ray” im Gefängnis Guantanamo-Bay mit Wasser, Nahrung und medizinischer Behandlung. Uns das ist dort vielleicht sogar etwas reichlicher ausgefallen, so glaube wenigstens ich.“

    Disqualifiziert.

  33. platten Drohungen“

    Dann fragen Sie mal Hagalil wie oft und wie penetrant diese Jane unter anderem Namen schon Hagalil mit rechtlichen Dingen gedroht hat.

    Ansonsten suchen Sie im alten Forum nach folgenden Nicks:

    Satyarani, Zolli, Catia, Mickey, Bono, Slow, Soli, Malaise, Rani, gesetzbuch, realiter, Kaya, Reality bites, nadia, Sophia, Merle, Janine, Nicht geoutet, Baloup, sorry, so sorry, nein, Djuli …

    Bitte sehr:

    http://forum.hagalil.com/cgi-bin/a/search.pl

  34. „Das war natürlich nicht ernst gemeint, sondern sollte Euch mal vorführen, was Ihr so mit Jane & Co. treibt.“

    Was treibe ich denn z.B. mit Jane? Ich schrieb schon zu Pat: Belegt eure Lügen, bevor ihr labert.

    Das Forum finden Sie übrigens oben bei Interaktiv, dann werden Sie vielleicht endlich kapieren, daß es sich bei den Artikeln um einen Blog handelt. Anscheinend wissen Sie nicht einmal den Unterschied zwischen einem Forum und Blogs. Ihre Pöbeleien beeindrucken mich nicht im Geringsten, ich nehme Polemiker und freche Kerle nie ernst. Und jetzt gehen Sie mir nicht länger auf den Senkel.

  35. „Versuchen Sie doch nicht mit solchen platten Drohungen die “Lufthoheit” hier zu bekommen. Sie sehen ja, es funktioniert nicht. Ihre Gegner sind Ihnen argumentativ, faktisch, stilistisch und menschlich weit überlegen.“

    Amen! 😀

  36. „Allein in der vergangenen Woche haben 439 Lastwagen mit insgesamt 10 983 Tonnen Hilfsgütern die Übergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen passiert.“

    Selbst wenn wir diese von den IDF veröffentlichen Zahlen einfach so akzeptieren und wenn wir über die Tatsache hinwegsehen, daß Israel diese Hilfsgüter nicht selber bezahlt: Teilen Sie doch mal 10983000 durch (1500000*7). Und dann machen Sie einfach mal ein kleines Experiment: Eine Weile, sagen wir einen Monat, lang mit ~1kg Verbrauchsgütern (alles aufschreiben, auch Verpackungen, indirekten Verbrauch etc.) pro Tag auskommen. Vergessen Sie nicht, den Dieselverbrauch eines Generators einzubeziehen, der ausreichen würde, um Ihren Stromverbrauch zu decken.

    Ich kann aber, wenn Sie den doch recht dekadenten westlichen Lebensstil des Jahres 2010 nicht zum Vergleichsmaßstab machen wollen, auch ein historischen Beispiel geben, das recht gut paßt:
    Im Verlaufe von ziemlich genau 50 Wochen hat die anglo-amerikanische Luftbrücke 1948/49 etwa 2,32 Millionen Tonnen Hilfsgüter nach Berlin eingeflogen, also 46400 Tonnen pro Woche. West-Berlin hatte damals bekanntlich etwa 2,2 Millionen Einwohner, der Gazastreifen wie gesagt ca. 1,5 Millionen. Und nun fragen Sie mal einen alten Berliner, ob er sich damals als Kind wie im Schlaraffenland gefühlt hat – schließlich hat er dreimal so viele Hilfsgüter erhalten als sein heutiger Gegenpart in Gaza.

  37. Mezujan,

    sogar die Amis versorgten die Insassen von Camp „X-Ray“ im Gefängnis Guantanamo-Bay mit Wasser, Nahrung und medizinischer Behandlung. Uns das ist dort vielleicht sogar etwas reichlicher ausgefallen, so glaube wenigstens ich.

  38. Yael,

    “ … Aber ich will hier keine Unterstellungen mehr lesen mit Zitaten irgendwelchen Typen hier…. Und wenn jetzt hier endlich nichts mehr kommt, ist das Thema für mich erledigt.“

    Versuchen Sie doch nicht mit solchen platten Drohungen die „Lufthoheit“ hier zu bekommen. Sie sehen ja, es funktioniert nicht. Ihre Gegner sind Ihnen argumentativ, faktisch, stilistisch und menschlich weit überlegen.

  39. Yael,

    „Das ist übrigens ein Blog und kein Forum.“

    Quatsch, Yael, informieren Sie sich halt mal.

    Yael, Ken, Michal,

    zu „fort mit Euch…. sogar Avigdor Lieberman würde aufatmen, wenn Ihr Euch von dannen schlichet.“

    Das war natürlich nicht ernst gemeint, sondern sollte Euch mal vorführen, was Ihr so mit Jane & Co. treibt.

    Gebt mir doch nur ein einziges Beispiel für Janes ständige „Faktenverdrehung“ – nur eines und ich bin zufrieden.

  40. „‘Aber natürlich würde ich nur zu gerne wissen, wer Sie denn sind?’

    Oder eigentlich doch nicht – das ist mir im Grunde genommen egal.“

    Ich weiß, das versuchen Sie schon seit Jahren, womit Sie indirekt zugegeben haben, dass Sie diejenige aus dem alten Forum sind, was Sie auch hier bestritten haben. Aber das ist eh egal. Aber ich will hier keine Unterstellungen mehr lesen mit Zitaten irgendwelchen Typen hier. Ich weiß nämlich nicht, wer die überhaupt sind und es interessiert mich auch nicht.
    Und wenn jetzt hier endlich nichts mehr kommt, ist das Thema für mich erledigt.

    Und auch Sie @Esther unterlassen Ihre merkwürdigen Andeutungen in Richtung Verschwörungstherorie.

  41. Ach wissen Sie, Frau „Jane“, wenn Sie mir jetzt noch damit kommen, ich hätte mit Gott und die Welt Kontakt und jeden Idioten informiert, langt es jetzt. So wichtig sind sie mir auch nicht und nie gewesen. Es gibt viele Menschen, die wissen wer Sie sind, ich bin da nicht die einzige.
    Wenn Sie das auch noch öffentlich unterstellen, muss ich wohl wirklich langsam einen Anwalt einschalten. So nicht, meine Liebe.

  42. @Jane:

    Auch wenn Sie auf höherem Niveau schreiben – wofür ich sehr dankbar bin angesichts der vielen Spam-Beiträge zur Zeit (abgesehen von Yaels interessanten Beiträgen) -, erwecken Ihre Postings doch den Eindruck, als würden Sie Sachverhalte so drehen und wenden, bis sie in Ihr Gesamtkonzept einer Israel-Kritik hineinpassen. Ich gehöre zu Ihren aufmerksamen LeserInnen und enthalte mich einer Parteinahme, doch gerade die Organhandel-Thematik zeigt, dass Sie hier etwas herausheben, was in Wirklichkeit kein Israel-Problem ist. Sogar die Schweiz ist in den Organhandel verstrickt, wie ich bei einer Lesung eines engagierten deutschen Autors, der zu diesem Thema recherchierte und schrieb, erfuhr. Das sage ich als Schweizerin. Es ist nicht israelspezifisch, Sie jedoch drehen es so hin und dämonisieren damit Israel als Schauplatz des Verbrechens.

    Das Problem an der Sache ist: Sie vertreten eine bestimmte Ansicht, diese wollen Sie natürlich untermauern und suchen dafür Argumente, worauf Sie Ihre Sicht aufbauen können. So nehmen Sie jeden kleinsten Punkt oder jede Lücke, die greifbar ist, um Ihre Ansicht zu stützen und zu stärken. Doch bedenken Sie, dass dadurch ein konstruiertes Weltbild entsteht und nicht ein reales, ausgewogenes, faires Abbild der Wirklichkeit. Da mir dies bewusst ist, kann ich persönlich auch nicht klar Stellung beziehen. Es gibt einfach zu viele Konstruktionen, Modelle und Projektionen, woran wir uns andocken können. Es werden immer nur Halbwahrheiten bleiben.

    Gibt es überhaupt eine absolute Wahrheit? – Vielleicht eine: das Herz. Das Herz kennt keine Trennung, das Herz verurteilt nicht, es versteht und liebt, ungeachtet dessen, was ein Mensch darstellt. Das Herz kann Lüge von Wahrheit unterscheiden, auch wenn alles dagegenspricht.

    Es liegt an uns allen, ethisch und fair mit unserem Gegenüber umzugehen. Es gibt nicht nur eine äußere Form von Anstand, sondern auch eine inhaltliche, diese gebietet es, Argumente sachgerecht so zu verwenden, dass ein möglichst authentisches Abbild der Wirklichkeit entsteht und nicht ein überzogenes, zurechtgerücktes oder gar perfid inszeniertes. Formal haben Sie in meinen Augen absolut gewonnen, doch inhaltlich keineswegs überzeugt. Halten Sie die LeserInnen nicht für dumm. Ich halte Sie für genug klug, um meine Worte zu überdenken und Ihre Position als solches differenzieren zu können. Ich war in jungen Jahren fundamentalistischer in meinen Überzeugungen und wurde bei zunehmendem Alter immer toleranter. Ich weitete meinen Wahrnehmungshorizont aus und bin mir auch heute bewusst, dass ich immer noch Scheuklappen trage wie wir alle. Wir haben stets einen blinden Fleck in unserem Blickwinkel. Man sollte sich dies immer wieder vor Augen halten. Falls Sie mein Posting jetzt nicht verstehen, werden Sie es irgendwann später. Ich rechne mit Ihrer Intelligenz.

    Liebe Grüße
    Eine Schweizerin

  43. Humanitäre Hilfe für Gaza

    Israel sorgt weiterhin kontinuierlich dafür, einer humanitären Krise im Gaza-Streifen entgegenzuwirken. Allein in der vergangenen Woche haben 439 Lastwagen mit insgesamt 10 983 Tonnen Hilfsgütern die Übergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen passiert.

    Unter anderem wurden 57 Lastwagenladungen mit Obst und Gemüse, 42 mit Weizen, 24 mit Fleisch, Geflügel und Fisch, 35 mit Milchprodukten, 104 mit Tierfutter, 31 mit Hygieneartikeln, 18 mit Kleidung und Schuhen und 13 mit Zucker nach Gaza transferiert.

    Darüber hinaus wurden 1.046 Millionen Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza, 99 500 Liter Diesel für das Transportwesen, 19 980 Liter Benzin und 502 Tonnen Kochgas geliefert.

    228 Patienten und Begleitpersonen konnten zwecks medizinischer Behandlung nach Israel und in das Westjordanland ausreisen.

    (Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 28.04.10)

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