Boom Pam: Tel Avivs schrägste Band in Dresden

„Zu Gast in der Scheune“: Die 13. Jiddische Musik- und Theaterwoche präsentiert Boom Pam…

Balkan-Surf’N’Roll zwischen Augenzwinkern und Ekstase

Stellen wir uns vor, Kultregisseur Quentin Tarantino hätte „Pulp Fiction“ zusammen mit dem Balkanmusiker und Regisseur Emir Kusturica in Tel Aviv gedreht: Hätte er eine Band für den Soundtrack gesucht, mit Boom Pam hätte er genau die Richtige gefunden.

Die vier Jungs klingen mit ihren zwei Surfgitarren, dem minimalistischen Schlagzeug und der markanten Tuba wie perfektes Kino fürs Ohr. Ihr einzigartiger ekstatischer Stilmix aus der Musik des Mittelmeeres, des Balkans und Griechenlands, versüßt mit jüdischen Melodien und angereichert mit einer ordentlichen Portion Surf-Rock und schräger Zirkusmusik lässt mitunter gleich mehrere Kultfilme durch das Gehirn flitzen – und weiter in die Beine. Eine Band, „deren Musik direkt in dein Herz geht“, findet Musikerkollege Ori Kaplan von der international erfolgreichen israelischen Band Balkan Beat Box.

www.myspace.com/boom

danach Weltbeatparty mit DJ Marko Stani, Chemnitz

Weltbeat, das ist die ganze Welt tanzbarer Musik. Balkan, Osteuropa, Klezmer, Swing, Soul, afrikanische Trommeln und karibische Rhythmen. All das aufgelegt vom Star-DJ der diesjährigen BRN im Haus. Er ist der Fachmann für die Klänge des Planeten. Marco Stahn aka Marko Stani präsentiert Global Discotheque (Klub Solitär Chemnitz)
Party nach dem Konzert ab 23:00 Uhr. Eintritt 3 €. Für Konzertbesucher frei.

Boom pam: Hashish – the Drug of a Nation

Mit Tuba, Schlagzeug und Gitarren erzeugen die vier eine Kombination aus Balkansounds, griechischen Klängen, israelischer Klezmermusik, Rock’n Roll, arabischem Folk, Surf-Rock und anderen Stilrichtungen. Nach dem Konzert in Dresden geht’s übrigens weiter in Polen: Am 05/09/09 beim Festival of Dialogue of Four Cultures in Lodz. Danach erst wieder im November, am 25/11/09 im Pitria im Kibut’z Dan, Israel.