Ist Israel an allem schuld?

Allen einfältig-verlogenen Erklärungen des Historikers Tony Judt zum Trotz ist die israelische Gesellschaft pluralistisch und auch die allermeisten Juden in der Diaspora, denen er Sympathien für Israel vorwirft, können auf die Ratschläge, die er in seinem am 12. Dezember in der Süddeutschen Zeitung erschienenem Artikel “Ethnische Geiselhaft / Wie soll sich Israel definieren“ äußerte, verzichten…

Von Karl Pfeifer

Judt schreckt vor keiner Demagogie zurück. Er maßt sich an, für „uns Juden“ zu sprechen und stellt nur die „alles entscheidende Frage“  die er glaubt den „meisten Juden“ in New York unterstellen zu müssen, die natürlich nichts anderes zu fragen haben, als wer sind „wir“? Und darauf –  so sie „sich mit der Geschichte des Judentums auseinandersetzen“ angeblich „eine streng rassenbezogene und ethno-deterministische Auffassung“ äußern.

In Israel kann man weiße, schwarze, braune und gelbe Juden erleben und mit Ausnahme einer kleinen Minderheit, definiert in Israel und in der Diaspora niemand Juden als Rasse. Die jüdische Tradition ist nicht rassistisch, ein Blick in die Bibel genügt, um dies zu beweisen, zum Beispiel werden im 1. Buch Moses Kapitel 10 alle bekannten Völker der Welt aufgezählt, die alle von den drei Söhnen Noahs abstammen und eine große Familie bilden. Und hier könnten noch mehr Stellen aus der Bibel und dem Talmud genannt werden, die sich gegen Diskriminierung von Menschen wenden.

Allerdings haben einige wenige jüdische Denker die Doktrin vom auserwählten Volk rassistisch interpretiert und es gibt Chassidim, die der Meinung sind, eine jüdische Seele unterscheide sich von einer nichtjüdischen Seele, doch solche Meinungen gehören nicht zum mainstream.

Judentum kann also weder als Rasse noch als ethnisch homogen definiert werden und auch die in Israel gültige Definition: „Jude ist, wer von einer jüdischen Mutter abstammt oder  wer konvertiert ist“ ist trotz allen Behauptungen von Judt nicht rassistisch. Freilich gibt es genetische Merkmale, die über viele Generationen vererbt worden sind. Dafür aber sind Genetiker und nicht Historiker zuständig. Wenn Judt Juden „Überlegenheitsdenken“ unterstellt und es für angebracht hält, „diese ethnische Unterscheidung in Frage zu stellen“, dann hat das wenig mit der Realität, aber viel mit seinen Halluzinationen zu tun. Indem er den angeblichen Rassismus der Juden bekämpft und einen jeden Unterschied verneinenden Standpunkt vertritt, bedient er eine Nachfrage für Täter-Opfer Umkehr.

In seiner bemerkenswerten Schrift „Melange“ ging Theodor  W. Adorno bereits 1945 auf die Argumentation von Judt ein:

„Das geläufige Argument der Toleranz, alle Menschen, alle Rassen seien gleich, ist ein Bumerang. Es setzt sich der bequemen Widerlegung durch die Sinne aus, und noch die zwingendsten anthropologischen Beweise dafür, daß die Juden keine Rasse seien, werden im Falle des Pogroms kaum etwas daran ändern, daß die Totalitären ganz gut wissen, wen sie umbringen wollen und wen nicht.“

Und Adorno setzt hinzu: „Eine emanzipierte Gesellschaft jedoch wäre kein Einheitsstaat, sondern die Verwirklichung des Allgemeinen in der Versöhnung der Differenzen. Politik, der es darum im Ernst noch ginge, sollte deswegen die abstrakte Gleichheit der Menschen nicht einmal als Idee propagieren. […] Attestiert man dem Neger, er sei genau wie der Weiße, während er es doch nicht ist, so tut man ihm insgeheim schon wieder Unrecht an. Man demütigt ihn freundschaftlich durch einen Maßstab, hinter dem er unter dem Druck der Systeme notwendig zurückbleiben muß, und dem zu genügen überdies ein fragwürdiges Verdienst wäre. Die Fürsprecher der unitarischen Toleranz sind denn auch stets geneigt, intolerant gegen jede Gruppe sich zu kehren, die sich nicht anpaßt: mit der sturen Begeisterung für die Neger verträgt sich die Entrüstung über jüdische Unmanieren.“

Wenn der Historiker Judt Rationalitätskriterien außer Kraft setzend behauptet, „die Grundvoraussetzung des Zionismus war, dass die Juden ein homogenes Volk bilden“, dann ignoriert er die wirkliche Grundvoraussetzung, den hauptsächlich in Europa seuchenartig sich ausbreitenden Antisemitismus. Er behauptet, den „ethno-nationalistischen Bewegungen in Zentral- und Osteuropa“ hätten, die Juden „ihre eigene, ethnisch definierte Exklusivität“ entgegensetzt. Was natürlich so nicht stimmt, die Juden Deutschlands, Österreichs und Ungarns wollten nur als Deutsche, Österreicher und Ungarn „mosaischen Glaubens“ gleichberechtigt mit anderen anerkannt werden. Es waren jedoch die aufkommenden antisemitischen Bewegungen, die gerade das nicht wollten, die insbesondere assimilierte Juden ablehnten und denen die getauften Juden besonders verhasst waren.

Und wenn schon der um sich greifende Antisemitismus Ende des 19. Jahrhunderts erwähnt wird, dann darf man auch nicht vergessen, in Frankreich, im klassischen Land der Judenemanzipation konnte Theodor Herzl am Beispiel von Hauptmann Dreyfuß erleben, wie ein total assimilierter Jude von der Offizierskaste zum Sündenbock gemacht wurde und wie ein antisemitischer Mob dies als Anlass zum Wüten nahm. Karl Kraus, der bereits vor 110 Jahren – wie Judt jetzt – den Juden vorwarf am Antisemitismus schuld zu sein, sah wie andere auch nur einen Ausweg, die Juden müssten verschwinden, denn mit der Assimilation allein war es auch nicht getan, denn „die Assimilation ohne physiologische Blutmischung [hat sich] als unzureichend erwiesen.“

Die Zionisten waren Realisten und sahen Juden nicht als „eine selbstdefinierte und herbeigedichtete Gemeinschaft“, sie haben ihre Verletzlichkeit als machtlose Objekte erkannt [auch wenn sie die Schoa nicht voraussehen konnten] und schufen einen Staat, der natürlich weit davon entfernt ist perfekt zu sein, der aber der einzige jüdische Staat auf Erden ist. Und weil das so ist, konnte sich der Antisemitismus nach Auschwitz wieder wandeln. Der Staat Israel wurde zum Sündenbock, und auch Judt trägt dazu bei.

Was soll man von einem Wissenschaftler sagen, der den jüdischen Israelis das „Jüdischsein“ vorwirft, und damit implizit die Hegemonie des „Arabischsein“ und „Muslimischsein“ der Region, in der sich Israel befindet, befürwortet. Würde er auch diese als „Ethno-Mythos“ in Frage stellen, könnte man ihm eine universalistische Motivation zubilligen. Doch dann könnte er nicht mehr die Rolle des „guten Juden“ spielen, der „autochthone“ Araber gegen „fremde“ Juden verteidigt und auch damit den Antisemiten vorgebliche Gründe für ihre Aggressionen liefert. Ohne jeglichen Beweis meint er feststellen zu müssen: „Israel behauptet heute aggressiver denn je, nicht nur für einen jüdischen Staat zu sprechen und zu handeln, sondern für alle Juden.“ Und schwups ist die lang ersehnte simple Erklärung da: „Das macht die Juden weltweit zu unfreiwilligen Komplizen der israelischen Politik. Kein Wunder, dass der Antisemitismus wieder wächst.“
Also – so Judt – sehen „junge Männer, die in europäischen Vororten leben und nordafrikanischer, nahöstlicher oder südasiatischer Herkunft sind […] im Fernsehen, wie Israelis im Israeli Gazastreifen die Palästinenser bombardieren.“

Mit rassistischer Überheblichkeit qualifiziert Judt diese jungen Muslime, denn um solche handelt es sich in der Regel, als geistig minderbemittelte oder als Menschen bar jeder Moral, wenn er ihnen unterstellt, sie könnten keinen Unterschied machen zwischen einem Juden, der in einem Pariser Vorort lebt und einem, der nicht gewillt ist, sich aus Gaza mit Raketen beschießen zu lassen. Hatten die klassischen Antisemiten für alle Missstände „den Juden“ schuldig gesprochen, so liefert Tony Judt den neuen Antisemiten, die nicht weniger mörderisch sind als ihre Vorgänger, eine Entschuldigung für ihre Missetaten: „Ohnmächtig und wütend identifizieren sie sich mit den Ländern oder dem Glauben ihrer Eltern.“ Ja dann ist es auch klar, weswegen gelegentlich ausgerechnet in Frankreich hunderte von Autos abgefackelt und Geschäfte geplündert werden.

Judt meint dazu: „Solch eine Wut kann nicht in Paris oder Amsterdam gezähmt werden.“ Was natürlich absurd, doch nicht überraschend ist. Heute ist der Spruch „Der Jud’ ist an allem schuld“ verpönt. Wer aber erklärt „Israel ist an allem schuld“, der kann mit Anerkennung rechnen, denn diese Schuldzuweisung wird ja von „Antizionisten“ als zulässige Kritik am jüdischen Staat hingestellt.

Judt begnügt sich nicht damit, das unentschuldbare zu entschuldigen und dem mörderischen Antisemitismus  einen Persilschein auszustellen, er gibt sich auch als Nahostsachverständiger: „Darauf zu beharren, „das Judentum“ mit einem kleinen geographischen Territorium in eins zu setzen, ist pervers und schadet sowohl Israel als auch den Juden. Es ist der Hauptgrund dafür, dass das Problem zwischen Israel und Palästina nicht gelöst werden kann.“

Judt halluziniert ein Mittel, um diesen Konflikt zu beenden: „Wenn amerikanische Juden damit aufhören würden, ihr Schicksal (und vielleicht ihr Schuldgefühl) mit Israel in Verbindung zu setzen und ihre Spenden für bessere Zwecke verwenden würden, dann könnte etwas Ähnliches (wie das Ende des nordirischen Bürgerkriegs) im Nahen Osten passieren.“ Als ob Israel von diesen Spenden abhängig wäre und als ob Israels arabische Nachbarn nur danach lechzen würden mit Israel in Frieden und Eintracht zu leben.

Natürlich existiert Israel nicht aufgrund einer Theorie, oder lediglich aufgrund seines jüdischen Charakters, aber Fakt ist, dass sich Israel schon anlässlich seiner Gründung wehren musste gegen die Aggression seiner Nachbarn. Und man kann sich ausrechnen, was mit den Juden Israels passieren würde, wenn sie sich nicht mehr verteidigen könnten. Man muss sich nur anschauen, wie im Nahen Osten nationale, ethnische und religiöse Minderheiten behandelt werden, gegen die keine jahrzehntelange Hasskampagnen geführt wurden, um zu wissen, was schutzlose Juden in diesem Fall zu erwarten hätten. Doch gerade das ist wovon Judt träumt, dass Israel von seinem mächtigen Verbündeten in Stich gelassen wird: „Vielleicht wird irgendwann sogar Washington erkennen, wie sinnlos es ist, die amerikanische Außenpolitik und das eigene internationale Prestige an den Wahn eines kleinen nahöstlichen Ethno-Staats zu binden.“ Vom Olymp der New Yorker Akademie herabblickend nimmt dieser gelernte Historiker dabei nicht wahr, dass große Staaten sich bei ihrer Bündnispolitik eher um ihre Interessen als um den Spleen einiger „antizionistischer“ Akademiker kümmern.

Judt gibt auch gequirlten Unsinn von sich: „Stellen Sie sich vor, eine Gruppe Tiroler Ärzte und Rechtsanwälte würde mit dem Schiff nach Südengland übersetzen und verkünden, dass sie gekommen seien, um das Land ihrer sächsischen Vorfahren zu bestellen.“

Die Sachsen wurden nicht aus England vertrieben, sondern eroberten England und machten die Urbevölkerung zu Untertanen. Und was immer man über Tiroler Ärzte und Rechtsanwälte sagen kann, sie beten nicht paar Mal am Tag, damit sie Gott zurückführt nach Südengland. Immerhin bildeten Juden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts die Mehrheit der Jerusalemer Bevölkerung. Und wie immer man das an der New York University betrachtet, die Verbindung der Juden zum Heiligen Land war eine andere, als die der Tiroler zu Südengland.

Er wiederholt unverschämt die verlogene antisemitische arabische Propaganda von den fremden Juden, die eigentlich nichts im Heiligen Land zu suchen hätten und fragt sich naiv stellend: „Warum unbedingt an einem so streitsüchtigen Ort (sic!) sein wie Kanaan? Wieso nicht Kanada?
Judt macht auch für die Holocaustleugnung des iranischen Präsidenten, die andere Antizionisten regelmäßig mit Übersetzungsfehlern zu kaschieren versuchen, Israel verantwortlich: „Wenn Israels beste Verteidigung Auschwitz ist, dann braucht man nur noch zu sagen, es habe den Holocaust nie gegeben.“

Judt unterschiebt auch, dass Ahmadinedschads antisemitische Rundumschläge „aus einer israelischen Perspektive“  geradezu „bestätigend“ wirken und daher „vielleicht nicht ganz unwillkommen“ sind.

Was früher die Taufe war, scheint heute der „Antizionismus“ gewisser jüdischer Akademiker zu sein. Mit doppelter Ergebenheit und beflissenem Aufwand dürfen sie das Urteil über andere Juden zur Freude der Antisemiten, die keine sein wollen, bestätigen. Sie wollen – behaupten sie –  ja nur Israel kritisieren, als ob man dazu besonders couragiert sein müsste. Der „Antizionismus“ wird so zur Eintrittsbillet in gewisse akademische Kreise.

Wie immer, Tony Judt gelang es all die abgestandenen und durch die Praxis widerlegten vorgestanzten, antizionistischen, stereotypen Formeln – von der jüdischen Lobby in den USA und bis zum angeblichen Rassismus Israels  – mit Brachialgewalt zu benützen, als ob er Propagandist einer islamistischen Bewegung wäre, er hat sich damit sein Eintrittsbillet erworben.

97 Kommentare zu “Ist Israel an allem schuld?

  1. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    „Attestiert man dem Neger, er sei genau wie der Weiße, “
    „: mit der sturen Begeisterung für die Neger verträgt sich die Entrüstung über jüdische Unmanieren.““

    In jedem Fall sei zu beachten, das die Bezeichnung Schwarzer und nicht Neger ist.

    Danke für eine Berichtigung in Ihrem Artikel.

  2. Liebe Israelis,

    das darf doch wohl nicht wahr sein! Wieder einmal dürft ihr den Sündenbock spielen. Wieder einmal sind die Juden (neumodisch „Zionisten“ genannt) an allem schuld. Wird dieser Mist eigentlich je ein Ende haben?

    Ehrlich, ihr tut mir leid.

  3. PA-Führung distanziert sich nicht vom Terrorismus

    Die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) fährt damit fort, gegen Israel zu hetzen und Terroristen zu preisen – trotz Israels unzähliger Versuche, sie zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch zu bewegen.

    Ein aktuelles Beispiel dafür ist Reaktion der PA auf die Ermordung von Rabbi Meir Avshalom Chai. Der 45jährige Chai aus Shavei Shomron, Bibel-Lehrer und Vater von sieben Kindern, war am 24. Dezember nahe Nablus in seinem Wagen von ihn überholenden Terroristen erschossen worden.

    Obwohl die al-Aqsa-Brigaden der Fatah die Verantwortung für den Anschlag übernahmen, fühlte sich kein Offizieller dazu bemüßigt, ihn zu verurteilen oder wenigstens den Hinterbliebenen sein Beileid auszusprechen. Im Gegenteil: PA-Präsident Mahmoud Abbas schickte einen Abgesandten zu den Familien der Terroristen (die getötet wurden, als sie sich ihrer Festnahme widersetzten), um jenen zu kondolieren und diese zu heiligen Märtyrern (Shahids) zu erklären.

    Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayad besuchte  – in Begleitung einer Delegation von Würdenträgern, PA-Ministern und dem Chef der palästinensischen Polizei – persönlich die Familien der Terroristen, wobei er deren versuchte Festnahme von Seiten Israels verurteilte.

    Weitere Beispiele für das aktuelle Festhalten der PA an Hetze und Terroristenehrung gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Behind+the+Headlines/Palestinian_incitement_distances_peace_11-Jan-2010.htm

  4. Auch hier nochmal speziell für den Antisemiten Kissly.
     
    „Bereits in den 80er Jahren entsteht eine weitere Form des Antisemitismus, die sich darüber rechtfertigt, selbst eine Schlussfolgerung aus dem Holocaust zu sein. Sie behauptet, aus einer besonderen deutschen Sensibilität und einer intensiven Auseinandersetzung mit Menschenrechten heraus Juden vor Rassismus warnen oder gar an der Realisation eines „Völkermordes an den Palästinensern“ hindern zu wollen. Eine besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf den Staat Israel. Dessen jüdische BewohnerInnen und alle außerhalb Israels lebenden Juden und Jüdinnen werden zu einem Kollektivsubjekt homogenisiert, das für die Politik Israels verantwortlich gemacht wird. Indem man Israel mit dem nationalsozialistischen Deutschland gleichsetzt, wird die deutsche historische Verantwortung für die Verfolgung der Juden verkleinert. Die Deutschen, „die aus ihrer Geschichte gelernt haben“, werten sich selbst zu den moralisch besseren Menschen auf – sie kennen sich aus mit Völkermord.“

    http://217.20.127.41/~tguv/baustein.dgb-bwt.de/C2/DieDeutschen.html

    „Man dürfe zwar nicht jede Israelkritik als antisemitisch bewerten, heißt es weiter, aber man müsse “eine Israelkritik, die Vergleiche der israelischen Politik mit dem Nationalsozialismus anstellt und Israel die Absicht eines “Vernichtungskriegs” unterstellt, in ihrem Kern als antisemitisch einstufen. Der Staat Israel steht hier stellvertretend für “die Juden”, die auf diesem Umweg von Opfern zu Tätern umdefiniert werden.” Hinter dem überzogenen Vergleich kann natürlich der Versuch von Deutschen stehen, die Schuld zu mildern, indem man Deutsche und Juden auf die gleiche Ebene stellen will, wohl noch stärker dürfte aber das Motiv sein, dem Holocaust seine Einzigartigkeit zu nehmen, um so das deutsche Verbrechen zu mildern.“

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24628/1.html

    “Eine Sprache wurde entwickelt, die ich Euro-Antisemitismus nennen möchte. Für einen Euro-Antisemiten ist es kein Widerspruch, der Opfer des Holocausts in tiefer Trauer zu gedenken und im nächsten Satz unter dem Vorwand der Israel-Kritik antisemitische Äußerungen von sich zu geben.”

    Imre Kertesz
    Theodor W. Adorno: “Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute”, Vortrag von 1962: “Ein besonders hintersinniges Argument ist: ,Man darf ja gegen die Juden heute nichts sagen.’ Es wird sozusagen gerade aus dem öffentlichen Tabu über den Antisemitismus ein Argument für den Antisemitismus gemacht: Wenn man nichts gegen die Juden sagen darf, dann – so läuft die assoziative Logik weiter – sei an dem, was man gegen sie sagen könnte, auch schon etwas dran. Wirksam ist hier ein Projektionsmechanismus: Dass die, welche die Verfolger waren und es potenziell heute noch sind, sich aufspielen, als wären sie die Verfolgten.”
     
    Besonders der Abschnitt:
     
    Es sollte also jedem klar sein, dass möllemann’sche Verdrehungen des Begriffs Antisemitismus nicht nur Antisemtismus fördern, sondern auch als antisemitisch eingestuft werden müssen. Der Begriff bezog sich ausdrücklich NUR auf die Juden, wer etwas anderes daraus machen will, muss sich im Klaren sein, dass er dem Antisemitismus frönt!
     

  5. @schulamith

    ich nehme kissly’s berichte nicht ernst,geht nicht dafuer bin ich zu sehr rheinischer natur und lache zu gerne darüber.er ist halt arm im denken und helfen lässt er sich nicht da bleibt es nur sowas auszulachen.

    na und menschen die kein antisemit sind aber keine juden mögen sind auch leute die sich nur das im leben heraussuchen was ihnen gefällt,wie im supermarkt.ich nehme einen araber bitte,nein keinen juden da bekommt man immer ein aufstossen von! (ironie)! oh wie arm im denken soetwas überhaupt zu schreiben und zu behaupten man sei kein antisemit.

  6. Übigens, Antisemit Kissly, wenn schon, beachten Sie besser mal Ihre eigene miese Satzzeichensetzung. Bei einem Diktat wären Sie Super-Arier glatt durchgefallen. 😀
     
    @roccu, lass das arme Würstchen nur weiter dummes Zeug schreiben. Er blamiert sich, primitiv und dumm wie er ist,  eh am besten selber.
     

  7. „Nochmals – ich bin kein Antisemit – ich mag Araber – nur keine Juden!“

    Ach und das ist kein Antisemitismus!!  Sie sind und bleiben eine dumme Witzfigur! Lassen Sie sich mal psychisch untersuchen, Megafer.

  8. ach kissly dir han^se doch innet jehirn jedrisse , meinste ich würd hier anständig schreiben?bin nicht auf der maloche sondern privat und da gibt s  halt mein prinzip nicht auf gross und kleinschreibung zu achten,herr JOCHEN kissly (jochen=kommt  ursprünglich von joachim=jüdischer name ,toll nicht wahr oder bennenste dich jetzt um) um so ne formkacke dahinzuschreiben haste dir mühe gemacht aber im denken bist du ein einziges antisemitisches armes geschöpf wo man manchmal wirklich nicht weiss ob man da mitleid haben muss und ne spendenaktion starten um da noch helfen zu können oder einfach nur verbannen.ich rede und schreibe wie mir das maul gewachsen ist und wenn du sowas anrüchig findest da hast du halt ein problem mehr.und woher willst du denn wissen was ich für eine bildung habe ?nur wegen der schreibweise von mir?ach wie arm diese seele doch ist.wenn man an der schreibweise erkennt wie ein mensch ist.na immerhin kann ich dich beruhigen das ich durch meine bildung sehr gut verdiene und die menschen drumherum auch,aber ich kann auch mal von der maloche aus schreiben in der form wie sie meine kunden bekommen aber da nehme ich an müssteste nen duden nehmen oder googeln.und wenn du gerne napfsülze isst dann bon apetite,ich find diese nicht gerade lecker.aber das du dich auf die hinschrift die dieser jane gewidmet war meldest , lässt doch scharf drauf ahnen das dir wirklich nichts besseres in der freizeit einfällt als über sülzen und pudding etc. einen auf schlaumeier zu machen und antisemitische scheisshausparolen in gründlichen spiesserdeutsch hinzuschreiben.ganz einfach kissly du bist ein ganz armes ding woran das liegt kann man sich aber schon ausmalen.haben^se dir die förmchen ausm sandkasten geklaut als kind?wurdeste gehänselt in der s

  9. @roccu
     
    Napfsülze, auch Tellersülze genannt, ist ein feines Essen, das wahlweise aus Wurst, Fleisch, Ei, Käse, Gemüse und anderen Zutaten bereitet wird, indem man die Zutaten mit heißer Gelatine (auch Aspik oder Sülze genannt) und Fleischbrühe, etwa auch noch mit etwas Essig, übergießt, und diese dann abkühlen und fest werden lässt. Eine Delikatesse für den Kenner!Nun gibt es manche Leute, die diese Speise glibberig, schleimig, wabblig, eklig finden, so wie es ja auch Leute geben soll, die Wackelpuddig mit Waldmeistergeschmack nicht mögen.Und so wie Kohl (Kappes), Käse und Quark wird auch diese Speise mit Quatsch, Mist und manchmal auch mit menschlichen Verdauungsendprodukten gleichgesetzt, um etwas sehr Unangenehmes, Übles, Schlechtes zu bezeichnen. Zu Unrecht. Aber Esel sind ja auch nicht dumm, Schweine in der Natur nicht schweinisch, Wölfe keine Großmutter- und Mädchenfresser.

    Naja, wer noch nicht einmal die Gross- und Kleinschreibung beherrscht hat seine mangelnde Bildung hinreichend bewiesen!
    Von Essen keine Ahnung, von Orthographie keine Ahnung, von Anstand keine Ahnung, aber pöbeln.
    Einfach Schnauze (Vokabular roccu) halten wenn man noch nicht einmal die primitivste Bildung hat!

  10. So Arafat war schwul?
    So waht?
    Was gehts andere Menschen an was er im Schlafzimmer machte?
    Das ist nur seine Sache – und die und diese Kritiker entlarven damit nur ihre eigene Homophobie.
     

  11. Ich werde hier als „antisemitisches Pack“ bezeichnet – von einem Judenfreund (Leser140).
    Es würde mir NIE einfallen von Judenpack zu reden – dazu ist bei mir Respekt vor ALLEN Menschen zu gross.
    Nochmals – ich bin kein Antisemit – ich mag Araber – nur keine Juden!
    Ich habe Respekt vor anderen Menschen – ich muss nicht alle mögen!

  12. ich befinde mich im Ausland auf Recherche und sehe mit Erschrecken, dass jemand  dem toten Arafat seine wirkliche oder vorgebliche sexuelle Orientierung zum Vorworf macht.
     
    Ich dachte auch, nicht richtig zu lesen, Herr Pfeifer. Auch auf diesem Gebiet gibt es leider immer noch Vorurteile, denen kaum, eher noch – nicht beizukommen ist. Übrigens, der Groer war pädokriminell, das hat mit je sexueller Orientierung nichts zu tun.
     
    Nun ich werfe dem Arafat nicht vor, dass er ein Schwul war. Ich werfe auch einem Menschen mit Trisomie 21 nicht vor, dass er eine Genomutation  hat. Man ist  wegen angeborenen Eigenschaften nicht dafür verantwortlich was man ist.
     
    Lieber Leser, Sie können ohne weiteres davon ausgehen, das die homosexuelle Orientierung vollkommen normal, der heterosexuellen absolut gleichwertig, also auch mit Trisomie 21 nicht auf eine Ebene zu bringen ist.
     
     
     

  13. „Arafat verfügte darüberhinaus, wie wenige andere Palästinenserführer seiner frühen Periode über gute Auslandskontakte, u. a. nach Deutschland.“
    Wahrscheinlich fühlte er sich in der hiesiegen  Schwulenscene pudelwohl. Das erklärt auch warum solche Typen wie Kissly, Koshiro und Kohldampf ihn als einen Helden ansehen. Wenn man unter Minderwerigkeitgefühlen leidet, sucht man sich jemanden der zwar in den Neigungen ähnlich ist, aber trotzdem es zum was gebracht hat. Wie Arafat zu einem Topterroristen.
    Nein, ich bin kein Homophobe. Ich kenne auch keine Homosexuellen. Deshalb kann ich nicht behaupten, dass meine besten Freunde Homoerotisch sind.  Anders als Antisemiten die sich immer damit schmucken, dass ihre beste Freunde Hebräer wären.

  14. Ich frage mich nur, warum Arafat mit seiner sexuellen Orientierung von den Moslems geduldet wurde und die anderen PaliAraber mit ähnlicher Neigung die Zuflucht ausgerechnet in Israel suchen müssen?
     
    Arafat war eine Integrationsfigur, die auf seine Anhänger ein ganz besonderes Charisma verströmte, ähnlich wie bei den Deutschen der Sozialdemokrat Willy Brandt bzw. der ‚Christsoziale‘ F. J. Strauss, deren mitunter abscheulichen Frauengeschichten von den jeweiligen Wählern (Fans) ebenfalls kleingeredet oder unterdrückt wurden. Man sprach über Arafats sexuelle Orientierung nicht, weil sie zunächst noch weitgehend unbekannt war  und vor allem weil man das gemeinsame Ziel, die Durchsetzung palästinensischer Interessen durch ihn als vorrangig empfand. Arafat verfügte darüberhinaus, wie wenige andere Palästinenserführer seiner frühen Periode über gute Auslandskontakte, u. a. nach Deutschland.
     
    RS

  15. @Jim
    „Insofern ist haGalil auch ein sicherer Ort.“
    Ja, bestimmt für Kohldampf, Kissly, Koshiro, Jane, Serdal und wie sonst sich das ganze links- und rechtsradikale antisemitische Pack  nennen möchte.

  16. Nun ich werfe dem Arafat nicht vor, dass er ein Schwul war. Ich werfe auch einem Menschen mit Trisomie 21 nicht vor, dass er eine Genomutation  hat. Man ist  wegen angeborenen Eigenschaften nicht dafür verantwortlich was man ist.
    Ich frage mich nur, warum Arafat mit seiner sexuellen Orientierung von den Moslems geduldet wurde und die anderen PaliAraber mit ähnlicher Neigung die Zuflucht ausgerechnet in Israel suchen müssen? Sind die Palis so  verlogen?

  17. @jim@ ich befinde mich im Ausland auf Recherche und sehe mit Erschrecken, dass jemand  dem toten Arafat seine wirkliche oder vorgebliche sexuelle Orientierung zum Vorworf macht.
    Ein solches „Argument“ ist meistens kontraproduktiv. Ich schreibe „meistens“, denn als Kardinal Groer während einer Predigt, gegen männliche Prostituierte witterte, erinnersten sich einige seiner ehemaligen Zöglinge an ihre Erfahrungen mit ihm, als er noch Schuldirektor war. In diesem Kontext ist die Erinnerung nicht homophob.
    Homosexuelle aus Gaza und aus den Gebieten leben lieber in Israel. Denn in ihren Gemeinschaften, werden Homosexuelle verfolgt.
    Arafats Politik scheiterte nicht wegen seiner wirklichen oder vorgeblichen sexuellen Orientierung.

  18. hätte ich das nicht lösen können.
     
    Nun, haGalil steht gegen Rassismus, also gegen Antisemitismus, Homophobie, Frauenverachtung und natürlich auch den Islamhass. Insofern ist haGalil auch ein sicherer Ort.
     
    Wir alle wissen, dass Rassismus sich sehr vielfältig manifestiert. So ist zB kaum je bloß eine Art der Ausprägung solitär anzutreffen. Interessant deshalb der jüngste „Heitmayer“: Man stellt fest, dass Antisemitismus geimeinsam mit der Homophobie zugenommen haben und das ist bitter!

    .

  19. @ Jim
    Danke schön, so elegant wie Sie hätte ich das nicht lösen können.
    @ Jane
    „Die Siedlerzahl ist aber mittlerweile entgegen jeder rechtlichen Grundlage so stark angestiegen, dass ein Bleiben aller jüdischen Siedler in der West-Bank im Falle einer Staatenbildung nicht mehr realistisch und auch nicht hinnehmbar ist.“
    Jane: ca 20% der israelischen Bevölkerung sind arabisch. Soweit ich weiß, hat es keine/r von denen besonders eilig, in die Gebiete der PA zu ziehen. Warum nur?
    (Und jetzt kommen Sie bitte nicht mit irgendwelchen Mikrochips, die man denen ins Ohr gepustet hätte)
    Jane, sorry, aber indem sie hier eine Seite als Opfer der anderen deklarieren, sprechen „Ihrer“ Seite auch jegliche Fähigkeit und Möglichkeit ab, etwas substanziell Positives und Konstruktives zur Verbesserung der  Situation beizutragen.
    In ihrem Opfer-Diskurs machen sie die Palästinenser zu kleinen Kindern, das gehört sich nicht. Damit gehen Sie gegen die Würde dieser Menschen. Es sind Erwachsene, Jane, keine Kinder, und für die gilt, dass sie selbst, und nicht jemand anders, für ihr Handeln verantwortlich sind.
    Vielleicht sind Sie es nicht anders gewohnt. Vielleicht denken Sie auch sonst, jemand anderes als Sie wäre verantwortlich für Ihr Tun. Und der oder die trägt dann auch die „Schuld“ an den Folgen Ihrer Handlungen.
    Das wird wohl recht bequem für Sie sein, sonst würden sie das so nicht machen.
    Aber: Wer hat Ihnen das bloß beigebracht? Das muss doch auch für Sie selbst ganz schrecklich sein! Mal abgesehen von denen, denen Sie die „Schuld“ für Ihr vermeintliches  „Unglück“ aufbürden.

  20. Jetzt ist es ganz klar. Diese „Jane“ ist die aus dem Forum unter einem anderen Nick. Hier hilft nur noch ignorieren, denn die hat wohl ein neues Betätigungsfeld gefunden, nachdem sie im Forum bei allen versch.. hat. Man kann bei Hagalil jetzt auch hier jeden viel Spaß wünschen.
    Le´hitraot.

  21. Und sich auf den alten. verlogenen Schwul Arafat zu berufen ist so was dummes, dass man von lachen nicht mehr lesen kann.
     
    Widerspruch!
     
     

    Tschuldige, wenn ich mir erlaube, diesen Satz zu korrigieren:

    „Und sich auf den verlogenen Arafat zu berufen ist so was dummes, dass man von lachen nicht mehr lesen kann.“
     
    Jetzt – Zustimmung!
     

  22. jane
    sie sind doch eine reine napfsülze aus der linken die die geschichte auch nur aus google und einseitigen buechern her kennt und wenn jemand sie und ihre kumpanen hier aufdeckt, und verzeihen sie,auf meine weise FREI SCHNAUZE ,darstellt , dann haben sie nicht nur damit ein problem sondern auch wohl mit allgemeinen warheiten.
    auch die nachkommen der holocaust überlebenden haben immernoch probleme und da kann ich ihnen links geben da waeren sie mehr als ein jahr mit beschaeftigt diese zu lesen.sie sollten sich einmal die geschichte der juden von anfang an durchlesen und verstehen lernen (das ist sogar sehr einfach zu lesen) und die beginnt nicht in der weimarer zeit,auch nicht im mittelalter, nein diese beginnt vor über 5000 jahren und wenn sie noch was platz haben in ihrem wissen dann würden sie auch anders denken und reden und nicht nur dieses einseitige gesülze.
    thekenparolen sind es immer noch die sie darstellen nur geschwollener dargestellt , ich sage mal nicht theke sonder buffet , hört sich doch direkt etwas intellektueller an gell?also ich sags mal auf rheinisch:mädche driess dir ned innet hemd herinn und schwaad dir keein bühl an dr brill!   

  23. @jane
    heule doch. Aber so richtig. Und wenn du dich ausheulst, dann überlege wer ist der Mensch, der dir erlaub hier zu posten. Eh, Jim hatte Recht. Du bist einfach dumme, hohle Nuß.
    Was glaubst du denn, warum Israel hält die Gebiete noch besetzt? Weil Israelis Sadisten sind? Du dumme Gans. Schweige lieber zur Sachen von denen du keine Ahnung hast. Oder gehe doch zum Psychiater, der hilft dir deine Trauma zu verarbeiten.
    Und sich auf den alten. verlogenen Schwul Arafat zu berufen ist so was dummes, dass man von lachen nicht mehr lesen kann.

  24. Jane,  wie eine Mantra wiederholen Sie ihre Sprüche und achten darauf nicht auf andere einzugehen.
    Im Nahen Osten gibt es keinen Staat, der derartig die Menschenrechte achtet wie Israel und jeder Schritt zum Frieden, den Israel gemacht hat wurde als Schwäche angesehen und darauf mit terroristischer Gewalt geantwortet.
    Wer Kleinkinder zum Judenhass aufhetzt, wer aus den Protokollen der Weisen von Zion Filme macht und Juden Ritualmorde unterstellt, Selbstmordattentäter nach Israel schickt und dann andererseits aber darüber jammert, dass irgend eine Palästinenserin nicht rechtzeitig ins israelische Spital konnte, und verschweigt, warum es Sicherheitskontrollen gibt, geben muss, der hilft in Israel denen, die sagen, es ist besser den status quo zu erhalten, als irgendwelche Zugeständnisse zu machen, die dann wieder als Schwäche interpretiert werden.
    Der langen Rede kurzer Sinn, Jane hat volles Verständnis für die arabische antisemitische Hasspropaganda gegen Juden , denn ihrer Meinung nach müssen Palästinenser nicht elementare Menschenrechte respektieren. Wichtig ist nur für all das Scheitern der palästinensischen Politik die Juden, die jüdische Weltverschwörung (Lobby) verantwortlich zu machen.
     

  25. Bis 67 gab es keine Besetzung des Gazastreifens, Samarias und Judäas… dennoch gab es keinerlei Bemühungen einen Staat „Palästina“ zu gründen, sehr wohl aber das Ziel Israel zu vernichten. Nach dem Krieg, den glücklicherweise nicht die arabische Seite gewonnen hat, gab es Angebote Israels, sich komplett zurückzuziehen – wenn die arabischen Mächte nur das Existenzrecht Israels akzeptieren würden.
     
    Die Reaktion darauf war jedoch die Khartum-Resolution:

    NO peace with Israel – Kein Frieden mit Israel
    NO recognition of Israel – Keine Anerkennung Israels
    NO negotiations with Israel – Keine Verhandlungen mit Israel

     

  26. Gerrit – Sie kapieren es auch nicht – zum einen sind die Palästinenser Menschen, die unter einer durchaus brutalen Militärdiktatur im Ausnahmezustand leben und an diese kann man fairerweise nicht die Maßstäbe anlegen, die Ihnen vielleicht in einem geordneten Rechtsstaat als normal erscheinen.

    Sie kämpfen als Gemeinschaft sehr konkret ums Überleben und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

    Es geht auch nicht um einen Vergleich, wer ist besser oder schlechter, sondern um Verantwortung und die betrifft auch uns als Deutsche, als Nation, die zur Entstehung Israels auf traumatische Art und Weise beigetragen hat und als engen Bündnispartner Israels.

    Es sind nicht die Palästinenser, die die Israelis besetzt haben, sondern seit nunmehr 60 Jahren die Israelis die Palästinenser und wer noch ernsthaft behauptet, die Israelis hätten jemals wirklich eine Zwei-Staaten-Lösung anvisiert, sollte sich die kontinuierlich wachsende Siedlerzahl nach Oslo, (trotz absolut gültiger mit Brief und Siegel durchgeführter Anerkennung Israels innerhalb seiner international anerkannten Grenzen durch die Autonomiebehörde) vor Augen halten, denn die straft alle Absichtserklärungen Lügen.

    Es ist fast nichts mehr da für einen Palsätinenserstaat. Es gibt und gab aber nie irgend eine rechtliche Grundlage für diese Expansion Israels und die Existenz der Siedlungen wurde  vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag eindeutig als massive Verletzung des Völkerrechts klassifiziert.

    Und bevor jetzt wieder die albernen Sprechblasen von wegen ‚judenrein‘ etc. kommen. Bevor Juden das Recht erhalten in einem palsätinensischen Staat zu leben, muss er erst mal existieren. Arafat hatte das ganz klar angeboten. Die Siedlerzahl ist aber mittlerweile entgegen jeder rechtlichen Grundlage so stark angestiegen, dass ein Bleiben aller jüdischen Siedler in der West-Bank im Falle einer Staatenbildung nicht mehr realistisch und auch nicht hinnehmbar ist.

  27. Ach Roccu, nach Biertheke stinken doch Ihre ganzen reichlich abgedroschenen Weisheiten. Die aktuelle Realität blenden Sie vollkommen aus und alles was Sie sagen trieft vor Allgemeinplätzen.
    Was in der Nazizeit verbrochen wurde lässt sich nicht mehr gut machen, soviel ist klar. Es ist geschehen und das ist reichlich traurig; das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Israel massiv, systematisch und ohne irgend eine konkrete Ausstiegsperspektive und ohne irgend eine zwingende Notwendigkeit (auch wenn die natürlich mantramäßig postuliert wird) die Menschenrechte und das Völkerrecht massiv missachtet. In Israel gibt es fraglos viele Menschen, die Angehörige im Holocaust verloren haben und auch sehe mich verpflichtet diesem Umstand Mitgefühl und Achtung entgegenzubringen. Die meisten Israelis sind aber Nachkommen oder auch nicht vom Holocaust selbst, unmittelbar betroffen. Sie leben in einem prosperierenden Land und genießen in der Tat einen für Sie doch ganz gut funktionierenden Rechtsstaat.

    Die getöteten des Nazireichs kann niemand mehr zum Leben erwecken; aber heute leben Juden gut und weitgehend in Sicherheit und dagegen hat auch niemand was im Gegenteil, das ist und muss als Recht jedes Menschen respektiert sein und ich persönlich befürworte Israel und auch seine Sicherheit und auch die Partnerschaft mit Israel insofern es das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser nicht mißachtet und sich an das Völkerrecht hält, dass weitere Landnahme über die Grüne Linie verbietet; es kann nur nicht sein, dass Quasi als Wiedergutmachung nun die Palästinenser zu leiden haben und wir nun diesmal in kuscheliger Gemeinsamkeit mit vielen Israelis und Juden mal wieder die Augen davor verschließen, eine Minderheit der Israelis sieht das nicht anders und hofft auf mehr deutliche Kritik aus dem Ausland. Der Umstand, dass dies allzu wenig geschieht, liegt zu gutem Teil auch schlicht an Opportunismus und der Stigmatisierung, welche vor dem bestehenden historischen Hintergrund jeder anheimfällt, der es wagt die Dinge tatsächlich beim Namen zu nennen, so wie Jimmy Carter es zum Beispiel tat, der dem Druck freilich nicht standhielt und jetzt versucht mittels einer ‚Bitte um Vergebung‘ die Stigmatisierung, die selbst vor dem wahrscheinlich friedfertigsten amerikanischen Präsidenten, den die Welt jemals gesehen hat und dem einzigen, dem im Nah-Ost-Konflikt jemals echte Fortschritte gelungen sind, auch nicht halt macht. Ich tus nicht gerne, aber diese Art der klischeebehafteten Ausbremsung jeder Kritik muss überwunden werden. Der Westen macht sich jedenfalls in Sachen Demokratie und Menschenrechte mit seiner einseitigen Unterstützung Israels komplett unglaubwürdig – und das ist am Ende schlecht für uns alle – auch für Juden und auch für Israel.

    Es ist ganz einfach ein echter Rückschritt, nachdem die Welt mal hoffnungsvoller aussah.

    Definition von Genozid:

    Here is how Raphael Lemkin, the Polish-Jewish legal scholar who pushed for the genocide convention, defined it in 1943: “genocide does not necessarily mean the immediate destruction of a nation…. It is intended rather to signify a coordinated plan of different actions aiming at the destruction of essential foundations of the life of national groups, with the aim of annihilating the groups themselves. The objectives of such a plan would be the disintegration of the political and social institutions, of culture, language, national feelings, religion, and the economic existence of national groups, and the destruction of the personal security, liberty, health, dignity, and even the lives of the individuals belonging to such groups.”

    It is hard to conceive of a better description of what is going on in Gaza.

    All UN member states have the duty to prevent and stop acts of genocide. What is needed is a country brave enough to take the lead, before it is too late.

    Nadia Hijab is an independent analyst and a senior fellow at the Institute for Palestine Studies.

  28. „Diesen Satz hört man offensichtlich nur von einer Spezies – larmoyanten pro-zionistischen Postern in diesem Forum.“
    Sie sind wirklich eine Spezies einer dummen Nuss, wie Jim schon feststellte.

  29. „Diesen Satz hört man offensichtlich nur von einer Spezies – larmoyanten pro-zionistischen Postern in diesem Forum.“

    Komischerweise vernimmt man das ständig von Ihnen, denken Sie das zieht man sich aus den Fingern? Man ist nur ständig damit beschäftigt Ihnen einen Spiegel vorzuhalten, weil Sie hier eine Propagandaschlacht nach der anderen hinlegen. Ich wiederhole es gern: Es geht Ihnen nicht um Lösungen, sondern um billige Schuldzuzweisung. Wenn das Ihr Ziel ist, lassen Sies, es langweilt nur jeden.

    „Gehört es denn zum Selbstbestimmungsrecht einem anderen Volk das Selbstbestimmungsrecht abzusprechen?“
     
    Wer hat denn das behauptet? Das macht auch kein israelischer Ministerpräsident heute.
    Nur vergessen Leute wie Sie den Terror und die eindeutigen Aussagen der Hamas. Das leugnen Sie und Ihresgleichen doch ständig.

    Haniya: Recognizing Zionist Entity Is A Crime

    Hamas prime minister Isma’il Haniya declared yesterday that recognizing the Zionist entity is a crime according to Muslim law, and that normalization with the enemy is betrayal of God, of His Messenger, of the believers, and of the heritage of the ummah.

    http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/20069.htm
    Das ist die Wahrheit, wie sie die Hamas immer wiederholt hat, nur wird genau das in Europa immer wieder ignoriert als existieren diese Aussagen nicht, genauso als hätte Hitler nie geäußert was er will  (ich kann Ihnen gern noch mehr liefern). Jedenfalls ist die Hamas ehrlicher als alle verlogenen Europäer zusammen, die Israel ständig die Schuld geben.
    Und bitte hören Sie doch endlich auf ständige Links zu irgendwas zu setzen. Erstens kann das jeder und zweitens verfehlen Sie damit ewig das Thema des Blogs.
    Propagandaschlachten machen Sie bitte woanders. Hier nervt es nur und es liest kein Mensch. Schließlich gibt es im Leben noch etwas anderes als sich ewig diese Links durchzulesen.

  30. Jane, sie faseln was von ethnischer Säuberung.  Fakt ist, die Araber Palästinas haben am 30. Nov 1947 einen Bürgerkrieg gegen ihre jüdischen Nachbarn begonnen. Fakt ist, dass zehntausende wohlhabende Araber aus dem Land flüchteten noch als die Briten im Land waren und dass auch tausende Juden aus gemischten Städten flüchteten. Fakt ist weiter, dass die arabischen Nachbarstaaten am 15. Mai 1948 den jungen Staat Israel überfallen haben. Fakt ist dass während dieses Krieges ca. 60.000 – 70.000 Araber gezwungen wurden das Kampfgebiet zu verlassen.  Israel hat Hunderttausende jüdische Flüchtlinge und Vertriebene aus arabischen Ländern aufgenommen. Und Fakt ist auch und das können Sie nicht leugnen, dass Kinder im Hamas TV zum Hass gegen Juden aufgehetzt werden, Fakt ist auch dass eine Reihe von Filmen von arabischen Fernsehanstalten gezeigt werden, die Juden Ritualmord vorwerfen. Und das rechtfertigen Sie mit der Bemerkung, dass die Araber das und jenes nicht verzeihen können.
    Fakt ist Jane dass sie für den arabischen Antisemitismus, der nicht nur am Rand der Gesellschaft sondern in Schulen und Universitäten zu spüren ist,  Verständnis aufbringen.
    Wie eine Mantra wiederholen sie ihre Behauptungen über Israel und verfallen in schwarz-weiß Malerei.
    Wenn sie dann einen rechtsextremistischen israelischen Politiker erwähnen, „vergessen“ Sie hinzufügen, dass dessen Aussprüche von den Medien eindeutig verurteilt werden.
    Dabei gäbe es längst einen palästinensisch-arabischen Staat wenn nur die palästinensische Elite einen solchen gewünscht hätte. Arafat hätte Ostjerusalem als Hauptstadt haben können und bis auf 5% das ganze Gebiet der Westbank haben können und für die 5% hätte man ein anderes Gebiet zum Austausch gegeben.
    Doch erinnern wir uns wie Arafat und seine Leute auf all diese Angebote reagierten, mit mörderischen Terror weil sie glaubten so den jüdischen Staat in die Knie zwingen zu können. Das erreichten sie nicht. Also wie wäre es mal Jane nicht für all die Probleme der Palästinenser Israel verantwortlich zu machen und zu sehen, was da schief gelaufen ist.

  31. wie stellen sich denn diese leute eigentlich israelis vor?weil viele den holocaust überlebt haben das diese so sind wie mutter teresa und zu jedem armen hingehen und zu jedem die hand reichen und sagen frieden?wissen die leute hier eigentlich was diese menschen durchgemacht haben?so ein kz war keine kuranstalt und das eigene leben war das einzige was man noch hatte da dachte man nicht daran das letzte stück brot noch zu teilen wo einem der galgen vor den augen stand.und dann war die nazizeit vorbei und dann sollte wieder alles friede , freude ,eierkuchen sein und den leute verzeihen was sie mit angerichtet haben?in dem selben land zu leben wo die mörder von gestern neben einen wohnen und leben?so was geht nicht von jetzt auf gleich falls so etwas ueberhaupt geht. der staat israel ist auch nicht von ungefähr gekommen wie man weiss.die leute die hier die klappe soweit aufreissen und scheisshausparolen verbreiten schauen doch im wahren leben nicht einmal weiter als zum horizont ihrer fensterbank.nur vom schiksal palästinenser zu klagen sollten sie sich mal ganz schlau machen und darüber nachdenken das von anfang an keine absicht war von juden/israelis das diese nun zu klagen haben.und vergleiche mit der nazidiktatur darszustellen ist doch sowas von der biertheke gegriffen das es bis hierher nach alk stinkt

  32. Die ‚Keine-Herrschaft‘ der Israelis über die ‚Nicht-Israelis‘ in der Praxis und das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser

    Ich möchte mit meiner Frau zusammenbleiben!
    Ghassam Abdullah, Ramallah Dezember 2006

    Israel hat bestimmt, dass meine Frau und ich nicht mehr zusammen leben können. Ich bin Palästinenser und sie ist Schweizerin. Wir haben vor 28 Jahren geheiratet. Man hat ihr jetzt noch 2 Wochen Zeit gegeben, um das besetzte palästinensische Gebiet zu verlassen. Das israelische Ministerium schrieb auf ihren Schweizer Pass: „Letzter Passierschein:“ Wir haben seit 12 Jahren gemeinsam in Ramallah gelebt. Wir kamen 1994 nach dem Oslo-Abkommen, als wir von der Aussicht auf Frieden und Entwicklung ermutigt wurden.


    Meine Frau ist nicht allein, der in der vergangenen Woche ein Ultimatum gegeben wurde. Dutzende anderer Frauen, Männern, Kindern, die seit Jahren in der Westbank gelebt haben, die ihr  von Israel erteiltes „Besucher“-Visum erneuerten, um wieder drei Monate bleiben zu können, sind nur für kurze Zeit verlängert worden. Sie laufen zum ende des Jahres aus. Kinder müssen von ihren Schulen genommen  und von ihren Eltern oder einem Elternteil getrennt werden.

    Die israelischen Behörden haben nicht aufgehört, Land zu enteignen. Ich fühle mich wie in meiner Hosentasche besetzt. (?)  Meine „palästinensische“ Identitätskarte von israelischen Behörden ausgestellt. Sie kontrollieren das palästinensische  zivile Meldeamt. Jede Geburt, jeder Todesfall, Heiraten, Reisen  – alle wird von ihnen kontrolliert, sogar im Gazastreifen, trotz der sog. Trennung. Natürlich kontrollieren sie das Wasser, die Straßen und die Bewegung der Leute innerhalb der Westbank  durch Hunderte von Absperrungen und Kontrollpunkte. Alle Bäume, die  ihnen oder der Mauer im Weg zu stehen scheinen, werden ausgerissen. Sie schneiden so mit der Mauer und ihren Siedlern mitten in unser Land. Sie nehmen sich nach Lust und Laune  noch ein Stück  Land und noch einen Hügel.
    Warum greifen die Israelis  diese „gemischten“ palästinensischen Paare an? Bevor sich heute Leute verlieben, fragen sie nach der Identitätskarte und wo sie ausgestellt wurde. Sie wollen ihr Leben von Anfang an nicht auf ein Risiko bauen, aus einander gerissen zu werden.

    http://www.israel-palaestina.de/Artikel/Familientrenng1206.pdf

  33. @ Jane
    „Nein Gerrit – ich bin mir ganz sicher, dass Sie da sehr zielbewusst grundsätzlich einen großen Bogen drum herum machen.“
    Stimmt – wenn Sie meinen, dass ich „da“ etwas wählerisch bin, was ich mir in den Kopf zu, stimme ich Ihnen zu.
    Jetzt nur noch mal zu Ihrer Info, Jane: Die PA verurteilt Menschen zum Tode, weil sie Land an Juden verkaufen. An dem Unsinn, den Sie hier verbreiten, sterben Menschen! Wenn das Ihre Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit ist, dann weiß ich ganz sicher, dass ich Ihnen nicht weiter kann helfen kann noch helfen möchte.
    Und was diese Pamphlete und die Propaganda angeht, die Sie hier machen wollen – das muss doch hier eine ziemlich vergebene Liebesmüh für Sie sein, oder?

  34. Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen

    Gehört es denn zum Selbstbestimmungsrecht einem anderen Volk das Selbstbestimmungsrecht abzusprechen? Ich spreche Israel lediglich das Recht ab solches zu tun, genauso wie ‚wir‘ und sonst niemand sich sowas anmaßen sollte.

    Und wer behauptet eigentlich ‚Die Juden sind an allem schuld‘ – ich habe auch Herrn Pfeiffer, der ja seinen Artikel aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen so übertitelte danach gefragt, ohne eine Antwort zu erhalten. Diesen Satz hört man offensichtlich nur von einer Spezies – larmoyanten pro-zionistischen Postern in diesem Forum.

    Herr Judt hat sowas jedenfalls nicht behauptet; und ich auch nicht.

  35. Übrigens diese „Dame“ laberte an anderer Stelle vom „schleichenden Genocid“ in Gaza. Allein dieses Beispiel zeigt, dass die keine Ahnung hat und nur ihre Propagandamaschine am Laufen halten will. Ihre Linksetzungswut ist einfach nur ein Symptom dafür.

  36. „natuerlich ist israel an allen schuld kennen wir doch irgendwoher nicht wahr?juden sind an allem schuld, sie vergiften brunnen,brauchen blut von kleinen christenjungen und sind auch ^schuld an der wirtschaftskrise und an fusspilz sowie genitalherpes etc.  meine güte die menschheit wird nicht schlau da kann man tun und machen was man will.sündenböcke sucht man immer und wenns passt und gerade keiner zu finden ist so nimmt man juden.war schon immer so wird auch so bleiben ist doch praktisch seit generationen schon.“

    Ganz sicher, sieht man doch an den Spezies Hans Dampf in allen Gassen, Kissly und das beste Beispiel diese komische „Jane“ (Catya aus dem Forum!), die eine Propagandaschlacht nach der anderen hinlegt. Diesen Typen geht es nicht um Lösungen, sondern um Verbreitung von Lügen, zusammengezimmerten Märchen und Propagandaschlachten. Erst dann können die sich entspannt zurücklehnen und sich als Deutsche als Bewährungshelfer etablieren. Die Hasspolitik der Hamas stört da nur.
     
    Übrigens auch das (ihr Apartheidsgequarke) ist antisemitisch, liebste Judenhasserin „Jane“ :

    Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

    Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat Israel sei ein rassistisches Vorhaben.

    Und nun leben Sie endlich wohl und vor allem woanders. Sie und Ihresgleichen sind unerträglich. Tapezieren ist wirklich die beste Lösung für Ihre Hasspropaganda. 😀

  37. Jane, Kissly, Kohldampf und ähnliches antisemistisches Pack sind eigentlich nur zartbeseite Sensibelchen, die sich so stark für die abscheulichen Taten die Nazis im namen des Deutschen bagangen haben schämen. Und ihren Scham  und Traume können nur dadurch verarbeiten indem sie die primitivsten und übelsten antisemitischen Stereotypen nachplappern. Es ist doch aus den Psychologieseminaren bekannt, dass man das eigene Schuld relativiert, wenn man die Opfer als mitschuldigen diffamiert. Vergewaltigte Frau ist selber schuld, weil sie ein Minirock trug. Der Rentern in U-Bahn ist mitschuld, weil der die Schläger provozierte und die Juden sind an Holocaust mitschuld, weil sie Palästinenser so behandeln wie die Nazis die Juden behandelt haben. So relativiert man Schuld der Deutschen Nation.  Die Schuld im Sinne des Strafrechtes ist nicht vererbbar. Aber die Nationale Verantwortung für die Untaten der Vergangenheit gehört zu Geschichte des Deutschen Volkes. Bundesrepublik ist ein rechtlicher Nachvolger des Nazi Deutschland. Mit gesamter Belastung aus dieser Zeit.
     

  38. Jane, sie haben vergessen, die Schweine zu erwähnen, die, von den Siedlern entsprechend abgerichtet, gezielt palästinensische Äcker verwüsten…. *kopfschüttel*
     
    Yesh Din !? OMG… naja, paßt schon, nur ein Israel hassender Israeli ist ein guter -und glaubwürdiger- Israeli.
     

  39. „Jetzt mal im Ernst, glauben Sie wirklich ich lese mir das alles durch“

    Nein Gerrit – ich bin mir ganz sicher, dass Sie da sehr zielbewusst grundsätzlich einen großen Bogen drum herum machen.

    Minderjährige werden wie Erwachsene abgeurteilt, Anklageschriften und Ermittlungsmaterialien werden nicht ins Arabische übersetzt, 95 % der Fälle enden mit dem Aushandeln eines Strafmasses und nur 0,29 % mit einem Freispruch.Ein neuer umfassender Yesh Din Bericht enthüllt erstmals die Praktiken von Militärgerichten in den besetzten Gebieten.

    “Der Bericht untersucht alle Rechte, welche das Justizwesen umsetzen muss, um die Rechtsstaatlichkeit aufrecht zu erhlaten”, erklärt Lior Yavne, Autor des Berichts. “Leider fanden wir bei nahezu allen Aspekten, die wir untersuchten systematische Verletzungen dieser Rechte.

    …• 0,29% Freisprechung: von 2002 bis 2006 wurden 43.000 Anklagen eingereicht: davon enthielten nur 5 % Anschuldigungen wegen Mordes oder versuchtem Mordes. Etwa 70 % der Klagen betrafen keine feindlichen terroristischen Aktivitäten (Hostile Terrorist Activity HTA). Von 8.854 Fällen, in denen 2006 ein Urteil gesprochen wurde, erreichten nur 23 Fälle (0,29%) einen Freispruch.

    http://www.yesh-din.org/site/images/BackyardProceedingsEng.pdf

    Umgekehrt:
    Wie die israelische Menschenrechtsorganisation Yesh Din am Mittwoch bekannt gab, wird der Großteil israelischer Übergriffe auf Palästinenser von keinen israelischen Behörden verfolgt. In 90% aller Vorfälle soll keine Anklage erhoben worden sein, berichtete die Organisaton, die sich mit der Stellung der Palästinenser im israelischen Rechtssystem beschäftigt.

    ..Yesh Din teilt die dokumentierten Vorfälle in zwei Kategorien: 81 der Unterschuchungsakten beschäftigen sich mit Angriffen von Israelis auf Palästinenser, bei 53 Fällen wurden die Untersuchungen durch israelische Behörden abgebrochen. 79 Fälle handeln vom Eindringen von Israelis auf palästinensisches Eigentum und begleiteten Straftaten, wie das Fällen von Bäumen, Brandstiftung, Landbesesetzung und Diebstahl der Obst- und Gemüseernte. Die Polizei regte nur in fünf Fällen die Untersuchung des Vorfalls an.

    Herr Pfeiffer: Kein Volk stimmt seiner eigenen Vertreibung zu, kein Grund also dies den Palästinensern in aller Ewigkeit nachzutragen. Der Umstand, dass 700.000 von Ihnen vor 60 Jahren Opfer einer ethnischen Säuberung wurden, werden Sie ihnen wohl niemals verzeihen.

    Israel ist um ein gutes Image bemüht und wahrscheinlich werden Sie wenig solche Agitation im staatlichen Fernsehen finden auch wenn es schon vorkam, dass KnessetPolitiker im öffentlichen Fernsehen Mordaufrufe gegen jüdische Friedensaktivisten starteten. Ich unterstelle ja auch nicht allen Israelis eine solche Haltung, freilich ist der Grad an Diskriminierung gegenüber den Menschen in den besetzten Gebieten in jeder Hinsicht mit der Behandlung der Schwarzen in der Apartheid Südafrikas vergleichbar, wenn nicht noch schlimmer.

    Das Land fördert allerdings in großer Zahlr fundamentalistische Yeshivas, die ihre Schützlinge ganz ähnlich indoktrinieren. Derart aufgehetzte Kinder und Jugendliche werden dann von israelischen Soldaten in den besetzten Gebieten noch entsprechend flankiert. In jüdischen Schulbüchern darf die Grüne Linie nicht gezeigt werden, entsprchende Vorstöße aus dem Bildungsministerium wurden mit wütenden Protesten abgewehrt – man soll schließlich alle Freiheit haben, seine Kinder zu indoktrinieren wie man will in einem freien Land und Ihnen die Kenntnisse der internationalen Regeln vorenthalten. Auch die Vertreibung der Araber 1947 und 48 soll in den israelischen Schulbüchern bald nicht mehr vorkommen.

    Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen. Die meisten jüdischen Führer machten keinen Hehl daraus, dass Sie jede Gelgenheit nutzen werden, um das Land zu vergrößern und die Muslime zu vertreiben und genau das tun sie auch. Auch die nur kurzfristige Anerkennung des UN-Teilungsplans war nach Aussagen der Protagonisten nur eine vorläufige und die ethnischen Säuberungen begleitet von zahlreichen Massakern an der muslimischen Zivilbevölkerung waren längst im Gange, als die arabischen Nachbarn Israel 1948 den Krieg erklärten.

    Die Ausrufung des Staats Israel geschah dann auch nicht auf Grundlage des UN-Teilungsplans, sondern erfolgte ohne irgend eine Grenzziehung, so dass der Unfriede für alle Zeit schon mit diesem Fehler, der bis heute nie korrigiert wurde, vorprogrammiert war.

    Israel könnte längst Frieden haben  mit der gesamten arabischen Welt, wenn es die saudische Friedensinitiative akzeptiert hätte, die auch von Arafat unterstützt wurde und vollständige Normalisierung in den Beziehungen zur gesamten arabischen Welt vorsah, insofern Israel die Palästinenser nicht weiter daran hindert ihren Staat jenseits der Grünen Linie mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt auszurufen, so wie auch alle UN-Konventionen und das internationale Völkerrecht es vorsehen.

    Unterm Strich kann man konstatieren – Israel sagt – kein Interesse. Mit einem mehr als komfortablen Vorsprung im Rüstungswettlauf, gibt es eine völkerrechtswidrige Expansion und eine Dominierung der Nachbarn (Libanonkrieg – flächendeckende Zerstörung der Infrastruktur um jede positive Entwicklung zu verhindern) dem was sich gemein Frieden nennt
    offensichtlich den Vorzug. In einer solchen Lage hat mein Freunde wohl nicht nötig, jedenfalls nicht in der arabischen Welt.

    Ob Ihnen das palästinensische Fernsehen nun gefällt oder nicht, das ändert gar nichts daran, dass es für eine solch agressive Politik, die millionen von Palästinensern nun seit Generationen in ein unwürdiges Paria-Leben zwingt keinerlei moralische Rechtfertigung gibt.

    Israel könnte sich auch sehr gut hinter der Grünen Linie verteidigen, dann wäre es auch nicht in Erklärungsnot, denn das entspricht dem Völkerrecht und sämtlichen UN-Konventionen zum Thema. Über die Gewalt der Palsätinenser braucht man sich nicht zu beschweren, so lange der IDF in den besetzten Gebieten für Mord und Totschlag sorgt, denn auch die muslimischen, unbewaffneten Zivlisten, die solchem zum Opfer fallen sind in der Zahl ein vielfaches zu israelischen Opfern. 

    Man kann sagen, dass Israel wirklich alles tut, damit es auf gar keinen Fall Frieden gibt, denn da hat es nichts zu gewinnen, jedenfalls kein zusätzliches Land, keine zusätzlichen Ressourcen und die boomende Highteck Sicherheitsbranche in Israel hätte ein Problem.

    Die israelischen Politiker könnten einem freilich fast schon leid tun, so erhielt Barak dieser Tage eine Morddrohung von terroristischen Siedlern, die solche Drohungen in der Vergangenheit ja auch immer wieder in die Tat umsetzten, weil er diesem wirklich lächerlichen Baustopp zugestimmt hat.

    Diese Zeloten haben Israel im Zweifelsfall immer wieder auf Kurs gebracht und so lange eine jüdische Mehrheit alles tut, um mehr als alles andere jeden Imageschaden von Israel abzuwenden, werden diese Leute nach und nach die ganze Gesellschaft nach sich ziehen. Politiker die einen anderen Kurs einschlagen, werden daher wohl nie über ausreichend Rückendeckung ind er Bevölkerung verfügen. Ich denke Sie sind schon recht weit damit und ohne internationale Isolierung und Sanktionen, wird dieser Konflikt wohl niemals ein Ende nehmen können.

    Israelische und internationale NGOs sprechen sich mittlerweile dafür aus.

  40. natuerlich ist israel an allen schuld kennen wir doch irgendwoher nicht wahr?juden sind an allem schuld, sie vergiften brunnen,brauchen blut von kleinen christenjungen und sind auch ^schuld an der wirtschaftskrise und an fusspilz sowie genitalherpes etc.  meine güte die menschheit wird nicht schlau da kann man tun und machen was man will.sündenböcke sucht man immer und wenns passt und gerade keiner zu finden ist so nimmt man juden.war schon immer so wird auch so bleiben ist doch praktisch seit generationen schon.
    falls es noch keiner bemerkt haben sollte dieses ist ironisch gemeint die beschuldigungen , aber leider versteht der grösste teil der menschheit keine ironie also beschreibe ich dieses kurz.ich erklaere aber jetzt nicht was ironie ist da googelt man am besten nach(ist gar nicht so schwer zu bergreifen).
    also juden haben genauso wenig schuld wie ich als katholik mit den kindischen verhalten der konfessionen in nordirland oder den unrealistischen vorstellungen vom papst benedikt in sachen liebe,sex und kondome.

  41. @Jane@ Sie behaupten, israelische Kinder werden in staatlichen oder halbstaatlichen Medien so gegen Araber (Muslime) aufgehetzt, wie die zwei Beispiele die ich belegt habe. Bitte belegen Sie diese Behauptung. Wenn Sie das nicht können, dann haben Sie die Unwahrheit geschrieben.
    @Rotana@ Die Palästinenser haben für die Fehler und Schwächen ihrer eigenen Führung und ihrer Gesellschaft gelitten. Sie hatten herrliche Möglichkeiten fast das ganze Land zu erhalten. Zuerst 1937 als die britische Peel-Kommission vorschlug einen winzig kleinen jüdischen Staat zu gründen rund um Tel Aviv, dann 1947 als sie nicht den Teilungsbeschluss der UNO Generalversammlung akzeptierten und sofort einen Bürgerkrieg gegen Juden begonnen haben.
    Was Sie vollkommen außer acht lassen ist die Tatsache, dass bereits vor dem Holocaust eine halbe Million Juden im Land lebten und die auch ein Recht auf Selbstbestimmung hatten. Schon Karl Marx schrieb – wenn ich mich richtig erinnere 1856 darüber dass die Juden die Mehrheit in Jerusalem bildeten und wie unterdrückt diese von den Muslimen sind.
    Was hinter Ihrer Frage steckt ist ein altes antisemitisches Stereotyp, dass doch die Juden schuld am Antisemitismus sein, und in Ihrem Fall, dass doch der Staat Israel und die dort lebenden Juden es verdienen gehaßt zu werden.
    Darauf haben Sie von mir eine Antwort erhalten. Was denken Sie?  hat dieser Hass den Palästinensern genützt? Nützt ihnen die antisemitische Verhetzung der Kinder? Ist die gar gerechtfertigt?
    Wäre es nicht besser endlich einzusehen, dass Israel dort wo es ist bleiben wird und zu versuchen, konstruktiv etwas für das eigene Volk zu tun?
     

  42. Ich finde, Schulamith hat es vorhin schon auf den Punkt gebracht, bei zwei, drei Leuten hier läuft ein anderer Film ab. Die eine kopiert – glaub ich – dies wirre Zeug hier einfach mal so rein, wie sie es irgendwo findet, ohne sich viel dabei zu denken.
    Die beiden Typen sind ein anderes Kaliber. Die machen das, glaube ich, weil sie es auf irgendeine eklige Art, die ich nicht kapiere, wirklich geil finden und es brauchen (und leider kriegen sie’s auch immer wieder). Verschwendung wertvoller Lebenszeit, wenn man drauf eingeht. Am besten gar nicht erst ignorieren 😉
    @ Jane: Jetzt mal im Ernst, glauben Sie wirklich ich lese mir das alles durch, Ihre gesammelten Wandzeitungen? Behalten Sie es doch bitte für sich, wenn Sie mal Ihre Wohnung streichen, da haben Sie gleich was zum Auslegen. Diese haltlose Wortgewalt nützt doch keinem, nicht einmal Ihnen selbst. Da antworten Sie mir u.a. auch das:
    „Von den 34 Angeklagten werden an diesem Vormittag nur drei verurteilt; sie haben sich schuldig bekannt.“
    Und das soll nun beweisen, dass Israel keine Rechtstaat ist??? Die Gebiete stehen unter Militärverwaltung, Jane, da gibt es dann nicht das zivile Strafrecht, sondern ein anderes Recht. Vor dem Hintergrund, dass die PA es mit der Ausübung ihrer staatlichen Rechtsgewalt nicht so ganz hinkriegt, um es mal salopp auszudrücken.
    Aber das heißt nicht, dass es in den Gebieten kein Recht gäbe. Auch wenn Ihnen das vielleicht so vorkommen mag: Wahrnehmung ist nicht dasselbe wie Wahrheit oder Wirklichkeit, und wenn Sie da irgendwas finden, was zu Ihrer Wahrnehmung passt, schön für Sie. Es muss aber deshalb noch lange nicht die Wahrheit sein oder die Wirklichkeit wiedergeben.
    A bissi denken müssen’s grad noch selbst…
     
     

  43. „@Kissly@”wer einen Fehler des Mossad mit der zum Teil industriellen Vernichtung eines Volkes gleichsetzt will kein Antisemit sein.” schrieb ich. Also nocheinmal da Sie schwer von Begriff sind. Es gab einen Überfall von arabischen Terroristen auf israelische Sportler. Und da beschloss man in Israel die dafür verantwortlichen Terroristen zu töten.  Und dabei ist tatsächlich eine unschuldiger Mensch umgebracht worden.  Und Sie vergleichen das mit dem an Juden verübten Völkermord.“
     
    Herr Pfeifer, damit hat der nur erneut ein Beispiel seinen Antisemitismus gebracht:
    „Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert
     
    Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.“
     
    Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
    nach der European Union Agency for Fundamental Rights (ehemals EUMC)*
    (Januar 28, 2005)
     

  44. @Rotana
     
    was wäre denn Ihr Vorschlag gewesen? Israel nicht zu gründen, obwohl das seit 1922 feststand (Stichwort von Willow Völkerbundmandat):?
     
    „Auftrag des Mandats, das am 24. Juli  1922 ratifiziert  wurde, war die Hilfe zur „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk  in Palästina“.“
     
     

  45. @Rotana
    „Die Araber“ haben mehrfach versucht, Israel zu vernichten und offen damit geprahlt, die Juden „ins Meer zu treiben“, z.B. als Reaktion auf den UN-Beschluß (!) zur Aufteilung des kläglichen Restes des britischen Mandatsgebiet auf dem Territorium des untergegangenen osmanischen Reiches zwischen Juden und Arabern.
     
    Welche Belohnung schlagen sie für mehrere derartige gescheiterte Vernichtungskriege vor?
     
    Übrigens, sagt ihnen der Begriff  „Völkerbundsmandat“ etwas?
     

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