Europäische Normalität 2009? – oder: die Spiegelung der Verhältnisse im Emailarchiv von haGalil.com

Von der Kontinuität eines Ressentiments in der Diskontinuität der Ereignisse. Theoretische Skizzen anhand antisemitischer Emails an das jüdische Internetportal haGalil.com, Teil II…

Von Niklas Barth

Bleibt die empirische Frage, wie gesellschaftsfähig und virulent antisemitische Ressentiments sind. Wie fruchtbar ist deren gesellschaftlicher Nährboden? Ohne dabei in einen undifferenzierten Alarmismus zu verfallen, vor dem jüngst Micha Brumlik in der Jüdischen Zeitung gewarnt hat[01], lässt sich doch in einer kleinen Chronologie ein Szenario bedrohlichen Ausmaßes skizzieren. Im Kontext der weltweiten Finanzkrise bleibt die momentan ungemein erfolgreiche Publikation „Der Währungskrieg“ des Autors Song Hongbing zu nennen, die in ihrem Argumentationsmuster auf den klassischen Antisemitismus einer in den Juden personifizierten Weltverschwörung abstellt (vgl. Brumlik, in: Jüdische Zeitung. 2009/03). Somit verbleibt es semantisch in unmittelbarer Nähe zu den „Protokollen der Weisen von Zion“ oder dem nazistischen Urbild des Juden Rothschild, der durch seine ökonomische Macht die Welt in seinen Fängen hält. In der Financial Times versucht der Autor selbst den Erfolg seines Buches zu verstehen: „Die Menschen in China sind sehr nervös im Zusammenhang mit den Weltereignissen. Aber sie wissen nicht, wie sie den wirklichen Gefahren begegnen sollen. Dieses Buch gibt ihnen Hilfestellung und Ideen.“ (FT, 26.9.2007) Dem sei im Anschluss einfach Thomas Haury gegenübergestellt: „So entsteht zwangsläufig ein binäres und verdinglichendes, ein personalisierendes und moralisierendes Denken, das eine Clique von bösen Herrschenden annehmen muss, die mittels direkter Repression, Korruption durch Sozialpolitik und gemeiner Propaganda in den Medien die Guten, die Beherrschten, niederhalten.“ (Haury: 1992) Die gesellschaftlichen Verhältnisse diktieren die Bedingungen der Möglichkeit eines wieder erstarkenden Antimodernismus, der durch solcherart codierte Hilfestellungen an Virluenz gewinnt.

Dabei soll die hier angeführte causa china nur als Chiffre für das Potential stehen, die klassischen, alteuropäischen Muster zu reanimieren und dem nun globalisierten Unbehagen der Moderne entgegenzusetzen: nationales Geschlossenheitsstreben, Tilgung von Ambivalenzen, Verunsicherung als Bezugproblem des Identitätsnarrativ und vor allem die Personifizierung gesellschaftlich abstrakter Verhältnisse (vgl. Schwaabe: 2005). Wie sich im Verlauf zeigen wird, stellt der Antisemitismus für die Bearbeitung der Insignien der Moderne zwar historisch kontingente, jedoch in seiner positiven Form sehr konkrete, ja physisches Leid verursachende, ideologische Deutungsmuster bereit. Dabei soll der theoretische Zugang über den Diskurs nicht über eines hinwegtäuschen: „Der Antisemitismus ist genau das, was er zu sein vorgibt: eine tödliche Gefahr für die Juden und sonst nichts.“ (Arendt, nach Frindte: 2006) Ein näherer Blick auf die Ereignisse, die an die Gaza-Offensive „Cast-Lead“ im Winter 2008/09 anschlossen, gibt Auskunft über die europäische Normalität im noch jungen Jahr 2009. Hierfür sei eine chronologische Zusammenstellung des BAK Shalom der Linksjugend [’solid] angeführt, die den Zustand, der unter dem Mantel der Israelkritik getarnten antisemitischen Stimmungslage fragmentarisch umreißt. Die Ereignisse reichen von Solidaritätsbekundungen deutscher Politiker mit der radikalen Hamas, über Hetzjagden bis hin zu gezielten Anschlägen auf jüdische Einrichtungen:

„Am 29.Dezember wurden in Berlin auf einer Demonstration der Palästinensischen Gemeinde Berlin die Parolen “Intifada bis zum Sieg!“, “Nie, nie, nie wieder Israel!“ und “Scheiß Juden!“ skandiert – in Höhe des jüdischen Gemeindehauses wurden Feuerwerkskörper gezündet.[02] Zwei Israelis wurden am 31.Dezember in einem Einkaufzentrum im dänischen Odensee durch Schüsse aus einer Pistole verletzt – zuvor wurden antisemitische Parolen skandiert.[03] Am 2.Januar forderte der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion Norman Paech in Hamburg – vor einer Hamas- Fahne – die sofortige Aufnahme von Verhandlungen mit der Hamas und erklärte, dass er eine Strafanzeige beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gegen Ehud Olmert wegen “Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ befürwortet.[04] Auf einer Demonstration am selben Tag in Frankfurt am Main kam es zu “Vergast die Juden!”-Sprechchören.[05] Im niederländischen Amsterdam skandierte das sozialistische Parlamentsmitglied Harry van Bommel zusammen mit anderen Demonstranten Parolen, die zur Ermordung von Israelis aufrufen.[06] In Düsseldorf kritisierte am 3.Januar der Landesvorsitzende der LINKEN in Northrein-Westfalen Wolfgang Zimmermann vor “Davidstern = Hakenkreuz“-Schildern Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier, weil sie vom “legitimen Recht des Staates Israel, sich selbst zu verteidigen“ sprechen[07] – zudem wurden auf dieser Demonstration Schilder mit den Aufschriften “Stopp deinen Holocaust Israel!“, “Olmert = Hitler“ und “Holocauststaat Israel!“ getragen.[08] Im griechischen Athen griffen am selben Tag linke Demonstranten Polizisten an, die die israelische Botschaft absicherten – anschließend wurden die Scheiben mehrerer Banken zerschlagen.[09] Und in München stürmten an diesem Tag 60 Teilnehmer aus einer pro-palästinensischen Demonstration heraus und versuchten mit Stangen bewaffnet eine Kundgebung gegen Antisemitismus am Platz der Opfer des Nationalsozialismus anzugreifen – nur durch das entschiedene Einschreiten der Polizei wurden die Besucher_innen der Mahnwache nicht verletzt.[10] Im schwedischen Helsingborg gab es am 6. Januar einen Brandanschlag auf das Haus der jüdischen Gemeinde.[11] Im französischen Toulouse wurde am selben Tag ebenfalls versucht, ein jüdisches Gebäude in Brand zusetzen – ein Brandanschlag wurde auf die dortige Synagoge verübt.[12] Den dritten antisemitischen Brandschlag an diesem Tag gab es auf eine Synagoge im belgischen Brüssel.[13] Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Berlin wurden am 7.Januar bedroht und ihre Adressen wurden im Internet veröffentlicht – der Grund dafür war die Organisation einer Kundgebung gegen den Terror der Hamas.[14] Am 8.Januar wurden die Scheiben des Hauses der Jüdischen Gemeinde in Rostock eingeworfen – in der Woche zuvor wurde das Gebäude antisemitisch beschmiert.[15] Ebenfalls am 8. Januar rief im italienischen Rom der linksradikale Gewerkschaftsverband Flaica Cub zum Boykott jüdischer Geschäfte auf.[16] Im norwegischen Oslo griffen am 9.Januar 1000 propalästinensische Demonstranten die Teilnehmer_innen einer Kundgebung gegen Antisemitismus mit Molotow-Cocktails, Steinen und Feuerwerksköpern an und verbrannten dabei israelische Flaggen.[17] Die NPD veranstaltete am selben Tag eine antiisraelische Mahnwache vor der Münchener Synagoge – die Partei meldete dafür beim Ordnungsamt an, das Gebäude und israelische Fahnen mit Schuhen zu bewerfen und dabei die Parole “Stoppt den imperialistischen Krieg!“ zu skandieren.[18]

Angesichts des quantitativen, wie qualitativen Ausmaßes lassen sich diese antisemitischen Aufmärsche nur als weiteren temporären Kamm der antisemitischen Wellen seit Ende des Zweiten Weltkriegs bezeichnen. Solcherart Nachrichten sind seit der Al-Aqsa Intifada 2000, spätestens aber seit 9/11 nichts Neues mehr. Man hat sich schon wieder an die Anführungszeichen und Gleichheitszeichen gewöhnt, mit der erklärte Israelkritiker arbeiten. Und das ist zugleich auch das Erschreckende daran. Lediglich offene Anschläge auf jüdische Institutionen scheinen noch zu erschüttern. Diese können dann postwendend als das Werk einiger weniger Altnazis abqualifiziert werden. Die signifikante Zunahme eines sich auch wieder physisch manifestierenden Antisemitismus seit 2000, geschweige denn eines Zusammenhangs zwischen genannten Gleichheitszeichen und solchen Anschlägen scheint nur wenige zu interessieren.

Dabei scheint es wie ein kleiner Lichtblick am Horizont, wenn die alarmierenden Zeichen der Zeit politisch richtig gedeutet werden: durch politische Maßnahmen, wie die Absagen der USA, Kanadas, Italiens und nach einigem Zögern auch Deutschlands an der Durban Folgekonferenz des UN-Menschenrechtsrats, die erneut zu einem antizionistischen Schauprozess zu verkam. Oder durch die Initiation einer Interparlamentarische Koalition zur Bekämpfung des Antisemitismus, aus deren Präambel hier kurz zitiert werden soll.[19]

„We, Representatives of our respective Parliaments from across the world, convening in London for the founding Conference and Summit of the Interparliamentary Coalition for Combating Antisemitism, draw the democratic world’s attention to the resurgence of antisemitism as a potent force in politics, international affairs and society. We note the dramatic increase in recorded antisemitic hate crimes and attacks targeting Jewish persons and property, and Jewish religious, educational and communal institutions. We are alarmed at the resurrection of the old language of prejudice and its modern manifestations – in rhetoric and political action – against Jews, Jewish belief and practice and the State of Israel. We are alarmed by Government-backed antisemitism in general, and state-backed genocidal antisemitism, in particular.“[20]

Hierin spiegelt sich der gesamte Impetus dieses Essays in verdichteter Form wider. Es bedurfte all der fragmentarischen Ausführungen, um das bedrohliche Fortwesen des antisemitischen Ressentiments nicht nur im fahlen Licht, sondern in aller Deutlichkeit erscheinen zu lassen. Es wurde ein weiter Bogen gespannt, der nötig schien, um wenigstens in aller Kürze und unter bewusster Missachtung essentieller Entwicklungslinien[21] den Blick für das Bezugsproblem der Analyse zu schärfen. Vor diesem Hintergrund der europäischen Normalität im Jahre 2009 erscheint es äußerst fruchtbar, zur Analyse ebendieses „Dämons in neuem Gewand“ (Josef Joffe) auf sensible, empirische Daten zurückgreifen zu können, die markante Brüche, Metamorphosen und Kontinuitäten in der Qualität des Antisemitismus sichtbar werden lassen. Dieses Material besteht aus den repräsentativen Zuschriften aus dem E-mail-Archiv des jüdischen Internetportals haGalil.com. In den über 340 Emails findet sich Antisemitismus jeglicher couleur: von platter, affektiver Hetze über systematische Hasstiraden von anonymen Emailaccounts, bewussten persönlichen Diffamierungen, unbewussten Stereotypisierungen, bis hin zu elaborierten Philippiken inklusive Unterschrift und dem Verweis auf eine hoffentlich produktive Diskussion. Dieser Datenpool, der sich von 1998 bis ins Jahr 2008 erstreckt, erwies sich für unsere ersten Sondierungsversuche als äußerst fruchtbar.

Dabei wollen wir uns in unserer Analyse vor allem von diesen natürlichen Daten leiten lassen. Es gilt sich also „künstlich dumm zu stellen“ (Hitzler) oder um es mit Bourdieu zu sagen, den forschenden Blick des „eingeboren sein“ anzunehmen, um latente Strukturgesetzlichkeiten aufzudecken. Es wird vor allem daran zu tun sein, verschiedene theoretische Zugangsweisen zum Phänomen des Antisemitismus zu reflektieren, um neue Fragen herauszuabreiten und das Feld der Antisemitismusforschung weiter zu öffnen.[22]

Dabei sollen Problembezüge einer sich reflexivierenden Moderne sichtbar gemacht werden, die es dann in differenzierten Anschlussuntersuchungen zu untersuchen gilt. An dieser Stelle sei z.B. auf die Problematik der unzureichend untersuchten Wechselwirkungen von offenem und latentem Antisemitismus, den Reaktivierungen des Antisemitismus im Zuge eines sich mit Selbstbeschreibungen ausstattenden Europas, den Interdependenzen von tiefenwirksamer politischer Kultur und Antisemitismus[23], der Frage inwiefern sich vor dem Hintergrund des Exportschlagers Antisemitismus dieser als „globales Populäres“ (Stäheli) beschreiben lässt, dem eher klassischen, aber dennoch prekären Problem, ob seine Stoßrichtung vielmehr gegen nationale ökonomische Unsicherheiten als gegen die der Moderne selbst gerichtet ist, verwiesen. Außerdem ergibt sich gerade in Bezug auf die Arbeit von haGalil.com das Problem des Verhältnisses von Form und Inhalt. Angesichts einer Transformation von Kommunikationsmedien besteht hier erweiterter Forschungsbedarf. Konkret: wie wird Antisemitismus, der sich in der universalen Öffentlichkeit in Form von Twitter, Web2.0 und Co. chiffriert und latent halten muss, kommuniziert? Beziehungsweise wie und wo bilden sich Kommunikationsspähren, die sich mit einer fiktiven Geschlossenheit ausstatten und es somit wieder zur Proliferation von offenem Antisemitismus kommt.

Dies soll zunächst genügen, um nur einige mögliche Anschlussfragestellungen zu skizzieren. Begibt man sich dann in die empirische Analyse der Emails hinein, geht es methodologisch nicht um die Rekonstruktion eines irgendwie wahren, subjektiv gemeinten Sinns. Vielmehr sollen Plausibilitäten, Selbstverständlichkeiten, Begründungszwänge und Homologien (Mannheim) von Aussagen gesucht werden. Es geht also um die Formen, das Wie der kommunikativen Konstruktion des Antisemitismus. Es gilt die Strukturbedingungen, den unhinterfragten Boden eines Ressentiments selbst zu hinterfragen. In praxi leisten dies auch die Betreiber von haGalil.com. Sie vollziehen damit unersetzliche Arbeit an den „Grenzen der Aufklärung“ (Adorno: 2006), die nicht nur als Anhängsel politischer Maßnahmen zu begreifen ist. Sie vermag es vielmehr, die Formen des Antisemitismus immer wieder neu zu benennen, die Faktizität der deutschen Lippenbekenntnisse zu Israel immer wieder an seiner Geltung zu messen oder den idealistischen Anspruch des NGO-business mit seiner realpolitischen Opportunität zu konfontieren.[24] Die gesellschaftliche Erziehung zur Mündigkeit, sei es in analoger oder in digitaler Form, ist elementarer Kern für den zwar gerne zitierten, jedoch oft nur thetisch gewendeten kategorischen Imperativ nach Auschwitz: „ihr Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz sich nicht wiederhole. Nichts Ähnliches geschehe“ (Adorno: 1966). Seine Legitimität ist unmittelbar: denn er ist „leibhaft, weil es die praktisch gewordene Abscheu vor dem unerträglichen physischen Schmerz ist, dem die Individuen ausgesetzt sind“ (ebd.)

>> Übersicht

  1. Vgl.: Brumlik, M.: Alarmismus? In: Jüdische Zeitung. 03/2009. []
  2. Vgl.: BAK Shalom der Linksjugend [`solid] []
  3. Vgl.: http://www.20min.ch/news/ausland/story/30384286 []
  4. Vgl.: http://www.norman-paech.de/504.html) Im französischen Paris kam es am 3.Januar während einer antiisraelischen Demonstration zu schweren Ausschreitungen, bei denen antisemitische Parolen gerufen und Israelfahnen verbrannt wurden. ((Vgl.: http://www.tagesschau.de/ausland/gaza498.html []
  5. Vgl.: http://www.dasjournal.net/news/202/ARTICLE/16345/2009-01-07.html []
  6. Vgl.: http://blogs.taz.de/meineguete/2009/01/08/links-sozialist_soll_nicht_zum_auschwitz-gedenken []
  7. Vgl.: http://www.bsozd.com/?p=7713 []
  8. Vgl.: http://www.arbeiterfotografie.de/galerie/reportage-2009/index-2009-01-03-duesseldorf-gaza.html) In Berlin wurden an diesem Tag zwölf Stelen des Mahnmals für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas mit antisemitischen Parolen beschmiert. ((Vgl.: http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news8421250.html) Am 4.Januar wurde ein Brandanschlag auf eine Synagoge im britischen London verübt. ((Vgl.: http://www.20min.ch/news/ausland/story/30384286 []
  9. Vgl.: http://www.20min.ch/news/ausland/story/Heftige-Bodenkaempfe—ueberfuellte-Spitaeler-24972854 []
  10. Vgl.: http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=3206 []
  11. Vgl.: http://www.20min.ch/news/ausland/story/30384286 []
  12. Vgl.: http://www.tagesschau.de/ausland/gaza498.html []
  13. Vgl.: http://www.dasjournal.net/news/202/ARTICLE/16345/2009-01-07.html []
  14. Vgl.: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Juedische-Gemeinde-Palaestina-Gaza-Streifen;art270,2699236 []
  15. Vgl.: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/rostock-angriff-auf-haus-der-juedischen-gemeinde-_aid_360555.html []
  16. Vgl.: http://derstandard.at/?url=/?id=1231151406669 []
  17. Vgl.: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hsL6O2nT2aBTM8E3uIklBpABASdw []
  18. Vgl: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hsL6O2nT2aBTM8E3uIklBpABASdw []
  19. Vgl.: http://www.matthiaskuentzel.de/contents/alarmruf-gegen-den-globalisierten-antisemitismus []
  20. Vgl.: http://www.communities.gov.uk/documents/corporate/pdf/1151284.pdf []
  21. Vgl. hierzu: das weite Feld des islamischen Antisemitismus. u.a. Küntzel, M.: Islamischer Antisemitismus und deutsche Politik. 2008. []
  22. Dieser Essay kann auf Grund seiner Form und seines Selbstverständnisses gar nicht den Anspruch erheben, den Anforderungen einer empirischen Studie gerecht zu werden. Vor allem das Problem der methodischen Ausarbeitung kann nur skizziert werden, die Probleme der Darstellung und Transparenz rekonstruktiver Arbeit müssen gänzlich entfallen. Vielmehr liegt der Impetus dieses Essays ja auf der Sondierung des empirischen Materials durch verschiedene, vorhandene theoretische Brillen. Dennoch soll gerade in diesem Abgleich Raum für Irritationen gelassen werden. Eine Art zusätzlicher, abduktiver Methode also. []
  23. Hierum hat sich in letzter Zeit v.a. Lars Rensmann bemüht. Vgl. seine lesenswerte Studie: Rensmann, L. Demokratie und Judenbild. VS Verlag Wiesbaden, 2004. []
  24. Vgl.: Christian, J. Heinrich in: Jungle World 17/09. []

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