Europäisches Forschungs- und Entwicklungsprogramm: Israel wird Präsident

Das europäische Forschungs- und Entwicklungs-programm Eureka wählte Israel zu seinem Vorsitzenden für das Arbeitsjahr 2010-2011, obwohl Israel das einzige nichteuropäische Mitglied des Programms ist…

Israel haJom und Globes, Miri Ankori

Dr. Eli Ofer, der Chief Scientist des Industrie und Handelsministeriums, sagte: „In dem Jahr der Präsidentschaft kann Israel die Tagesordnung des Programms festlegen, was uns ermöglicht, wichtige Initiativen unter europäischer Förderung voranzutreiben, wie z.B. die Stärkung von Forschung und Entwicklung in der traditionellen Industrie oder auf anderen bevorzugten Bereichen wie Naturwissenschaften, Wasser- und Umwelttechnologien u.ä. Weiterhin können wir gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsinitiativen mit Risikokapitalfonds in Israel und Europa vorantreiben.“

Industrie- und Handelsminister Fuad Ben-Elieser sagte: „Gerade in diesen Tagen ist diese Sache von großer Bedeutung, denn Projekte, die wir in diesem Rahmen finanzieren, schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern ermöglichen auch den Zugang zu ausländischen Finanzierungsquellen“. Israel wurde im Jahr 2000 als volles Mitglied in Eureka aufgenommen und wurde in den letzten Jahren zu einem der aktivsten Staaten des Programms.

Der nationale Vertreter Israels bei Eureka ist Israel Shamai, der sagt, heute seien israelische Firmen an 10% der im Rahmen des Programms durchgeführten Projekte beteiligt. Die Projekte werden vom Chief Scientist des Industrie- und Handelsministerium finanziert.

3 Kommentare zu “Europäisches Forschungs- und Entwicklungsprogramm: Israel wird Präsident

  1. Endlich eine Anerkennung für Israels Leistungen auf dem Gebiet der Technologie und der Forschung. Letztendlich profitieren auch die europäischen Ländern vom hohen wissenschaftlichen Niveau des einzigen nicht-europäischen Mitgliedsstaat.

  2. Krieg dient in vielen Fällen aber auch dem Frieden und das Bedürfnis nach Sicherheit beflügelt nebenbei auch die Forschung. Was meinst Du woran die Kollegen aus Deutschland und Israel in erster Linie arbeiten?

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