Erdogan in Davos: Schweizer Uhren und türkische Rechnungen

Quer durch die Zeitungen findet man Berichte über den Skandal in Davos. Tenor dabei: Erdogan verlässt Davos, weil Peres 25 Minuten Redezeit hatte und er nur zwölf. Peres habe zuvor leidenschaftlich den Krieg verteidigt…

Eine kleine Analyse des Davoser Eklats (mit Dokumentation) von Ramona Ambs

Die Süddeutsche schreibt sogar:
http://www.sueddeutsche.de/politik/983/456650/text/

„Der in Davos üblicherweise überaus freundliche und konziliante Peres war erkennbar auf Krawall gebürstet. Im vollbesetzten Hauptkonferenzsaal nutzte er die Gunst der Stunde dazu, Israels Position im Gaza-Krieg kompromisslos darzustellen. Eine minutenlange Rechtfertigungsrede ohne Zwischentöne machte die anderen Gesprächsteilnehmer – darunter immerhin UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan – zu Statisten.“

Wie immer ist es sinnvoll sich ein eigenes Bild zu machen. Kaum eine Zeitung berichtet über die gesamte Debatte und kaum ein Journalist überprüft wenigstens mal die von Erdogan beklagten Redezeiten. David Ignatius von der Washington Post leitete die Diskussion und bat die Teilnehmer um eine Einschätzung der Situation. Nachdem dann zunächst der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon seine achtminütige (keineswegs israelfreudndliche) Einschätzung der Lage von sich gegeben hatte, war Erdogan an der Reihe. 16 Minuten lang führte er aus, was ihm alles nicht an Israel gefällt. Dabei bemängelte er beispielsweise, dass er bei der Grenzüberschreitung von Israel nach Palästina über dreisig Minuten mit seiner Frau im Auto warten musste. Er schwadronierte über seine wichtige Rolle als Vermittler und kritisierte Israel scharf. Nach exakt 16 Minuten beendete er von sich aus – also ohne Unterbrechung durch den Moderator- seine Ausführungen.
Amru Mussa, Generalsekretär der arabischen Liga war danach dran und begann seine Anklage gegen Israel damit, dass er sich bei Ban Ki Moon für dessen Positionierung bedankte. Anschließend erklärte er, dass palästinensische Kinder und Frauen den Preis bezahlen müssen für das (Krieg-)Spiel zwischen Hamas und Israel, das Israel begonnen habe. Nach 13 Minuten bat ihn der Moderator zum Ende zu kommen, damit Peres auch noch Gelegenheit habe zu antworten. Mussa beendete daraufhin seine Rede nach weiteren zwei Minuten.

Und hier machen wir einen kurzen Stopp zum Rechnen.
Wir haben 8 Minuten Ban Ki Moon gehört.
Wir haben 16 Minuten Erdogan gehört.
Wir haben 15 Minuten Mussa gehört.
– und selbst wenn wir Ban Ki Moon nicht mitrechnen würden, haben wir nun über 30 Minuten Anklagen und einseitige Schuldzuweisungen gegen Israel gehört.

Dann durfte Peres antworten.
Seine von vielen Zeitungen als „flammende Verteidigungsrede für den Krieg“ bezeichnete Antwort war eine einfache Schilderung des israelischen Alltags unter Raketenbeschuss. Er stellte Fragen: „Was würden Sie tun, wenn immer wieder Raketen auf Istanbul niedergehen würden?“
„Wir haben uns komplett aus Gaza zurückgezogen – warum bekämpfen sie uns noch? Was wollen sie, was wir tun sollen?“
Peres wirkte nicht angriffslustig oder leidenschaftlich – eher ratlos bis verzweifelt. Er erklärte, dass Erdogan deshalb solange warten musste, weil an den Grenzen immer wieder in Lastwagen Dynamit gefunden wird und deshalb eben genau geschaut werden muss – was Zeit kostet. Er erzählte, dass es auch auf israelischer Seite Kinder und Mütter gibt, die nicht schlafen können bei Nacht. Und immer wieder betonte er, dass Israel Frieden will. Nach 20 Minuten wurde er vom Moderator aufgefordert zum Schluss zu kommen, was er ebenfalls 1 Minute später tat.

Nun wollte der Moderator die Aussprache beenden, aber Erdogan forderte vehement eine Minute. Und diese letzte Minute (es sind dann übrigens knapp drei) nutzte er, um Peres u.a. dann an den Kopf zu werfen „Mit dem Töten kennt Ihr Euch aus – ich weiß, wie Sie Kinder am Strand töten und bombardieren“ – als der Moderator ihn mehrfach aufforderte die Debatte nicht wieder von vorne zu beginnen, verließ Erdogan den Saal – nicht ohne sich mit einem Handschlag von Amr Mussa zu verabschieden.

Danach hat er in alle Kameras erklärt, man habe ihn daran hindern wollen zu reden, die Wahrheit zu sagen. Und alle haben es zitiert – ohne auch nur einmal kurz nachzurechnen.

Nur deshalb tun wir es:
Rechnen wir nochmal: 16 Minuten + 3 Minuten Nachschlag ergibt 19 Minuten Redezeit für Erdogan. Mussa hatte 15 Minuten. Zusammen hatten sie also 34 Minuten.
Peres hatte 20 Minuten. Da hat Erdogan ja wirklich allen Grund beleidigt zu sein.

Deshalb, für alle, die sich selbst ein Bild machen wollen, ist hier der Link zur gesamten Debatte (eine Stunde und acht Minuten – der Moderator hat nämlich auch ein paarmal etwas gesagt)

Hier Teilausschnitte:
was Peres sagte:

was Peres noch sagte:

was Erdogan sagte:

in english
oder in türkisch mit korrekten deutschen Untertiteln:
http://www.youtube.com/watch?v=Wt8Rbq5vZOk

Nun kann sich jeder selbst eine Meinung bilden.

104 Kommentare zu “Erdogan in Davos: Schweizer Uhren und türkische Rechnungen

  1. @Yael: Apropos Glashaus. Während der Bombardierung der Stellungen der PKK im Nordirak waren die Türken so vorsichtig, dass nicht ein einziger Zivilist verletzt wurde , geschweige denn getötet. Bei den israelischen Angriffen in Gazza hingegen wurde keine derartige Rücksicht, weder auf Frauen noch auf Kinder genommen, als die Streubomben abgeworfen wurden. Das ist der Unterschied zwischen Israel und der Türkei.

  2. Raketenangriffe auf Israel
     
    Das Raketenfeuer aus Gaza dauert an. Heute Morgen haben palästinensische Terroristen von dort wieder drei Kassam-Raketen auf israelisches Territorium abgeschossen. Eine landete im Kreis Eshkol, die beiden anderen schlugen nahe der Kleinstadt Sderot ein. Es entstand dabei weder Sach- noch Personenschaden.

    Bereits am Mittwoch gingen im Kreis Eshkol mehrere Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen nieder.

    (Yedioth Ahronot, 13.02.09)

  3. ww.tagesschau.de/ausland/gazastreifen182.html –> Haaretz

    Auch Interview mit Udo Steinbach anschauen.

    Lüge oder Wahrheit? WÜnscht sich Israel wirklich Frieden? Waffenstillstandsabkommen mit Hamas vereinbart (inklusive Öffnung der Grenzen durch Israel und somit Lieferung von Grundnahrungsmitteln, Strom, Wasser,…). Israel hält sich nicht an den Waffenstillstand und öffnet auch nicht die Grenzen, vielmehr plant Israel schon den nächsten Krieg.

    Der Vermittler, Herr Erdogan, wurde bis Davos als ein „Freund Israels“ betrachtet. Und nun ist er Antisemit. Als Vermittler war er solange gut, bis er öffentlich Kritik ausübte. Was hier aber vergessen wird ist, dass Sie Ihn bis zur letzten Minute als Vermittler getäuscht haben (Kriegsplanung).

    Wenn Israelis in Gaza leben würden und die Palästinenser diesen „Völkermord“ durchgeführt hätten, weil die Israels selbstgebaute Raketen auf palästinensischen Boden abgeschossen hätte. Wäre dann der Einsatz verhältnismaßig? Sollte man dann auch die gleichen Argumente anführen wie Sie von einigen angeführt werden?

    Sollten die Araber geschlossen Israel bombardieren (und wäre Israel, nicht in der Lage sich zu verteidigen only Kalaschnikov) sollten dann auch alle nur zuschauen und dann behaupten, dass Israel die Alleinschuld trägt?

    Obwohl Israel eine Nachrichtensperre über Gaza verhängt hat, sind Millionen von Menschen weltweit auf die Straßen gegangen. Leiden all diese Menschen unter Realitätsverlust? Haben sich all diese Menschen getäuscht? Das was dort passiert ist, muß aufs schärfste verurteilt werden (nicht alá Merkel: Ursache und Wirkung) und alle Personen die für dieses Morden verantwortlich sind strafrechtliche Konsequenzen haben. Das gleiche gilt für die tausenden Entführungen und gezielte Tötungen inkl. „Kolleratalschaden“.

    Das Leben eines ausländisches Journalisten (James Miller) war Israel 1,5 mio wert. Das der Palästinenser keinen Penny.

  4. Ach jetzt darf jeder zum passenden oder unpassenden Thema schreiben. Die Regeln ändern sich ja fortlaufend. Ist das etwa wetterabhängig? Mal kritisieren dass der Kommentar nicht zum Thema passt und dann egal. Nun gut.

    Verlogenheit (Herr Erdogan). Meinen Sie die Behauptungen gegenüber Israel oder was meinen Sie? Haben Sie dafür glaubwürdige Belege?

    „So und nun is jut.“
    Noch ist gar nix guat. Im Gegenteil, dass schlimmste kommt noch.

  5. Es geht um Erdogan? Also um türkische Politik? Um Folter in der Türkei.

    Ach ja stimmt ja. Es wurde von allen Beteiligten über antisemitismus in der Türkei berichtet, um die vielen Menschenrechtsverletzungen,… Deswegen wird das Wort „ISRAEL“ 12 mal erwähnt.

    In dem Bericht geht es um die Redezeit. Und geredet wird über den Krieg in Gaza. Darum geht es. Es geht weder um Folter noch um irgendwelche türkische Politik.

    Die Diskussion stand unter dem Thema: Debatte über den Krieg in Gaza.

    Also bitte.

  6. Lesen –>hagalil.com/archiv/99/08/lambsdorff.htm

    Wenn man dem Bericht glauben schenken kann.

    „Wer Nazikriegsverbrecher trifft, unterstützt, ihre Kampagnen mittraegt und persoenlich mit ihnen Veranstaltungen abhaelt, hat sich disqualifiziert für Verhandlungen mit den Üeberlebenden der Shoah.“

    So und nun?

  7. Thema: Erdogan in Davos bzw. seine moralische Empörung. Das ist hier das Thema. Daher äußere ich mich auch zu seiner eigenen Politik in der Türkei und dass er damit seine eigene Kritik an Israel ab absurdum führt.  Das ist das berühmte Glashaus.

  8. @YAEL
    Kann es sein, dass Ich vorher beleidigt worden bin?

    Was wollen Sie mit dem Zitat aus dem Tagesspiegel erreichen? Möchten Sie etwa die Situation in der Türkei mit der in Israel vergleichen und somit gleichsetzen? Oder sogar damit ausdrücken, dass die türkische Regierung foltert und tötet und die Israelis nicht? Oder wollen Sie sogar damit den Eindruck vermitteln, foltern und töten geschieht überall und daher ist es legitim?

    Desweiteren wer, wann und wo wurde gefoltert? Und wer ist an den Folgen gestorben? Nur weil ein vorbestrafter FDP-Politiker, dass in der Tagesspiegel sagt wird diese Äußerung nicht wahr.

  9. Die türkische Regierung habe es in den vergangenen drei Jahren versäumt, die Reformen von Staat und Justiz voranzutreiben, heißt es in dem Parlamentsbericht. Nach wie vor sei in der Türkei weder die Meinungsfreiheit noch die Religionsfreiheit gewährleistet. „Die Folter nimmt sogar wieder zu“, berichtete der FDP-Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff. Erst vor kurzem sei ein Folteropfer in einem türkischen Gefängnis gestorben. 

    Das Europaparlament sei besorgt über die Gewalt gegen Minderheiten in der Türkei. Obwohl der Parlamentsbericht die vor kurzem in Anatolien eingeführten Fernsehsendungen in kurdischer Sprache anerkennend hervorhebt, kommt er zu dem Schluss, dass die Türkei beim Minderheitenschutz keinen Fortschritt gemacht habe. Die islamistische Politik der Regierungspartei AKP polarisiere zudem die Gesellschaft. Das habe negative Auswirkungen auf das Funktionieren der staatlichen Institutionen und auf den von der EU angemahnten Reformprozess.

    Im EU-Parlament mache sich Enttäuschung über die Türkei breit, berichtet der Liberale Graf Lambsdorff. „Wir machen uns inzwischen Sorgen über den wachsenden Antisemitismus in der Türkei.“

     
    Quelle: Tagesspiegel

  10. Ja, ich stehe auch auf Gewaltdrohungen, ddduuu Unschuldsengel!
     
    „Serdal
    8. Februar 2009 um 14:17

    […]  du bist einfach dumm. deine intelligenz ist nicht messbar.
    trotzdessen verdienst du keinerlei mitleid.

    ansatt dich zur sache zu äussern wirst du beleidigend. das ist dein niveau
    du kleines lichtlichen. mein zuhause geht dich ein scheissdreck an. würde
    dich jedoch gern mal auf meinem grundstück antreffen und dann ein bisschen
    notwehr in israelischer manier ausüben.

    häng dich an den nächsten baum und versuch es der hamas unterzujubeln. für
    mehr taugst du nicht du schwachkopf.“

  11. @Ismail: TSKLER

    Ja wir lassen hier nur Machosprüche ab, beleidigen und pöbeln jeden an. Da sind wir die Meister. Die anderen hier haben Engelsflügel und sind so unschuldig wie Neugeborenes (aber kein Moslem).

    Verkehrte Welt. Zuversichtlich in die Zukunft schauen? Wohl eher nicht, da die Forumsteilnehmer sich nicht mal friedlich über das Ausseinandersetzen können, was da unten geschieht.

    Ich STEH auf Liebermann und seine Gefolgsleute.

  12. Manno, da macht man sich mal Sorgen und dann ist es auch nicht wieder Recht. Also nö, echt jetzt!
     
    Laila tov weRefuah Schlemah.
     
    Jetzt sind sie sicher neugierig was ich in hebräisch geschrieben habe? Keine Sorge, es sind keine Maschosprüche, das könnt ihr zwei eh besser.
     
     

  13. @Yael: Mach Dir lieber Sorgen um die unschuldigen Menschen die Deine so heiss geliebte israelische Regierung abschlachten lies und um die Menschen, die jetzt in Not sind.

    Zum türkischen: Du wüsstest jetzt gern was ich auf türkisch geschrieben habe nicht wahr? Nur soviel: keine Beleidigung. Das werdet ihr von mir nicht hören. Da kennt ihr euch ja besser aus.

  14. “ Helal olsun sana“

    Mensch, türkisch, wie originell.

    „“Schulamith” heisst ja “ich bin eine Frau”.“
     
    Knapp daneben ist auch vorbei. 😀 

    Menschenskind, müssen Sie nicht ins Bett? Ich mache mir langsam echte Sorgen um ihren Blutdruck.

  15. @Schulamith: das sie eine Frau sind, sieht man sofort an der rosafarbenen Schrift mit der Sie schreiben und „Schulamith“ heisst ja „ich bin eine Frau“. Wie konnte Serdal das nur übersehen.

  16. „Sollten Sie in Israel leben, würden Sie sicherlich zu den Menschen zählen, die Liebermann wählen.“
    Ja, es hat wirklich keinen Sinn, denn auch Sie können eben nur fanatasielos unterstellen. Geschenkt.
    „Sie Aggressivität“
     
    Klar, Sie sind ja das Musterbeispiel eines friedliebenden Menschen. Zwar mal zwischen durch einer Frau Gewalt androhen, aber was solls, macht doch nichts. Machos lassen grüßen.
    Ihr beiden Typen passt zusammen wie die Faust aufs Auge.
     
    http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/a045.gif
     
     
     

  17. Schul..  mit Ihnen macht es keinen Sinn. Lassen Sie es. Oder besser, lassen Sie Aggressivität in Ihrem realen Leben aus.  Oder nehmen Sie sich eine M16 und besuchen sie für einige Tage Gaza.

    „Ich hätte mich sicher mit Ihnen auch gefetzt, wenn Sie oder jemand anderer Christ oder sonst was wäre. “
    Sie können die Aufzählung mit einem Wort zusammen fassen: NICHTJUDE.

    Pöbeln scheint Ihre Stärke zu sein.  Sollten Sie in Israel leben, würden Sie sicherlich zu den Menschen zählen, die Liebermann wählen.

  18. @serdal
    auch wenn Sie Yael angeschrieben haben, antworte ich kurz: Unsere Auseinandersetzung ist eine Sache, die leider zu sehr aus dem Ruder lief. Aber mir zu unterstellen, ich hätte Sie provoziert, um damit aufzuzeigen, daß Moslems aggressiv sind und mir damit quasi unterstellt wird, ich würde Moslems hassen, schlägt dem Faß einfach dem Boden aus. Ich hätte mich sicher mit Ihnen auch gefetzt, wenn Sie oder jemand anderer Christ oder sonst was wäre. Diese Verleumdung ist nun eine ganz miese Tour.  Daher ist es jetzt bei mir endgültig Schluß.

  19. „bescheuert“, „Depp“, „kein Hirn“, „krankhaft“, „Antisemit“
     
    Leute kommt noch was? War das alles?
     
    frage mich grad, wer wem den Bart versengt hat…
     
    Gute Nacht…

  20. „Eure saubere Weste möchte ich gar nicht haben.“
     
    Und ich nicht Ihre krankhaften Verleumdungen (von Ihrer Dreistigkeit mal ganz zu schweigen). Gott sei Dank bin ich keine Moslemhasserin wie Sie und Ihregleichen ein Antisemit sind.

    Haben Sie sich gewohl für immer!

  21. „“Man kann die Fackel der Wahrheit nicht durch´s Gedränge tragen, ohne jemanden den Bart zu versengen.” (Firdausi)“
     
    Cora, der war gut. 😀
     
    Bei manchen muss man wirklich mit Verona fragen: Wo lassen Sie denken? Denn wo kein Hirn ist, ist eben keines.

  22. @ Ismail: „Man kann die Fackel der Wahrheit nicht durch´s Gedränge tragen, ohne jemanden den Bart zu versengen.“ (Firdausi)
    Scheint´s den Bart steht in Flammen! 😀

  23. http://www.honestreporting.com/articles/45884734/critiques/new/Dishonest_Reporting_Award_2008.asp
     
    Seit Jahren dokumentiert “Honest Reporting” die zahlreichen Fälschungen, Fehlmeldungen, Verdrehungen, tendenziösen Berichten und schlicht journalistischer Unfähigkeit, Unkenntnis oder Wurstigkeit geschuldeten Dummheiten in der Berichterstattung der Medien – hauptsächlich in der angelsächsischen Welt. Hier das Schlimmste von 2008. Eine erhellende und erschreckende Lektüre.

  24. „@ Serdal: Meine Aussage war nicht persönlich gemeint. Ich wollte Dir nur klarmachen, dass Du bewusst provoziert wirst, damit nacher gesagt werden kann, seht diese Muslims sind alle aggressiv, etc“
     
    Ich glaube es reicht jetzt, wenn du unter einem Verfolgungswahn leidest, gehe doch bitte zu einem Arzt. So bescheuert kann doch echt niemand sein.
     
     
    „Aber eines sollten die Befürworter des Staatsterros nicht vergessen. Es kommt ein Tag, an dem ihr Euch für alles rechtfertigen müsst. Wehe dem…“
     
    Reden Sie bitte nicht so einen Müll.
     
    „PS: Wahrscheinlich wird die Forumsleitung wieder zensieren. Was solls.“
     
    Leider nein!
     
    Gute Besserung für deine Paranoia. Und schleich dich, Depp!

  25. @ Serdal: Meine Aussage war nicht persönlich gemeint. Ich wollte Dir nur klarmachen, dass Du bewusst provoziert wirst, damit nacher gesagt werden kann, seht diese Muslims sind alle aggressiv, etc… Schul… ist ein geviefter Rhetoriker, nur leider @Schulamith weichst Du immer wieder aus. Wann wirst Du (Schulamith) endlich einsehen, dass es um unschuldige Menschen geht, und es keinen Unterschied macht, ob es Juden (die abgeschlachtet wurden) oder Muslime (die abgeschlachtet werden) sind.

    Aber eines sollten die Befürworter des Staatsterros nicht vergessen. Es kommt ein Tag, an dem ihr Euch für alles rechtfertigen müsst. Wehe dem…

    PS: Wahrscheinlich wird die Forumsleitung wieder zensieren. Was solls.

  26. Aufgrund wiederholter Plünderungen durch die Hamas hat UNRWA ihre Hilfslieferungen nach Gaza eingestellt. Das teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk der israelischen Armee am Freitag mit.
    Zuletzt hatte die Hamas am Donnerstagabend 200 Tonnen Hilfsgüter, darunter Mehl und andere Lebensmittel, an sich gerissen. UNRWA stoppte daher eine für Sonntag anberaumte Lieferung von 800 Tonnen. Die UNO bestätigt damit die Position Israels, dass die Terrororganisation die palästinensische Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen grausam und zynisch missbraucht und allein für die Widrigkeiten dort verantwortlich ist.
    Ungeachtet dessen sorgt Israel auch weiter unermüdlich für die Zufuhr von humanitären Hilfsgütern in den Gaza-Streifen. Auch am Sonntag waren die Übergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz geöffnet. Über den Tag fuhren 142 Lastwagen mit 3783 Tonnen Hilfsgütern nach Gaza. Außerdem wurden 792 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza transferiert. Das Förderfließband in Karni transportierte 1848 Tonnen Getreide.
    Seit dem Beginn der einseitigen Waffenruhe sind bereits 77 184 Tonnen Hilfsgüter und 5 569 908 Liter Treibstoff nach Gaza geliefert worden.
     
     
    In der arabischen Welt mehren sich mittlerweile die Stimmen gegen die Hamas. Auch in den Medien wird sie zunehmend kritisiert. So hat bspw. der libanesische Kommentator Charbel Barkat in der kuwaitischen Dar-Al-Seyassah der palästinensischen Terrororganisation vorgeworfen, nach ihrem vermeintlichen „Sieg“ in Gaza nicht selbst mit sich ins Gericht gegangen zu sein, nachdem sie die Bevölkerung in Gaza in einen Krieg mit Israel gezerrt und damit ins Unglück gestürzt habe.
    Charbel zeigt auch sein Unverständnis über das Schweigen der arabischen Medien angesichts des Leids, das die Hamas über ihr Volk gebracht habe. Sie und andere Terrororganisationen würden die palästinensischen Zivilisten als neue Waffe betrachten und sich dabei nicht um den Tod von Frauen und Kindern scheren.
    Eindringlich ruft der Libanese die Palästinenser dazu auf, mit sich und ihrer Führung ins Gericht zu gehen. Was dies angeht, könnten sie viel von den Israelis lernen.
    Auch der kuwaitische Kommentator Khalil Ali Haidar konstatiert in einem Kommentar in der in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheinenden Tageszeitung Al-Itthihad, dass die Hamas den Palästinensern und den Arabern insgesamt nur Unglück bringe.
    Laut dem palästinensischen Meinungsforschungsinstitut PCPO verliert die Hamas auch innerhalb der Palästinensischen Autonomiegebiete stark an Zustimmung. Einer aktuellen Umfrage unterstützen sie im Gaza-Streifen nur noch 27.8% der Bevölkerung; im November waren es noch 51.5% gewesen. 56% sind der Überzeugung, dass die Terrororganisation in die falsche Richtung führe.
     

  27. “Aufgrund wiederholter Plünderungen durch die Hamas hat UNRWA ihre Hilfslieferungen nach Gaza eingestellt.“
    Das teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk der israelischen Armee am Freitag mit.
    Zuletzt hatte die Hamas am Donnerstagabend 200 Tonnen Hilfsgüter, darunter Mehl und andere Lebensmittel, an sich gerissen. UNRWA stoppte daher eine für Sonntag anberaumte Lieferung von 800 Tonnen. Die UNO bestätigt damit die Position Israels, dass die Terrororganisation die palästinensische Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen grausam und zynisch missbraucht und allein für die Widrigkeiten dort verantwortlich ist.
    Unabhängig davon sorg Israel auch weiter unermüdlich für die Zufuhr von humanitären Hilfsgütern in den Gaza-Streifen. Auch am Sonntag waren die Übergänge Kerem Shalom, Karni und Erez sowie der Treibstoff-Terminal Nahal Oz geöffnet. Über den Tag fuhren 142 Lastwagen mit 3783 Tonnen Hilfsgütern nach Gaza. Außerdem wurden 792 000 Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza transferiert. Das Förderfließband in Karni transportierte 1848 Tonnen Getreide.
    Seit dem Beginn der einseitigen Waffenruhe sind bereits 77 184 Tonnen Hilfsgüter und 5 569 908 Liter Treibstoff nach Gaza geliefert worden.

     

     

     

  28. @Maki
     
    die schlimmsten Sachen, unter anderem eine Drohung mit köperlicher Gewalt gegen eine Jüdin, wurden schon vom Admin gelöscht. Ismail hat daher sehr Recht.
     
    Schönen Tag noch!

  29. „Sagt mal, das hier ist doch kein Pöbelforum. Man ist hier Gast und kann einen Artikel kommentieren, mit Leuten verschiedener Ansicht darüber diskutieren. Aber doch nicht herumpöbeln und Leute beleidigen und sich gegenseitig rauswerfen. Was sagst ihr eigentlich dazu? Würde mich mal interessieren.“

    Schön, dass du das auch so siehst. Eine sachliche Diskussion scheint hier mit einigen Teilnehmern nicht möglich zu sein. Ich denke hier geht es nicht um uns. Wir haben mit der Misere sicherlich am wenigsten zu tun.

    Maki in der Türkei gibt es die DTP. Diese besteht aus führenden kurdischen Politikern. Schon mal davon gehört?

    „Ismail, willst du hier den typischen Moslem geben, der immer beleidigt ist und immer denkt, alles drehe sich nur um ihn? Oder blickst du das nicht mit der Freischaltung?“

    Zuerst schreibst du, dass es sich hier um kein Pöbelforum handelt, und dann „blickst du es nicht mit der Freischaltung“. Das ist ja au nicht gerade die feine Art.

    Was meinst du mit der Szene am Anfang? Den Anschlag der dort zu sehen ist, mit den Toten und Verwundeten? Ich denke diese Bilder schockieren hier keinen mehr. Es gibt soviel Grausamkeiten im nahen Osten und Ich denke dass weißt du sicherlich auch, und wir brauchen uns hier nicht zu überbieten mit entstellten und zerfetzen Menschen.

    Einen Link hierfür möchte Ich mir hier verkneifen.

    Was sagst du denn zu meinen letzten KOmmentaren Maki? WÜrde mich interessieren.

  30. Bei allem Respekt für die IDF: Aber das ist eine mächtige Überschätzung. Daß Mosche Dayan dieses Image natürlich gerne kolportiert hat, gehört zur Abschreckung dazu.

  31. Sagt mal, das hier ist doch kein Pöbelforum. Man ist hier Gast und kann einen Artikel kommentieren, mit Leuten verschiedener Ansicht darüber diskutieren. Aber doch nicht herumpöbeln und Leute beleidigen und sich gegenseitig rauswerfen. Was sagst ihr eigentlich dazu? Würde mich mal interessieren.
    http://test.hagalil.com/2009/01/12/eurovision/
    Schaut euch sehr gut die Szene am Anfang an. Serdal, in der Türkei gibt es erst garkeine kurdische Partei, die man verbieten könnte. Schon mal darüber nachgedacht.
    Ismail, willst du hier den typischen Moslem geben, der immer beleidigt ist und immer denkt, alles drehe sich nur um ihn? Oder blickst du das nicht mit der Freischaltung?

  32. „Wir besitzen mehrere hundert atomare Sprengköpfe und Raketen, die wir auf alle Ziele in alle Richtungen abfeuern können, sogar auf Rom,“ sagt van Crefeld in der Neuauflage von David Hirsts klassischem Buch bezüglich des arabisch-israelischen Konflikts: „The Gun and the Olive Branch“ (Gewehr und Olivenzweig). „Die meisten europäischen Hauptstädte sind Ziele unserer Luftwaffe. Ich möchte General Mosche Dayan zitieren: ‚Israel muß sein wie ein tollwütiger Hund, zu gefährlich, um sich mit ihm anzulegen.‘ (…) Unsere Armee ist nicht die 30-stärkste der Welt, sondern die zweit oder drittstärkste. Wir haben die Fähigkeit, die Welt mit uns in den Untergang zu reißen. Und bevor Israel untergeht, wird die Welt untergehen.“

  33. Ismail von sch.. laß ich mich nicht beleidigen, nur weil Ich nicht der gleichen Meinung bin wie er. Wenn Ich mich deiner Meinung nach wie ein Idiot verhalte, wie verhält er sich dann? Wäre schön wenn das nicht ganz so einseitig wäre.

    Wie man in den wald hineinruft, so schallt es raus.

    Es ist nun mal nicht diplomatisch was im Nahen Osten abläuft. Es ist auch nicht zu erwarten dass es besser wird, wenn ein radikaler wie Liebermann die drittgrößte Partei stellt.

    Yisrael Beiteinu“ wirbt mit einem Plakat, auf dem steht: „Nur Liebermann  versteht Arabisch“, womit gemeint ist: nur Liebermann spricht die Sprache, die die Araber verstehen. Liebermann hat während des Gaza-Krieges den Einsatz der Atombombe gefordert. „Unloyale Araber“ sieht er als größte Gefahr für Israel, arabische Parteien will verbieten lassen, mit arabischen Abgeordneten umgehen wie mit der Hamas und die Staatsbürgerschaft vom Beweis der Loyalität gegenüber dem jüdischen Staat abhängig machen. „Yisrael Beitenu“, „Nationale Union-Partei“  und andere rechte Parteien sehen die ethnische Säuberung als Lösung des „Araberproblems“.

  34. Nein, ich habe das wohl etwas überinterpretiert, weil ich in letzter Zeit des öfteren an verschiedener Stelle den naiven Rat an „die Palästinenser“ gelesen habe, sie sollten doch einfach „wie Singapur“ werden, das ja auch wunderbar prosperiere, oder ähnliches. Ich habe fälschlicherweise angenommen, Sie wollten in die gleiche Kerbe schlagen.

    Das am dichtesten besiedelte Gebiet ist natürlich ohnehin Quatsch, weil man dafür erst mal festlegen muß, was für Gebiete zum Vergleich infrage kommen. Staaten? Städte? Stadtviertel? Ein Eisenbahnwagen der Yamanote-sen?
    Daß der Gaza-Streifen sehr dicht besiedelt ist, sollte jedoch außer Frage stehen.

  35. @ Serdal: Du verhälst Dich wie ein Idiot!

    So Leute, meine Kommentare werden nicht freigeschaltet, während die Beleidigungen von Serdal fast in Live freigeschaltet werden. Die Forumsleitung scheint zufrieden mit dem Verlauf zu sein, in dem sich Serdal selber immer mehr ins Abseits katapultiert.

    An die Forumsleitung: Ihr werdet diesen Kommentar wohl auch nicht freischalten.

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