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Demonstration gegen Antisemitismus durch Neukölln

Nicht vereinzelt, sondern hundert- und tausendfach schallte es bei sogenannten „Friedensdemonstrationen“ durch Berlins Straßen: „Tod, Tod Israel“, „Hamas, Hamas – Juden ins Gas“, „Jude, Jude feiges Schwein“, „Tod den Juden“…

Deutschland erlebte die größten und aggressivsten antisemitischen Massenaufmärsche mit bis zu 7.000 Teilnehmern seit dem Ende der NS-Barbarei. Organisiert wurden diese Aufmärsche von Anhängern der radikal-islamistischen Terroristengruppe Hamas und Personen aus der sogenannten „Palästinensischen Gemeinde“. Jetzt haben die JUSOS Neukölln die Initiative gestartet, durch Berlin-Neukölln eine Demonstration gegen Antisemitismus und für die Solidarität mit Juden durchzuführen, am kommenden Samstag soll sie stattfinden.

Nachfolgend der Aufruf, die Unterstützer und die genaueren Daten für die Demonstration:

Kampf gegen Antisemitismus: Demo-Aufruf der Jusos Neukölln
Samstag, 31.01.2009, 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Nicht schon wieder: Antisemitismus in Deutschland und Europa
Treffpunkt: Fontanestraße, Neukölln
Uhrzeit: 12:30 Uhr

Seit Wochen wird auf so genannten Friedensdemonstrationen in ganz Europa massiv gegen Juden gehetzt. Schamlos skandieren Sympathisanten islamistischer Terrororganisationen ihre Hassparolen, wie z.B.: „Hamas, Hamas, alle Juden ins Gas“. Unter den Augen der Öffentlichkeit wird eine Pogromstimmung geschürt, die nicht folgenlos bleibt: in vielen europäischen Ländern kam es zu Bombendrohungen und Brandanschlägen, in Dänemark wurden zwei Israelis angeschossen, in Italien rief ein Gewerkschafter (Giancarlo Desiderati, Vorsitzender der Flaica-Uniti-Cub) zum Boykott jüdischer Läden auf, in Deutschland werden israelische Flaggen inzwischen als „Provokation“ (Kai Süßenbach, Ramon van der Maat) empfunden.

Dass Europa wieder zu einem Tummelplatz antisemitischer Ideologen wird und die Situation jüdischer Bürgerinnen und Bürger immer prekärer, werden wir nicht hinnehmen. Gerade in Berlin hat sich vielerorts eine aggressive Atmosphäre entwickelt, gegen die wir gemeinsam ankämpfen müssen. Religiös begründeten Herrschaftsansprüchen und der Instrumentalisierung des Nahostkonfliktes durch Antisemiten erteilen wir eine klare Absage!

Schließen Sie sich dem Aufruf der Jusos Neukölln an! Lassen Sie es nicht zu, dass unser Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Religionsausübung von gewaltbereiten Gruppierungen beschnitten wird. Überall in Deutschland muss es möglich sein, eine israelische Flagge zu zeigen und für das Existenzrecht Israels einzutreten! Überall in Deutschland muss es möglich sein, islamistische Indoktrination und antisemitische Hetze zu benennen und zu kritisieren!

Datum: Samstag, den 31.01.2009 Uhrzeit: 12.30-15.30 Uhr Treffpunkt: Fontanestraße, Neukölln (Berlin) Route: Von der Fontanestraße über die Flughafenstraße zum Rathaus Neukölln, über die Sonnenallee zur geplanten Abschlusskundgebung auf dem Hermannplatz Redner: Levi Salomon, Jusos Neukölln, Linksjugend [’solid], weitere wurden angefragt
Liste der Unterstützer des Aufrufes:

haKadima – Bildungswerk für Demokratie und Kultur e.V., haGalil e.V., AK jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, ILI – I like Israel e.V., Jüdische Gemeinde zu Berlin, Junge Union Neukölln, BAK-Shalom, Antifa Belzig, Honestly Concerned e.V., Bund der Verfolgten des Naziregimes e.V., Der Berliton e.V., Sharon Adler AVIVA-Berlin, Jerusalem-Zentrum

Möchten Sie auf dieser Liste eingetragen werden? Wenden Sie sich bitte an das Juso-Landesbüro. Tel.: 030/46 92 – 135, eike.bruns@spd.de