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Zentralrat ruft zur Solidarität mit Israel auf

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland Charlotte Knobloch ruft die Bevölkerung zur Solidarität mit Israel auf. Für die aktuelle Lage im Gaza-Streifen trage die islamistische Terrororganisation Hamas die alleinige Verantwortung. Durch die einseitige Aufkündigung der Waffenruhe habe die Hamas den Konflikt provoziert… 

„Israel hat das legitime Recht, ja sogar die Pflicht, seine Bürger zu schützen und die einzige Demokratie im Nahen Osten vor terroristischen Anschlägen zu verteidigen. Seit Jahren feuert die Hamas Kassam-Raketen auf israelische Städte im Grenzgebiet zum Gaza-Streifen ab und gefährdet dadurch Zivilisten. Männer, Frauen und Kinder haben in Städten wie Sderot und Aschkelon oft nur 10 bis 15 Sekunden Zeit, um ihr Leben in Sicherheit zu bringen“, erklärt die Zentralratspräsidentin. Die islamistische Terrororganisation Hamas greife gezielt die Zivilbevölkerung an, die der ständigen Bedrohung durch den pausenlosen Raketen-Beschuss ausgesetzt sei.

Mit Unverständnis reagiert die Zentralratspräsidentin auf die einseitige öffentliche Debatte über den Nahost-Konflikt. In der Öffentlichkeit werde über die Bedrohung des Staates Israel und seiner Bevölkerung durch die islamistische Terrororganisation Hamas geschwiegen. Es dürfe aber nicht vergessen werden, welches Ziel die Hamas und die Drahtzieher des Terrors wie der Iran und Syrien verfolgen, betont Charlotte Knobloch. Weder die Hamas noch der Iran oder Syrien erkennen das Existenzrecht Israels an. Das erklärte Ziel des Terrors sei, Israel von der Landkarte auszuradieren. Auch verschanze sich die Hamas hinter der Bevölkerung im Gaza-Streifen, missbrauche die dortige Zivilbevölkerung, darunter auch Kinder, als menschliche Schutzschilder und verschlimmere dadurch die Lage für die Bevölkerung im Gaza-Streifen. Diese Tatsache werde in der öffentlichen Debatte leider allzu oft ausgespart, kritisiert die Zentralratspräsidentin die einseitige Darstellung des Nahost-Konflikts.

PM, Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, 07.01.2009