Baden-Württemberg Vorreiter in Sachen Israelstudien

Die Universität Heidelberg und die Hochschule für Jüdische Studien richten im kommenden Wintersemester erstmals eine Gastprofessur „Israel-Studien“ ein. Die Landesregierung stellt für die Dauer von zunächst 5 Jahren dazu insgesamt 410.000 Euro zur Verfügung. Damit ist Baden-Württemberg Vorreiter in Sachen Israelforschung und Israelstudien und entspricht einer seit anderthalb Jahren erhobenen Forderung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft…

Der Präsident der DIG, Dr. h.c. Johannes Gerster, hatte den Bund und die Bundesländer im März 2008 aufgefordert, an deutschen Hochschulen die Voraussetzungen zu schaffen, dass das moderne Israel gleichwertig studiert werden kann, wie dies in Sachen Deutschlandstudien in Israel möglich ist. Ministerpräsident Günther Oettinger hat die Forderung aufgegriffen und in Baden-Württemberg umgesetzt. Gerster: Dafür danken wir und hoffen, dass auch andere Bundesländer diesem Beispiel folgen werden.

Als erste Gastprofessorin wurde Frau Prof. Rekefet Zalashik vom Taub Center for Israel Studies an der New York Universität gewonnen. Sie wird ihre Arbeit am Historischen Seminar der Universität Heidelberg und an der Hochschule für Jüdische Studien in einer Art Brückenfunktion leisten und ein Jahr in Heidelberg forschen und lehren. Für das darauf folgende Jahr wird die Gastprofessur neu besetzt.

PM, Deutsch-Israelische Gesellschaft, 24.09.2009