Ariel Scharon: Seit vier Jahren im Koma

Israels früherer Premierminister Ariel Scharon liegt nun bereits seit vier Jahren im Koma – in der Nacht zum 5. Januar 2006 hatte er einen Schlaganfall erlitten. Obwohl aus medizinischer Sicht nur wenige Chancen bestehen, hoffen Angehörige, Freunde und Kollegen weiter darauf, dass der Politiker das Bewusstsein wiedererlangt…

Von D. Nowak, inn v. 04.01.2010

Wie Ra´anan Gissin, ein Freund und früherer Sprecher des Ex-Premiers, gegenüber Journalisten sagte, sei Scharon nicht mit einem Atemgerät verbunden. Lediglich nachts benötige er gelegentlich eine Sauerstoffmaske. „Es gibt immer noch keine physiologische Veränderung. Sein Körper funktioniert, aber er hat immer noch nicht das Bewusstsein wiedererlangt“, so Gissin. Er sowie die Angehörigen und viele ehemalige Mitarbeiter Scharons, hoffen jedoch weiter und besuchen den mittlerweile 81-Jährigen regelmäßig, heißt es laut der Tageszeitung „Ha´aretz“.

Der im Ausland oft als Hardliner und „Bulldozer“ verschrieene Scharon hatte im Sommer 2005 einseitig die Räumung der israelischen Siedlungen im Gazastreifen angeordnet. Er regierte Israel von 2001 bis zum abrupten Ende seiner Karriere im Januar 2006. Sein Nachfolger wurde Ehud Olmert.

66 Kommentare zu “Ariel Scharon: Seit vier Jahren im Koma

  1. Das haben die Deutschen mit den PaliArabern gemeinsam. Immer ist der andere an eigenem Versagen  Schuld.
    Was ist der Unterschied zwischen den Deutschen und Leser140?
    – Die Deutschen scheinen es wenigstens zu erkennen, wenn sie versagt haben.
     
    Wenigstens bin ich kein Antisemit…
    – Was für ein Zufall!
     
    Lieber Leser140,
    Sie können von mir noch 100 solcher „Bonmots“ bekommen – Ihre Kommentare sind die reinste Fundgrube dafür!
     
    Aber ich bin weder kleinlich noch nachtragend: Eine ehrlich gemeinte Entschuldigung für Ihre sexistischen Bemerkungen würde mir vollkommen ausreichen… Und wenn Sie es nicht über’s Herz bringen, sich bei mir zu entschuldigen, dann entschuldigen Sie sich wenigstens bei Yael dafür. Lassen Sie uns diesem unwürdigen Schauspiel ein Ende bereiten!
     
    Mittlerweile haben Sie von genügend Leuten einen Wink mit dem Zaunpfahl erhalten, daß niemand Ihr pubertäres Gequatsche hier lesen will – auch von Leuten, die Sie mehr respektieren als mich… Also, gehen Sie in sich und denken Sie mal darüber nach, was Sie in letzter Zeit hier so alles geschrieben haben! Mußte das sein? Versuchen Sie, Ihre Ressentiments gegenüber Frauen, Homosexuellen, Moslems, Deutschen usw. etwas weniger deutlich zur Schau zu stellen bzw. etwas besser in den Griff zu kriegen: Denn sonst schaden Sie nur sich und dem Ansehen der Sache, für die Sie doch eigentlich kämpfen wollen.
     
    Von mir aus also Schwamm drüber, wenn sich Ihre Tonart in Zukunft – auch anderen gegenüber – deutlich ändert!

  2. @ Yael
    Ich kann gut verstehen, dass Sie mit Esther nicht gut können, ich kann es auch nicht und sie mit mir auch nicht. Das ist eben manchmal eine Sympathiefrage, aber antisemitisch eingestellt ist sie zum Beispiel ganz sicher nicht.
     
    Danke, Yael. Ich denke, der Spalt zwischen uns ist gar nicht so breit. Vielleicht können wir ihn irgendwann schließen. Ich werd‘ mich bemühen (und Ihnen nicht den Rang als HaGalil-Gouvernante ablaufen). 😉

  3. Grundsätzliche Anmerkung für diejenigen, die sich ihren Teil dabei denken:

    Niemand muß hier mit irgendjemandem diskutieren – darum geht es überhaupt nicht. Jeder kann sich seine Gesprächspartner nach den willkürlichsten Kriterien auswählen, zu denen er Lust hat… Bei meinem „Auch diskutiere ich nie mit Nichtjuden über Israel“ -Beispiel geht es darum, daß man pauschal eine ganze Personengruppe aufgrund rein äußerlicher Merkmale, die nichts mit ihrer Befähigung zu tun haben, nichts mit ihren charakterlichen, intellektuellen oder sonstigen Qualitäten von einer Diskussion von vornherein ausschließt… Denn genau da beginnt das Ressentiment!

    Ich glaube, jim, „Schlicke“ und vermutlich Yael haben verstanden, worum es mir geht… und hoffe natürlich, daß es nicht die einzigen sind.

  4. „Ich hatte den kurzen Link, auf den ich bezugnehme, schließlich beigefügt und Sie hätten das Mißverständnis sofort aufklären können.“
     
    Das ist schon richtig, aber ich war erst einmal sehr erschrocken und in auch noch in Zeitnot, so dass ich mir den Link gar nicht angesehen habe. Erst nachdem ich nach meinem Job wieder am Computer saß, viel mir der Link erst richtig auf. Deshalb meine verspätete Richtigstellung.
     
    Sexismus ist natürlich nicht in Ordnung, das habe ich auch nicht gemeint. Mir kam Ihr Posting nur so komisch abgedreht vor, ich wusste einfach erst mal nicht, was da plötzlich los ist. Kohldampf und Co haben mir doch mehr auf den Magen geschlagen als ich dachte.
     
     

  5. @ Schulamith
    Es freut mich sehr, daß Sie sich von der Schulamith auf dem HaGalil-Forum distanzieren – bzw. von der, die dort vor einem Jahr geschrieben hat. Warum sind Sie nicht auf die Idee gekommen, das gleich in Ihrem ersten posting zu schreiben? Ich hatte den kurzen Link, auf den ich bezugnehme, schließlich beigefügt und Sie hätten das Mißverständnis sofort aufklären können.
     
    Aufgrund gewisser Ähnlichkeiten in Argumentation und Stil hatte ich Sie tatsächlich für dieselbe Schulamith gehalten: Nun, nobody is perfect. Ich bitte daher in aller Form um Entschuldigung, Sie verwechselt zu haben!
     
    Glauben auch Sie zur Abwechslung mal an das Gute im Menschen: Wenn ich solche Kommentare wie den zuletzt an Sie gerichteten schreibe, geht es mir nicht darum, irgendjemanden an den Pranger zu stellen. Ich halte es nur für schlechten Stil, ständig irgendwelche Behauptungen aufzustellen, ohne sie belegen bzw. beweisen zu können… Deshalb bringe ich zur Illustration dessen, was ich meine, gerne auch Beispiele (bzw. könnte es zumeist).
     
    Von meinem Kommentar habe ich inhaltlich – abgesehen davon, daß ich Sie verwechselt habe – nichts zurückzunehmen: Auf dem HaGalil-Forum geistert eine Schulamith herum, die sich als Jüdin ausgibt und ein ziemlich massives Ressentiment besitzt. Wenn jetzt hier noch eine Schulamith auftauchen sollte, um dazu Stellung zu nehmen, können wir auch nicht wissen, ob es die Richtige ist (außer sie würde vielleicht noch mehr Ressentiments von sich geben).
     
    Im übrigen kann es manchmal ganz gut sein, über bestehende Ressentiments offen zu sprechen (wobei es natürlich darauf ankommt, in welcher Form und zu welchem Zweck dies geschieht): Viele denken sich das gleiche, sagen es nur nicht… Vielleicht kann das ein oder andere auf diesem Wege auch überwunden oder zumindest entschärft werden.
     
    Eine Frage habe ich allerdings noch:
    Hagalil steht für den Kampf und die Aufklärung gegen Antisemitismus und Rassismus.
     
    Heißt das, Sexismus ist o.k.? Warum solidarisieren Sie sich mit jemandem wie Leser140? Sie sehen doch, daß das bei ihm kein einmaliger Ausrutscher war! Aus jedem seiner Kommentare kann man ein Beispiel nehmen – sogar aus seinem letzten an Yael, worin er vorgibt, verstanden zu haben.

  6. @Dear Yael,
     
    meine Theorie ist, dass sich die Frauen ihre Frigidität mit Antisemitismus kompensieren. Das habe aufgrund meiner empirischen Studien in Erfahrung gebracht. Mit Chauvinismus gegen Frauen hat das nichts zu tun. Erhlich. Ich habe nichts gegen Frauen. Ich mag sie. Besonder wenn sie sich nicht über Themen äußern von denen sie keine Ahnung haben.
    Wissen Sie Yael, die meisten gut erzogenen Menschen hälten sich zurück mit dem Reden wenn sie vollen Mund haben. Aber die gleiche Menschen reden ungehemmt wenn sie leeren Kopf haben. Können Sie mir erklären warum?
    (merken Sie, dass ich „Menschen“ schreibe, nicht Frauen?) . Ich nehme Rücksicht auf Ihre Bitte.

  7. Bevor ich mich wieder verpiesle, doch noch ein kurzen Wort zum Thema momentan.
    @leser
    man kann natürlich auch mal deftig schreiben, was einem nicht gefällt (tut jeder, z.B., wenn einem die Antisemiten vermehrt extrem auf den Keks gehen, was sie übrigens seit Jahren tun, ich meine die wirklich harten Fälle wie Kissly, Kohldampf), jedoch wäre es für alle sehr viel angenehmer, wenn man sexuelle Anspielungen ecetera gegenüber Frauen einfach lässt.  Ich bin auch eine Frau und fühle mich bei solchen Sprüchen ebenso nicht sehr wohl. Ich kann gut verstehen, dass Sie mit Esther nicht gut können, ich kann es auch nicht und sie mit mir auch nicht. Das ist eben manchmal eine Sympathiefrage, aber antisemitisch eingestellt ist sie zum Beispiel ganz sicher nicht.  Macht es gut und beaggert euch nicht gegenseitig zu sehr.
    Ich bin dann mal weg. 😉

  8. PA-Führung distanziert sich nicht vom Terrorismus

    Die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) fährt damit fort, gegen Israel zu hetzen und Terroristen zu preisen – trotz Israels unzähliger Versuche, sie zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch zu bewegen.

    Ein aktuelles Beispiel dafür ist Reaktion der PA auf die Ermordung von Rabbi Meir Avshalom Chai. Der 45jährige Chai aus Shavei Shomron, Bibel-Lehrer und Vater von sieben Kindern, war am 24. Dezember nahe Nablus in seinem Wagen von ihn überholenden Terroristen erschossen worden.

    Obwohl die al-Aqsa-Brigaden der Fatah die Verantwortung für den Anschlag übernahmen, fühlte sich kein Offizieller dazu bemüßigt, ihn zu verurteilen oder wenigstens den Hinterbliebenen sein Beileid auszusprechen. Im Gegenteil: PA-Präsident Mahmoud Abbas schickte einen Abgesandten zu den Familien der Terroristen (die getötet wurden, als sie sich ihrer Festnahme widersetzten), um jenen zu kondolieren und diese zu heiligen Märtyrern (Shahids) zu erklären.

    Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayad besuchte  – in Begleitung einer Delegation von Würdenträgern, PA-Ministern und dem Chef der palästinensischen Polizei – persönlich die Familien der Terroristen, wobei er deren versuchte Festnahme von Seiten Israels verurteilte.

    Weitere Beispiele für das aktuelle Festhalten der PA an Hetze und Terroristenverehrung gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Behind+the+Headlines/Palestinian_incitement_distances_peace_11-Jan-2010.htm

  9. @Jim,
    nicht jeder hatte so viel Glück im Leben so klug wie Sie geboren zu werden. Wenigstens bin ich kein Antisemit, was Ihr Weltbild ein wenig stört. Sie werfen Homophoben, Xenophoben und Chauvinisten in eine Schublade. Aber es ist nicht so, Jim. Nicht jeder der was gegen Arafat hat muss auch ein Antisemit sein. Nicht jeder der Jane oder Hanna.a für eine dumme Kuh hält, muss auch ein Israelhasser sein.

  10. Na ja, wie auch immer, ich suche mir die GesprächspartnerInnen selber aus.
    Aber ich will mal nicht so sein, weil mir dieser völlig unverständliche und dumme Angriff zwar normalerweise keiner Antwort würdig ist, aber die Gute schiebt mit etwas unter,  was ich hier nie  in dieser komischen Unterstellung geschrieben habe. Also wieso kommt diese Userin darauf, mich so plump anzugehen? Diese Frage soll sie sich aber besser selber beantworten.
    Auf die Idee nachzufragen, ob ich diese Schulamith bin,  kam sie nicht einmal. Allein dass zeigt mir:  Hier ist jemand, der für mich als Gesprächspartner zunächst nicht in Frage kommt.  Es sind zwei verschiedene Personen und wie ich nachlas, schreibt die eine nur im Hagalil-Forum und die andere – nämlich ich – bis her nur hier. Ich lese dort seit Jahren mit, das ist alles. Ich habe zwei Bekannte, die auch Schulamith heißen, stellen Sie sich mal vor, den Namen gibt es wie Sand am Meer.

    Esther, ich gebe Ihnen einen guten Rat: Kümmern Sie sich um Kohldampf und Konsorten, das nämlich ist eurer (nichtjüdisches) Problem. An denen können Sie sich abarbeiten bis zum Sankt Nimmerleinstag. Da habt ihr alle genug zu tun, um nicht ein Bild des Deutschen bei Hagalil weiter entstehen zu lassen, der sich schon überall im Internet sehr negativ herumgesprochen hat. Hagalil steht für den Kampf und die Aufklärung gegen Antisemitismus und Rassismus. Wenn Sie auch dafür stehen, haben Sie hier eine Menge Möglichkeiten. Wenn Sie ernsthafte Fragen an mich haben, beantworte ich sie mit bestem Gewissen gern, aber nicht mit diesem Ton und diesen Bösartigkeiten.
    Ansonsten habe ich an einen weiteren persönlichen Angriff kein Interesse.
     
     
     
     
     
     
     

  11. ich würde Ihnen empfehlen die Fingernägel kürzer zu schneiden. Sie wissen schon warum. Dann müssen sie die Befriedigung nicht bei Hagalil suchen.
     
     
    Ich würde sagen – es reicht!
     
    Was sind Sie doch für ein dummer Mensch?!
     
     
     

  12. „Was glauben Sie, was in diesem Laden wohl los wäre, wenn ich erklären würde, daß Juden für mich zu bestimmten Themen (oder am besten gleich überhaupt) nicht satisfaktionfähig seien?“
    ich würde Ihnen empfehlen die Fingernägel kürzer zu schneiden. Sie wissen schon warum. Dann müssen sie die Befriedigung nicht bei Hagalil suchen. Und Sie haben tatsächlich nichts aber gar nicht zu bestimmen mit wem Sie zu diskutieren möchten. Wenn jemand Sie für nicht diskussionsfähig hält, dann können sie ihn nicht zu einer Diskussion mit Ihnen zwingen. Ich würde mit so einer Person wie Sie bestimmt nicht über Juden oder Israel diskutieren. Wie können höhstens Kochrezepten für Humus mit Tachina austauschen. Für mehr sind sie nicht zu gebrauchen.

  13. @ Schulamith
    Bitte gestatten Sie, daß ich mich kurzfristig in Ihre Diskussion einschalte: Ich verfolge seit ca. einem Jahr relativ regelmäßig die Diskussionen hier bei HaGalil und muß leider sagen, daß ich in meinem ganzen Leben noch nie so vielen Menschen begegnet bin, die so vollgestopft sind mit Vorurteilen und Ressentiments wie hier die Verteter der sich als projüdisch und proisraelisch definierenden Seite. Man muß natürlich in Rechnung stellen, daß extrem antisemitische Statements wohl herausgefiltert werden und sich dadurch möglicherweise auch ein verzerrtes Gesamtbild ergibt.
     
    Ich hatte kaum drei Beiträge auf dem HaGalil-Forum gepostet, da erklärten Sie mir so nebenbei und ohne daß dies überhaupt das Thema war, daß Sie mit Nicht-Juden prinzipiell nicht über Israel diskutieren – aufgrund langjähriger negativer Erfahrungen, wie Sie hinzuzufügen nicht vergaßen. Inwieweit Ihre negativen Erfahrungen vielleicht nur darin bestanden, daß Sie die schlechteren Argumente hatten, blieb meiner Phantasie überlassen:
    http://forum.hagalil.com/cgi-bin/a/show.pl?tpc=279&post=179781#POST179781
     
    Worum handelt es sich bei Ihrer Erklärung, Schulamith? Um das Paradebeispiel eines Ressentiments! Wenn man mit einer bestimmten Personengruppe schlechte Erfahrungen gemacht hat – was ja durchaus möglich ist und was auch nicht außerhalb meines Vorstellungsvermögens liegt – dann sollte man vielleicht von vornherein definieren, unter welchen Voraussetzungen man zu einer Diskussion bereit wäre (z.B. Anerkennung des Existenzrechts Israels etc.). Sich aber hinzustellen und zu verkünden, daß man nie mit 99% der Menschheit über ein bestimmtes politisches Thema zu sprechen bereit sei, ist einfach nur ein diskriminierendes Ressentiment. Was glauben Sie, was in diesem Laden wohl los wäre, wenn ich erklären würde, daß Juden für mich zu bestimmten Themen (oder am besten gleich überhaupt) nicht satisfaktionfähig seien?

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