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Entsetzen über den Brief des Holocaust-Leugners

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland Charlotte Knobloch ist entsetzt über die neue Erklärung des Holocaust-Leugners Williamson: „Durch den ausbleibenden eindeutigen Widerruf seiner böswilligen Lügen hat Williamson erneut zum Ausdruck gebracht, dass er ein überzeugter Antisemit und unverbesserlicher Holocaust-Leugner ist, der den Völkermord an sechs Millionen jüdischen Menschen in Zweifel zieht“…

Vom Vatikan erwarte sich die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland nicht nur eine Aufforderung zum Widerruf, sondern klare Konsequenzen im Fall Williamson und eine deutliche Abgrenzung zur antisemitischen Piusbruderschaft, die jüdische Menschen als G’ttesmörder bezeichnet.

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland begrüßt es, dass auf europäischer Ebene rechtliche Schritte gegen den Holocaust-Leugner geprüft werden. Es wäre ein fatales Signal, wenn Williamson, der in Deutschland wegen Volksverhetzung strafrechtlich verfolgt würde, seine Lügen ungestraft weiter verbreiten könne.

PM, Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, 27.02.2009