09 Aug 2006
Für das Verteilen von Orts- und Straßennamen war nachweislich jedwede Phantasieanwendung unstatthaft. "Die kleine Schweiz" findet man nicht nur auf dem Karmel hinter Haifa, sie gibt es auch neben Tiberias, oberhalb des Kineret. Das Gebiet, welches diesen Namen verdient hat, besteht im Falle der Karmelvariante aus einem großzügig angelegten Wald mit zahlreichen ihn durchziehenden Pisten und Pfaden auf teilweise steilem Gelände...
Von Schimschi Zahubi, Haifa
So findet man dort den Wandersmann ,die Picknickfamilie und den Geländewagenfreund, aber auch Motorradfahrer und Gesangsgruppen lassen sich blicken - und, vor allem hören. Als Eldorado für Radfahrer und Orthodoxengruppen hat "die kleine Schweiz" hinter Haifa einen guten Ruf. Aus dem Kibbuz Bet Oren werden organisierte Reitergruppen losgeschickt, von den Drusenstädten Ishfia und Dalia aus ziehen Quadfreunde ihre Spuren durch den Forst.
Doch was macht dieses Gebiet so attraktiv? Es ist vor allem die gute Zugänglichkeit, die vielen Parkmöglichkeiten und die zahllosen Schattenspender aus Nadelbäumen und dichtem Gestrüpp, wo sich Intimität suchende Paare genauso verstecken können, wie den Stimmen der Verdauung folgende Ausflügler.
Diese wäre kein Beitrag von Schimschi Zahubi, würde nicht darauf hingewiesen, wie entsetzlich erfolgreich das Zurücklassen von Spuren der Zivilisation in Form von Müll in sämtlichen Varianten gerade in diesem ausgesucht schönen Naturpark erlebt werden kann. So muss an die neue "Sportart" erinnert, das Mitführen von Müllgreifer und Sack empfohlen werden.
Die ältesten Spuren menschlicher Frühkulturen, Knochenreste der Urmenschen, aber eben auch Spuren von Freunden außerhäuslicher Esskultur neueren Datums, vor allem viel Einweggeschirr und Meterware an Toilettenpapier, werden wohl zukünftigen Anthropologen neue Rätsel aufgeben. Obgleich die gelungene Integration von Papierresten in die Flora keinerlei Probleme aufwirft. Eher tut dies die hohe Haltbarkeit von Kunststoffmüll und Glasflaschen.
Einige Passagen der "kleinen Schweiz" bieten Kletterfreunden Herausforderungen mit Aussicht aufs Mittelmeer, andere lassen gefahrlos Kinder in der Gegend herumtollen, zumal die hier reichhaltig vorzufindende Tierwelt größtenteils an die menschlichen Besucher gewöhnt ist und meistens ihr Heil in der Flucht sucht. So gesehen sind also eher wenige Tiere anzutreffen und nur dem geschulten Fachmann an ihren Spuren nachzuweisen. Rückt man größere Steinbrocken weg, so huschen eventuell versteckte Kleintiere davon, oder beissen zu. Letzteres ist bei einigen Schlangenarten die einzige Möglichkeit ihre Haut zu retten.
Die angrenzenden Ortschaften Nir Etzion und En Hod können als Ausgangspunkte und Parkplatz für größere Wanderungen genutzt werden. En Hod ist ein sehenswertes Künstlerdorf und sollte einen eigenen Besuch verdient haben. Am Stadtrand von Haifa, neben der Universität, lässt sich am einfachsten der fahrbare Untersatz abstellen, es sei denn, man benötigt ihn für den Transport der reichhaltigen Ausrüstung. In diesem Fall gelangt man mit dem Fahrzeug mitten in den Park hinein, wenn man nach Bet Oren die Abzweigung nach rechts nimmt, nachdem man die Stadt Haifa in Richtung Ishfia verlassen hat. Dieselbe Strasse erreicht man auch von unten, wobei man Haifa Richtung Zichron Yakov verlässt und dann, nach etwa 9 Kilometer von der Strasse Nummer 4 links nach Bet Oren abzweigt.
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Von Schimschi Zahubi, Haifa
So findet man dort den Wandersmann ,die Picknickfamilie und den Geländewagenfreund, aber auch Motorradfahrer und Gesangsgruppen lassen sich blicken - und, vor allem hören. Als Eldorado für Radfahrer und Orthodoxengruppen hat "die kleine Schweiz" hinter Haifa einen guten Ruf. Aus dem Kibbuz Bet Oren werden organisierte Reitergruppen losgeschickt, von den Drusenstädten Ishfia und Dalia aus ziehen Quadfreunde ihre Spuren durch den Forst.
Doch was macht dieses Gebiet so attraktiv? Es ist vor allem die gute Zugänglichkeit, die vielen Parkmöglichkeiten und die zahllosen Schattenspender aus Nadelbäumen und dichtem Gestrüpp, wo sich Intimität suchende Paare genauso verstecken können, wie den Stimmen der Verdauung folgende Ausflügler.
Diese wäre kein Beitrag von Schimschi Zahubi, würde nicht darauf hingewiesen, wie entsetzlich erfolgreich das Zurücklassen von Spuren der Zivilisation in Form von Müll in sämtlichen Varianten gerade in diesem ausgesucht schönen Naturpark erlebt werden kann. So muss an die neue "Sportart" erinnert, das Mitführen von Müllgreifer und Sack empfohlen werden.
Die ältesten Spuren menschlicher Frühkulturen, Knochenreste der Urmenschen, aber eben auch Spuren von Freunden außerhäuslicher Esskultur neueren Datums, vor allem viel Einweggeschirr und Meterware an Toilettenpapier, werden wohl zukünftigen Anthropologen neue Rätsel aufgeben. Obgleich die gelungene Integration von Papierresten in die Flora keinerlei Probleme aufwirft. Eher tut dies die hohe Haltbarkeit von Kunststoffmüll und Glasflaschen.
Einige Passagen der "kleinen Schweiz" bieten Kletterfreunden Herausforderungen mit Aussicht aufs Mittelmeer, andere lassen gefahrlos Kinder in der Gegend herumtollen, zumal die hier reichhaltig vorzufindende Tierwelt größtenteils an die menschlichen Besucher gewöhnt ist und meistens ihr Heil in der Flucht sucht. So gesehen sind also eher wenige Tiere anzutreffen und nur dem geschulten Fachmann an ihren Spuren nachzuweisen. Rückt man größere Steinbrocken weg, so huschen eventuell versteckte Kleintiere davon, oder beissen zu. Letzteres ist bei einigen Schlangenarten die einzige Möglichkeit ihre Haut zu retten.
Die angrenzenden Ortschaften Nir Etzion und En Hod können als Ausgangspunkte und Parkplatz für größere Wanderungen genutzt werden. En Hod ist ein sehenswertes Künstlerdorf und sollte einen eigenen Besuch verdient haben. Am Stadtrand von Haifa, neben der Universität, lässt sich am einfachsten der fahrbare Untersatz abstellen, es sei denn, man benötigt ihn für den Transport der reichhaltigen Ausrüstung. In diesem Fall gelangt man mit dem Fahrzeug mitten in den Park hinein, wenn man nach Bet Oren die Abzweigung nach rechts nimmt, nachdem man die Stadt Haifa in Richtung Ishfia verlassen hat. Dieselbe Strasse erreicht man auch von unten, wobei man Haifa Richtung Zichron Yakov verlässt und dann, nach etwa 9 Kilometer von der Strasse Nummer 4 links nach Bet Oren abzweigt.
09 Aug 2006 03:04:06
Es riecht schlecht.
von Shimshi Zahubi
Inzwischen wissen alle wie der Krieg funktioniert. Es ist ermüdend alles zu wiederholen, dennoch, hier in Kürze nocheinma: Hisbolla hat sich auf Zivilisten auf beiden Seiten eingeschossen. Wir in Israel in unseren Wohnhäusern, und die Bevölkerung des Libanon in den Lagerhäusern der Waffen und als Schutzschilder für die heldenhaften Krieger.
So weit so schrecklich. Wieso wird jedoch immer noch auf Israels Militär herumgehackt, wenn doch alle Welt über diesen Sachverhalt unterrichtet ist ? Die weltweite Demenz kann es nicht sein, denn, zuweilen äußern sich kluge Menschen in kritischen Zeitungen und zuweilen wird die Lage so beschrieben, wie sie ist. Doch wozu dann immer wieder die Verurteilung Israels? Es fällt einem wie Schuppen von den Augen, der ANTISEMITISMUS hat eine neue, grausame "Spielwiese" gefunden auf der er sich austoben darf.
Nun, warum auch sollte man uns Juden mögen ? Wir sind nicht mehr bereit im grausamen Spiel das ständige Opfer zu spielen. Wir wehren uns unserer Haut. Damit verderben wir jedoch das Spiel und brechen die Regeln. Denn, für uns ist es schon lange kein Spiel mehr, wenn unsere jüdischen Mitbürger auf welche Art auch immer zu ihrem Schöpfer geschickt werden.
Den Gipfel des einfallslosen Antisemitismus ( als ob Antisemitismus jemals gute Ideen gehabt hätte) findet man in den Leserbriefspalten deutscher Tageszeitungen. Aus den Ecken die noch den Zyklon-B-Gestank bewahren dröhnen Vorwürfe gegen das Vorgehen israelischer Soldaten gegen unschuldige Araber. Der Hort, der Hisbolla pflegt und düngert schreit nach Gerechtigkeit. Wehe ihnen, wenn genau die über sie käme ! Ein Volk welches den Terroristen genügend Freiraum überlässt um sich für den Krieg gegen israelische Zivilisten aufzurüsten , und sogar Hisbollarepräsentanten im Parlament beherbergt befindet sich in einer recht zweifelhaften Lage - vor allem, wenn es nach Gerechtigkeit schreit .
Nur noch eines zum Schluß . Wozu sollte israelisches Militär Libanesische Zivilsten töten ?
Wohl nur, um die Mörder der HIsbolla zu treffen, die sich ihrer bedienen. Der Grund für den Waffengang war eben jener, das Leben unschuldiger Zivilisten zu schützen- und nicht, das Blut unschuldiger Zivilisten zu vergiessen- wenn die edlen Kämpfer der Hisbolla doch nur diese Regel respektierten. Doch damit bin ich wieder am Anfang meiner Betrachtung.
13 Aug 2006 18:46:58
Die schöne Schweiz. Ja, so redete man auch vom Libanon.
Wie schön ist der Libanon. Die Berge, die Täler, die Schweiz im Herzen des Nahen Ostens.
Und heute?
14 Aug 2006 01:27:23
Nur wer dort war, von Alei bis Bahamdoun, vom Schuf Gebirge, bis an die Ufer des Awali Flusses, weiß, wie trügerisch die Landschaft des Libanon ist und wie verlogen die Menschen: Die Landschaft verbirgt schießende Banden und die nettesten Menschen ziehen plötzlich Messer und Pistolen. Man legt Hand an seinen Bruder.
Was für ein schönes Land.
Was für ein schrecklicher Staat.