„Die schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland“

Der Kölner Schriftsteller Ralph Giodano protestiert „aufs Schärfste“ gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die in Tübingen lebende israelische Anwältin und „Menschenrechtsaktivisten“ Felicia Langer. Ein ebenso geehrter israelischer Reiseführer, Motke Schomrat, hat angekündigt, dass er mit Pressebegleitung demonstrativ sein Bundesverdienstkreuz bei der deutschen Botschaft in Tel Aviv zurückgeben wolle…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 20. Juli 2009

Per Fax schrieb Giordano an einige Bekannte, dass die Ehrung Langers ihn in „einen schweren Konflikt“ stürze.

„Niemand hat in den letzten 25 Jahren mit einer an Blindheit grenzenden Einseitigkeit Israel mehr geschadet, als diese angebliche Menschenrechtsanwältin; niemand ist jener verbreiteten Gesinnung, sich vom eigenen Schulddruck durch Kritik an Israel zu entlasten, so weit entgegengekommen, wie sie; niemand hat die ,,Pathologie der Umarmung“ – ,,Hie die bösen Israeli – da die guten Palästinenser“ – so konsequent durchgehalten wie diese schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland“, schreibt Giordano.

Folgt man der Schule Felicitas Langers, so Giordano weiter in seinem Brief, finde der Nahostkonflikt in einem quasi luftleeren Raum statt, einem regionalen Vakuum, ohne feindliche Umwelt. Die Lebensleistung der Multiplikatorin Felicia Langer besteht in der notorischen Täuschung ihres Publikums über Totalität und Kausalität des Nahostkonfliktes.

„Was mich in dieser inzwischen bereits eine Generation andauernden Fehde immer am tiefsten entsetzt hat, ist Felicitas Langers unverbergbare innere Beziehungslosigkeit zur Welt der israelischen Opfer.“

Der 74 Jahre alte israelische Reiseführer Motke Shomrat sagte im Gespräch, dass die Ehrung Langers, die in Israel bis 1990 mit die schlimmsten palästinensischen Terroristen vor Gericht vertrat und auch in der Öffentlichkeit für Partei ergriff, sei „eine Schande für die Bundesrepublik.“

Shomrat hatte das Bundesverdienstkreuz 1995 für seine „Verdienste für die Versöhnung zwischen dem jüdischen und deutschen Volk“ vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog verliehen bekommen. „Es ist mir unbegreifbar, dass die Bundesrepublik sich von ihrer Nazi Vergangenheit befreien will und gleichzeitig eine Jüdin auszeichnet, die den heutigen neuen Hitler (Ahmadinidschad) stützt, der zur Vernichtung des Staates Israel aufruft“, sagt Shomrat, der aus Köln stammt, in einem Kloster nahe dem belgischen Ort Dimant und später im KZ Mechlen in Belgien den Krieg überlebt habe. Sein Vater sei im KZ-Dachau am Tag der Befreiung gestorben.

Ein offenes Protestschreiben verbreitete auch Pastor Albrecht Lohrbächer, Vorsitzender des Freundeskreis Weinheim-Ramat Gan und des Freundeskreises Kirche und Israel in Baden. Der Brief war an Staatssekretär Hubert Wicker gerichtet, der am vergangenen Donnerstag in Stuttgart Langer das Bundesverdienstkreuz überreicht hat, für ihr „Jahrzehntelanges, herausragendes Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Wahrung der Menschenrechte.“

Lohrbächer schrieb: „Ich war bisher stolz auf die klare Linie unserer Kanzlerin in Sachen Israel, ihre Reden und bisherigen Verhaltensweisen sind beispielhaft. Mit der Verleihung und der Laudatio schlagen Sie ihr ins Gesicht und stellen sie als Lügnerin dar – das muss ich so scharf sagen, weil alles, was Langer seit Jahren sagt und tut, gegen den Staat Israel gerichtet ist und Israel delegitimiert.“ Der Pastor fragt den Staatssekretär aus Baden-Württemberg: „Ist es Ihr Ziel, dazu beizutragen, dass Israel endlich beseitigt wird? Anders kann man Ihr Tun und Reden nicht interpretieren. Es ist eine wahre Schande!“
 
© Ulrich W. Sahm / haGalil.com

85 Kommentare zu “„Die schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland“

  1. Werte Dolores,
    ich habe die Liebe meiner Freundin, die Anerkennung meiner (arab.) Freunde und einen gutbezahlten Job.
    Ob meine Zeit abgelaufen ist entscheiden nicht Sie sondern eine Macht viel grösser als Sie!
    Wenn Giordano soviele Kreuze hat soll er doch das eine BVK zurückgeben.
    Er hats schliesslich ganz vollmundig und beleidigt angekündigt – charakterlos nenne ich sein Verhalten.
    Nun ja, wer Loblieder auf den Verbrecher Stalin schreibt hat sich selbst diskreditiert.
    Hass auf Juden und Israelis?
    Das sind diese Menschen nicht wert, Häme ja, da haben Sie Recht, und Spott und Verachtung auch.
    Genauso wie ich das braune Gesockse, diese ewig Gestrigen die nix aus der Geschichte gelernt haben,  hier in D verachte!

  2. Herr Kissly, für Leute Ihresgleichen ist die Zeit längst abgelaufen, und das nicht nur in Deutschland. Muss übel sein.
    Und dann hat Giordano nicht nur ein Kreuz sondern gleich mehrere, außerdem den Grossen Verdienstorden am Bande.
    Und Sie, Herr Kissly, was haben Sie, außer Hass und Häme?

  3. Ihre Kritikfähigkeit ist schon sehr eingeschränkt. xxx xxxxx xx. Die Mehrzahl der Deutschen lehnt Leute Ihresgleichen ab – Juden sind nicht das auserwählte Volk!
    Sie leben in der Illusion Sie wären hier willkommen – vergessen Sie es. Realitätsverlust nennt man Ihr Verhalten.
    Ausserdem möchte ich von Ihnen nicht geduzt werden –  zu Leuten wie Ihnen halte ich Abstand!

  4. Wer sich diese Reports anschaut weiß das Islam(ismus)  nicht die Lösung ist. Wer verfolgt, wie Islamisten sich überall gegen Schulen für Mädchen stellen, in welchem Zustand die arabische Gesellschaften sind, der würde sich eine Aufklärung wünschen. Doch was wir erleben ist eine Gegenaufklärung.

    Damit, Herr Pfeifer, bringen Sie das ganze Dilemma auf den Punkt, danke.

    Es ist ein Kampf gegen die nicht zuletzt durch Globalisierung herandräuende Sekularisierung, gegen Pluralismus und demokratische Strukturen und damit ein Kampf nicht nur gegen eigene Entmachtung, sondern darüber hinaus ein Kampf um die Macht des Islamismus all überall dort, wo er noch nicht über sie verfügt Letzten Endes also ein Kampf, der sich in aller erster Linie gegen die eigenen Bevölkerungen richtet, diese indoktriniert und entmündigt, repressiv in Armut leicht lenk- und leitbar in vollkommener Abhängigkeit vom fundamentalischtischen Klerus zu halten.

    Es geht also überhaupt nicht um Religion, es geht schlicht und – eigentlich wie immer, um ganz profane, irdische Macht, um totale Herrschaft. Der Weg dieses Ziel zu erreichen, die diesbezügliche Strategie ist ausgesprochen perfide: Israel, die USA und damit der gesamte Westen mit seinen Werten dienen hier als Projektionsfläche.

    Auch die Inteniton und die Rolle von Leuten wie Felicea Langer in diesem Kontext, haben Sie sehr gut dargestellt: Einseitig, ausschließlich antiisraelisch, antiwestlich, ideologisch völlig verblendet.

    Das Fazit ist bestürzend: So lange sich innerhalb des islamischen Einflußbereiches politisch strukturell nicht grundsätzlich etwas ändert, gibt es keinen Frieden im Mittleren Osten!

    Erhebt sich die Frage, was kann man tun? Welche Politik, welche Gegenstrategie wäre möglich, bzw. gibt es überhaupt eine? Es ist bitter zu beobachten, wie der Westen eben drauf und dran ist, am Iran zu scheitern.

    Mit freundlichen Grüßen.

  5. Natürlich hat der real existierende Islam in den meisten arabischen und muslimischen Gesellschaften wenig zu tun mit dem hier dargestellten Islam. Was mir auffällt ist folgendes, wegen dem Mord an Marwa al Sherbini gab es in einigen islamischen Ländern Massendemonstrationen gegen Deutschland. Hier in unseren Breitengraden, gibt es keine Massendemonstrationen wenn es in Ägypten zu einem antikoptischen Pogrom oder in Pakistan zum Selbsmordattentat gegen eine Kirche kommt.
    Und viele Muslime in Deutschland verkennen vollkommen die Realität, siehe die letzte Erklärung von Schura Bremen.  Tatsache ist, dass viele Migranten mit muslimischen Hintergrund enorme Schwierigkeiten haben, weil sie nicht bereit sind sich an eine westliche Gesellschaft anzupassen und davon träumen, dass sich die westliche Gesellschaften zum Islam bekehren werden. Ich denke, dass in der Regel nur einfache Gemüter von dene Propagandaslogans der Islamisten „Der Islam ist die Lösung“ beeindruckt werden. Die können aber – wie wir beim Sauerland-Prozeß erlebten gefährlich werden.
    Da ich in Österreich lebe, nehme ich gegen jegliche Hetze, die von der rechtsextremistischen FPÖ gegen Muslime kommt Stellung. Doch andererseits gibt es unter den Muslimen in Österreich auch Apologeten und/oder Mitläufer von Islamisten. Und auch muss man wachsam sein. In Wien hat ein muslimischer Religionslehrer während des Unterrichts Boycotthetze gegen „jüdische“ Firmen betrieben. Es waren Eltern dieser Schüler, die den Mann bei der Schulbehörde angezeigt haben.

    Was aber die arabische/muslimische Welt anlangt, habe ich als Nicht-Muslim keine Vorschläge zu machen. Es wird seit einigen Jahren von der UNO ein Arab Human Development Report, das von arabischen Intellektuellen verfasst wurde, herausgegeben.
    Wer sich diese Reports anschaut weiß das Islam(ismus)  nicht die Lösung ist. Wer verfolgt, wie Islamisten sich überall gegen Schulen für Mädchen stellen, in welchem Zustand die arabische Gesellschaften sind, der würde sich eine Aufklärung wünschen. Doch was wir erleben ist eine Gegenaufklärung.
    Natürlich gibt es arabische Intellektuelle, die sich keine Illusionen machen über die Lage ihrer Länder. Doch in einigen Ländern ist es sehr gefährlich, sich dazu zu äußern. Wo kann der Syrer seinen Mund aufmachen, ohne Gefahr zu laufen? Beim Zahnarzt.
    Und jetzt kehren wir doch zu Felicia Langer zurück. Diese Frau hat nie etwas von Menschenrechtsverletzungen in der Ländern des „realen Sozialismus“ bemerkt und auch nicht in der palästinensischen Gesellschaft.
    Das charakterisiert auch die Frauen in Schwarz. Die Wiener Anführerin dieser Gruppe hat auf meine Frage, ob sie denn nichts zu der Lage der Frauen in der palästinensischen Gesellschaft zu sagen hätte, geantwortet, dass dies Sache der Palästinenser wäre. Interessant, bei Israel ist sie anderer Meinung, da ortet sie allerlei was zum großen Teil nicht der Realität entspricht.
    Also die in Kairo herausgegebene islamische Menschenrechtserklärung ist nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurde.  Im übrigen erinnert mich die Lage ein wenig an die Geschichte, die man sich während des kalten Krieges erzählte. Ein Russe und ein Amerikaner treffen sich. Der Amerikaner brüstet sich mit den Rechten, welche die Bürger der USA genießen, ich kann, sagt er, mich vor das Weisse Haus hinstellen und gegen die amerikanische Regierung demonstrieren. Der Russe sagt, damit brauchen Sie sich nicht zu brüsten, auch ich kann mich vor den Kreml stellen und gegen die amerikansiche Regierung demonstrieren.
    Wer den Frieden zwischen Israel und seine Nachbarn anstrebt, darf diese Diskrepanz zwischen Israel und seinen Nachbarn nicht wegwischen, da nützen uns allgemeine Erklärungen wenig. Auf der israelischen Seite gibt es jede Menge Selbstkritik, auf der arabischen sehr wenig, schon weil es gefährlich ist, die Machthaber zu krisisieren.
    Auf der israelischen Seite gibt es eine Bewegung Rabbiner für Menschenrechte. Eine solche Bewegung unter arabischen Klerikern vermisse ich, viele von ihnen scheinen sich auf antisemitische Hetze zu spezialisieren.
    Deutsche und Österreicher, die in den arabischen Ländern reisen, werden oft aus dem falschen Grund bejubelt, weil viele Muslime glauben, Deutsche und Österreicher müßten mit Hitler und dem Nationalsozialismus sympathisieren. Zuletzt hörte ich Elke Heidenreich darüber sprechen.

  6. Irgendwie fühle ich mich durch die Bemerkungen des „Gutmenschen“ in die Zeit vor 89 zurückversetzt – nur, daß nun der Islam die Rolle des „real existierenden Sozialismus“ eingenommen hat…
    Kritik am real existierenden Sozialismus übten praktisch nur Nazis und Bildzeitungsleser, wer nicht vom Sozialismus schwärmte, war ein schlechter Mensch. Ließen sich gewisse Ungeheuerlichkeiten dann tatsächlich nicht mehr totschweigen, hatte das selbstverständlich nichts mit dem tatsächlichen Sozialismus zu tun…
    Heutzutage hat entsprechend der „real existierende“ Islam als Gesellschaftsmodell kaum etwas mit dem zu tun, was Einige sich als idealen Islam herbeiträumen – wie sonst ließe es sich erklären, wenn allen Ernstes von der Vereinbarkeit von „Sharia und Menschenrechten“ halluziniert wird!? Seit wann respektieren totalitäre Systeme Persönlichkeitsrechte?
     

  7. Herr Pfeifer,
     
    mich freut, dass hier nicht mehr vom Islam per se die Rede ist, sondern von Islamisten, was bedeutet, dass differenziert wird. Nun meine Frage, Sie schreiben:


    wenn das so ist, und wir auf eine säkulare Gesellschaft und auf Aufklärung in der arabischen bzw muslimischen Welt warten müssen, um Menschenrechte dort halbwegs respektiert zu sehen,
     
    Was also würden Sie vorschlagen?
     

  8. @Karl Pfeifer,

    Aufklärung ist sicher kein Garant für die Einhaltung der Menschenrechte. Oder wann wurde Deutschland „aufgeklärt“? Nach 1945?

  9. @Gutmensch, wenn das so ist, und wir auf eine säkulare Gesellschaft und auf Aufklärung in der arabischen bzw muslimischen Welt warten müssen, um Menschenrechte dort halbwegs respektiert zu sehen, dann ist das katastrophal für diejenigen, die nicht zur Umma gehören, aber auch für viele die Muslime sind. Denn die Säkularen sind schwach und ohne Einfluß, während die Islamisten offen und offensiv in Radio/TV ihre Hetze betreiben können. Was ja in Ländern in denen der Prozentsatz an AnalphabetInnen noch immer verhältnismäßig hoch ist, sehr wichtig bleibt.
     
     

  10. @Herr Pfeifer,

    Takfir bedeutet, jemanden als „Ungläubigen“ (kafir) zu bezeichnen. Ich halte das für eine schwere Sünde, denn es steht nur dem Allmächtigen zu, über den Glauben oder Unglauben der einzelnen Menschen zu richten.
    Religionshass begegnet man in erster Linie durch antirassistische und Friedenserziehung und soziale Gerechtigkeit. Dass religiöse Minderheiten als Prügelknabe dienen, hat soziale Gründe.  Daher ist eine säkulare Gesellschaft anzustreben, in der Minderheiten wirkungsvoll geschützt werden. Und das ist sicher nicht nur die Aufgabe des Gesetzgebers, sondern jedes Einzelnen.

    Sie fragen, wie ich Steinigungen oder Homophobie rechtfertigen will. Die Antwort kann ich knapp halten: Gar nicht. Man kann und muss diesen Erscheinungen, so sie denn islamisch begründet werden, aus dem Islam heraus begegnen. Ist doch logisch, oder?

  11. @ gutmensch
    Ihre Erklärung greift zu kurz wenn Sie behaupten,  die Ursache für diesen wahnwitzigen Hass von muslimischen Klerikern sei Israel. „Israel, und das ist natürlich der Feind.“ Ägypten hat vor über dreissig Jahre Frieden mit Israel geschlossen, also warum schüren in einem Fernsehsender muslimische Geistliche den Hass? Begehen diese Geistliche damit Takfir oder sind sie gar Kuffars geworden?
    Ich bin absolut einverstanden wenn Sie erklären:
    „Es ist aber eine Sackgasse, wenn man den Palästinakonflikt religiös erklärt. So als wenn Gott den Juden das Land auf ewig versprochen hätte, beziehungsweise sie auf ewig verflucht hätte. Ich finde es wichtig, dass man die Religion ganz raus hält und sich auf die territoriale Frage konzentriert. Religiösen Fanatismus wird es sicher immer geben, aber man sollte davon unbeirrt einen gerechten Frieden anstreben.“
    Das einzige falsche an dieser Bemerkung ist dieses allgemeine hinwegretuschieren zu wollen, dass es in den Ländern, wo der Islam die Staatsreligion ist zu schrecklichen Verletzungen der Menschenrechte kommt.  Warum lassen sich muslimische Massen durch religiösen Fanatismus dazu bewegen in Ägypten Pogrome gegen die „Urbevölkerung“ (diese Betonung auf die Urbevölkerung kommt ja ständig von Islamisten und zuweilen linken deutschen/österreichischen propalästinensischen Aktivisten) Kopten zu begehen? Und wie wollen Sie die Steinigungen von Frauen , das Hängen von Homosexuellen im Iran rechtfertigen? Und wie steht es wenn Sunniten im Irak und Pakistan schiitische und Schiiten sunnitische M oscheen mit betenden Muslimen in die Luft sprengen?
    Kehren wir also zurück zu den in Ägypten angesehenen muslimischen Klerikern, die nicht irgendwelche marginalisierte Hinterhofmoscheenprediger sind, sondern im Fernsehen Massen zu Hass aufstacheln.
    Ist es nicht dieser hirnlose Hass, der den Frieden in erster Linie behindert und kann man diesem entgegentreten, indem man versucht diesen – wie das viele Muslime tun – einfach wegzuretuschieren, oder aber zu verallgemeinern mit „religiösen Fanatismus
    wird es immer geben“?

     
     
     

  12. @Frau Willow,
    es gibt nicht „die Scharia“. Es gibt eine islamische Tradition der Jurisprudenz, und natürlich orientieren sich Muslime mehr oder weniger daran, aber es ist mitnichten so, dass man gezwungen ist, an unzeitgemäßen oder als falsch erkannten Dingen festzuhalten.
    Beispielsweise erlaubt der Islam die Todesstrafe, ebenso wie das Judentum oder Christentum. Dennoch ist es möglich, die Todesstrafe aus einer religiösen Ethik heraus abzulehnen und zu überwinden. Das geht selbstverständlich auch im Islam.
    Aber ich verbinde mit Scharia eh kein Strafrecht, sondern im Wesentlichen die Fünf Säulen und bestimmte Speisevorschriften und solche Dinge, die auch in anderen Religionen normal sind.
    Man ist ein guter Muslim, wenn man den eigenen Kasten sauber hält, um es mal salopp zu sagen. Ich muss mich aber nicht um die Sünden meines Nachbarn kümmern. Wie sagte schon Jesus: Der Balken im eigenen Auge.

  13. @Herr Pfeifer
    ich sehe im Islam keine Rechtfertigung für Religionshass, insbesondere nicht für Judenfeindlichkeit. Dass es dennoch Muslime gibt, die Antijudaismus durch den Koran zu rechtfertigen suchen, sehe ich natürlich auch. Die meisten dieser Leute kennen gar keine Juden und wissen nichts über ihre Religion, Kultur und Geschichte. Judentum wird da gleichgesetzt mit Israel, und das ist natürlich der Feind. Es ist aber eine Sackgasse, wenn man den Palästinakonflikt religiös erklärt. So als wenn Gott den Juden das Land auf ewig versprochen hätte, beziehungsweise sie auf ewig verflucht hätte. Ich finde es wichtig, dass man die Religion ganz raus hält und sich auf die territoriale Frage konzentriert. Religiösen Fanatismus wird es sicher immer geben, aber man sollte davon unbeirrt einen gerechten Frieden anstreben.

  14. @Karl Pfeifer
     
    Nicht nur so olle Kamellen wie die „Protokolle“ werden in Ägypten ständig neuaufgelegt, sondern auch ‚unser‘ Hitler. Ägyptische Verlage beliefern mit „Mein Kampf“ den Rest der arabischen Welt!
     
    Tatsächlich leben nur noch ganz wenige Juden in Ägypten und es geht ihnen dreckig. Jeden Tag müssen sie damit rechnen, Opfer irgendeines Wahnsinnigen oder des Mobs zu werden. Andererseits hängen sie sehr an ihrer vertrauten Umgebung.
     
    Gutmensch hat fürwahr ’ne Menge zu erklären.

  15. @Gutmensch@, danke für diese klärende Worte. Da Sie sich so intensiv mit dem Islam beschäftigen, wäre es wünschenswert, wenn Sie uns erklären könnten, weshalb in Ägypten angesehene muslimische Kleriker eine derartige Hetze gegen Juden und antisemitische Indoktrination im Al Rahme TV betreiben.
    Diese Kleriker bringen Kindern antisemitische Sprüche bei, behaupten Juden seien die Nachkommen von Schlangen, rufen auf zum Lesen der „Protokolle der Weisen von Zion“ Und sie erklären ihren Hass gegen Juden rein aus religiösen Gründen. Dabei warnen sie vor jüdisch-zionistischen Firmen, zu denen sie auch Persil zählen, vor Starbucks, Burger King, Kentucky Fried Chicken, Coca Cola etc

    All das wird von Memri heute dokumentiert auf:

    http://www.memri.org/bin/latestnews.cgi?ID=SD246609

    Meines Wissens nach gibt es fast keine Juden in Ägypten. Was treibt solche Kleriker an damit zu kommen, dass Karl Marx Jude war (er wurde im zarten Alter von 6 getauft) und dass die Juden für Kommunismus und Kriege verantwortlich seien?

     
    Und bitte bringen Sie nicht das Beispiel eines Rabbiners aus Israel der Araber unterstellt hat sie wären Schlangen. Denn in den israelischen Massenmedien, Fernsehen und Zeitungen wurde dieser Mann heftig kritisiert.

     

     

  16. Nun Gutmensch, der Islamismus strebt natürlich an, die Sharia so umzusetzen, wie sie seit den Zeiten des Propheten verstanden wird – das macht ihn zum Islamisten. Wortwörtlich und mit allen Konsequenzen… und damit steht der Islamist nicht nur mit den europäischen Gesetzen und Vorschriften im Konflikt, sondern erklärtermaßen auch mit denen in Ägypten, der Türkei, in Algerien…und auch wenn du Anderes behauptest: die Sharia (so wie die Islamisten sie verstehen) legt genauestens fest, wie die Nichtmuslime sich zu verhalten haben.
    Die Islamisten wollen „Gottes Gesetze“ eben gerade nicht an verschiedene Zeiten, verschiedene Orten angepaßt sehen, sondern genau so, wie damals endgültig und verbindlich festgelegt – gerade dies unterscheidet sie von moderaten Muslimen.
    PS: Die Formel “Kein Zwang im Glauben” halte ich -auf Nichtmoslems angewandt- für ein Scheinargument… seit den Zeiten des Propheten gibt es für die Andersgläubigen exakt drei Möglichkeiten: den Islam freiwillig anzunehmen, was bedeutete, dass sie sich der muslimischen Gemeinschaft anschlossen und Teil von ihr wurden; oder die Jizyah zu bezahlen, den Tribut, um zu zeigen, dass sie in Frieden mit den Muslimen leben und weiter ihrer eigenen Religion folgen wollten. Wenn sie weder das eine noch das andere akzeptierten, dann war der einzig übrige Weg sie zu bekämpfen, sie umzubringen. Kein Zwang also…?
    Wobei mir klar ist, daß es auch Gruppierungen gibt, die das wesentlich moderater sehen, Aleviten zum Beispiel, aber diese sind eine Minderheit.
     

  17. @Frau Willow,

    Ich sagte doch bereits: Islamismus ist also eine politische Ideologie, die den Islam als Grundlage für eine Gesellschaftsform nimmt, in der Gerechtigkeit und die Gesetze Gottes herrschen (was auch immer darunter im Einzelnen verstanden wird!).

    Gesetze Gottes meint Scharia. Aber deren Auslegen ist natürlich menschengemacht, weswegen es nicht eine Scharia gibt, sondern zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten unterschiedliche Formen. Das, was in der Scharia unverhandelbar sind, sind die Fünf Säulen, also die rituellen Vorschriften. Wenn nun gesagt wird, man will weltliche Gesetze durch göttliche ersetzen, so ist das irreführend. Auch die sogenannten göttlichen Gesetze sind ja weltlich, weil sie dem Horizont derjenigen entsprechen, die versuchen, die Heilige Schrift für ihre Zwecke (und seien die noch so gut gemeint) auszulegen.

    Hinzu kommt der zentrale Satz „La ikraha fi al-din“, also „Kein Zwang im Glauben“. Man kann Nichtmuslime und Nichtjuden beispielsweise nicht zwingen, den religiösen Speisevorschriften zu folgen. Man kann von einer demokratischen Gesellschaft nur erwarten, dass sie auf die Speisevorschriften der Minderheit Rücksicht nimmt.

    Anonsten meine ich, dass es in Deutschland keinen Konflikt der Scharia mit den Gesetzen gibt, solange die Religionsfreiheit gewährt bleibt.

  18. @Gutmensch
    Folgt man der Bundeszentrale für politische Bildung, besteht der Unterschied Islam-Islamismus darin, daß letzterer die Einführung der Sharia an Stelle von weltlichen Gesetzen und Vorschriften anstrebt…
     

  19. „was wissen Sie über das Christentum“
    Nun, ich weiß, daß es völlig ungefährlich ist, den jahrhundertelang durch die christlichen Kirchen praktizierten Judenhass und die damit verbundenen Judenverfolgungen zu kritisieren. Niemand wird mich des Rassismus bezichtigen, kaum jemand mir Katholophobie vorwerfen und ich darf auch auf problematische Schriften hinweisen.
    Kritisch wird es natürlich, wenn ich die insbesondere (aber nicht nur…) in den evangelischen Kirchen vorherrschende unkritische Begeisterung für die palästinensische Sache anspreche – die verbunden ist mit einer teilweise extremen Israelfeindlichkeit und oft unverhüllt antisemitische Züge trägt.
     
    PS: Wenn ein US-Präsident „Visionen“ hat, glaubt, Gott würde zu ihm sprechen, dann muß das nicht unbedingt „dem Christentum“ angelastet werden… auch Palins Ansichten sind für einen großen Teil der Christen nicht so maßgeblich.
    Übrigens, zumindest im eigentlichen „Neuen Testament“ dürfte es seeeehr schwierig sein, Aufrufe zu Eroberungskriegen und Judenhass zu finden. Auch der Lebenswandel des „Religionsgründers“ dürfte in dieser Hinsicht unergiebig sein… dennoch wurden und werden „im Namen des Christentums“ fürchterliche Verbrechen begangen, keine Frage.
    Aber bittebitte, informieren sie sich, was der Prophet den Gläubigen zum Umgang, die Behandlung der Juden (und anderer Nicht- bzw- Andersgläubige) vorgeschrieben  bzw.  vorgelebt hat, denn
    Der Prophet gilt als die letzte Instanz bei allen Entscheidungen eines Muslims. Ein Gläubiger darf, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, in dieser Angelegenheit nicht mehr frei zu wählen“
    Vielleicht kennst du die Überlieferung aus den sehr geachtetet Al-Buchari Hadithen –
    „Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“
    Kennst du die Charta der Hamas? http://www.usahm.info/Dokumente/Hamasdeu.htm

  20. Frau Willow, der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist doch nicht so schwer. Es ist ungefähr der Unterschied wie zwischen Christentum und Nationalsozialismus. Der katholische Antijudaist Hitler sah sich als Vollstrecker von Gottes Willen, als er „erkannte“, dass die Juden bei Strafe des Untergangs der Zivilisation von der Erde verschwinden müssen. Seine Kritik am Christentum bestand darin, dass er die Spaltung der Christenheit für die „Verjudung“ verantwortlich machte, weil man sich eher untereinander bekämpfte, als den gemeinsamen Feind („die Juden“). Beide Kirchen folgten Hitler, und wenn Christen im Widerstand waren, dann waren sie Ausnahmen. Nach der Befreiung vom Faschismus dauerte es noch lange, bis christliche Widerstandskämpfer rehabilitiert wurden. Immerhin hat die Katholische Kirche im II. Vatikanischen Konzil unwideruflich mit dem Antijudaismus (und der Islamfeindschaft, aber das nur am Rande) gebrochen, indem sie einen jüdischen Heilsweg anerkannte. Besonders der polnische Papst Johannes Paul II hat sehr viel zur Aussöhnung der Christenheit mit den Juden (und Muslimen) getan. Wir würden also rückblickend Hitlers Wahn als unchristlich oder sogar antichristlich bezeichnen. Aber, die deutsche Christenheit stand organisatorisch und personell hinter ihm. Wir würden heute sagen, die christliche Ethik verbietet die Judenfeindschaft.

    Judenfeindlichkeit widerspricht dem Islam mindestens genauso. Aber natürlich können Antijudaisten auch aus dem Koran schöpfen, wie sie es aus der Bibel tun. Sogar das Motiv der Christusmörder findet sich im Koran, wenn man nur danach sucht.

    Aber wer sucht? Es sind ja nicht nur Islamisten auf ihrem Weg zum Gottesstaat, sondern auch westliche Islamfeinde, umgekehrte Islamisten, die ihren ursprünglichen Antisemitismus auf den Islam abwälzen wollen. Dieses Phänomen ist allgegenwärtig, und wie der Antisemitismus beschränkt es sich nicht nur auf die Christen.

    Der Begriff des „Islamismus“ wurde meines Wissens von islamfernen oder Nichtmuslimen eingeführt. Vorher sprach man von Fundamentalisten, oder unter Muslimen von Fanatikern oder Faschisten. Ich würde das Regime im Iran beispielsweise als islamofaschistisch bezeichnen, analog zu klerikalfaschistisch.

    Islamismus ist also eine politische Ideologie, die den Islam als Grundlage für eine Gesellschaftsform nimmt, in der Gerechtigkeit und die Gesetze Gottes herrschen (was auch immer darunter im Einzelnen verstanden wird!). Dabei gibt es verschiedene Ausprägungen, moderate und radikale Strömungen. Die AKP in der Türkei beispielsweise ist moderat, die Hamas in Palästina wohl eher radikal.

    Aber die meisten Muslime sind gar keine Anhänger dieser politischen Richtung. Wäre es so, gäbe es hier ja eine islamische politische Partei.

    Wenn hierzulande von Islamisten die Rede ist, denkt man gleich an Terrorismus. Das allerdings ist gegen den Islam. Ein zentraler Satz im Koran wiederholt das, was schon dem Volk Israel gesagt wurde: „Wer einen Menschen tötet, der tötet die gesamte Menschheit, und wer einen Menschen rettet, der rettet die gesamte Menschheit“.

    Von dieser Vorstellung sind die meisten Muslime überzeugt. Wäre es nicht so, wäre hier ja die Hölle los, denn dann wäre es so, wie die Islamfeinde sagen, dass alle Muslime die „Ungläubigen“ töten müssten. Übrigens einer der zentralen antisemitischen Topoi, der besagt, dass die Juden allen Nichtjuden feind seien.

    Wenn nun Islamisten und Antiislamisten gleichermaßen sagen, dass Muslime keine Juden oder Christen zu freunden haben dürfen, dann haben beide den Koran nicht verstanden und projizieren nur ihren eigenen Hass auf die Religion Gottes.

    Selbstverständlich hat Gott alle Menschen lieb, insbesondere diejenigen, die Ihn anbeten UND Gutes tun, wozu auch zählt, dass man die anderen Menschen achtet, insbesondere ihren Glauben an den selben Gott.

    Religionshass ist dem Islam zuwider. Ich bin es gewohnt, deswegen übel beschimpft zu werden. Gerne wirft man mir dann vor, kein richtiger Muslim zu sein. Wer das tut, sind aber immer Nichtmuslime. Muslime reagieren immer defensiv, wenn ich Juden- oder Christenfeindlichkeit im Gespräch anprangere. „So war das nicht gemeint. Nein, es geht nicht gegen die Religion, sondern gegen Israel, den Westen, etc.“

    So kenne ich den Islam: Es gibt einen ganz breiten Konsens aller Muslime, dass das Volk der Schrift, Christen und Juden in ihrem Glauben zu achten und zu schützen sind. Negative Erfahrungen durch Kolonialismus und Zionismus nagen natürlich an diesem religiösen Grundsatz, aber ich behaupte, dass man Judenfeindlichkeit und Antichristianismus nur mit dem Koran bekämpfen kann, anstatt gegen ihn.

    Aber Gott weiß es besser.


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    “admin” schrieb am 27. Juli 2009 um 09:35:
    „Herr Zott, Sie wurden bereits mehrmals gebeten, sich über die Formatierung Ihrer Beiträge einmal gedanken zu machen. Sie haben niemals auf unsere Anrede reagiert. Sollten Sie in dieser Weise fortfahren, werden Ihre Beiträge in Zukunft als Spam markiert. Es ist ziemlich respektlos, was Sie hier treiben, nicht nur uns, sondern auch unseren Lesern gegenüber“ (wurde inzwischen verändert).


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    Ich wiederhole nicht nur meine (gelöschte) Bitte vom 27. Juli 2009 um 09:57, sondern fordere Sie hiermit auf, alle meine Kommentare, die ich auf  “haGalil. com”  jemals geschrieben habe, zu löschen. Ich hoffe, Sie haben den Anstand, dem nachzukommen.

  22.  
    Bush: „Gott sagte zu mir, ‚George, geh und kämpfe gegen diese Terroristen in Afghanistan‘ – und ich tat es. Dann sagte Gott, ‚George, geh und beende die Tyrannei im Irak‘. Und ich habe es getan.“


    Sarah Palin: „Der Irakkrieg war Gottes Plan.“

     
    Taucht die Frage auf – was wissen Sie über das Christentum, Frau Willow?

  23. Nun Jim, Islamismus hat nichts mit Islam zu tun!? – wir brauchen den Anhängern von Al-Kaida, Taliban, Hisbollah, Hamas, Muslimbruderschaft etc. nur erzählen, daß sie gar keine Moslems sind, und schon wird alles gut? Können sie mir sagen, wenn solche Islamauslegung nur eine Sache der Minderheiten ist, warum die angebliche Mahrheit diese angeblichen „Ketzer“ dann gewähren läßt, sie gar unterstützt? Ansonsten sind doch gerade Muslime sehr kritisch bei Fehlinterpretationen ihres Glaubens, gehen schnell empört auf die Straßen – warum nur so selten im Falle der sog. Islamisten? Warum gibt es nur einige wenige Stimmen, die sagen: dies widerspricht dem Islam? Worin genau besteht eigentlich der Unterschied zwischen Islam und Islamismus? Ist die Geschichte der Ausbreitung des Islam nicht eine Geschichte des Islamismus?
    Taucht die Frage auf – was wissen sie über den Islam Jim? Ist ihnen bekannt, daß sich der Gläubige Muslim nicht „nur“ am Koran zu orientieren hat, sondern, mindestens genau so wichtig, am Leben, den Taten und Worten des Propheten? Haben sie sich mit dem Leben des Propheten beschäftigt, wie es in den Hadithen beglaubigt niedergeschrieben ist? Offensichtlich nicht, ansonsten wüßten sie, daß man Mohamed ohne Probleme als ersten Islamisten einstufen könnte…
    PS:
    Es gibt hier einige Leute, die es wohl nur wegen der “historischen Belastung” ablehnen würden, jedem Moslem einen gelben Halbmond auf die Jacke zu kleben,“
    Womit die Geschichte umgeschrieben wäre – waren doch es doch die Moslems, die eine Kennzeichnungspflicht für Nichtmuslime einführten…

  24. @Helmut Zott,

    ich bin selber gläubiger Muslim und finde nicht, dass „der Islam“ ein politisches Ziel hat. Wäre es so, müssten wir ja eine islamische politische Partei haben.

    Sicher hat aber jeder Muslim das Ziel, Gott nahe zu sein. Sie sprachen die Fünf Säulen an, und auch da sehe ich keinerlei politische Funktion, sondern einen rituellen Rahmen auf dem spezifisch islamischen Weg zu Gott. Oder welche politische Funktion sehen Sie im Glauben an den Einen Gott Abrahams, im fünfmaligen Gebet, im Almosengeben, in der Pilgerfahrt und im Fasten? So sehr ich darüber nachdenke, mir will es nicht einfallen.

  25. Fundstück:
    Es gibt hier einige Leute, die es wohl nur wegen der “historischen Belastung” ablehnen würden, jedem Moslem einen gelben Halbmond auf die Jacke zu kleben,

  26. Herr Zott, Sie wurden bereits mehrmals gebeten, sich über die Formatierung Ihrer Beiträge einmal Gedanken zu machen. Hier hat niemand Zeit Ihre Beiträge jeweils erst einmal in eine lesbare Form zu bringen.

    Da Sie niemals auf unsere mehrfache Anrede reagiert haben, werden Ihre Beiträge in Zukunft als Spam markiert, sollten Sie weiterhin so unformatiert eingestellt werden.
    Was Sie hier treiben ist ziemlich respektlos, nicht nur uns, sondern auch unseren Lesern gegenüber.

  27. Die Unterscheidung von Islam und Islamismus (1) einerseits, und von gläubigen Muslimen und Islamisten beziehungsweise Terroristen (2) andererseits, ist Unsinn.
     
    Wohl endet Tod des Lebens Not,
    doch schauert Leben vor dem Tod. Das Leben sieht die dunkle Hand,
    den hellen Kelch nicht, den sie bot. So schauert vor der Lieb‘ ein Herz,
    als wie von Untergang bedroht. Denn wo die Lieb‘ erwachet, stirbt
    das Ich, der dunkele Despot. Du laß ihn sterben in der Nacht
    und atme frei im Morgenrot.

    Djallaledin Maulana Rumi.

  28. „willow“ schrieb am 26. Juli 2009 um 22:09 : „Aber sind es wirklich *immer* nur dumpfer Hass und lächerliche Phobien, wenn der Islam -und sein tief verwurzelter Judenhass- kritisiert werden? Sein fehlendes Demokratie- und Menschenrechtsverständniss, seine Frauenfeindlichkeit?“

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    Klar und scharfsichtig äußerte sich Johann Gottfried Herder über das heilige Buch des Islam, in dem er keineswegs ein Abbild ewiger Wahrheiten erkennen konnte. Er hat es  unmissverständlich in seiner Schrift von 1786 `Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit` formuliert imes New Roman“;} span.tx-veguestbook-pi1-browsebox-strong {mso-style-name:tx-veguestbook-pi1-browsebox-strong;} span.h1 {mso-style-name:h1;} @page Section1 {size:612.0pt 792.0pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:36.0pt; mso-footer-margin:36.0pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} –>
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    Allein die Wahrheit über den Islam aufzudecken, in Wort und Bild vorzuführen und zu kritisieren, wird von den Muslimen bereits als Angriff der Ungläubigen auf den Islam interpretiert und zur strafbaren Provokation erklärt, obwohl die Muslime selbst in ihren Schriften die Bestätigung für die Wahrheit liefern. Intellektuelle Redlichkeit und eine kritische oder gar selbstkritische Einstellung fehlen im Islam. Dass sie auch hier bei einigen Kommentatoren fehlen und Unwissenheit vorherrscht, ist bedauerlich.
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  29. jim schrieb am 27. Juli 2009 um 00:01 : „Im Übrigen möchte ich Sie bitten, in Zukunft zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren“.

    Die Unterscheidung von Islam und Islamismus (1) einerseits, und von gläubigen Muslimen und Islamisten beziehungsweise Terroristen (2) andererseits, ist Unsinn.
    1.) Nicht nur der türkische Ministerpräsident Erdogan meint, dass es nur den einen Islam gibt: “Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.”
    Die vom Westen gebrauchte Differenzierung zwischen Islam und Islamismus ist eine politisch gewollte Irreführung. Damit will man den “authentischen”, ach so guten Islam von dem “politisch missbrauchten Islam”, den man dann Islamismus beziehungsweise Terrorismus nennt, trennen, um uns die Friedlichkeit des Islams aufschwätzen zu können. Die religiöse Seite des Islams, die mit den “fünf Säulen des Islams” umschrieben werden kann, ist untrennbar verbunden mit der politischen Seite, die im Bedarfsfalle mit rücksichtsloser Gewalt die Interessen gemäß der Scharia durchsetzt. Diese Verbindung ist essentiell und untrennbar. Es gibt nur einen Islam.
    2.) Der erste Islamist beziehungsweise Terrorist im Islam war Mohammed selbst, das Vorbild aller Muslime.
    Ein Terrorist ist ein genauso gläubiger Moslem wie jeder andere, und dient genauso gottgefällig Allah, nur mit anderen Mitteln, die an sich, nach islamischer Auffassung, weder gut noch böse sind.
    Der Unterschied zwischen einem Terroristen, der den politischen Aspekt des Islam vertritt, und einem gläubigen friedlichen Moslem, der den religiösen Aspekt im Auge hat, ist nicht grundsätzlicher Natur, er besteht vielmehr in der Intensität der Umsetzung von Allahs Auftrag und der Wahl der Mittel. Je nach Vermögen und Möglichkeiten hat jeder seinen persönlichen Beitrag zu leisten. Während der Terrorist meint, der Sache Allahs durch Gewaltanwendung besser dienen und sie schneller zum Ziele führen zu können, glauben viele gläubige Muslime an andere Möglichkeiten, unter Ausnutzung von beispielsweise Zeit, Demographie, List und Da´wa. Alle dienlichen Mittel sind durch Allah legitimiert und somit erlaubt, denn gut ist, was der Sache Allahs dient, gut ist, was dem Islam nützt.
    Die Übergänge von friedlichen gläubigen Muslimen und den Terroristen sind fließend. Sie sind auch nicht stabil und können jederzeit kippen, je nach Situation und Gesinnungswandel. In diesem Sinne ist jeder gläubige Moslem ein potentieller Terrorist. Es ist der größte und folgenschwerste Irrtum unserer Zeit zu glauben, dass der im Grunde vermeintlich friedliche Islam von den wenigen Terroristen politisch nur missbraucht wird. Unter dem Deckmantel der Fiedlichkeit gelangt der Islam zur Macht.
    Der Grund der Gemeinsamkeit ist letztlich die Tatsache, dass sich beide, ob Terrorist oder gläubiger friedlicher Moslem, auf ihre verbindlichen Glaubensgrundlagen beziehen, und das sind der Koran, die Sunna und die Scharia. Auch haben beide ohne Einschränkung die lebenslange Verpflichtung, sich um die Sache Allahs zu bemühen, was der Terminus „djihad“ ausdrückt. Sie haben ebenso den göttlichen Auftrag, alle Menschen unter das Gesetz Allahs zu einen, um das erstrebte Endziel der Menschheit, die Umma mit einem Kalifen an der Spitze, zu erreichen.

  30. @Frau willow,

    ich unterstelle gar nichts. Habe bloß eine Frage an Sie gerichtet: “Wie kommen Sie eigentlich dazu, solch eine, ja, nicht nur beleidigende, sondern auch sehr verletzende Behauptung hier einzubringen?”

    Sie können sich nun dazu erklären oder dieses bleiben lassen.
     
    Im Übrigen möchte ich Sie bitten, in Zukunft zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren: Der Islam ist neben Judentum und Christentum eine der drei monotheistischen Weltreligionen. Islamismus ist eine Ideologie mit allen Kennzeichen des Totalitarismus (vgl. Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“).

  31. @Perry, woher nimmst du die absurde Annahme, Frau Langer sei eine besondere Freundin von Ahmadinejad? Ich habe es bisher so verstanden, dass sie der antiiranischen Kriegsrhetorik nicht ganz folgt. Da steht sie beleibe nicht alleine. Auch wenn sie anerkennt, dass er durchaus auch mal richtige Dinge sagt, befindet sie sich in guter Gesellschaft … mit Broder. Schon vergessen? Broder schrieb mal eine denkwürdige Spiegel-Kolumne, in dem er den Gedanken Ahmadinejads aufgriff, dass die Judenfrage doch ein europäisches Problem sei und die Juden lieber dort als in Palästina ihren Staat hätten bekommen sollen. Broder argumentierte so, dass Deutschland lieber die Juden nach Israel schickte, anstatt ihnen beispielsweise Schleswig-Holstein zu geben. Gut, man muss Broder nicht ernstnehmen, und im iranischen Rundfunk sagte er auch zum Thema, dass Iran ja auch die Palästinenser aufnehmen könne und man aus dem Heiligen Land einen Bibel-Park machen könnte. Ok, das war klar erkennbar eine Veräppelung. Aber im Spiegel kam es schon glaubhafter rüber. Das ist wohl das Problem: Man erkennt zu wenig den Spaßmacher in Broder.

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