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Demo in Wien: Gaza von der Hamas befreien!

Israelsolidarisches Bündnis will am Donnerstag in Wien mit Infotischen über Hamas aufklären…

Die neu gegründete Koalition „Free Gaza from Hamas“, bestehend aus der Israelitischen Kultusgemeinde, Café Critique, der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft, Scholars for Peace in the Middle East Austria, dem Österreichischen Gedenkdienst und weiteren jüdischen sowie antifaschistischen Gruppen, wird am Donnerstag, den 8. 1., ab 13 Uhr mit einem Infotisch am Schwedenplatz präsent sein. Zusätzlich werden Aktivisten des Bündnisses um 13 Uhr vor der iranischen Botschaft in der Jauresgassse im 3. Bezirk auf die Unterstützung der Hamas durch das Regime in Teheran hinweisen. Ab 14 Uhr werden sie dann vor dem Aussenministerium in der Herrengasse die österreichische Regierung zu einer klaren Linie gegen die Hamas und ihre iranischen Förderer auffordern.

Stephan Grigat von der Gruppe Café Critique verweist darauf, dass die Hamas keineswegs nur Israel terrorisiert, sondern auch all jene Palästinenser, die sich ein friedliches Zusammenleben mit den Israelis wünschen oder sich dem Tugendterror der Islamisten nicht unterordnen wollen: „Die Hamas hat hunderte Tote – Israelis und Palästinenser – auf dem Gewissen.“ Seit Beginn der Kämpfe wurden mindestens 35 Palästinenser von der Hamas ermordet, 75 wurde in die Beine geschossen, anderen hat man die Gliedmaßen gebrochen. Grigat schließt daraus: „Egal ob Israelis oder Palästinenser – wer langfristig an einer Deeskalation der Gewalt interessiert ist, wird die vom iranischen Regime unterstützte Hamas konsequent bekämpfen
müssen.“

Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde, verweist auf die Notwendigkeit der israelischen Selbstverteidigung: „Kein Staat dieser Welt kann und würde es akzeptieren, wenn er jahrelang mit Raketen beschossen wird. Die zivilen Opfer auf palästinensischer Seite hat weit gehend die Hamas zu verantworten, die Zivilisten ganz bewusst als menschliche Schutzschilde einsetzt und Israel so in eine ausweglose Situation zwingt.“

Das Bündnis „Free Gaza from Hamas“ hält die Bekämpfung der Djihadisten für eine wichtige Vorraussetzung für einen Frieden im Nahen Osten. Die Hamas hat zwar bei den Wahlen 2006 einen Sieg errungen, aber im Juni 2007 die Herrschaft über den Gazastreifen gewaltsam an sich gerissen, indem sie ihre Konkurrenten von der Fatah in einem blutigen Putsch ausgeschaltet und ein islamisches Terrorregime installiert hat. Allein die Teilnahme an Wahlen verwandelt eine Organisation wie die Hamas, die sämtliche rechtsstaatlichen Prinzipien missachtet, nicht in eine demokratische Partei.

Raimund Fastenbauer streicht die Ziele der Hamas heraus: „Sie strebt ganz offen die Zerstörung Israels an und will die Herrschaft des Islams über den gesamten Nahen Osten.“ Stephan Grigat verweist auf den antisemitischen Charakter der palästinensischen Moslembrüder: „In der Charta der Hamas, dem bis heute gültigen Programm, wird ganz offen zum Judenmord aufgerufen.“ Das Bündnis will am Donnerstag mit seinen Aktionen die österreichische Öffentlichkeit über den Charakter der Hamas und über die Notwendigkeit der israelischen Verteidigungsmaßnahmen informieren.

Free Gaza from Hamas!
Infotische israelsolidarischer Organisationen

13:00 bis 15:00 Schwedenplatz (1. Bezirk)
13:00 bis 13:45 iranische Botschaft (Jauresgasse, 3. Bezirk)
14:00 bis 15:00 Aussenministerium (Herrengasse, 1. Bezirk)
http://www.cafecritique.priv.at