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Atomstaat: Wer macht welche Geschäfte im Iran?

Die Entscheidung des Siemens Konzern, in Zukunft keine Verträge mehr mit dem Iran zu unterschreiben, wurde in Israel allgemein begrüßt. Gleichzeitig wurde aber an frühere Abschlüsse und gegenwärtige Geschäfte, auch anderer Firmen, erinnert. Noch immer unterhalten viel zu viele Firmen, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den USA, Frankreich, Russland, China… florierende Geschöfte mit dem Terrorregime…

Die Geschäftsverbindungen internationaler Konzerne mit Teheran bewegen sich in der Größenordnung so vieler Milliarden Dollar, dass sich Daniel Bettini in Jedioth achronoth schon fragt, ob es da überhaupt Aussichten gibt einen effektiven Wirtschaftsboykott gegen Ahmadinedschad aufzubauen und ausreichend lange beizubehalten?

Als Beispiel aus Deutschland nannte Bettini eine „große Firma, allem Anschein nach Siemens“, die mit einer iranischen Firma einen milliardenschweren Vertrag zum Bau von Turbo-Kompressoren zur Gasgewinnung unterschieben habe. Genannt wird auch die Pharmafirma Steiner die von den deutschen Behörden die offizielle Genehmigung erhalten hat, Ausrüstung für Gasanlagen im Wert von 160 Millionen Dollar zu exportieren.