Die Front der Antizionisten

An der Universität Madrid störten linke Gruppen unter »Juden-raus!«-Rufen eine Konferenz mit jüdischen Teilnehmern. Das war nicht der einzige antisemitische Vorfall in Spanien in letzter Zeit. Auch spanische Medien arbeiten seit dem Gaza-Krieg zunehmend mit antisemitischen Klischees. Sogar aus dem US-Kongress kam die Forderung an die spanische Regierung, Maßnahmen gegen den Antisemitismus einzuleiten…

Von Thorsten Mense
Jungle World 24 v. 11. Juni 2009

»In unserem Land gibt es kein Problem der Religionen«, das Hauptproblem der Juden seien »manche unserer Kollegen in der Linken und im Einheitsjournalismus«. Mit diesen Worten nahm die bekannte linke Journalistin Pilar Rahola vergangene Woche in Madrid den Preis Senador Ángel Pulido entgegen, den alljährlich die jüdische Gemeinde Spaniens vergibt. Bereits Mitte Mai hatten 14 Kongressabgeordnete aus den USA den Umgang der spanischen Medien mit dem Nahost-Konflikt kritisiert. In einem offenen Brief an Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero forderten sie die spanische Regierung auf, »so­fortige Maßnahmen im Kampf gegen den Antisemitismus« einzuleiten.

Neben den antijüdischen Ausschreitungen bei so genannten Friedensdemonstrationen im Rahmen der israelischen Offensive im Gaza-Streifen Anfang des Jahres prangerten sie darin die Verwen­dung antisemitischer Stereotype in Presseartikeln und Karikaturen an. Beispielhaft dafür ist ei­ne Karikatur, die in der großen linksliberalen Tageszeitung El Pais veröffentlicht wurde: Ein klei­nes Mädchen fragt einen orthodoxen Juden (inklusive großer Hakennase), wie es möglich sei, dass jemand, der den Holocaust überlebt habe, in der Lage sei, einen weiteren herbeizuführen. Der Jude antwortet ihr: »Es gibt jetzt Schlafmittel, die wirken bis ins Gewissen.« Noch während der Brief der US-Abgeordneten auf dem Weg nach Spanien war, ereigneten sich weitere Vorfälle, die in der spanischen Linken zu einer längst überfälligen Debatte führen könnten.

An der Universität Madrid, der zweitgrößten Europas, gab es Ende April eine Podiumsdiskussion zum Thema »Rassismus und Antisemitismus im heutigen Spanien«, zu der unter anderem der Vorsitzende der Vereinigung jüdischer Gemeinden in Spanien, Jacobo Israel Garzón, eingeladen war. Zwei Fragen der Veranstaltung, ob Antisemitismus in der spanischen Gesellschaft heutzutage noch ein Problem darstelle und wie er sich äußere, beantworteten sich gleich zu Beginn von selbst. Als Israel Garzón die Sozialwissenschaftliche Fakultät betrat, wurde er nach Aus­sagen anderer Podiumsteilnehmer von Studenten mit Palästina-Flaggen und »Juden raus!«-Rufen empfangen. Sie verteilten ein Flugblatt, in dem die Veranstaltung als Teil der Kampagne der »jüdischen Lobby« bezeichnet wurde, mit der sie den von ihnen begangenen »Genozid« totschweigen wolle. Israel Garzón sei ein »wuchersüchtiger« Geschäftsmann, dessen Lügen und mediale Kampagnen jedoch »seine Verbrechen« nicht vertuschen könnten. Man werde die »hebräische Lobby« entlarven, die »wahrhafte Finanz­elite, die auf Manipulation und den Opferkult spezialisiert ist«.

Gonzalo Álvarez Chillida, Antisemitismusforscher und Professor für Geschichte an der Fakultät, verurteilte in einem offenen Brief an die Universitätszeitung Tribuna Complutense den Vorfall und betonte, dass sich diese Szene »nicht, wie man meinen möchte, an der Universität Heidelberg im Jahre 1930« abgespielt habe, sondern vergangenen Monat an der Universität Madrid. Ebenso seien die Protagonisten weder »spanische Faschisten« gewesen noch »katholische Fundamentalisten, die sich eine Neuauflage der von der ›heiligen‹ Königin Isabel verordneten Vertreibung wünschten«, sondern »eine Gruppe, die sich selbst als anti­faschistisch ansieht«. Falls ihr Anliegen eine Kritik an der israelischen Politik gewesen sei, so Álvarez Chillida weiter, sei dies auch möglich, »ohne ›die Juden‹ zu verurteilen und noch weniger mit den plumpsten Klischees des historischen Antisemitismus«. Er sei weiterhin überzeugt, dass die linke Kritik an der Politik des Staates Israel keinen neuen Antisemitismus darstelle, jedoch mit der Ausnahme derjenigen, »die den israelischen Staat benutzen, um die Juden anzugreifen, mit denselben Ausdrücken wie die faschistischen Antisemiten und Fundamentalisten aller Zeiten«.

Das Kollektiv »Wir sind alle Palästina« der Sozialwissenschaftlichen Fakultät lieferte mit seiner Stellungnahme zu dem (ihrer Meinung nach größtenteils erfundenen) Vorfall gleich einen wei­teren Beleg für diese »Ausnahme«. Sie sehen die Veranstaltung sowie die Vorwürfe als Teil der »Opfer-Strategie«, deren Ziel es sei, kritische Stimmen am »Zionismus« zum Schweigen zu bringen. Diese Strategie habe »seit dem Zweiten Weltkrieg die Opfer des Holocaust benutzt, um bei der Auslöschung der arabischen Bevölkerung in Palästina Straflosigkeit zu erhalten«. Der Vorwurf des An­tisemitismus (durchweg in Anführungszeichen geschrieben) diene nur dazu, ihren »Status des ewigen Opfers« aufrecht zu erhalten, ist weiter in der Erklärung zu lesen.

Der antisemitische Vorfall an der Universität Madrid fand in den Medien kaum Beachtung. Eben­sowenig wie der zweite Übergriff, der sich nur wenige Tage darauf ereignete und eine kleine diplomatische Krise hätte auslösen können. Der Botschafter Israels in Spanien, Raphael Schutz, wurde auf offener Straße als »dreckiger Jude« und »jüdischer Bastard« beschimpft und verfolgt, als er nach dem Fußballspiel Madrid–Barcelona mit seiner Frau das Bernabéu-Stadium in Madrid verließ. Die Anwesenheit seiner beiden Bodyguards habe verhindert, dass die Angreifer – drei Real-Madrid-Fans – handgreiflich wurden, sagte Schutz. Nach einer Entschuldigung des spanischen Außenministers Miguel Ángel Moratinos verzichtete Israel auf eine offizielle Beschwerde.

Einer Studie des Pew Research Centers zufolge sind die antijüdischen Einstellungen in Spanien in den Jahren 2005 bis 2008 von 21 auf 46 Prozent gestiegen, den höchsten Wert in einem europäischen Land. Während der israelischen Offensive im Gaza-Streifen fanden in Spanien antiisraelische Proteste mit über 100 000 Teilnehmern statt, die zu den größten in Europa gehörten. Diesen Zusammenhang will die spanische Linke, die statt­dessen weiterhin den grundlegenden Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus be­tont, offenbar nicht sehen.

18 Kommentare zu “Die Front der Antizionisten

  1. @karlheinz / @makkabäer

    Es war nie meine Intention von der einzigartigen deutschen Schuld abzulenken, noch die Shoa in in irgendeiner Weise zu relativieren.  Sie ist Fakt und darf niemals vergessen werden. Gleiches gilt für das Existenzrecht Israels.
    Die  nekrophile Weltanschauung des 3. Reiches und heutiger Gefolgschaften ist mir zutiefst zuwider.
    Durch die Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Deutschen drängte sich mir die Frage auf, weshalb Völkermorde wie Ruanda, Kambodscha vor diesem Hintergrund überhaupt noch möglich waren, weshalb Extremismus jeglicher Couleur. Was treibt  Menschen an solches zu tun?
    Wenn ich von wegweisenden Persönlichkeiten mit Perspektiven spreche, meine ich ja gerade nicht jene, welchen man sich unterordnet um mit ihnen ins Verderben zu rennen, sondern Menschen die Wege aufzeigen können und zu selbständigem Denken anregen.
    Leider bin ich in diesem Forum sofort in die „rechte Ecke“ gestellt worden, wodurch eine weitere Diskussion schon zum scheitern verurteilt war und ich mich eher auf den „Streit der Kommentare“, als das Thema konzentrierte.
    Meine Intention möchte ich mit einem Spruch von Elie Wiesel  kundtun:
     
    “ Es ist vielleicht dem Menschen nicht gegeben,die Wahrheit zu finden,
    aber es ist ihm gegeben, Lüge, Heuchelei und Betrug abzulehnen.“

     
     

  2. @vox
    Wie schön, dass Sie uns den Weg weisen können, Sie Großgeist einer wegweisenden Persönlichkeit.
    @Koshiro
    Laberdilaberdilaber…
    Wir hören uns wohl gern reden was?

  3. … das bedeutet ja leider nur, daß Leute im berauschten Zustand eher offen sagen, was sie denken. Und ich fürchte, unser rassistischer – falls Sie diesen Ausdruck zu hart finden, lassen Sie sich in der Diskussion zu v. Döllinger eines Besseren belehren – Herr „makkabäer“ hier tut das auch ohne Alkoholeinfluß.
    Sich als zur Vermeidung von rassistischen Vorurteilen bemühter Mensch mit so jemandem  zu unterhalten, ist… ach mir fällt keine schöne Analogie ein, und eine häßliche mag ich nicht nehmen, aber es ist in jedem Falle zwecklos.

  4. @makkabäer:
    Sie sind ein Kleingeist!
    Zur Erinnerung: Ich sympathisiere nicht mit der von Ihnen angedeuteten Gruppe, noch gehöre ich ihr in irgendeiner Weise an. Sie ist mir zutiefst zuwider. Leider denken Sie eindimensional und reagieren auch so wenn Ihr „roter Faden“ verlassen wird. Wie Ihr alter Ego “ Karlheinz“, sind auch Sie keine Wegweisende Persönlichkeit mit Perspektiven. Während ich also lese, öffnen Sie eine Flasche  „Baruch-Wein“. Im Wein liegt bekanntlich die Wahrheit.

     

  5. @Karlheinz: Nachtrag bezgl. Ruanda: Die belgische Kolonialherrschaft (bis 1962)hat die unter der deutschen Kolonialmacht(1884-1916) entstandenen „hamitischen Hypothese“ übernommen und 1939 in den Pässen vermerkt. Spätestens nach 1945 war Auschwitz auch den Belgiern bekannt. Soviel zu nicht durchgedrungen.
    Schauen Sie,es darf nie wieder geschehen:  http://www.antiwar.com/news/?articleid=2444 ,
     
     


     

  6. @vox
    @makkabäer: Sie haben im Kern recht, aber bitte ohne den Psychologen!
    Also doch recht! Mal hü, mal hott, was? Typisch für den deutschen Charakter, der sich nicht festlegen mag. Erinnert sehr an die mir bekannten Chefs in deutschen Betrieben – die ewige Angst vor den Entscheidungen, deren Folgen mal auf einen selbst zurückfallen könnten. Ojojoj!

    Psychologie muss sein, Völkerpsychologie erst recht. Vor allem bei Deutschen!

    Lesen Sie mal Berichte sowjetischer und amerikanischer Verhöroffiziere aus dem Zweiten Weltkrieg. Wenn Sie wüssten, wie leicht es ist, Euch moralisch zu ‚brechen‘, wie schnell Ihr auf allen Vieren dahergekrochen kommt!
     
    Ja, lesen Sie mehr, Sie Halbgebildeter!

  7. @Karlheinz
    Meine Quellen sind u.a J.Schoeps, Nachum T. Gidal……etc. Beide Artikel enthalten nichts wirklich neues zum Thema. Bitte was ist ehrliche heutige (internationale) Geschichtsschreibung zum Thema: Daniel J. Goldhagens „Hitlers willige Helfer“ , Spielbergs “ Schindlers Liste“ ….Guido Knopp etwa?

    „Frei und objektiv“ haben Sie mir leider nicht definiert: Was bitte ist ein „objektiver Deutscher“ ?
    „Frei und objektiv“ sind relative Begriffe und taugen daher nichts.
    Ist die HaGalil objektiv? Sind das Zeitungen überhaup? Lesen Sie einmal Karl Kraus Meinung in der Fackel darüber.
    Sie mögen vielleicht eine Art vom „Saulus zum Paulus“ „gewandelter“ Deutscher sein,oder auch die multiple Persönlichkeit “ Karlheinz Makkabäer“ , aber bestimmt keine richtungsweisende Persönlichkeit.

  8. @vox
    Schwache Antwort. Die „Leseangebote“, bzw. deren Inhalt können Sie gar nicht kennen, da der (Inhalt) in der Deutlichkeit nur hier zu lesen ist. Das ist ja gerade der Unterschied zwischen Geschichtsschreibung von damals (ehrlicher) und heute (geklitterter), zu diesem Thema.
     
    Richtig, das Wissen um den Holocaust hat Kambodscha und Ruanda nicht verhindert, weil dieses Wissen eben nicht bis dorthin durchgedrungen ist. Ansonsten kann man mit Bildung eine Menge bewirken. Etwa Vorurteile abbauen. Dazu dient ja auch das vielfältige HaGalil-Angebot.
     
    Meine Definition  für „treudummen deutschen Schatten etc.“:
    Sie sind nicht in der Lage sich als Deutschen objektiv zu sehen, sind nicht ausreichend zu Selbstkritik bereit (oder fähig), verteidigen deutsches Wesen und deutsches Selbstverständnis ‚aus dem Bauch heraus‘ und nicht mit dem Verstand.
    So eine Phase hatte ich vor langer Zeit auch mal. Gehört wohl für viele Deutsche zum Identitätsfindungsprozeß.
    Möge Ihnen die nötige Einsicht nach Lektüre der oben empfohlenen Artikel kommen. Eine weitere Diskussion mit Ihnen erachte ich im übrigen als wenig fruchtbar.

  9. @Karlheinz
    Ihre Leseangebote sind mir bekannt, allerdings aus anderen Quellen. Gerne würde ich noch ihre Definitionen von „treu(dummen) deutschen Schatten, „national eigenverliebt-blind“ und vor allem “ frei und objektiv“ erfahren.
    Bildung ist kein Garant für Weitsicht und Weisheit, oder gehörten Baruch Goldstein o. Jigal Amir etwa in die von „makkabäer“  beschriebenen Un-und Halbgebildeten Gruppe Mensch? Die Einzigartigkeit des Holocaust habe ich weder negiert noch relativiert,möchte aber äussern dürfen, dass das Wissen über Auschwitz, Kambodscha und Ruanda etc. nicht verhindern hat können.
    Ihre Denkschablone lässt sich mit den langweiligen, von Worthülsen gespickten Talkshows  unserer Tage zum erwähnten Thema vergleichen.
     
     
     

  10. @vox
    Beim Lesen Ihrer Kommentare überkommt einen das Gefühl, es mit jemandem zu tun zu haben, der nicht ganz ungebildet ist, aber über seinen treu(dumm)deutschen Schatten nicht zu springen vermag. Nicht ausreichend frei und objektiv ist.
    In Ihnen steckt möglicherweise ein nicht ganz schlechter Kern, aber Sie tappen national-eigenverliebt-blind umher. Sie sehen einen Teil der deutschen Verbrechen und Charakterschwächen ein, sind aber nicht in der Lage die Einzigartigkeit unserer deutscher Verbrechen zu erkennen. (Nein, es geht hier nicht nur um die ‚Nazigeschichten‘, sondern um die letzten 1000 Jahre deutscher Verbrechen gegen die Menschlichkeit.)
     
    Warum lesen Sie nicht zur Abwechslung mal diesen Artikel:
    http://test.hagalil.com/2009/06/29/joseph-maria-mayer/
    Und vielleicht auch noch den über Döllinger (der mit ihm verlinkt ist)
     
    Auch wenn es Sie Überwindung kostet, antworten Sie auf dieses Mail erst nach Lektüre der beiden HaGalil-Artikel. Wäre das ein Angebot?

  11. @makkabäer
    Das ist ja nichts neues! Vielleicht übernehmen Sie  in diesen Ländern einen Lehrauftrag in Geschichte,genau  richtig für einen „freiheitskämpfenden“ Gutmenschen mit psychologisierendem Ober-Lehrer-Ton. Lassen Sie sich aber beim Baden nicht in falscher Gesellschaft erwischen, sonst wird aus dem Gutmenschen leicht ein begossener Pudel.
    Was den Irrtum anbelangt: Sie liegen falsch!
     

  12. @vox
    Das war definitiv nicht meine Intention, vielmehr wollte ich darauf hinweisen, dass es in gewissen katholischen Ländern Europas in Sachen Antisemitismus bereits 5 nach 12 ist!
     
    Irrtum, das ist ganz und gar nicht „zu einfach“.

  13. @makkabäer:…. dass die Uhr im Nahen Osten auf 5 vor 12 steht und Psychologen wie Sie dort gewiss auch Tätigkeitsfelder finden.
    Ja, ich weiss was jetzt kommt………………aber das ist zu einfach!

  14. Der spanische Antisemitismus ist kein ’normaler‘ Antisemitismus.
    Man muß die Mentalität der Spanier kennen. Hier spielt eine ganze Menge zusätzlich eine gewisse Rolle. Un- und Halbgebildete Spanier setzen gerne Juden mit England und USAmerika gleich. Und da wimmelt es in der gemeinsamen Geschichte geradezu an nicht vergebenen und nicht vergessenen militärischen und wirtschaftlichen Niederlagen unserer iberischen ‚Freunde‘ (Schon mal was vom Spanisch-amerikanischen Krieg gehört, oder von Sir Francis Drake?)
    Ist ein klein wenig mit dem ewigen Loser-Image der Deutschen vergleichbar – in zwei Weltkriegen fanden diese in der angloamerikanischen Welt ihren Meister und das, wenn man ehrlich ist, führt heute noch bei einigen Deutschen zu gewissen Ressentiments Briten und Amis gegenüber.
    Bei den Spaniern kommt noch die wirtschaftliche und leider auch kulturelle Zweitrangigkeit, somit eine subjektiv gefühlte Unterlegenheit hinzu, die auf die Stierkämpfervolkspsyche zusätzlich demoralisierend einwirkt. Kurzum – Amerika – Juden – Israel – ein Topf. Und, weil man sich an den Amerikanern schlecht ‚rächen‘ kann, ohne sich ins eigene Fleisch zu schneiden, muss eben der alte jüdische/israelische Sündenbock ‚ran usw.
    Nur kann sich Spanien diesen neuen Antisemitismus bei seiner so erbärmlichen und jämmerlichen Judengeschichte wirklich nicht, überhaupt nicht, leisten!
    Alle sind aufgerufen, die israelische Botschaft in Madrid, andere israelische Stellen in Spanien und auch Privatpersonen hier zur Entspannung beizutragen!
    Appelliert sei gleichfalls an die spanische Intelligenz, an die Schriftsteller, die Denker, die Soziologen und die Politiker, kümmert Euch, klärt auf, lasst nicht zu, dass die alten Zeiten wieder einreißen!
     
    Möglicherweise haben eine Menge Spanier Nachhilfeunterricht im Schulfach Eigene Minderheitengeschichte nötig. Gebt ihnen diesen Unterricht! In Form von Filmen, Videos, Büchern, Broschüren, oder was auch immer zur so nötigen Aufklärung der stolzen Katholiken ganz im Westen Europas beitragen könnte. Wäre schlimm, wenn es zu Übergriffen oder anderen Eskalationen von Extremisten käme. Daher dem jetzt vorbauen!

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